Pompadour Frisur für Männer: Anleitung und Styling-Tipps

Der Pompadour Haarschnitt ist schon seit geraumer Zeit im Trend bei stilbewussten Männern. Barbiere haben den traditionellen Haarschnitt weiterentwickelt und kombinieren ihn längst mit lässigen Bärten und Koteletten. Und obwohl den Namen kaum einer richtig aussprechen kann, ist die Frisur längst auf der ganz großen Bühne angekommen. Geschäftsleute, Prominente, Studenten, Musiker und Hipster tragen ihn gleichermaßen. Warum? Wir zeigen Ihnen, was einen typischen Pompadour Haarschnitt ausmacht und welche Interpretation am besten zu Ihnen und Ihrem Style passt.

Den Namen verdankt der lässige Haarschnitt der Geliebten von König Louis XV - Madame de Pompadour. Ein Mann änderte das - Gott sei Dank - und machte die Frisur bei jungen Männern populär. Es war niemand geringeres als die Rock-N-Roll-Legende Elvis Presley. Er setzte damals den Standard für glatte, unkonventionelle Frisuren auf der ganzen Welt. Damals war nämlich noch eher der Bürstenhaarschnitt à la Grace Jones angesagt, da kam diese elegante, schwungvolle Tolle einer moralischen Revolution gleich.

Die Pompadour Frisur ist ein echter Klassiker und vielseitig tragbar.

Was ist ein Pompadour Haarschnitt?

Eine Pompadour-Frisur ist eine elegante, voluminöse Haarfrisur, bei der das Haar am Oberkopf deutlich höher gestylt wird als die Seiten. Die klassische Pompadour setzt auf dramatisches Volumen, das mit einem Kamm und Haarspray fixiert wird. Die Pompadour-Frisur für Männer hat in den letzten Jahren einen regelrechten Kultstatus erreicht. In den letzten Jahren hat die Pompadour-Frisur eine Modernisierung erfahren und wird in verschiedenen Varianten getragen.

DEN Pompadour Haarschnitt gibt es nicht. Eher gibt es klassische und moderne Interpretationen. Typischerweise wird der Pompadour jedoch mit kurzen Seiten getragen. Mit der Zeit hat sich der Stil jedoch weiter entwickelt und ist wesentlich vielfältiger geworden. Es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten, um seine Pompadour zu gestalten. Der stilbewusste Mann nimmt hierbei auf seine Gesichtsform, seinen Kleidungsgeschmack und seinen Lifestyle Rücksicht - ordnet seinen Haarschnitt aber nie unter.

Suchen Sie einen klassischen Haarschnitt eines Gentlemans, dann sollten Sie den klassischen Pompadour tragen. Hierbei dürfen die Haare an den Seiten nicht zu kurz geschnitten werden. Das lässt die gesamte Frisur weniger aufdringlicher wirken und funktioniert super mit einem kürzeren Bart.

Der moderne Style ist völlig zeitlos und sieht verdammt gut aus. Die Frisur ist vielseitig und kann immer variiert werden. Allerdings muss beachtet werden, dass die Haare an den Seiten und an der Rückseite des Kopfes häufig nachgeschnitten werden müssen.

TUTORIAL Elvis Pompadour: DER BERÜHMTESTE HAARSCHNITT DER WELT

Wie sieht ein klassischer Pompadour Schnitt aus?

Der klassische Herren Pompadour definiert sich durch lange Haarsträhnen (ca. 5 cm) am Oberkopf, die zurückgekämmt getragen werden, und kurzgeschnittene Seitenpartien von ca. 1 cm Länge. Dabei sind die Übergänge vom Oberkopf zu den Seitenpartien meist fließend. Erinnert Sie den den Undercut? Stimmt! Dieser ist eine kurzgeschorene Variante des Pompadours. Noch mehr so der extremere Style, der „Razor Faded Pompadour“: Hier werden die Seitenpartien sehr kurz geschnitten und manchmal sogar die Nackenpartie kahl rasiert. Außerdem wird wahlweise der Seitenscheitel einrasiert, um zu gewährleisten, dass die Tolle im Mittelpunkt steht.

Wem steht der Pompadour?

Ob Businessman, Sportler oder Hipster - der „Pomp“ kann heute von jedem Mann zu jedem Anlass getragen werden. Wichtig ist nur, dass Sie relativ volles Haar haben, damit die Tolle genügend Stand hat. Da das Volumen am Oberkopf optisch Länge kreiert, schmeichelt die Frisur auch runden und eckigen Gesichtern und lässt Sie im Allgemeinen größer erscheinen. Nur große oder dünne Männer, oder Männer mit einem länglichen Gesicht, sollten darauf achten, den Pompadour nicht zu voluminös zu tragen und die Haare am Oberkopf eher kurz zu halten.

Der Pompadour-Quiff ist eine besonders moderne Variante des klassischen Looks. Dieser Stil eignet sich besonders für Männer mit mittellangem Haar und verleiht einen entspannten, aber dennoch eleganten Look.

Die richtige Grundlage: Darauf sollten Sie beim Friseur achten

„Um diesen Haarschnitt sehr akkurat hinzubekommen, würde ich empfehlen, zu einem Barbier zu gehen. Diese reinen Männerfriseure haben den traditionellen Schnitt verfeinert und weiterentwickelt. So kombinieren sie den Pompadour heute stilbewusst zu Bärten und Koteletten“, empfiehlt Timotheos Kikidis, Haarstylist aus dem TIGI German Creative Team. „Es gibt außerdem zwei Möglichkeiten, dem Pompadour zu schneiden: entweder in Haarwuchsrichtung seitlich nach hinten oder entgegen der Haarwuchsrichtung. Letzteres empfiehlt sich bei dünnem oder feinem Haar, so bekommt die Frisur mehr Stand und Volumen“. Abgesehen davon können auch Männer mit lockigen Haaren den Style tragen. Entweder als strengen slick-back Look, wobei die Haare erst glatt geföhnt und dann mit Gel fixiert werden. Oder aber etwas wilder, wenn man die Naturwellen trocken föhnt und dann nur mit den Fingern in Form zupft.

Styling-Anleitung für den Pompadour

Das Styling einer Pompadour-Frisur für Männer ist eine Kunst für sich. Zuerst sollte das Haar gründlich gewaschen und noch leicht feucht sein, damit das Stylingprodukt besser aufgenommen wird. Verwenden Sie einen Kamm, um das Haar nach hinten und oben zu kämmen. Arbeiten Sie dabei in kleinen Abschnitten, um ein gleichmäßiges Volumen zu erzielen. Für zusätzlichen Halt können Sie das Haar mit einem Föhn und einer Rundbürste bearbeiten. Um das Volumen zu fixieren und den Look den ganzen Tag über zu erhalten, verwenden Sie Haarspray.

  • Zuerst einen Pferdeschwanz binden, um sicher zu gehen, dass die restlichen Haare nicht aus Versehen mitgeschnitten werden.
  • Einen Anhaltspunkt für die Länge definieren: Der Punkt kann zum Beispiel am Wimpernkranz, am Augenlid oder an der Augenbraue sein.
  • In der Mitte über dem Nasenrücken anfangen, mit dem Kamm eine dünne Strähne nehmen und ohne viel Spannung zwischen Zeigefinger und Mittelfinger klemmen.
  • Mit der Schere senkrecht einige Male an der gewünschten Stelle in die Strähne einschneiden - somit entstehen keine erkennbaren Schnittkanten. Achtung: Nicht zu viel auf einmal wegschneiden!
  • Nun zu den Seiten hin weiterschneiden und zwischendurch immer wieder am vorher definierten Punkt orientieren. Manchmal hilft es auch einen Schritt vom Spiegel zurückzugehen, um Unebenheiten besser zu sehen.

Wenn Ihnen der Barbier des Vertrauens den passenden Haarschnitt verpasst hat, kann die Frisur ganz einfach selbst gestylt werden. Hierzu ist es allerdings wichtig auf die richtigen Haarpflegemittel zurück zu greifen. Nach dem Föhnen sollte das Haar zuerst mit einem Quiff Roller in die richtige Form gebracht werden. Hier empfiehlt sich das bewährte Modell von Uppercut. Fürs eigentliche Styling sind die Uppercut Deluxe Pomade Haircut oder das etwas günstigere American Crew Classic Forming perfekt. Beide zeichnen sich durch mittleren halt und mittleren Glanz aus und basieren auf Wasser. Zudem bieten beide einen angenehmen Duft und haben eine pflegende Schutzkomponente. Nach dem die Pomade in das Haar eingerieben wurde, muss das Haar unbedingt nochmal mit einem speziellen Kamm nach hinten gestrichen werden.

Die Grundlage einer jeden aalglatten Schmierfrisur

Die Grundlage einer jeden aalglatten Schmierfrisur ist - Trommelwirbel - der korrekte Haarschnitt. Geh zu dem hippen Barbershop mit fetzigen Rock ’n‘ Roll Livekonzerten und Bierausschank beim Schneiden oder zum um-die-Ecke-Frisör à la ‚Chaarisma‘ - der eine Schnitt, den jeder beherrschen sollte, ist der Facon-Schnitt. Wenn der nicht im Angebot ist, geh woanders hin. Der Facon ist eine klassische Fade-Frisur, er ist die Basis einer vernünftigen Pomadenfrisur. Die Haare werden am Hinterkopf stufenlos geschnitten, so, dass es einen fließenden Übergang zum Nacken gibt. Im Nacken und an den Seiten je nach Vorliebe schön kurz, oben dann so lang es geht, mindestens bis über die Augen, so dass man mit der Matte auch was anfangen kann.

Pompadour - Was ist das für eine Pomadenfrisur mit komischem Namen und woher kommt sie?

Wenn du kein Fan von ihm bist, gib einfach Elvis die Schuld. Er kann sich eh nicht mehr wehren. Er war vielleicht nicht der erste Mensch auf der Welt, der sich jeden Morgen ’ne Tolle gebaut hat, aber er war definitiv der berühmteste. Egal, ob Du eine fest einbetonierte Tolle möchtest oder ob Du rumlaufen möchtest wie David Beckham, mit einer luftigen Tolle, durch die Du immer locker-lässig Deine Finger ziehen kannst - die grundlegende Styling-Methode ist die selbe.

Am Anfang steigst Du frisch aus der Dusche, die Wolle ist gewaschen und frei von irgendwelchem komischen Zeug wie Hargel oder -spray oder sonstwelchem Schickimicki. Trockne das Haar leicht mit einem Handtuch. Viele Ratgeber geben jetzt an, man solle die Haare trocken und in Form föhnen. Ich würde davon abraten, die heiße Luft ist definitiv nicht gut für die Haare.

Als nächstes eine erbsengroße Portion Pomade einarbeiten. Die Art, wie die Pomade in Deine Wolle zu schmieren ist, hängt sehr von der verwendeten Pomade ab, eine mittelfeste, bspw. Dapper Dan Pomade oder Bone Crusher Hair Pomade lässt sich leichter Verteilen als die klassische Murray’s Superior Hair Dressing Pomade oder sogar die ‚extra strong‘ von Fettkopp Pomade. Auch wenn es albern klingt, weil ‚Viel hilft viel‘: Fang mit einer kleinen Menge an, später kannst Du immer noch mehr nehmen.

Danach kämmst Du die Haare erstmal schön glatt nach hinten. An den Seiten anfangen und dann nach oben wandern, kämmen und gleichzeitig hinter dem Kamm mit der freien Hand glatt streichen. Als nächstes kommt die Tolle. Es wird nicht auf Anhieb klappen, aber da Du ja Pomade in den Fransen hast, kannst Du immer wieder alles glatt kämmen und neu anfangen. Stundenlang. Drücke mit der Handfläche der freien Hand das gerade nach hinten gekämmte Haar oben auf dem Kopf ganz leicht nach vorne - nicht viel, gerade genug, damit sich das Haar leicht zu krümmen beginnt, dass so eine kleine Beule vorne entsteht. Dann nimmst Du mit der anderen Hand einen Kamm und kämmst diese Beule ganz leicht nach oben, in kurzen, zackigen Bewegungen. Aber dabei weiter die Haare oben festhalten. Das wiederholst Du so lange, bis Deine Tolle nach Deinem Geschmack geformt ist oder Du alles versaut hast und wieder von vorne anfängst.

Es braucht definitiv ein bisschen Übung, auch bis Du weißt, wie sich speziell Deine Haare dabei verhalten. Und je öfter Du Dir eine Tolle gebaut hast, desto eher erinnern sich deine Haare daran.

Was kommt jetzt?

Nichts ist einfacher und gleichzeitig so zeitlos-elegant wie eine aalglatt nach hintern geschmierte Jungdynamikerfinanzexpertenfrisur. So ein Schleimhelm geht am Besten, wenn generell nicht mehr so viel Wolle unter der Mütze ist. Einfach ’ne vernünftige Portion weiche bis butterweiche Pomade im Haar verteilen und mit dem Kamm nach hinten schleimen. Fertig ist die aalglatte Pomadenfrisur! Hierfür bietet sich die Murray’s Superior Light oder sogar die Murray’s Hair-Glo Pomade an.

So, wie ich das verstehe, ist die Pomadenfrisur „Quiff“ im Grunde eine etwas fluffigere Tolle. Mit nicht ganz so viel brettharter Schmiere drin, nicht jede Strähne streng neben der nächsten, eher alles etwas luftiger. Also im Grunde kannst Du die oben unter Pompadour beschriebene Methode verwenden und eine Tolle bauen, nur nicht mit ganz so viel und tendenziell eher mittelfester Pomade. Und hier bietet sich auch eher der *vorsichtige* Gebrauch eine Föns an, um den luftigen Charakter zu kreieren. Und wenn Du schon dabei bist, nimm keinen Billig-Fön sondern was reelles. Ich hab den „Sahira“ von Wella zuhause, der wird auch von Profis benutzt, wird vorne nicht heiß und die Luft lässt sich prima dosieren.

Der Pompadour Fade ist eine moderne und stilvolle Variante.

Styling-Produkte für den Pompadour

Der Kamm ist ein wesentliches Werkzeug für die Pompadour-Frisur. Haarspray ist ein unverzichtbares Produkt, um die Pompadour-Frisur den ganzen Tag in Form zu halten. Tragen Sie ein Stylingprodukt Ihrer Wahl auf (z.B.

Timotheos Kikidis Tipp: „Der wichtigste Schritt dieser Frisur ist das Föhnen. Die Haare werden am besten von unten nach oben seitlich in die gewünschte Richtung geföhnt. Wer längeres oder störrisches Haar hat, benutzt dazu am besten einen sogenannten „Quiff Roller“, eine kleine Herrenrundbürste. So bekommt die Ponypartie den richtigen Schwung und auch die Längen und Spitzen der Haare lassen sich danach einfacher stylen“. Achtung: die Seitenpartien sollte man von Anfang an eng am Kopf entlang nach hinten föhnen.

Jetzt müssen Sie sich nur noch für ein Finish entscheiden. Soll es Gentlemen-like glatt und glänzend sein, verteilen Sie etwas Pomade, z.B. „Slick Trick“ von TIGI Bed Head For Men, in Ihren Händen und fahren damit durch die gesamte Haarpartie am Oberkopf. Anschließend kämmen Sie die Haare mit einem grobzackigen Kamm in die perfekte Position. Oder darf es etwas lockerer und wilder sein?

Produkt Eigenschaften Empfehlung
Uppercut Deluxe Pomade Haircut Mittlerer Halt, mittlerer Glanz, wasserbasiert Für klassischen, gepflegten Look
American Crew Classic Forming Mittlerer Halt, mittlerer Glanz, wasserbasiert Preisgünstige Alternative
Murray’s Superior Light Weiche Pomade Für aalglatte Frisuren
Murray’s Hair-Glo Pomade Weiche Pomade Für aalglatte Frisuren

Wenn Sie wissen wollen, welcher Bart am besten zu Ihrem Haarstyle passt, dann informieren Sie sich hier über die verschiedenen Barttypen.

Die Pompadour-Frisur ist ein wahrer Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Mit den richtigen Styling-Produkten und ein wenig Übung lässt sich der Pompadour-Look leicht erreichen und halten. Sleek, voluminös oder ungebändigt: der Pompadour hat immer Stil. Durch seine vielfältigen, modernen Style-Interpretationen hat sich die Tolle zu einem der beliebtesten Männerhaarschnitte der letzten Jahre entwickelt. Was den Pompadour-Haarstyle ausmacht und wie er auch bei Ihnen funktioniert, erfahren Sie hier.

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