Die DEFA-Filmproduktion hat in der ehemaligen DDR eine Vielzahl von Märchenfilmen hervorgebracht, die bis heute in den Herzen vieler Menschen einen besonderen Platz einnehmen. Einer dieser zeitlosen Klassiker ist „Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus“ von 1977, der unter der Regie von Egon Schlegel entstand. Auch 2024 wird der DDR-Märchenfilm wieder im Fernsehen gezeigt.
Hier finden Sie alles Wichtige zum Film wie Besetzung, Drehorte, Inhalt, Trailer und die TV-Sendetermine 2024.
Das DEFA-Märchen „Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus“ aus dem Jahr 1977 ist ein Klassiker des DDR-Filmschaffens und zeichnet sich durch seine charmante Besetzung aus.
Hier eine Liste der Darstellerinnen und Darsteller, die dem Film seinen unverwechselbaren Charakter verleihen:
Wie die meisten Märchen, die in der DDR von der DEFA produziert wurden, ist auch hier der Haupt-Drehort Potsdam-Babelsberg. Außerdem wurde an einigen Orten des heutigen Landkreises Potsdam-Mittelmark gedreht, zum Beispiel am Schloss Wiesenburg und am Kähnsdorfer See.
Schloss Wiesenburg, einer der Drehorte des Films
Der Film „Wer reißt denn gleich vor’m Teufel aus“ basiert auf dem Märchen der Brüder Grimm mit dem Titel „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Die Erzählung ist allerdings an einigen Stellen sehr frei interpretiert oder wird überzeichnet.
Der Bursche Jakob wird wegen seiner Ängstlichkeit verspottet. Besonders viel Glück hat er obendrein auch nicht und zu allem Übel, hat der König es auf sein Leben abgesehen.
Mit einem Brief schickt er Jakob, den er für einen Räuber hält, zum Schloss. Darin steht, dass Jakob gehängt werden soll, was dieser natürlich nicht weiß. Der arme Jakob fällt auf dem Weg ins Schloss tatsächlichen Räubern in die Hände und hat Glück: Die Räuber waren vormals ebenfalls arme Bauern, sind nicht gut auf den König zu sprechen und tauschen den Inhalt des Briefes aus. Statt erhängt zu werden, feiert Jakob aufgrund des neuen Briefes Hochzeit mit der Prinzessin.
Der genarrte König entsendet ihn zum Teufel, drei goldene Haare zu holen - in der Hoffnung, Jakob nicht wiederzusehen. Der marschiert los und verspricht unterwegs den, vom König ausgebeuteten, Untertanen, den Teufel nach einem Ausweg aus ihrer Not zu fragen.
In der Hölle kommt er mit einer List - er tarnt sich mit den Kleidern der abwesenden Teufelin - zu den drei goldenen Haaren und kehrt als Held zurück.
Der Film wird im Dezember 2024 gleich zweimal im Fernsehen ausgestrahlt:
Kurzinhalt: Der Bauernbursche Hans findet überall Freunde, weil er selbst freundlich und hilfsbereit ist. Alle meinen, dass er ein rechtes Glückskind sei und bestimmt einmal des Königs Tochter zur Frau bekommen werde. Deshalb trachtet der böse König Hans nach dem Leben. Er schickt ihn mit dem versiegelten Befehl ins Schloss, dass er getötet und begraben werden solle. Aber Räuber vertauschen den Brief, und Hans bekommt die Prinzessin. Da schickt der König ihn in die Hölle, drei goldene Haare vom Kopf des Teufels zu holen. Hans schafft auch das und triumphiert über den bösen König.
Ein Trailer zum Film ist auf dem YouTube-Kanal der DEFA-Stiftung verfügbar.
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