Milde Shampoos ohne Tenside: Sanfte Pflege für Locken und empfindliche Kopfhaut

Viele Menschen suchen nach milden Shampoos ohne Silikone und Sulfate, besonders für die Pflege von Locken. Oftmals kämpfen sie mit Build-up, juckender Kopfhaut und schnell fettenden Ansätzen. Herkömmliche Shampoos können die Haare austrocknen und zu aggressiv sein. Ein geeignetes Shampoo sollte Locken und Kopfhaut zuverlässig von Produktablagerungen befreien, ohne die Haare auszutrocknen.

Dieser Artikel erklärt, worauf es bei einem guten Lockenshampoo ankommt und stellt empfehlenswerte natürliche Shampoos für lockiges Haar vor, die keine Kompromisse eingehen und für die Curly-Girl-Methode geeignet sind.

Kriterien für ein gutes Lockenshampoo

Es gibt einige Kriterien, an denen man ein wirklich gutes Shampoo für die Haare erkennt. Starke Tenside sind zum Beispiel Sulfate. Ein gutes Shampoo sollte jedoch dennoch gut reinigen. Hier kommen milde Tenside ins Spiel. Ein gutes Shampoo ist nicht nur mild, sondern auch feuchtigkeitsspendend.

Milde Tenside:

  • ✅ Sodium cocoamphoacetate

Du brauchst also ein sog. “Low-Poo” Shampoo (low = wenig, Poo= Shampoo). Damit ist ein Shampoo mit milden Tensiden gemeint. Wahrscheinlich kennst du auch den Begriff „No-Poo“. Dabei werden die Haare komplett ohne Tenside gewaschen.

Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe:

  • ✅ Aloe Vera
  • ✅ Xanthan Gum
  • ✅ Glycerin
  • ✅ Sodium PCA
  • ✅ Panthenol

Zusätzlich sollte ein geeignetes Shampoo für Locken keine schädlichen Inhaltsstoffe wie stark filmbildende und wasserunlösliche Stoffe enthalten. Bekanntester Vertreter dieser Gruppe sind die Silikone. Aber auch Mineralöle oder auch Waxe gehören dazu. Es reicht also nicht nur auf Silikone zu verzichten. Dadurch wird Frizz minimiert und deine Haare kämmbar gemacht. Zudem können solche Filmbildner wie Silikone nur wieder mit starken Tensiden wie Sulfaten entfernt werden.

Silikone erkennst du leicht an den Endungen -cone, -xane und -conol. Bei den anderen Stoffen ist es schwieriger.

Schädliche Inhaltsstoffe, die vermieden werden sollten:

  • ❌ Dimethicone
  • ❌ Cyclopentasiloxane
  • ❌ Dimethiconol
  • ❌ Paraffinium liquidium
  • ❌ Paraffine
  • ❌ Lanolin Alcohol
  • ❌ Petrolatum
  • ❌ Vaseline
  • ❌ Cera alba (Beeswaxs) = Bienenwachs
  • ❌ Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax

Zusätzlich achte ich noch darauf, dass das Shampoo wenig oder gar keinen Alkohol enthält und so natürlich wie möglich ist. Das bedeutet es sind keine Stoffe enthalten, die unsere Gesundheit (z.B. Parabene oder andere homronellwirksame Stoffe) oder die Umwelt (z.B. Mikroplastik) schädigen.

Empfehlenswerte milde, sulfatfreie Shampoos für Locken

Damit du jedoch nicht, so wie ich, gefühlt 1.000 Shampoos anschauen musst, gebe ich dir nachfolgend eine Ausdwahl an geeigneten milden sulfatfreien Shampoos für deine Locken. Im Übrigen sind alle Shampoos aus diesem Artikel nach der Curly-Girl-Methode geeignet. Ich habe bei all den folgenden Lockenshampoos die Inhaltsstoffe gecheckt und einige selbst getestet. Damit müsstest du hoffentlich etwas für dich und deine Haare finden. Die folgenden Shampoos sind alle ohne Sulfate und Silikone und andere bedenkliche Stoffe wie Parabene, austrocknenden Alkohol und Mikroplastik.

Hier sind einige empfohlene milde Shampoos:

  • Innersense: Ein sehr gutes und reichhaltiges Shampoo. Es riecht zitronig und erinnert mich von der Reinigungseigenschaft an eine Reinigungsspülung. Es schäumt sehr leicht. Es enthält gute & hochwertige Inhaltsstoffe, was sich auch im Preis wiederspiegelt. Weitere geeignete milde Shampoos von Innersene.
  • Les Secrets de Loly Sunshine Clean Shampoo: Ein mildes und sehr feuchtigkeitsspendendes Shampoo, welches jedoch nicht zu reichhaltig ist. Es ist sehr gut für mitteldickes und poröses Haar geeignet. Für feines Haar funktioniert es auch. Jedoch könnte es da auf Dauer zu schwer sein. Daher bietet es sich bei feinem Haar an, das Perfect Clean Shampoo* immer wieder mit dem Les Secrets de Loly Sunshine Clean Shampoo abzuwechseln.
  • Boucleme Scalp Exfloiating Shampoo: Das Boucleme Scalp Exfloiating Shampoo enthält einen Zuckeraustauschstoff und hat eine leicht körnige Konsistenz. Das würde auch für den Namen sprechen da es um Kopfhautpeeling geht. Hast du eine empfindliche Kopfhaut würde ich mit diesem Shampoo vorsichtig sein. Es enthält ein relativ starkes anionisches Tensid welches ich aber noch als mild und sicher einstufe.
  • Urtekram Teebaum-Shampoo: Ein mildes BIO - Shampoo ohne Parfüm, welches trotzdem gut reinigt. Daher ist für vor allem für feines und gering poröses Haar und sehr empfindliche Kopfhaut geeignet. Es ist eines der wenigen Shampoos ohne Proteine und daher super für mehr Feuchtigkeit und für Lockenpflege-Anfänger. Zudem kannst du es in einigen Bio Läden kaufen und es ist mit ca. Auch wenn es sich um ein Baby-Shampoo handelt musst du dir keine Gedanken machen. Der pH-Wert dieses Shampoos befindet sich lt.

Inhaltsstoffe eines milden Shampoos (Beispiel):

Aqua, Coco-Glucoside, Glycerin, Lauryl Glucoside, Caprylyl/Capryl Glucoside, Sodium Pca, Citric Acid, Sodium Citrate, Cananga Odorata Flower Oil, Emblica Officinalis Fruit Extract, Oryza Sativa Bran Oil, Ocimum Sanctum Leaf Extract, Xanthan Gum, Glyceryl Oleate, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Bacopa Monnieri Leaf Extract*, Eclipta Prostrata Leaf Extrac, Lawsonia Inermis Leaf Extract, Sodium Levulinate, Disodium Cocoyl Glutamate, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride, Zinc Pca, Acacia Concinna Fruit Extract, Azadirachta Indica Leaf Extract*, Sapindus Mukurossi Fruit Extract, Linalool, Hydrolyzed Wheat Protein, Sodium Gluconate, Potassium Sorbate, Azadirachta Indica Seed Oil*, Sodium Cocoyl Glutamate, Benzyl Benzoate, Benzyl Salicylate, Farnesol, Geraniol, Sodium Benzoate, Tocopherol, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate, Lecithin, Ascorbyl Palmitate.

Warum milde Shampoos?

Milde Shampoos bieten sanfte Pflege für empfindliche Kopfhaut, indem sie auf reizende Stoffe wie Silikone, Sulfate oder Parabene verzichten. Ein mildes Haarshampoo ist die Basis für gesundes Haar und eine ausgeglichene Kopfhaut. Herkömmliche Shampoos enthalten oft sehr aggressive Tenside, die das Haar stark entfetten und die natürlichen Öle der Kopfhaut entfernen können. Milde Shampoos reinigen das Haar genauso effektiv, lassen aber die natürlichen Feuchtigkeitsdepots der Kopfhaut und Haare intakt.

Besonders sensible oder trockene Kopfhaut-Typen profitieren von den sanften Tensiden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen milder Shampoos. Gerade dann, wenn Du unter einer sehr angegriffenen oder allergischen Kopfhaut leidest, ist ein mildes Shampoo ein echter Life-Changer.

Inhaltsstoffe, auf die man achten sollte

Ein mildes Shampoo verzichtet auf potentiell schädliche Inhaltsstoffe und setzt stattdessen auf sanfte und natürliche Substanzen. Silikone, Sulfate, Parabene und eine hohe Konzentration an Duftstoffen sind absolute No-Gos in milden Haar Shampoos. Statt Silikone können Bio Brokkolisamenöl oder Bio Kaktusfeigenkernöl verwendet werden, die das Haar glätten ohne zu beschweren.

Bei den milden Shampoos setzen wir auf extra sanfte waschaktive Substanzen, wie zum Beispiel Cocamidopropyl Betaine, Disodium/Sodium Cocoyl Glutamate, oder Decyl Glucoside. Bei diesen Tensiden handelt es sich um besonders hautverträgliche Tenside, welche aus natürlichem Kokosfett, Kokosöl und Zucker gewonnen werden.

Auch auf Konservierungsstoffe wie Parabene sollte verzichtet werden. Wir bei pakahi verzichten sogar ganz auf Konservierungsstoffe.

Viele Farb- und Duftstoffe dürfen nur kurz in Kontakt mit der Haut kommen, da etliche im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Duftstoffe im Allgemeinen gelten als potenziell reizend und allergisierend. Hier kommt es vielmehr auf die Gesamt Konzentration an.

Anwendung eines milden Shampoos

Ein mildes Haarshampoo unterscheidet sich nicht grundlegend von einem anderen Shampoo in der Anwendung. Verzichte bei Deiner Haarwäsche auf zu heißes Wasser. Das heiße Wasser kann zur Austrocknung Deiner Kopfhaut führen und sie zusätzlich strapazieren. Verwende nach der Haarwäsche immer einen pflegenden Conditioner, um auch Deinen Längen und Spitzen etwas Gutes zu tun. Conditioner gut ausspülen und Deine Haare am besten ganz sanft mit einem Handtuch trocken tupfen. Niemals abrubbeln, auch wenn es schneller geht.

Wie auch beim Haare waschen solltest Du auch beim Föhnen darauf achten, dass Deine Haare nicht mit zu viel Hitze in Berührung kommen. Verwende eine sanfte Bürste mit Naturborsten.

Häufig wird bei Problemen mit trockener oder sensibler Kopfhaut dazu geraten, Shampoo möglichst sparsam einzusetzen, um die Kopfhaut nicht weiter zu reizen. Das ist sinnvoll, wenn man konventionelle Shampoos verwendet, da diese durch aggressive Tenside tatsächlich Grund vieler Kopfhautprobleme sind. Bei den milden Shampoos von pakahi musst Du hingegen keine Angst vor einer Überdosierung haben. Du kannst sie täglich benutzen und so viel davon verwenden, wie Deine Haare zum sauber werden brauchen. In der Regel benötigst Du je nach Haarlänge ca. 3-5 Pumpstöße. Durch unsere extrem milden Tenside und die hochwirksamen Pflanzenöle und -extrakte, werden Deine Kopfhaut und Haare nicht sanft gereinigt und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt.

Für optimale Ergebnisse empfehlen wir Dir immer einen passenden milden Conditioner. Denn während das Shampoo die Schuppenschicht öffnet um das Haar von Schmutzpartikeln zu reinigen, verschließt der Conditioner diese wieder.

Milde Shampoos im Test

Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden. Das Jean&Len Volumen Shampoo hat uns überzeugt - und zwar in allen Bereichen! Es macht das Haar angenehm weich und leicht. Zudem kommt es - anders als viele andere - ohne Parabene, Silikone und Co. aus.

Ein Shampoo, das auf den ayurvedischen Beauty-Standards aufbaut: Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair soll die Haare in der Tiefe regenerieren. Im Test überzeugt allen voran das Endergebnis der Haarstruktur: weich, leicht und glänzend. Dafür kommen natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz, auf Silikone und Co.

Das Lavera Pflegeshampoo Family wird seinem Namen gerecht: Es bietet tolle Pflege für Kinder und Erwachsene. Dafür kommen unter anderem Bio-Apfel und Bio-Quinoa zum Einsatz. Dass die gesamte Rezeptur biologisch abbaubar ist, verschafft dem Shampoo einen weiteren Pluspunkt.

Ein Shampoo, das für Balance sorgt: Das Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl wurde für gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen entwickelt. Ein Ziel, das hier mit wenigen, aber dafür effektiven Inhaltsstoffen erreicht wird.

Alles, was Kopfhaut und Haare brauchen, um ins Gleichgewicht zu kommen: Das Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse setzt auf beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.

Shampoo-Arten im Überblick

Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.

  • Anti-Frizz-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar. Da Frizz viele Ursachen hat, wie beispielsweise feuchte Umgebungsluft, gibt es meist keine Möglichkeit, das Problem ganz loszuwerden.
  • Locken-Shampoo: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoo: Schluss mit Schuppen! Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoo für koloriertes und dauergewelltes Haar: Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Feuchtigkeitsshampoo: Am wohlsten fühlt sich unser Haar, wenn wir es möglichst naturbelassen tragen. Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Festes Shampoo und Haarseifen

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.

Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können.

Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik. Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.

Problematische Inhaltsstoffe

Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.

Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.

Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

  • Silikone: Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
  • Parabene: Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen.
  • Sulfate: Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
  • PEG: Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
  • Mikroplastik: z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Tipps zur Kopfhautpflege

Bio-Shampoos

Bio-Shampoo wird immer beliebter und dafür gibt es auch gute Gründe. So werden viele Bio-Shampoos besonders umweltfreundlich produziert. Dabei sind die Inhaltsstoffe auf den jeweiligen Haartyp abgestimmt. Wählen Sie jetzt in unserer Vergleichstabelle ein Bio-Shampoo mit Aloe vera, wenn Sie trockenes Haar oder empfindliche Kopfhaut haben.

Top Bio-Shampoos:

  • Teebaum-Shampoo von Urtekram
  • Pflege-Shampoo von LOGONA Naturkosmetik
  • Anti-Schuppen Shampoo von LOGONA Naturkosmetik
  • 40333 von SANTE Naturkosmetik
  • Age Energy Shampoo von LOGONA Naturkosmetik

Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien Menge, Shampoo für, Aggregatzustand und Vegan gelegt.

Shampoo ohne Sulfate

Wir haben alle schon einmal “sulfatfrei” auf unserer Shampoo-Flasche gelesen. Klar, Sulfate sollen nicht gut für die Haare sein - aber Hand aufs Herz: Weißt du wirklich, weshalb? Sie wirken als Emulgatoren und helfen dabei, Schmutz und Öl zu entfernen. SLS (Sodium Lauryl Sulfate) ist eine häufig verwendete Form von Sulfaten in der Kosmetikindustrie.

Sulfate sind dafür bekannt, dass sie den schönen Schaum erzeugen, den wir mit Sauberkeit und Wirksamkeit in Verbindung bringen. Allerdings ist die Schaumbildung nicht unbedingt ein Indikator für die Reinigungskraft eines Shampoos: Ein sulfatfreies Shampoo kann auch reinigen, obwohl es möglicherweise weniger Schaum bildet.

Es verwendet stattdessen mildere Reinigungsmittel, die sanfter zur Kopfhaut und zu den Haaren sind, während sie gleichzeitig Schmutz und Rückstände entfernen.

Was machen Sulfate mit den Haaren?

Gott sei Dank sind die heutigen Sulfate nicht mehr so schädlich wie ihre Vorgänger, aber sie können dem Haar immer noch seine natürlichen Öle entziehen und die Farbe verblassen lassen, sodass das Haar trocken, stumpf und schwer zu pflegen ist.

Sulfate können für manche Menschen schädlich sein, insbesondere für diejenigen mit empfindlicher Haut oder bestimmten Haarproblemen wie Trockenheit oder Schuppen. Sie können die natürliche Feuchtigkeitsbalance der Kopfhaut stören und zu Problemen wie Juckreiz, Rötungen oder Haarbruch führen. Deshalb entscheiden sich viele Verbraucher:innen für sulfatfreie Shampoos als schonendere Alternative.

Sulfatfreie Shampoos verzichten auf aggressive Mittel und greifen auf milde Reinigungsmittel zurück, die Schmutz und Rückstände entfernen, ohne die natürlichen Öle der Kopfhaut zu stark zu entziehen. Das Ergebnis? Weichere, geschmeidigere Haare und eine gesündere Kopfhaut.

Shampoos ohne Sulfate verwenden oft Kokosnussöl-basierte Tenside oder andere pflanzliche Tenside - im Gegensatz zu Sulfat-Shampoos bilden sie möglicherweise weniger Schaum, aber keine Angst: Das bedeutet nicht, dass sie weniger effektiv sind. Sie reinigen sanft, während sie Feuchtigkeit spenden und die natürliche Balance der Kopfhaut bewahren.

Wie erkennt man Sulfate im Shampoo?

Anbieter von Shampoos, die Sulfate enthalten, schreiben das natürlich nicht groß auf ihr Produkt - man muss in der Liste der Inhaltsstoffe danach suchen. Schaut man sich die Liste auf der Rückseite der Flaschen an, findet man Begriffe wie “Sodium Lauryl Sulfate” oder “Sodium Laureth Sulfate” - das sind die Begriffe, nach denen man Ausschau halten sollte.

Empfehlenswerte Shampoos ohne Sulfate:

  • “Color Lustre Brilliant Glaze Shampoo” von Shu Uemura
  • “Nourishing - 0.6 Damask Rose” von Grown Alchemist
  • “Fine Hair Shampoo” von Ouai
  • “Every-Day Shampoo” von Sebamed
  • “Hair Alchemy Resilience Shampoo” von Oribe
  • “Discipline Bain Fluidealiste Shampoo” von Kérastase
  • “Sulfate-Free Cleansing Cream Shampoo” von Cantu
  • “Gentle Conditioning Shampoo” von Caudalie
  • “On A Cloud Baobab Oil Repair Shampoo” von R+Co
  • “Silikamino Mega-Moisturizing Shampoo” von Drunk Elephant
  • “Super Hydrating Shampoo” von Coco & Eve

Alkoholfreie Shampoos

Deine Kopfhaut juckt und dein Haar ist brüchig? Und das, obwohl du ein hochwertiges Shampoo und einmal wöchentlich eine Haarkur verwendest? Dann könnte es daran liegen, dass dein Shampoo Alkohol enthält und der kann empfindliche Kopfhaut und die Haarstruktur ganz schön strapazieren. Zum Glück gibt es inzwischen immer mehr Haarpflegeprodukte, die auf alkoholfreie und schonende Inhaltsstoffe setzen.

Gerade entfettende und desinfizierende Alkohole im Shampoo neigen dazu, das Haar auszutrocknen. Empfindliche Haut benötigt hingegen feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, die Haut und Haar nicht belasten. Milde Shampoos ohne Alkohol haben meist einen niedrigeren pH-Wert und strapazieren deshalb die Haarstruktur nicht. Ein weiterer Pluspunkt: pH-neutrale Shampoos brennen fast nicht in den Augen. Gleiches gilt, wenn du coloriertes Haar hast. Gefärbtes Haar ist häufig trocken und spröde und benötigt mehr Feuchtigkeit.

Empfehlenswerte alkoholfreie Shampoos:

  • „Repair & Pflege Shampoo Bio-Rose & Pflanzliches Erbsenprotein“ von Lavera
  • „Clean Brew Shampoo“ von Redken
  • „Skin Health System Shine Therapy Shampoo“ von Dermalogica
  • „Nodé Fluide Shampoo“ von Bioderma
  • „Mildes Shampoo“ von Annemarie Börlind

Neigst du zu empfindlicher Haut, Trockenheit, Spliss oder plagst du dich mit Hautallergien? Dann solltest du besser auf Shampoos mit einem hohen Alkoholgehalt verzichten.

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