Die Haare nur mit Wasser waschen, ganz ohne Shampoo? Das soll funktionieren? Die Abkürzung NoPoo steht für No Shampoo. Heißt das jetzt, dass die Anhänger der No Poo Methode sich die Haare nur mit Wasser waschen? Oder schlimmer - sie überhaupt nicht mehr reinigen? Natürlich nicht!
Im Netz finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte zu „No Poo“. In der Regel läuft der Verzicht auf Shampoo so ab: Die Meisten setzen sich das Ziel, sechs bis sieben Wochen auf Shampoo zu verzichten. So soll sich die Talgproduktion der Kopfhaut normalisieren und die Haare sind danach angeblich gesünder und glänzender.
Doch ist das wirklich so gesund für die Haare? Mittlerweile gibt es auch einige kritische Stimmen im Netz. So berichtet die amerikanische Video-Bloggerin Joyce bei Youtube, dass sie den Verzicht auf Shampoo sehr bereut. Ihr asiatisches Haar sei seitdem nicht mehr so schön wie zuvor - obwohl sie jetzt wieder Shampoo verwendet.
Betrachten wir die verschiedenen Varianten der No-Poo-Methode:
Dafür gibt es viele gute Gründe. Manche Shampoos enthalten Substanzen, die in Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Du möchtest den Kontakt zu potenziell schädlichen Stoffen vermeiden? Andere finden zu #nopoo, weil sie Kopfhaut und Haar schonen wollen. Dazu machen sie speziell um anionische Tenside und Silikone einen weiten Bogen: Während Tenside für die tiefenreinigende Wirkung sorgen, versprechen Silikone mehr Glanz und Geschmeidigkeit. Allerdings können sie Haut und Haar austrocknen.
Es kommt auch vor, dass Menschen auf Inhaltsstoffe in Shampoos und anderen Haarpflegeprodukten sensibel reagieren. Sogar bei Produkten, die Du schon lange nutzt, können ganz plötzlich allergische Reaktionen auftreten. Für viele ist die No Poo Methode zudem eine willkommene Möglichkeit, Müll zu reduzieren.
Dermatologen sagen, die Kopfhaut könne sich nicht „umgewöhnen“, wie viele No Poo Anhänger behaupten. Sie produziere immer gleich viel Talg, egal ob man die Haare täglich wasche oder nicht. Viele, die es ausprobiert und sich dagegen entschieden haben, berichten von einem unsauberen Gefühl.
Es ist erstaunlich, wie gründlich Du Deine Haare reinigen kannst, ohne dabei überhaupt an Shampoo zu denken. Es gibt verschiedene Tonerden, die je nach Zertifizierung und Mineralgehalt als Lavaerde oder Heilerde angeboten werden. Roggenmehl eignet sich bei hellen Haaren hervorragend als Trockenshampoo. Für die nasse Haarwäsche kannst Du Roggenmehl mit warmem Wasser anrühren, bis es eine cremige Konsistenz erreicht.
Zusätzlich zu der reinigenden Wirkung, pflegt Roggenmehl Dein Haar mit Nährstoffen. Es ist also auch hervorragend als Haarkur anwendbar. Lass die Mehlpaste dazu 15-30 Minuten einwirken, bevor Du sie mit klarem Wasser auswäschst. Wichtig: Verwende fein gemahlenes Mehl!
Um selbstgemachtes Trockenshampoo unkompliziert und schnell aufzutragen, fülle es in eine leere Streuhaardose. Durch das Sieb kannst Du es perfekt dosieren. Roggenmehl gehört zu den Mehlsorten, die wenig Gluten enthalten. Gluten sorgt in nassem Zustand eher für eine klebrige Konsistenz.
Endlich ein vernünftiger Grund, im Herbst wieder Kastanien sammeln zu gehen! Denn aus Rosskastanien, die bei uns im Herbst zu Hauf von den Bäumen fallen, kannst Du ganz einfach Shampoo herstellen. Rosskastanien enthalten Saponine, die reinigende Eigenschaften besitzen. Die Schale der Waschnuss reinigt das Haar ebenso natürlich und dabei noch intensiver als die Rosskastanie.
Kakao ist nicht nur Grundzutat für Schokolade. Verwende dazu nur stark entölten Backkakao. Mische einen Esslöffel Natron mit zwei Esslöffeln warmem Wasser zu einem Brei. Danach in den Feuchten Haaransatz einmassieren und ausspülen. Es reicht, wenn Du damit die Kopfhaut behandelst.
Um Natronrückstände zu entfernen, und um zu verhindern, dass Dein Haar austrocknet, nutze nach jeder Haarwäsche eine Apfelessig-Spülung als Conditioner. Im Bioladen Deines Vertrauens, online und mittlerweile auch in den Drogeriemärkten findest Du feste Haarseifen auf Öl-Basis. Diese reinigen das Haar schonend und pflegen es zugleich.
Du kannst aus Haarseife mit einem Hobel oder einer Küchenreibe Seifenflocken herstellen und diese zu selbstgemachten Shampoos weiterverarbeiten. Gute Nachricht für die Warmduscher unter uns: Damit der Talg sich löst, musst Du Dein Haar mit warmem Wasser waschen.
Apfelessig ist ein wahres Allroundtalent, das Dein Haar und Deine Kopfhaut mit Vitaminen pflegt und den pH-Wert ins Lot bringt. Wenn Du die No Poo Methode anwendest, ist es ratsam, Deine Haarspitzen regelmäßig mit Öl zu verwöhnen. Dazu reichen kleine Mengen bereits aus.
Eine Zutat aus der Styling Routine asiatischer Frauen sollten wir definitiv übernehmen: Reiswasser soll die Haare stärken, pflegen, Schäden vorbeugen und sie wesentlich schneller wachsen lassen. Aloe Vera Gel gibt es zu kaufen, die relativ pflegeleichte Pflanze gedeiht aber auch auf dem Fensterbrett.
Je nach dem, wie Die Ausgangssituation Deiner Haare ist, kann die No Poo Methode zu Beginn eine große Herausforderung sein. Silikon ummantelt das Haar, füllt Risse und Unebenheiten auf. Darum kann es passieren, dass Deine Haarspitzen plötzlich trocken und brüchig werden, während Dein Ansatz wie verrückt fettet.
Auch, wenn es nicht schön aussieht, ist das ein gutes Zeichen! Nun gilt es, das körpereigne Sebum vom Ansatz bis in die Spitzen gleichmäßig zu verteilen. Nutze dazu eine Bürste mit Wildschweinborsten oder Bastfasern. Kämme Dein Haar in gleichmäßigen Zügen vom Ansatz bis in die Spitzen durch. Die sprichwörtlichen 100 Bürstenstriche müssen es zwar nicht sein, aber es lohnt sich, sich für das Bürsten Zeit zu nehmen.
Shampoo & Conditioner weglassen - ja, das ist schließlich Sinn und Zweck der No Poo Methode. Wer aufgrund eines Ekzems medizinische Shampoos nutzt, sollte nicht ohne Rücksprache mit dem Dermatologen auf #nopoo umsteigen. Bei leicht schuppigem, trockenem oder auch schnell fettendem Haar kann die No Poo Methode Dir sogar Vorteile bringen.
Die Natron-Haarwäsche eignet sich ebenfalls als Kopfhaut-Peeling. Wenn du von silikonhaltigen Produkten weg möchtest, besteht häufig das Problem, dass sich ein hartnäckiger Silikonschleier auf Haaransatz und Kopfhaut festgesetzt hat. Hier kannst du die Natron-Methode als Tiefenreinigung anwenden.
Nicht zu empfehlen ist die Methode hingegen bei trockenem, gefärbtem, empfindlichem oder bereits geschädigtem Haar. Wenn du die „No-Poo“-Haarwäsche ausprobieren möchtest, kann es sein, dass sich deine Haare erst einmal an die alternativen Mittel gewöhnen müssen.
Bei all diesen alternativen Waschmethoden solltest du jedoch beachten, dass die Kopfhaut etwas Zeit braucht, um sich von konventionellen Shampoos zu entwöhnen und das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherzustellen. Daher kann es sein, dass deine Kopfhaut am Anfang noch nicht wie gewünscht auf das Natron reagiert.
Es kann sein, dass du zu Beginn erst einmal etwas experimentieren musst. Vielleicht brauchst du etwas mehr oder weniger Natron. Je nachdem wie gut du die Natron-Mischung einmassierst und ausspülst, kann das Ergebnis schwanken. Der Essig-Geruch der sauren Rinse verfliegt schnell wieder.
Dass die Haare irgendwann weniger schnell fetten, wenn sie über Wochen oder Monate nur mit Wasser oder gar nicht gewaschen werden, ist ein Mythos. Die Talgproduktion lässt sich damit nicht beeinflussen, sie ist hormonell bedingt. Wie schnell Haare fetten, ist dabei individuell: Manche haben eine trockene, manche eine fettige Kopfhaut.
Wer jedoch einen Beruf mit Tieren hat, etwa als Tierpfleger oder als Landwirt arbeitet, oder Haustiere wie Meerschweinchen, Katze oder Hund zu Hause hat, sollte seine Haare mit Shampoo waschen. Bei Kontakt mit Tieren können sonst Hautpilzinfektionen entstehen.
Auch Pollen-Allergikern ist von „No Poo“ abzuraten. Vor allem in der Hauptflugsaison sollten sie sich jeden Abend die Haare mit Shampoo waschen, um die Pollen aus den Haaren zu spülen. Diese werden sonst eingeatmet und reizen die Atemwege.
Das Verteilen des Fetts führt dazu, dass die Haare nicht stumpf und spröde werden. Der Talg bildet einen Schutzfilm auf den Haaren. Auch Schmutzpartikel können so vermutlich aus dem Haar gebürstet werden. Sinnvoller ist es aber, sich die Haare mit Shampoo zu waschen. Das verhindert außerdem eine Geruchsbildung, die sonst unweigerlich eintritt.
Vermeiden sollten insbesondere Menschen mit empfindlicher Kopfhaut Inhaltsstoffe wie Cocamidopropylbetain- ein häufiger Allergieauslöser- oder Silikone. Letztere machen das Haar zwar schön glänzend und geschmeidig, bringen aber die Gefahr mit sich, die offenen Kopfhautporen und Follikelöffnungen zu verkleben, so dass ein vernünftiger Substanzaustausch durch die Kopfhaut nicht mehr stattfinden kann.
Die „no-poo“-Bewegung bringt also durchaus unkalkulierbare Risiken mit sich. Liegt eine solche Veranlagung zum sogenannten seborrhoischen Ekzem vor, ist sogar die Anwendung eines medizinischen Shampoos mit einer Anti-Pilz-Substanz unbedingt erforderlich. Unterlässt man dieses, entsteht eine massiv juckende, panzerartige Schuppenkruste auf der Kopfhaut, aus der nach und nach immer mehr Haare unwiederbringlich ausfallen.
Deshalb kann ich nur raten, bei Problemen mit der Kopfhaut nicht einfach das Shampoo wegzulassen und auf Besserung zu hoffen, sondern den Rat eines erfahrenen Facharztes einzuholen.
Länger als zwei Wochen solltest du deine Haare bzw. die Kopfhaut nicht ausfetten lassen. Das ist a) unhygienisch, und b) bei zu viel Talg und Schmutz kann sich die Kopfhaut entzünden und es können sich Pilze und Bakterien bilden.
Wenn du Schuppen hast, du unter einer Hautkrankheit auf der Kopfhaut leidest oder Allergiker bist, solltest du besser auf längeres Ausfetten der Haare verzichten. Mit dieser Art der Kopfhaut hast du ein erhöhtes Risiko, dass sich durch das Ausfetten Ekzeme bilden.
Menschen, deren Kopfhaut gereizt und mit Irritationen auf Shampoo-Bestandteile reagiert oder selbst wenig Talg produziert, können Experten zufolge aber auf Shampoo verzichten. Die Kopfhaut könne sich in dieser Zeit beruhigen.
Reagiert die Kopfhaut mit Juckreiz, Schuppenbildung und unangenehmen Gerüchen auf die fehlende Reinigung, kann sie sich entzünden und zum Nährboden für Hefepilze und Bakterien werden. Spätestens dann sollten Anwender den Versuch abbrechen, so die Empfehlung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.
No-Poo ist nichts für jede Frau und jedes Haar: Bestimmt schadet es nicht, Stylingprodukte, Haarshampoos und Co. möglichst sparsam einzusetzen, um das Haar nicht zu sehr zu strapazieren.
Keine Zeit, die Haare zu waschen? Trockenshampoos versprechen schnelle Hilfe bei fettigen Haaren. Vor allem Menschen mit feinem Haar kennen das Problem: Hat man gestern erst die Haare mit Shampoo und Wasser gewaschen, erscheint vor allem der Haaransatz am nächsten Tag schon wieder fettig und löst Unbehagen aus.
Wenn es dann auch noch schnell gehen muss und keine Zeit für eine Haarwäsche bleibt, greifen viele zu Trockenshampoos. Die sollen die Haare für den anstehenden Tag schnell wieder frisch machen.
Trockenshampoos sind in zwei Formen erhältlich: Produkte in der Sprühdose können direkt auf das Haar aufgesprüht werden. Trockenshampoos, die in Puderform verkauft werden, müssen hingegen mit einem Pinsel oder ähnlichen Applikatoren auf den fettigen Haaransatz aufgetragen werden.
Ist das Produkt erst einmal im Haar, wird es mithilfe von Bürsten oder Kämmen nur noch verteilt und lässt den unerwünschten, öligen Glanz verschwinden. Während eine reguläre Haarwäsche mit Shampoo und Wasser das Haar reinigt und von Fett befreit, werden bei der Anwendung von Trockenshampoos Inhaltsstoffe wie Stärke oder mineralisches Talkum auf das Haar aufgetragen.
Diese Stoffe absorbieren überschüssiges Fett und machen das Haar etwas griffiger und voluminöser. Der fettige Ansatz verschwindet und die Haare lassen sich besser stylen.
Der Begriff Trockenshampoo ist etwas irreführend, denn im Gegensatz zu flüssigem Shampoo reinigen Trockenshampoos Kopfhaut und Haare nicht. Nach dem Auftragen sammeln sich neben Talg, Schmutz und Schuppen auch die Inhaltsstoffe des Trockenshampoos auf der Kopfhaut.
Das kann vor allem bei mehrmaliger Anwendung - ohne zwischenzeitliche Haarwäsche mit einem Flüssigshampoo - zu Irritationen der Kopfhaut führen. Dermatologe Christoph Liebich rät deshalb: Grundsätzlich ist Trockenshampoo eine Notfallalternative, aber auf keinen Fall dauerhaft anzuwenden.
Um eine Haarwäsche kommt man trotz der Anwendung von Trockenshampoo also nicht herum. Kopfhaut und Haar müssen nach maximal ein bis zwei Anwendungen von Schmutz, Talg und den Rückständen von Pflege- und Stylingprodukten befreit werden, auch um die Vermehrung von Bakterien zu vermeiden. Das geht nur mithilfe von Wasser und Shampoo.
Dermatologe Christoph Liebich weist darauf hin, dass Trockenshampoos Allergene enthalten können. Verbrauchern und Verbraucherinnen, die unter Allergien leiden oder aufgrund einer Asthmaerkrankung empfindlich auf Duftstoffe reagieren, empfiehlt er, die auf der Verpackung angegebenen Inhaltsstoffe vor der Anwendung eines Trockenshampoos genau unter die Lupe zu nehmen.
Mineralisches Talkum-Pulver wird einigen Trockenshampoos aufgrund der fettabsorbierenden Wirkung zugefügt. Wird das feine Pulver in großen Mengen eingeatmet, kann es Entzündungsprozesse fördern und andere Schädigungen der Lunge auslösen.
Wer mögliche Allergien oder Irritationen der Kopfhaut gleich ganz auszuschließen möchte, dem bleibt vor allem eine Möglichkeit, die laut Hautarzt Liebich besser ist als ihr Ruf: Das tägliche Waschen der Haare mit einem milden Shampoo. Das hält nicht nur die Kopfhaut sauber, sondern pflegt im besten Fall das Haar und vermeidet gleichzeitig ein übermäßiges Fetten der Haare.
Wer mit schnell fettenden Haaren zu kämpfen hat, sollte das Problem mit regelmäßigen Haarwäschen bekämpfen und dabei ein Shampoo einsetzen, das für den täglichen Gebrauch geeignet ist.
Ein Trockenshampoo kann als Ergänzung an Tagen zum Einsatz kommen, an denen es mit der Haarpflege mal schnell gehen muss. Es sollte aber möglichst bald und gründlich wieder aus dem Haar ausgewaschen werden, um Haar und Kopfhaut gesund zu halten.
Wer empfindlich auf Aerosole, Duftstoffe oder sonstige Inhaltsstoffe von Trockenshampoos reagiert, sollte lieber sofort zu einem Flüssigshampoo greifen.
Ob die Methode den gewünschten Effekt erzielt, ist umstritten. Kritisch äußert sich etwa Dermatologe Dr. Elmar Ehring von der Hautklinik Münster. "Solche Trends kommen in Wellen und werden durch Social Media verstärkt", sagt er.
Richtig ist: Die Talgproduktion ist sehr individuell. Und sie kann sich ändern, weil sie genetisch und auch hormonell bedingt ist. Generell gilt aber auch: Zu oft sollten wir unsere Haare nicht waschen, weil dann die Kopfhaut austrocknet. "Entscheidend ist deshalb, das Haar zu waschen und nicht das Fett von der Kopfhaut zu entfernen. Dieser Fettfilm ist ein natürlicher Schutzfilm", sagt Ehring.
Ohne Seife und Shampoo ließen sich zudem auch nicht alle Bakterien und Rückstände auf der Haut und im Haar entfernen, sagt Prof. Selma Ugurel, Oberärztin am Institut für Dermatologie des Universitätsklinikums Essen. Tatsächlich: In Shampoos stecken Tenside, die Mizellen bilden. Diese wiederum schließen Fett, Schmutz und Talg ein und transportieren sie durch Wasser ab.
tags: #Haare #nur #mit #Wasser #waschen #Nachteile
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