Pastellfarben sind seit einigen Jahren ein großer Trend in der Haarwelt. Immer mehr Menschen experimentieren mit zarten Rosa-, Blau- und Lilatönen, um ihren Look aufzufrischen. Auch berühmte Persönlichkeiten wie Kaley Cuoco, Rita Ora und Rihanna haben diesen Trend bereits für sich entdeckt. Wenn auch Sie mit Pastellfarben experimentieren möchten, finden Sie hier eine umfassende Anleitung, wie Sie den angesagten Look auch auf kurzen Haaren erzielen können.
Bevor Sie mit dem Färben beginnen, ist es wichtig, einige grundlegende Aspekte zu verstehen. Pastellfarben sind nicht gleich Pastellfarben. Es gibt verschiedene Richtungen, in denen sich die angebotenen Produkte bewegen:
Grauschattierungen ähneln eher dem "Granny Hair"-Trend, passen aber gut zu Rosa und Türkis.
Die Wahl der richtigen Pastellfarbe hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Ihr Hautton, Ihre natürliche Haarfarbe und Ihre persönlichen Vorlieben. In der Regel passen Pastellfarben wie zartes Rosa oder Hellblau besser zu helleren Hauttypen. Die Farbe der Augen und Augenbrauen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier eine kleine Übersicht, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, denn es kommt bei Rosa vor allem darauf an, dass es zu deinem individuellen Hautton passt:
Was die Haarlänge angeht, gibt es keine gute oder schlechte Entscheidung. Pastelltöne stehen gut sowohl zu Kurzhaarfrisuren, als auch zu langen Mähnen.
Das Färben fällt bei verschiedenen Haarfarben unterschiedlich schwer. Am einfachsten lassen sich blonde oder blond gefärbte Mähnen Pastell färben, denn sie nehmen die neue Farbe einfacher an. Für pastellfarbene Haare sollen die dunklen Mähnen vorher aufgehellt werden. Haben Sie von Natur aus hellblonde Mähne, können Sie diesen Schritt überspringen. Alle andere sollen jedoch die Mähnen zuerst chemisch bleichen. Hier eine Tabelle, die den Aufwand je nach Ausgangshaarfarbe zusammenfasst:
| Ausgangshaarfarbe | Vorbehandlung | Empfohlene Pastellfarben |
|---|---|---|
| Blond | Keine | Alle Pastelltöne |
| Hellbraun | Eventuell Aufhellung | Helle Pastelltöne |
| Dunkelbraun/Schwarz | Aufhellung erforderlich | Intensive Pastelltöne |
In der Regel ist es möglich, die Mähnen selber zu blondieren, aber davon muss man eher abraten. Sie können Ihre Mähne heftig strapazieren und trotzdem keine gute Ergebnisse erzielen. Das Blondieren und Färben sind in der Regel einen ungünstigen Prozess für die Mähnen und können sie mehr oder weniger beschädigen. Für schon strapazierte Haare empfiehlt sich eine Regenerationsphase vor dem Färben, sowie eine intensive Pflege.
Wichtig: Selbst Profis schwören auf Teststrähnen! Teilen Sie daher vor dem eigentlichen Färben eine kleine Haarsträhne ab und färben Sie sie mit ihrer angemischten Haarfarbe ein.
Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Ihre Haare selbst pastellfarben färben können:
Tipp: Falls du dich langsam an die richtige Farbe herantasten möchtest, kannst du deine Tönung beispielsweise mit einer Spülung vermischen.
Um die Nachteile schnell aus dem Weg zu räumen, tauchen wir als erstes in die Grundprinzipien der Farblehre ein. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne Ihr Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren. Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf Sie: das perfekte Mischverhältnis. Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt. Wünschen Sie sich ein intensives, sattes Farbergebnis, ist das 1:1-Verhältnis Ihr bester Freund. Mögen Sie es etwas dezenter, eignet sich das Mischverhältnis mit zwei Teilen Entwickler und einem Teil Farbcreme perfekt für sanfte, natürliche Farbübergänge. Mischen Sie drei Teile Entwickler mit einem Teil Farbcreme, schwächen Sie die Farbe stark ab - perfekt für trendige Pastelltöne und sehr zarte Nuancen.
Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert Ihnen nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Ihre Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen. Beim Mischen von Haarfarbe mit Conditioner verdünnen Sie die Farbpigmente - eine Art DIY-Hair-Gloss. So geht’s: Mischen Sie Conditioner und Haarfarbe wie unsere Casting Creme Gloss im Verhältnis 1:1 oder passen Sie die Menge des Conditioners je nach Bedarf an. So geht’s: Mischen Sie ein möglichst transparentes Shampoo im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit Ihrer Haarfarbe und schäumen Sie die Mischung im feuchten Haar auf. Mit einer Haarmaske können Sie nicht nur die Farbe auffrischen, sondern Ihr Haar gleichzeitig intensiv pflegen und mit wichtigen Nährstoffen versorgen. So geht’s: Mischen Sie eine farblose Haarmaske im Verhältnis 1:1 mit Ihrer Haarfarbe.
Nach dem Färben ist vor der Pflege: Für das „Wie-frisch-vom-Salon-Gefühl” sind farbschützende Shampoos und Spülungen unserer L’Oréal Paris Haircare ein absolutes Must-have. Sie reinigen sanft, ohne die Farbpartikel aus dem Haar zu spülen und verlängern gleichzeitig die Farbbrillanz. Zusätzlich zu farbschützenden Shampoos und Masken sollten Sie Ihr Styling anpassen, um die Farbe bestmöglich zu schützen. Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Verwenden Sie immer einen Hitzeschutz, da Hitze Farbpartikel schneller verblassen lassen kann. Ein guter Hitzeschutz legt sich wie eine Art Schutzschild ums Haar und verlängert die Farbintensität.
Um nachwachsende Ansätze aufzufrischen oder kleine Farbunterschiede auszugleichen, ist das Magic Retouch ein genialer Helfer.
Rosa, Blau und Lila sind derzeit die beliebtesten Farben. Pastell Rosa Haare sind eher für Damen mit heller Haut und hellen Augen geeignet. Die Rosa Pastelltöne sind in verschiedenen Nuancen erhältlich und Sie können die beste für sich selbst auswählen. Pastell Blaue Mähnen sind auch für etwas gebräunte Haut geeignet und lassen sich schön mit den anderen Pastelltönen kombinieren.
Wenn Sie sich eine elegante Sommerfrisur für warme Tage am Strand wünschen, können Sie als Erstes die Haare Pastell färben und zwar in einem blauen Pastellton. Die Pastell blauen Haare passen perfekt zu Frauen mit einem hellen Hauttyp. Mit Blau können Sie entweder die ganze Mähne färben, oder nur die Spitzen tönen. Allerdings sind beide Varianten für blaue Pastelltöne eher für den Urlaub und nicht für den Alltag geeignet.
Mit Pastellfarben können Sie experimentierfreudig sein, denn die Farbe verschwindet nach einigen Haarwäschen. Möchten Sie die Haare Pastell färben, dann sind Lila Pastelltöne eine wunderschöne Idee. Die Pastell Lila Haarfarbe verleiht einen femininen Look und eignet sich perfekt für modebewusste Frauen. Mit dem Outfit kombinieren sich Pastell Lila Haare am besten mit Schwarz, Weiß oder anderen Pastelltönen.
Wir verraten, worauf es ankommt, wenn Sie den angesagten Ombré-Look zuhause selbst färben. Ombré Hair hat einen ganz besonderen Farbverlauf: Die Haarspitzen sind bei diesem Trend deutlich heller als das restliche Haar. Dadurch wirkt das Haar insgesamt strahlender und die Frisur wie von der Sonne geküsst (auch wenn man gar nicht im Strandurlaub war). Den angesagten Ombré Look zuhause selbst nachfärben? Ist gar nicht so kompliziert. Mit dem richtigen Anwendungstipp wird das sogar zum Kinderspiel und geht ganz schnell.
Um Ihre Spitzen aufzuhellen, sollten man eine Coloration oder Blondierung wählen, die gut mit der eigenen Naturhaarfarbe harmoniert. Bei dunkelblondem Haar etwa ein helles Blond, bei braunem Haar zum Beispiel eine Karamell-Nuance. Ob die jeweilige Haarfarbe, für die Sie sich entschieden haben, wirklich für ihren Ausgangston geeignet ist, erkennen Sie auf der Rückseite der Verpackung der Coloration. Darauf sind die Ausgangshaarfarben, für die das Färbemittel geeignet ist, angegeben. Außer der Haarfarbe benötigen Sie eine alte Paddle Brush, um den Ombré Look zuhause selbst zu färben. Mit dieser Bürste können Sie die Farbe ganz einfach in die Haarspitzen einarbeiten.
Anleitung für Ombré Look:
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