Geht Haarfarbe wieder raus: Tipps und Tricks zur Entfernung

Wenn du dir selbst die Haare färbst, geht immer irgendwas daneben. Die Haare erstrahlen zwar in neuem Glanz und neuer Farbe, aber oft auch das Oberteil deiner Kleidung oder das Waschbecken. Doch keine Sorge, es gibt Lösungen für diese Probleme!

Haarfarbe aus Kleidung entfernen

Ob du die Flecken der Haarfarbe aus Textilien wieder rausbekommst, hängt davon ab, welches Färbemittel du verwendet hast. Hier eine kleine Übersicht:

  • Kleidung mit Haarfarbe-Flecken: Bringe sie in die Reinigung, um sie mit Chemikalien behandeln zu lassen.
  • Kleidung mit Haartönung-Flecken: Kannst du selbst behandeln. Eine Garantie für den Erfolg gibt es zwar nicht, aber er ist möglich.

Für verschiedene Gewebe und Farben gibt es im Supermarkt spezielle Waschmittel und Fleckengele. Such dir die Produkte aus, die genau zu deinem Kleidungsstück passen. Wenn du dir nicht sicher bist, tut es auch ein Universalgel, wie das Sil 1-für-Alles Fleckengel. Reibe das Fleckengel gut in den Stoff und lass es etwa zehn Minuten einwirken. Falls der Fleck danach noch immer nicht heller ist, nimm das Waschmittel, mische es mit Fleckensalz und warmem Wasser und lege das Kleidungsstück eine Stunde hinein. Bitte prüfe vorher, ob dein Stoff Sauerstoffbleiche aushält. Du kannst es zusammen mit Fleckenentferner nutzen, der ebenfalls Bleichmittel enthält. Wasche das Kleidungsstück nun auf der höchstmöglichen Temperatur. Angaben dazu findest du auf dem Pflegeetikett. Nach dem Waschdurchgang schaust du nach, ob der Fleck weg ist.

Hausmittel zur Haarentfärbung

Der Haarunfall ist direkt vor der Hochzeit der besten Freundin passiert oder ausgerechnet auf einem Sonntagabend? Die Geschäfte haben bereits zu oder die Zeit wird knapp? Dann helfen nur noch Hausmittel, um den Schaden so schnell wie möglich selber zu beheben und die Haare selbst zu entfärben. Kein Problem, wir haben ein paar Hausmittel zusammengestellt, mit denen du deine Haarfarbe selber entfernen kannst.

Hier kommen die besten Hausmittel, um ein unerwünschtes Farbergebnis wieder aus den Haaren zu bekommen. Beachte aber bitte, dass es keine Garantie gibt, dass die Haarfarbe voll und ganz verschwindet - willst du das Risiko nicht eingehen, frage einen Friseur oder eine Friseurin nach Rat.

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1. Zitronensäure

Zitrusfrüchte sind wahre Alleskönner - sie sind reich an Vitamin C und das Beste: Sie helfen beim Haare entfärben. Ob Aufhellen oder Farbe aus den Haaren ziehen. Die Säure kann beides. Aber Vorsicht, zu viel von der Säure schädigt unsere Haare. Zum Entfärben der Haare einfach einen Esslöffel Zitronensaft auf 100 ml Wasser geben. Je nach Länge der Haare kannst du die Menge hochrechnen: je nachdem, wie viel Wasser du für deine Haarlänge brauchst. Das Zitronenwasser in die Haare einmassieren und ab in die Sonne. Die UV-Strahlen unterstützen die Zitronensäure beim Ausbleichen und Aufhellen der Haare. Nach knapp drei Stunden die Haare mit Aufbaukur und Shampoo waschen. Beachte jedoch, dass diese Prozedur eher zu den schädlichen Methoden der Haarentfärbung zählt.

2. Vitamin-C Tabletten

Ist keine Zitronensäure zur Hand, können auch Vitamin-C Tabletten Erste Hilfe leisten. Diese einfach in ein wenig Wasser auflösen, bis eine dickflüssige Paste entsteht. Die Paste auf die betroffenen Stellen im nassen Haar auftragen und dann ein Handtuch um den Kopf wickeln. Etwa eine Stunde einwirken lassen und gründlich ausspülen.

3. Honig

Honig auf dem Kopf hilft beim Haare entfärben und beseitigt den Farbunfall. Einfach Honig mit gleicher Menge Wasser mischen und in das nasse oder feuchte Haar einmassieren. Den Kopf mit einem Handtuch umwickeln und für eine Stunde einwirken lassen. Im Anschluss ausspülen und wie gewohnt waschen.

4. Geschirrspülmittel

Klingt komisch - soll aber helfen. Einfach etwas Geschirrspülmittel mit normalem Shampoo mischen und mit dem Produkt die Haare waschen. Die Behandlung nicht zu häufig wiederholen, da das Spülmittel die Haare austrocknet.

5. Natron und Anti-Schuppen-Shampoo

Ist vom Backen noch etwas Natron übrig, kannst du damit den Haarunfall retten. Jedenfalls hilft es in Kombination mit Anti-Schuppen-Shampoo beim Haare entfärben. In Kombination können die beiden echte Wunder bewirken. Einfach beides zu gleichen Teilen mischen und damit die Haare waschen.

6. Backpulver

Bleiben wir doch gleich beim Backen, denn auch mit Backpulver kannst du deine Haare entfärben, beziehungsweise aufhellen. Einfach zwei Päckchen Backpulver in 250 ml lauwarmes Wasser geben, verrühren und in das trockene Haar kneten. Nach etwa 20 Minuten die Reste und die Farbe durch eine ordentliche Haarwäsche entfernen.

7. Essig

Essig, am besten Weißweinessig, zu gleichen Teilen mit warmen Wasser vermischen, auf die Haare geben und 20 Minuten einwirken lassen. Ausspülen und mit normalem Shampoo die Haare waschen.

8. Kamille

Ein weiteres beliebtes Hausmittel gegen Haarunfälle ist Kamille. Einfach eine Kanne Kamillentee aufsetzen, etwa 8 Beutel auf 750 ml Wasser, diese lauwarm abkühlen lassen und über die gefärbten Haare geben. Wieder 20 Minuten einwirken lassen und im Anschluss bei Bedarf ausspülen. Die Kamille hat neben der aufhellenden Funktion auch weitere positive Effekte für die Haare. Sie erhalten zum Beispiel einen schönen Glanz und fetten weniger schnell. Eine Kamillentee-Kur kann also ruhig häufiger pro Woche gemacht werden.

9. Kokosöl

Kokosöl ist ebenfalls ein sanftes Hausmittel, um Haare selber zu entfärben. Dazu musst du lediglich das Kokosöl in die gefärbten Haare einmassieren. Die Einwirkzeit sollte hier besonders lang sein. Wenn es möglich ist, das Kokosöl die ganze Nacht über in den Haaren lassen, mindestens jedoch für 60 Minuten. Ausspülen, waschen und sich über das Ergebnis freuen.

10. Haarpeeling

Sollte zu Hause noch ein Haarpeeling herumstehen, könnte dies die Rettung sein, um die Haare zu entfärben. Das Haar wird bis in die Farben gereinigt und beschleunigt so das Auswaschen der ungewollten Haarfarbe.

11. Silbershampoo

Wer nach der Blondierung eher gelbe als blonde Haare hat, kann mit einem Silbershampoo den Haarunfall entschärfen. Die bläulichen Farbpigmente im Shampoo neutralisieren den Gelbstich durch die Blondierung.

Wichtige Hinweise zur Anwendung von Hausmitteln

Wenn man seine Haare entfärben möchte, kann man auf verschiedene Hausmittel zurückgreifen. Dazu gehören unter anderem Zitronensaft, Backpulver oder Kamillentee. Allerdings solltest du bei der Anwendung einiges beachten, um Schäden an der Haarstruktur vermeiden. Zunächst einmal bedenke, dass Hausmittel nicht so effektiv wie chemische Entfärber sind. Es kann also sein, dass du mehrere Anwendungen benötigst, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Außerdem sollten die Hausmittel immer nur auf unbeschädigtem Haar angewendet werden, da sie sonst noch mehr Schaden anrichten können.

Beim Auftragen der Hausmittel solltest du darauf achten, dass sie gleichmäßig verteilt werden und nicht zu lange auf dem Haar bleiben. Ansonsten kann es zu einer Überbelastung kommen, die das Haar brüchig und spröde macht. Spüle die Haare nach der Anwendung gründlich aus und trage eine pflegende Kur auf, um sie zu regenerieren.

Insgesamt gilt also: Hausmittel können eine schonende Alternative zum chemischen Entfärben sein, du solltest sie aber mit Vorsicht anwenden und Geduld haben, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Gehe aber nicht davon aus, dass du nach nur einer Anwendung zurück zu deiner Naturhaarfarbe kommen wirst.

Wann sollte man die Haare nicht mit Hausmitteln entfärben?

Das Entfärben von gefärbten Haaren mit Hausmitteln kann eine günstige Alternative zu teuren Salonbehandlungen sein. Allerdings gibt es einige Fälle, in denen es besser ist, auf diese Methode zu verzichten. Zum Beispiel sollten Menschen mit sehr empfindlicher Kopfhaut oder allergischen Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe vorsichtig sein. Auch bei stark geschädigtem Haar oder bereits vorherigen chemischen Behandlungen wie Dauerwellen oder Glättungen ist das Entfärben mit Hausmitteln nicht empfehlenswert. In diesen Fällen ist es ratsam, einen professionellen Friseur oder eine professionelle Friseurin aufzusuchen, um weitere Schäden an den Haaren zu vermeiden.

So verhinderst du Färbeunfälle bei Haaren

Wenn es um das Färben der Haare geht, ist Vorsicht geboten, um unerwünschte Färbeunfälle zu vermeiden. Hier sind einige Tipps, die dir dabei helfen können:

  • Vor dem Färben gründlich vorbereiten: Stelle sicher, dass deine Haare sauber und frei von Stylingprodukten sind. Verwende keine Conditioner oder Öle, da sie die Farbaufnahme beeinträchtigen können.
  • Schütze deine Haut: Trage eine dünne Schicht Vaseline entlang des Haaransatzes und auf den Ohren auf, um Flecken auf der Haut zu verhindern.
  • Teste die Farbe: Mache immer einen Patch-Test, um sicherzustellen, dass du nicht allergisch auf die verwendete Haarfarbe reagierst.
  • Folge den Anweisungen: Lies sorgfältig die Anweisungen auf der Haarfarbepackung und befolge sie genau, um beste Ergebnisse zu erzielen.
  • Arbeite in Abschnitten: Teile dein Haar in Abschnitte und trage die Farbe gleichmäßig auf. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Haare gleichmäßig gefärbt werden.
  • Zeit im Auge behalten: Halte dich an die empfohlene Einwirkzeit, um Überfärbungen oder Schäden zu vermeiden.
  • Spüle gründlich aus: Nachdem die Einwirkzeit abgelaufen ist, spüle deine Haare gründlich aus, bis das Wasser klar ist.

Kann man beim Haare entfärben seine Naturhaarfarbe zurückbekommen?

Das Ergebnis kann variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der ursprünglichen Haarfarbe, der Beschaffenheit der Haare und der Art sowie Dauer der vorherigen Färbungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass eine vollständige Rückkehr zur exakten Naturhaarfarbe selten ist, da der Aufhellungsprozess die natürlichen Pigmente der Haare ebenfalls beeinträchtigen kann.

Tricks und Methoden, um den Übergang zur Naturhaarfarbe zu kaschieren

Es gibt viele Tricks und Methoden, den Übergang zwischen gefärbten Strähnen und der Naturhaarfarbe zu kaschieren. Hier sind einige davon:

  • Einfach wachsen lassen: Aber wer zurück zur Naturhaarfarbe möchte, kommt um einen Ansatz nicht herum.
  • Farbsprays oder Trockenshampoos: Um den Übergang zu kaschieren, können Sie auf Farbsprays oder Trockenshampoos in Ihrer Haarfarbe zurückgreifen. Beides lässt sich bei der nächsten Haarwäsche wieder rauswaschen.
  • Strähnchen setzen lassen: Nach ein paar Zentimetern Ansatz können Sie sich beim Friseur Strähnchen setzen lassen, um harte Farbübergänge zu kaschieren. Idealerweise liegen diese farblich zwischen dem Naturton und der Färbung.
  • Balayage-Stil: Für ein besonders natürliches Ergebnis empfiehlt sich das Färben im Balayage-Stil.
  • Undone-Look: Haben Sie keine Scheu vor dem Übergang und dem Herauswachsen! Denn die Strähnen wirken sehr modern und lässig.
  • Messy Buns: Ein Ansatz fällt bei lockeren Hochsteckfrisuren weniger auf als z. B. bei einem strengen Zopf. Ob tief im Nacken oder hoch oben auf dem Kopf: Messy Buns sind ideale Übergangsfrisuren. So geht‘s: lockeren Pferdeschwanz binden, Zopf herumwickeln und feststecken.
  • Wellen: Bei ganz glatten Haaren fällt ein Ansatz stärker auf, bei sanften Wellen weniger. Lust, das auszuprobieren?
  • Frischer Haarschnitt: Bei gefärbten Haaren gibt es oft zwei Herausforderungen: ein sichtbarer Ansatz sowie trockene Längen und Spitzen. Letzteren können Sie sich durch einen frischen Haarschnitt entledigen.

Was tun bei einem Farb-Notfall?

Die Blondierung zu gelb, die Tönung zu dunkel, die Färbung zu knallig - auf jeden Fall nicht ganz so, wie Sie sich Ihre neue Haarfarbe erträumt haben? Ob und wie sehr sich die Haarfarbe verändern lässt, hängt von der Art der Färbung und vom Haartyp ab. In vielen Fällen können Sie den Farbton aber schnell regulieren.

  • Haarfarben-Entferner: Mit speziellen Entfärbe-Produkten lassen sich künstliche Pigmente aus den Haaren ziehen. Danach sind die Haare wieder heller und nähern sich dem Naturton an. Allerdings weisen die Strähnen nach der Anwendung auch häufig einen rötlichen Schimmer auf, weil sich rote Pigmente besonders tief einlagern.
  • Anti-Schuppen-Shampoos oder Haarpeelings: Anti-Schuppen-Shampoos oder Haarpeelings rauen die Haaroberfläche etwas auf und können so Farbpigmente auswaschen. Zu dunkel getönte Haare lassen sich auf diese Weise um wenige Nuancen aufhellen.
  • Kamille: Wenn die Farbe etwas zu dunkel ausgefallen ist, können Sie versuchen, die Haare mit Kamillentee etwas aufzuhellen.
  • Kokosöl: Auch Kokosöl kann einen leicht entfärbenden Effekt haben.
  • Silbershampoo oder Silber-Haarkuren: Können ungewollte Farbveränderungen kaschieren. Die violetten Farbpigmente gleichen den Gelbton der Haare optisch aus.

Verschiedene Färbemethoden im Überblick

Nicht immer braucht es dazu Chemie. Wir erklären, worin sich Tönung, Coloration und Co. unterscheiden:

  • Tönung: Farbwäschen kommen ohne aggressive Chemie aus - sie funktionieren physikalisch. Die Farbpigmente legen sich von außen auf das Haar, die Schuppenschicht bleibt geschlossen. Das macht Tönungen zu den schonendsten aller Varianten, um die Haarfarbe in dunklere Töne zu ändern oder aufzufrischen. Allerdings: Heller tönen ist nicht möglich und die Farbe hält nur 10 bis 15 Haarwäschen.
  • Intensivtönung: Der Begriff ist etwas irreführend, denn diese Haarfärbemittel sind der Coloration viel näher als dem Tönen. Hierbei kommen zwei Komponenten zum Einsatz: Farbe und Entwickler (Wasserstoffperoxid). Die Haaroberfläche wird aufgebrochen. Farbpigmente werden eingeschleust und sind somit länger haltbar. Mit den intensiven Tönungen ist auch eine stärkere Farbveränderung möglich.
  • Dauerhafte Coloration bzw. Färbung: Bei permanenten Haarfarben kommen höhere Wasserstoffperoxid-Konzentrationen als bei Intensivtönungen zum Einsatz. Dadurch kann sich die Farbe tief und dauerhaft im Haar einlagern. Dabei wird das Haar aber auch erheblich geschädigt. Diese Technik erlaubt drastische Farbveränderungen, heller als 2 Stufen ist aber auch hier nicht möglich.
  • Blondierung: Wer wesentlich hellere Haare haben möchte, muss blondieren. Hierbei entziehen chemische Bleichmittel dem Haar seine Pigmente. Blondierungen greifen das Haar allerdings stark an.

Haarfarbe aus dem Waschbecken entfernen

Wenn Haarfarbe beim Haare färben in das Waschbecken gelangt, sollten Sie schnell handeln. Hier sind einige Tipps, wie sich Haarfarbe aus Waschbecken entfernen lässt und worauf es dabei zu achten gilt:

  • Noch bevor verschiedene Reinigungsmittel zum Einsatz kommen, ist es wichtig, die Farbe sofort mit Wasser abzuspülen.
  • Wenn das Keramik-Waschbecken verfärbt ist, helfen Hausmittel oder milde Reiniger.
  • Waschbecken aus Naturmaterialien sollten Sie nicht mit säurehaltigen Reinigungsmitteln von Haarfarbe befreien.

Gegen hartnäckige Flecken helfen Scheuermilch oder Backpulver, um die Haarfarbe aus der Keramik zu entfernen.

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