Flechtfrisuren sind mehr als nur ein Trend. Sie verbinden Style, Funktion und Vielseitigkeit. Ob für den Alltag, besondere Anlässe oder sportliche Aktivitäten - mit der richtigen Technik und ein wenig Übung lassen sich beeindruckende Looks kreieren. Hier finden Sie einfache Anleitungen und Styling-Tipps, um Ihre Flechtkünste zu perfektionieren.
Bevor Sie mit dem Flechten beginnen, ist eine gute Vorbereitung entscheidend für das Endergebnis.
Wasche deine Haare und gib etwas Schaumfestiger hinein. Vor dem Flechten gut durchkämmen und in zwei gleich große Partien teilen. Tipp: Für Anfängerinnen ist es einfacher, wenn die Haare leicht feucht sind oder du sie vor dem Flechten mit Wasser benebelst. So rutscht weniger heraus.
Es gibt viele verschiedene Flechtfrisuren, die sich leicht selber machen lassen. Hier stellen wir einige der beliebtesten und einfachsten vor.
Der Bauernzopf beziehungsweise französische Zopf, egal ob lässig oder schick, hoch auf dem Oberkopf beginnend oder tief im Nacken sitzend getragen, ist ein echter Klassiker unter den Flechtfrisuren. Dieser ist nicht nur leicht zu stylen, sondern sieht auch edel aus.
Styling-Tipp: Statt zu einem klassischen Zopfgummi zu greifen, kannst du deinen Bauernzopf auch mit einem auffälligen Scrunchie, einer Haarschleife oder einer hübschen Spange fixieren.
Auf Deutsch bedeutet "Crown Braid" so viel wie Kronenzopf und genauso siehst du damit auch aus: wie eine Prinzessin. Aber: Was auf den ersten Blick wie ein aufwendiges Flechtwerk aussehen mag, ist in Wahrheit ganz einfach.
Du magst den Undone-Look? Dann zaubere dir vor dem Styling mit einem Lockenstab oder Glätteisen ein paar zarte Wellen ins Haar. Diese feinen Locken sorgen dafür, dass deine Flechtfrisur besonders romantisch-verspielt aussieht.
Boxer Braids sind mehr als nur eine Frisur - sie sind Power, Style und Trend in einem. Kein Wunder, dass Athletinnen, Models und Influencerinnen gleichermaßen darauf schwören. Und das Beste: Mit unserer Step-by-Step-Anleitung gelingt dir der Look ganz einfach zu Hause.
Boxer Braids (oder Boxerbraids), auch als Boxerzöpfe bekannt, sind zwei fest am Kopf entlang geflochtene Zöpfe im Dutch-Braid-Stil. Im Gegensatz zu den bekannten French Braids, bei denen die äußeren Strähnen über die mittlere gelegt werden, verläuft die Flechtung bei Boxer Braids unterhalb der Mittelsträhne. Das erzeugt einen markanten, dreidimensionalen Look mit deutlich sichtbarem Zopfverlauf.
Der Look stammt ursprünglich aus dem Boxsport, das verrät schon der Name. Dort profitieren Sportlerinnen von der praktischen Frisur: Sie hält Haare sicher zurück, sitzt auch bei intensiver Bewegung fest und sieht gleichzeitig stylisch aus. Kein Wunder also, dass sich der Stil vom Boxring auf die Streetstyle-Szene und die Laufstege weiterverbreitet hat.
Die gute Nachricht ist: Du brauchst keine Profi-Ausrüstung für den schicken Look, nur ein bisschen Geduld und die richtige Technik. Wichtig dabei: Die Haarsträhnen werden dabei nicht über-, sondern untereinander geflochten. Das sorgt für die markante 3D-Optik.
Styling-Tipps und Tricks vom Profi: Boxer Braids sehen clean und cool aus, wenn man weiß, worauf es beim Flechten ankommt. Je enger du die Strähnen einarbeitest, desto klarer kommt der 3D-Effekt zur Geltung und die Frisur hält auch beim Workout bombenfest.
Auch mit kurzen Haaren wie bei einer Bob-Frisur, einem "Pixie Cut" oder einem "Bixie Cut" kannst du schöne Flechtfrisuren zaubern! Eine mögliche Idee: Ein seitlich geflochtener Mini-Zopf, der in Kombination mit leicht zerzaustem Haar superstylish aussieht.
Du beherrschst die Basistechnik für das Flechten von Boxer Braids? Perfekt, dann kannst du mit diesen Variationen mehr Abwechslung und Kreativität in deine Braids bringen:
Boxer Braids sind mehr als nur ein Trend. Sie verbinden Style, Funktion und Vielseitigkeit. Genau deshalb eignen sie sich für verschiedenste Anlässe und Haartypen.
Boxer Braids sitzen beim Workout, Festival oder im Alltag bombenfest und sehen dabei gepflegt und stylisch aus. Auch unter Helm oder Mütze machen sie eine gute Figur.
Richtig geflochten halten Boxerbraids bis zu drei Tage, ohne dass du nachstylen musst. Anders als ein strenger Dutt oder Pferdeschwanz belasten sie die Haarwurzeln weniger und sorgen für weniger Haarbruch, wenn du die Zöpfe nicht zu straff flechtest.
Mit ein bisschen Übung bekommst du Boxer Braids mit fast jeder Haarstruktur hin.
Tipp: Mit Extensions kannst du den Look beliebig verlängern oder verdichten.
Vermeide es, Flechtfrisuren jeden Tag zu tragen, da dies zu Haarbruch führen kann. Es ist auch wichtig, deine Haare vor dem Schlafengehen zu entknoten, um die Haarfollikel nicht zu belasten.
Die Wahl der richtigen Flechtfrisur kann auch von deinem Gesichtstyp abhängen. Bei einem runden Gesicht solltest du Frisuren wie den Half Braid bei langen Haaren vermeiden. Bei einem eher kantigen Gesicht können Flechtfrisuren die Gesichtszüge weicher wirken lassen.
tags: #flechtfrisuren #anleitung #einfach
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