Einfache Vintage Frisuren Anleitung: Glamour vergangener Zeiten

Vintage-Frisuren sind mehr als nur ein Retro-Trend; sie sind eine Hommage an die Eleganz und den Stil vergangener Epochen. Von den schwingenden Zwanzigern bis zu den wilden Fünfzigern und den mondänen Sechzigern - jede Dekade hat ihre eigenen ikonischen Looks hervorgebracht, die bis heute begeistern. Dieser Artikel bietet Ihnen detaillierte Anleitungen, wie Sie diese zeitlosen Frisuren selbst kreieren können.

Die goldenen Zwanziger: Gewellter Bob

In der vierten Staffel von Downton Abbey, die in Großbritannien gezeigt wird, sieht man, dass viele Looks aus den Zwanzigern auch heute noch aktuell sind. Ein besonders beliebtes Styling aus dieser Epoche ist der gewellte Bob, wie ihn Lady Edith Crawley trägt. Die Wellen bringen etwas mehr Volumen in kurze Schnitte und sind perfekt geeignet, wenn eine Party ansteht und Glamour gefragt ist.

Dieser Look gelingt ganz einfach:

  1. Besorgen Sie sich Schaumstofflockenwickler und drehen Sie Ihre Haare über Nacht auf. Das ergibt herrlich weiche Vintage-Wellen.
  2. Für spontane oder eilige Auftritte können Sie die Haare großzügig mit Haarspray einsprühen und heiße Lockenwickler eindrehen. Nach dem Abkühlen herausnehmen.
  3. Sorgen Sie mit Haarspray dafür, dass die Wellen im Laufe des Abends nicht schlapp machen.
  4. Sprühen Sie die Haaransätze am Oberkopf mit Trockenshampoo ein.

Downton Abbey-Stylistin Magi Vaughn hat gründlich recherchiert, damit die Looks in der Erfolgsserie authentisch wirken. Sie verriet: „Ich habe mir Gemälde angesehen, alte Filme und Bücher, die Frisurentechniken wie die Marcelwelle erklären."

Schön geformte Locken sind bei den Downton-Stars mit längeren Haaren besonders populär; Hairstylistin Vanya Pell erklärte, dass sie dafür zunächst feste Locken mit dem Lockenstab formt, die dann ausgebürstet werden, um neu gestylt zu werden. Da die Schauspielerinnen den ganzen Tag drehen, müssen die Frisuren sehr haltbar sein. Die Friseurin plauderte jedoch auch aus, dass beim Dreh viele Haarteile zum Einsatz kommen und dass acht Darsteller eine Perücke tragen.

Haarschmuck ist in Downton Abbey ebenfalls beliebt. Wenn die Weihnachtszeit mit ihren vielen Partys beginnt, lohnt es sich auch heute noch, in ein funkelndes Stirnband zu investieren, das an Mary Crawley erinnert. Lady Mary liebt romantische Hochsteckfrisuren.

Rockabilly: Der Vintage-Trend aus den USA

Toll, toller, Tolle: Rockabilly ist der Vintage-Trend aus den USA. Stars wie Pink und Dita Von Teese lieben es sich im Stil der 50er-Jahre zu stylen. Der Rockabilly-Style ist scheinbar zeitlos: Party's und Konzerte im Stil der 1950er werde auch heute noch gern gefeiert. Der Rockabilly ist ursprünglich ein Musikstil aus den USA der 50er-Jahre.

Künstler wie Elvis Presley, Johnny Cash oder Buddy Holly wirbelten das Musikbusiness auf. Ihre Songs spiegelten das Lebensgefühl der jungen Generation wider, die sich von den strengen Moralvorstellungen voriger Jahrzehnte lösen wollte. Weg von der Kultur adretter Sonntagskleidung und der Frau hinterm Herd. Frisuren und Make-up wurden auffälliger, wilder und bunter. Die Frauen trugen schwingende Petticoats (bauschig-weite Unterröcke) und knallroten Lippenstift.

Der Vintage-Stil der 50er ist auch heute noch angesagt. Das zeigen Stars wie Burlesque-Ikone Dita Von Teese oder Sängerin Pink mit ihren Outfits. Der üppige Rockabilly-Look für die Frau schmeichelt der Figur und ist darauf ausgelegt ihre Kurven zu betonen. Der Style für Männer hingegen ist betont lässig, bequem und versprüht einen Hauch von Rebellion.

Es gibt eine ganze Szene, die sich mit dem Lifestyle rund um Rock’n’Roll-Tanz, Musik, Filme und Frisuren dieser Zeit beschäftigt.

Typische Rockabilly-Elemente:

  • Für Frauen: Petticoat, Bleistiftrock, Bluse mit Punkten, Karos oder Kirschen. Details wie Schleifen und Puffärmel dürfen natürlich auch nicht fehlen. Dazu passen Riemchen-Pumps oder Peep Toes.
  • Für Männer: Lederjacke, darunter ein schlichtes weißes Shirt, Dark Denim Jeans und derbe Bikerstiefel.

1940's / 50's Pinup Hair and Makeup

Wer den Retro-Trend im Alltag ausprobieren möchte, für den muss es ja nicht gleich der bauschige Unterrock sein. Einzelne Elemente aus dem Rockabilly-Stil lassen sich gut mit modernen Teilen kombinieren. Eine hochgeknotete Karobluse zur Jeans oder eine niedliche Schluppenbluse mit Puffärmeln machen den Retro-Trend alltagstauglich.

Zum gelungenen Retro-Make-Up gehören vor allem zwei Zutaten: ein klassisch-schwarz geschwungener Lidstrich und knallige Lippenfarben. Für den Lidstrich verwendet man am besten wasserfesten, flüssigen Eyeliner. Er hat den Vorteil, dass der Lidstrich auch beim Rock 'n' Roll-Tanzen nicht verwischen kann. Auffälliger, roter Lippenstift macht den Style komplett. Natürlich sollte das Rot auf den Hauttyp abgestimmt werden. Heller Haut schmeicheln Korall- und Orange-Töne, zu dunklerer Haut passen eher beerige Rottöne oder Kirschrot.

Doch das Make-up ist beim Styling nur die halbe Miete - erst die kunstvolle Haarpracht rundet den Style ab. Ob platinblonde Lockenpracht wie bei Marylin Monroe oder pechschwarze Mähne á la Bettie Page. Ob mit geradem Pony oder Tolle: Rockabilly-Frisuren sind Vielfalt pur. Eines muss die perfekte Rockabilly-Frisur sein: auffällig und schwungvoll voluminös. Die Looks können frech und mädchenhaft oder verführerisch und weiblich gestylt werden.

Rockabilly-Frisuren zum Selbermachen

GALA zeigt, wie man Locken, Tolle und Bandana-Frisuren ganz einfach selbst machen kann. Ganz wichtig: Am besten jetzt schon mal das Haarspray bereithalten.

  1. Die Tolle: Ein ganz schneller Retro-Look ist die Tolle. Sie zaubert in wenigen Minuten 50er-Jahre-Feeling. Die Haare dafür mit einem Lockenstab zu großen Wellen eindrehen und mit Haarspray fixieren. Danach die Haare leicht nach hinten bürsten (Vorsicht, nicht die Locken ausbürsten) und die Ponypartie vorn abteilen. Nun das Ponyhaar mit einem Kamm leicht antoupieren und anschließend zu einer Tolle nach hinten legen. Die Tolle mit Haarnadeln feststecken. Als letztes die seitlichen Haarpartien nach hinten eindrehen und ebenfalls feststecken. Fertig?
  2. Das Bandana: Das Bandana ist ein beliebtes Accessoire der Rockabillys. Mit dem kleinen Paisley-Tuch lassen sich ganz leicht verschiedene Frisuren im 50er-Stil kreieren. Dazu einfach das Tuch zu einem Haarband falten oder einrollen. Anschließend einen hohen Pferdeschwanz binden, das Haarband in den Nacken legen und die Enden mehrmals auf dem Kopf verknoten.
  3. Die "Victory Rolls": Auch für diese Frisur braucht es etwas Fingerspitzengefühl. Zunächst mit einem Kamm einen Seitenscheitel ziehen. Von der vorderen Ponypartie jeweils links und rechts eine dicke Strähne abteilen. Die Strähnen kurzzeitig wegstecken, da mit ihnen später weitergearbeitet wird. Anschließend die restliche Mähne mit dem Lockenstab zu lockeren Wellen aufdrehen. Nun kommen wieder die Strähnen von vorhin zum Einsatz. Aus ihnen formt man die nach innen eingedrehten "Victory Rolls". Jetzt beide Strähnen vom Ansatz aus mit einer Bürste antoupieren. Nun folgt ein kleiner Check: Wenn die beiden Haarschnecken so zueinander zeigen, dass in der Mitte ein "V“ (wie "Victory“) entsteht, dann haben Sie alles richtig gemacht.
  4. Der "Pin-up"-Look: Diese Frisur ist schnell gezaubert und wird mit auffälligen Accessoires, wie etwa großen Haarspangen zu einem absoluten Hingucker. Zunächst das Haar mit dem Lockenstab zu leichten Wellen eindrehen. Nun einen tiefen Seitenscheitel ziehen. Für den perfekten "Pin-up"-Look zwirbeln Sie eine dicke Haarsträhne auf einer Seite des Scheitels ein, legen diese nach hinten und stecken sie mit Haarnadeln fest. Auf derselben Seite rundet eine große Haarspange, etwa eine angesteckte Seidenblume, den Look ab.
  5. Die Pompadour-Frisur: Diese Frisur benötigt lediglich viel Pomade. Damit bewaffnet, kämmt man als erstes die Haare gründlich durch. Eine walnussgroße Portion Pomade in den Händen verreiben und von der Mitte aus gleichmäßig im Haar verteilen. Nun die Haare mit einer Bürste nach hinten kämmen und vorne leicht zu einer Tolle hochbürsten. Sie entscheiden selbst, wie hoch oder extrem diese ausfallen soll. Fällt das Haarkonstrukt zusammen, dürfen Sie ruhig zu etwas mehr Pomade greifen. Im letzten Schritt werden die Seiten mit einer Bürste glatt nach hinten gestrichen. Fertig!

Vintage-Frisuren der 50er-Jahre

Marilyn-Monroe-Frisur: In den 1950er-Jahren gab es keine bekanntere Schauspielerin als Marilyn Monroe. Die hübsche Blondine machte sich zunächst als Model und Nachwuchsschauspielerin auf den Weg nach Hollywood und mauserte sich zur beliebtesten Filmschauspielerin ihrer Zeit. Ihr Stil wurde weltberühmt. Die markanten Brauen, die vollen Lippen, die kurzen blonden Locken - wer kennt sie nicht? Der ikonische Retro-Look begeistert Frauen noch heute und so ist ihre Vintage-Frisur ein Must-have für unsere Liste. Die beliebte Marilyn-Monroe-Frisur lässt sich vor allem bei mittellangen und kurzen Haaren gut nachstylen.

Marilyn-Monroe-Frisur: Die Anleitung

  1. In frisch gewaschene Haare Lockenwickler in kleine Strähnen eindrehen und auf dem Kopf feststecken.
  2. Die Wickler können entweder über Nacht mit Schlafwicklern oder durch Föhnwärme durchtrocknen.
  3. Nach dem Trocknen die Wickler oder Schlafwickler aus dem Haar entfernen, die Strähnen sanft mit den Fingern lockern und die entstandenen Curls in Form legen.
  4. Damit das Volumen über den ganzen Tag hält, kann gerne mit Haarspray gearbeitet werden.
  5. Wer nicht auf das Eindrehen von Lockenwicklern steht, bekommt die voluminösen Locken auch mit einer Warmluftbürste ins Haar geföhnt.

Grace-Kelly-Frisur

Neben Marilyn Monroe wurde auch Grace Kelly, die Fürstin Gracia von Monaco, in den 1950ern zur Stilikone. Sogar das Modelabel Hermès benannte eine durch die Prinzessin berühmt gewordene Handtasche nach ihr. Neben der Kelly Bag wurde auch das Seidentuch der Prinzessin weltberühmt. So trug Grace Kelly ihr Tuch stets auf dem Haar, wobei die beiden Enden unter dem Kinn verkreuzt und im Nacken zusammengeknotet wurden. Dieser ikonische Kelly-Style war auch in vielen Retro-Hollywood-Filmen zu sehen und ist bis heute eine der beliebtesten Vintage-Frisuren für Frauen. Aber auch ihre klassischen, leichten Vintage-Wellen waren ein Frisuren-Liebling der 50er-Jahre und wurden zum Symbol für Eleganz und Anmut.

Grace-Kelly-Frisur: Die Anleitung

  1. Die Haare mithilfe eines Glätteisens, eines Lockenstabs oder Wicklern in leichte Wellen legen. Dabei sollten vor allem die Enden der Strähnen eingedreht und gewellt werden.
  2. Für den lockeren, natürlichen Look dieser Vintage-Frisur, werden die Wellen mit einem Kamm leicht ausgekämmt, damit sie leichter fallen.
  3. In einen Mittelscheitel gelegt, werden die Haare nun mit einem Haarreifen nach hinten gelegt, oder das Seidentuch ladylike darüber gebunden.

Vintage-Frisuren der 60er-Jahre

Audrey-Hepburn-Frisur

Bis in die 1960er-Jahre hinein war die Hollywood-Schauspielerin Audrey Hepburn, berühmt geworden durch Filme wie "Frühstück bei Tiffany’s", das Mode- und Beauty-Vorbild schlechthin. Die britisch-niederländische Schauspielerin wurde in den Sixties vor allem für ihren seitlichen Pony und ihre Hochsteckfrisuren geliebt. So Retro! Eine Vintage-Frisur à la Audrey Hepburn ist zwar nicht die leichteste, doch die Mühe lohnt sich. Die Beehive-Frisur aus dem Film "Breakfast at Tiffany’s" kannst du mit wenigen Handgriffen nachstylen:

Audrey-Hepburn-Frisur: Die Anleitung

  1. Zunächst werden die Haare mit einer Rundbürste geföhnt, um für ein schönes Volumen zu sorgen.
  2. Nun werden die Haare bis auf die vordere Haarpartie zu einem hohen, gedrehten Dutt gebunden und mit Haarnadeln fixiert. Für mehr Volumen kann auch ein Dutt-Kissen eingesetzt werden.
  3. Eine Strähne kann als Abschluss um den Dutt herum gelegt und ihr Ende ebenfalls möglichst unsichtbar festgesteckt werden.
  4. Die letzten Strähnen werden zu einem seitlichen Pony gelegt und mit etwas Haarspray fixiert. Eine kleine Tiara macht die Audrey-Hepburn-Frisur perfekt!

Brigitte-Bardot-Frisur

Zur Ikone für Weiblichkeit wurde in den 1960ern außerdem die Schauspielerin Brigitte Bardot. Sie war mit ihren langen, blonden Haaren und ihren Curtain Bangs ein Vorbild für viele Frauen ihrer Zeit. Auch den Zopf mit Pony macht sie in den Sixties zum Frisuren-Trend. Die Brigitte-Bardot-Frisur eignet sich vor allem für Frauen mit langen Haaren, die auch gerne mal einen Pferdeschwanz tragen. Alles, was du für das Retro-Styling brauchst: den richtigen Haarschnitt im Shag Cut und Curtain Bangs.

Brigitte-Bardot-Frisur: Die Anleitung

  1. Die Haare werden mithilfe einer Warmluftbürste geföhnt und so in große Wellen gelegt.
  2. Vor allem der Pony bekommt viel Volumen und wird ebenfalls mit der Warmluftbürste rundgeföhnt. Allerdings andersherum: die Strähnen werden von der Stirn weg nach oben aufgerollt und geföhnt. So fallen sie nach dem Föhnen perfekt zu den Seiten.

Rockabilly-Frisuren

Die Stilrichtung ist vor allem von Rock’n’Roll, Blues und Country-Musik angehaucht. Aus den Südstaaten der USA verbreitete sich ein wildes und lässiges Lebensgefühl, das sich auch in Kleidung und Frisuren widerspiegelte. Neben den berühmten Petticoats trugen die Frauen damals auch Rockabilly-Frisuren wie im Film "Grease" mit Ponytolle, ordentlicher Dauerwelle und Locken. Damals zum Standard gehörten auch die Victory Rolls und die Bettie Bangs. Bis heute sind sie ein festes Symbol für die Retro-Jahrzehnte. Die Rockabilly-Frisuren lassen sich leicht selber machen. So geht's:

Victory Rolls: Die Anleitung

  1. Für die Victory Rolls kannst du deine Haare mit einem Lockenstab in kleine Locken legen. Dafür ziehst du Strähne für Strähne langsam durch den Lockenstab, sodass gut geformte Curls entstehen.
  2. Dann werden beiden Haarpartien rechts und links vom Mittelscheitel bis auf die Ponypartie nach außen eingedreht und mit Haarnadeln oder kleinen Haarklemmen fixiert.
  3. Zuletzt folgt der Pony, der ebenfalls in eine große Locken nach oben gedreht und mit Haarklemmen fixiert wird.
  4. Abgerundet werden kann das Ganze durch ein Bandana oder ein Haarband, das von unten nach oben, also vom Nacken bis auf den Kopf gelegt und dort zusammengeknotet wird.
  5. Die Victory Rolls können aber auch zu einem Zopf oder Pferdeschwanz toll aussehen. Dafür werden einfach nur einzelne Strähnen oder nur der Pony in eine Rolle gelegt.

Bettie Bangs

Im Rockabilly-Stil auch sehr beliebt: die Bettie Bangs. Das Aktmodel und die Mutter aller Pin-ups Bettie Page machte das Haarstyling in den 1950ern weltberühmt. Mit Bettie Bangs ist übrigens ist ein kurzer, u-förmiger Pony gemeint. Er reicht etwa bis zur Mitte deiner Stirn und wird kreisrund geschnitten. Beim Haarstyling brauchst du für einen hübschen Bettie-Pony vor allem eine Rundbürste, einen Kamm und Haarspray, damit alles perfekt sitzt.

Bettie Bangs: Die Anleitung

Gehen wir davon aus, dass du bereits einen kurzen Pony hast, ist das Haarstyling recht einfach. Föhne deine Haare wie gewohnt und lege deine Haare in große Locken, falls du nicht schon genug Volumen hast.

Die Bettie Bangs macht vor allem die Rundung aus. Dafür musst du deine Ponysträhnen mit einer Rundbürste und einem Föhn in Form bringen, sodass er schön voluminös und abgerundet aussieht.

Auch hier kann ein Zopf oder ein Pferdeschwanz toll funktionieren!

Pin-up-Rolls

Pin-up-Girls waren im Amerika der 50er-Jahre unglaublich beliebt. Die verzauberten durch ihren besonderen Look nicht nur die Männer, sondern inspirierten Generationen von Frauen nach ihnen. Bis heute ist der Pin-up-Stil beliebt. Vor allem das Make-up und die Pin-up-Frisuren sehen wir bis heute an vielen Frauen. Auch im Rockabilly gibt es viele Pin-up-Elemente wie die Pin-up-Rolls. Kennst du die hübschen kleinen Locken der Pin-up-Girls? Bis heute eine beliebte Vintage-Frisur!

Pin-up-Rolls: Die Anleitung

  1. Für die Pin-up-Rolls wird zunächst Schaumfestiger in die Haare gegeben, um den kleinen Curls schon vorab mehr Halt zu geben.
  2. Dann einzelne Strähnen mit den Fingern zu kleinen Locken eindrehen und mit Haarklemmen oder Haarnadeln festgesteckt. Wenn dir das zu schwer ist, kannst du auch zu Wicklern greifen, um die Curls einzudrehen.
  3. Nach dem Trocknen kannst du auch hier die Wickler lösen und die Curls öffnen. Durch leichtes Auskämmen bekommen die Curls einen schönen Vintage-Look und fallen etwas lockerer und voluminöser.
  4. Die Pin-up-Rolls müssen übrigens nicht am gesamten Kopf stattfinden. Es kann je nach Belieben auch nur der Pony zur Ponytolle oder die Seiten zu Pin-up-Rolls eingedreht werden.

Moderne Vintage-Frisuren

Nachdem wir viele Klassiker gesehen haben, sind wir nun auch gespannt, wie modern interpretierte Vintage-Frisuren aussehen können. Wir haben uns auf den Straßen der Mode-Metropolen umgeschaut und einige heiße Kandidaten gefunden. Neben vielen Vintage-Frisuren für kurze Haare sind auch einige spannende Vintage-Frisuren für lange Haare dabei.

Vintage-Frisuren für kurze Haare

Vintage-Frisuren für kurze Haare sehen wir auch heute noch zuhauf. Die coolen Retro-Frisuren zeichnen sich vor allem durch einen edgy Look, durch Locken und Dauerwellen aus. Aber auch sanfte Wellen bringen den geliebten Vintage-Flair!

Sogar die coolen Pin-up-Curls lassen sich modern interpretieren wie hier an Bella Hadid am Rande der Pariser Fashion Week. Sie trägt die gelegten Locken sehr modern und cool. Das Make-up macht den modernen Vintage-Look perfekt.

Vintage-Frisuren für lange Haare

Unglaublich beliebt sind auch moderne Vintage-Frisuren für lange Haare. Aber auch der Shag Cut, große Locken und viel Volumen à la Brigitte Bardot sind wieder da - siehe Heidi Klum!

Auch Kopftücher bringen bei Langhaarfrisuren einen Vintage-Flair à la Grace Kelly. Seidentücher sind seit 2021 sowieso wieder ein großer Haaraccessoire-Trend.

Tipps und Tricks für authentische Vintage-Frisuren

Für ein authentisches Vintage-Styling ist es wichtig, die richtigen Techniken und Produkte zu verwenden. Hier sind einige zusätzliche Tipps:

  • Vermeiden Sie moderne Stylinggeräte: In den 30er bis 50er Jahren hat man Frisuren nicht mit dem Lockenstab bzw. mit Hitze geformt. Der erste elektrische Lockenstab wurde erst 1959 erfunden.
  • Nutzen Sie Heizwickler: Heizwickler sind heutzutage sehr schonend und funktionieren extrem schnell.
  • Experimentieren Sie mit Wasserwellen: Typische Wasserwellen kann man nur mit den Fingern in nassem Haar mit einem Kamm legen.
  • Verwenden Sie Pomade: Pomade ist ideal, um die Haare zu fixieren und ihnen einen glänzenden Look zu verleihen.
  • Integrieren Sie Haarschmuck: Haarschmuck wie Broschen, Anstecknadeln oder Clips können der Frisur hinzugefügt werden, um den Look zu vervollständigen.

Mit diesen Anleitungen und Tipps können Sie die glamourösen Vintage-Frisuren vergangener Zeiten selbst kreieren und Ihren eigenen, einzigartigen Retro-Look gestalten. Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie den zeitlosen Charme dieser Frisuren!

Beliebte Vintage-Frisuren und ihre Epochen
Frisur Epoche Merkmale
Gewellter Bob 1920er Kurze Haare mit weichen Wellen, oft mit Stirnband
Marilyn-Monroe-Frisur 1950er Kurze, blonde Locken mit viel Volumen
Grace-Kelly-Frisur 1950er Leichte Wellen, oft mit Seidentuch oder Haarreifen
Audrey-Hepburn-Frisur 1960er Beehive-Frisur, hoher Dutt mit seitlichem Pony
Brigitte-Bardot-Frisur 1960er Lange Haare mit Curtain Bangs und viel Volumen
Victory Rolls 1940er/50er Voluminöse Locken, die das Gesicht einrahmen oder auf der Stirn sitzen
Bettie Bangs 1950er Kurzer, u-förmiger Pony

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