Eingewachsene Haare sind ein häufiges Problem, das zu Juckreiz, Schmerzen und Entzündungen führen kann. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von eingewachsenen Haaren, insbesondere im Bauchnabelbereich, und geht auch auf verwandte Hautprobleme wie Furunkel, Hirsutismus und Steißbeinfisteln ein.
Ein eingewachsenes Haar entsteht, wenn ein Haar sich krümmt und in die Haut hineinwächst, anstatt heraus. Dies kann zu pickelartigen Entzündungen führen, die jucken und schmerzen können. Menschen mit dickem, lockigem und widerspenstigem Haar sind besonders anfällig für dieses Problem.
Die beste Möglichkeit, eingewachsene Haare zu verhindern, ist, sie einfach wachsen zu lassen. Wer nicht darauf verzichten möchte, sollte folgende Tipps beachten:
Bei Entzündungen oder Abszessen sollte ein Arzt aufgesucht werden, der das eingewachsene Haar entfernen und entzündungshemmende oder antibiotische Cremes verschreiben kann.
Ein Furunkel ist eine tiefe, eitrige Hautentzündung, die sich in einem Haarfollikel bildet. Verursacht werden Furunkel durch eine Infektion mit Bakterien, zumeist Staphylokokken.
Ein Furunkel auf dem Arm
In den meisten Fällen heilen Furunkel von allein wieder ab. Bei störenden und stark entzündeten Furunkeln empfiehlt sich jedoch ein Besuch beim Arzt. Die beste Möglichkeit, die Heilung zu unterstützen, ist, die Finger vom Furunkel zu lassen. Sinnvoll ist es dagegen, die betroffene Körperregion ruhig zu halten. Bei einem Furunkel im Gesicht bewegt man die betreffende Partie meist automatisch weniger.
Hirsutismus bezeichnet eine ungewöhnlich starke, androgenabhängige Körperbehaarung bei Frauen. Typisches Symptom: Bei der Frau sind Körperstellen stark behaart, an denen in der Regel nur bei Männern kräftige Haare zu sehen sind.
Hirsutismus im Gesicht
Bei Hirsutismus, der durch eine bestimmte Erkrankung oder Medikamente ausgelöst wurde, richtet sich die Therapie vor allem nach der jeweiligen Ursache.
Die Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) ist eine krankhafte Veränderung des Gewebes in oder nahe der Gesäßfalte. Meist wird sie durch eingewachsene Körper- und Kopfhaare verursacht.
Steißbeinfistel
Die häufigste Ursache für das Entstehen einer Steißbeinfistel sind abgebrochene oder kurze Haare, die sich durch Reibebewegungen in die Haut einbohren.
Steißbeinfisteln heilen nicht von selbst, sondern müssen medizinisch behandelt werden. Die Diagnose erfolgt meist durch eine körperliche Untersuchung. Um das Ausmaß eines Sinus pilonidalis genau zu bestimmen, ziehen wir ggf.
Eine Haarbalgentzündung (Follikulitis) ist eine oberflächliche, meist bakteriell bedingte Entzündung des Haarbalgs. Sie kann sowohl Ursache als auch Folge eines eingewachsenen Haares sein.
In leichten Fällen ist oft keine Behandlung erforderlich. Bei ausgeprägten Formen desinfiziert der Arzt den betroffenen Bereich und öffnet eventuell die Pusteln. Danach verordnet er feuchte antiseptische Umschläge bzw. desinfizierende Cremes oder Lotionen, manchmal auch antibiotische Cremes.
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen.
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