Schnurrbart Stile mit freier Mitte: Welcher Bart passt zu mir?

Bart zu tragen ist in - vom dichten Vollbart über lässige Drei-Tage-Stoppel bis zum klassischen Moustache. Wer sich dem Trend zur Gesichtsbehaarung anschließen möchte, stellt sich unweigerlich die Frage: Welcher Bart passt zu mir? Denn ähnlich wie nicht jede Frisur zu jedem Typ passt, harmoniert auch nicht jeder Bart mit jeder Gesichtsform. Ob Frisur, Augenbrauen oder eben Bart - um die richtige Form zu finden, ist die Grundvoraussetzung, dass man seine Gesichtsform kennt. Die gute Nachricht: das ist ganz leicht herauszufinden.

Die Gesichtsform bestimmen

Um den richtigen Bart zu finden, müssen Sie zuerst Ihre Gesichtsform bestimmen. Hier sind die wichtigsten Merkmale der verschiedenen Gesichtsformen:

  • Ovales Gesicht: Herzlichen Glückwunsch! Mit einem ovalen Gesicht hat man quasi das große Bart-Los gezogen. Das liegt daran, dass das Gesicht sowohl quadratische als auch runde Merkmale hat, sodass keine Proportionen ausgeglichen werden müssen.
  • Rechteckiges Gesicht: Rechteckig ist eine länglichere Gesichtsform. Die Gesichtslänge ist größer als die Breite der Wangenknochen und die Stirn größer als der Kiefer. Die Gesichtslänge ist das größte Maß.
  • Rundes Gesicht: Doch besonders, wenn das Gesicht rund ist, droht ein großer, ungepflegter Bart den Kopf optisch in eine Bowlingkugel zu verwandeln.
  • Herzförmiges Gesicht: Kein Mann möchte ein kleines, zartes Kinn haben. Genau das ist bei einem herzförmigen Gesicht aber häufig der Fall.
  • Quadratisches Gesicht: Ein starker, quadratischer Kiefer ist etwas, von dem viele Männer träumen.

Der richtige Bart für jede Gesichtsform

Nachdem Sie Ihre Gesichtsform bestimmt haben, können Sie den passenden Bart-Stil auswählen. Hier sind einige Empfehlungen:

  • Ovales Gesicht: Ideal ist zum Beispiel ein Bart mit klaren Linien, der am Kiefer quadratisch und an den Seiten kurz geschnitten ist.
  • Rechteckiges Gesicht: Wenn der Bart dagegen an den Wangen voller getragen wird, entsteht der Eindruck eines etwas breiteren Kiefers. Die Form des Gesichtes sollte nicht zu sehr betont werden. Der Bart sollte etwas breiter und idealerweise auch ein bisschen höher auf den Wangen wachsen. Am einfachsten erreicht man das mit einem sogenannten „Beardstache“. Das ist ein Schnurrbart kombiniert mit einem kurzen Bart oder auch nur Stoppeln an Kinn und Wangen. Vermeiden sollte man dagegen alle Bart-Stile, die zu voll und dick auf den Wangen sind, da dies den unerwünschten Eindruck eines noch breiteren Kiefers erweckt. Stattdessen kann man aber sehr gut die Koteletten weiter in das Gesicht bringen.
  • Rundes Gesicht: Eine runde Gesichtsform profitiert von einem dreieckigen Bart-Stil. Eine gepflegte Optik ist bei jeder Gesichtsform und jedem Bart-Stil oberstes Gebot.
  • Herzförmiges Gesicht: Statt sich für einen vollen Bart lieber für lässige Stoppeln an den Seiten entscheiden, die einem ein männliches Aussehen verleihen, ohne die natürliche Knochenstruktur zu überfrachten. An der Kinn-Partie und im Schnurrbart dürfen die Haare länger und voller sein.
  • Quadratisches Gesicht: Bei dieser Gesichtsform harmoniert am besten ein Bart, der im Kinnbereich abgerundet oder dreieckig rasiert ist.

Bart-Stile mit freier Mitte

Besonders im Fokus stehen Bart-Stile, bei denen die Wangenpartie frei von dichter Behaarung ist. Diese Stile betonen den Schnurrbart und/oder den Kinnbart und verleihen dem Gesicht Kontur und Definition.

Beardstache

Der Beardstache ist ein Schnurrbart kombiniert mit einem kurzen Bart oder auch nur Stoppeln an Kinn und Wangen. Dieser Stil ist ideal für Männer mit rechteckigen Gesichtern.

Henriquatre

Der Henriquatre streckt ein eher rundes Gesicht. Wichtig bei einem Henriquatre ist, dass neben den Wangen auch der Hals komplett freiliegt. Auch er muss akkurat und genau geschnitten sein, denn sonst wirkt er schnell ungepflegt. Heinrich IV., König von Frankreich, trug diesen Bart, der eine Kombination aus Oberlippen- und Kinnbart darstellt.

Moustache

Für ein langes Gesicht eignet sich ein Oberlippenbart, der auch gerne ein wenig kräftiger sein darf. Der Moustache wirkt dann praktisch wie ein Raumteiler, der das Gesicht in zwei Hälften teilt und damit die Konturen voller erscheinen lässt.

Welche Bart-Styles gibt es & welcher Bart passt zu mir? 11 Bartfrisuren vorgestellt!

Bartpflege ist das A und O

Eine gepflegte Optik ist bei jeder Gesichtsform und jedem Bart-Stil oberstes Gebot. Achte darauf, deinen Bart täglich zu pflegen, damit er seine Pracht wirklich entfalten kann. Nur dann lohnt sich ein Bart auch.

Bart-Trends 2024

Bärte sind ein zeitloser Trend und ein wichtiges Accessoire für Männer. In diesem Blogartikel erfährst du alles über die beliebtesten Bart-Styles für das Jahr 2024. Von kurzen Schnurrbärten bis hin zu voluminösen Vollbärten - hier findest du den perfekten Bart-Style für dich und deine Gesichtsform.

Die beliebtesten Bart-Styles für das Jahr 2024 werden definitiv vielfältig sein und für jeden Geschmack etwas bieten. Durch die verschiedenen Längen und Formen können Männer mit jedem Gesichtstyp den perfekten Bart finden, der ihre Gesichtszüge optimal betont. Welcher Bart zu welcher Gesichtsform passt, ist dabei entscheidend.

Neben den klassischen Bart-Styles wird es auch einige besondere Trends geben, die 2024 hervorstechen werden. Wenn wir einen Blick auf die angesagtesten Bart-Styles des Jahres 2024 werfen, können wir feststellen, dass sich einige neue Trends abzeichnen. Der Modern Bart-Style ist definitiv einer davon.

Ebenfalls im Trend liegt der Balbo Bart, der durch seine markante Form und das Fehlen von Seitenbart charakterisiert ist. Ein weiterer beliebter Bart-Style für das Jahr 2024 ist der Anchor Bart. Dieser Look kombiniert einen Schnurrbart mit einem schmalen Streifen am Kinn, der an einen Anker erinnert - daher auch der Name.

Insgesamt zeigt sich, dass die Bart-Trends in diesem Jahr vielfältig und individuell sind. Egal, ob du dich für den Modern-Bart-Style, den Balbo Bart oder den Anchor Bart entscheidest - wichtig ist, dass du deinem eigenen Stil treu bleibst und dich in deiner Haut wohlfühlst.

Der Schnauzer feiert sein Revival

Ciao Vollbart, hallo Schnauzer: Popstars, Schauspieler und hippe Männer tragen 2024 wieder Schnauzer. Darum feiert der lang belächelte Oberlippenbart dieses Jahr ein Revival.

Bismarck, Kaiser Wilhelm II., Charlie Chaplin: Die Geschichte ist voll von berühmten Männern mit Oberlippenbart. Doch die dürften kaum der Grund sein, warum das Bärtchen über dem Mund nach Jahren des Hypes um den Hipster-Vollbart aktuell wieder angesagt ist.

Im Jahr 2024 lassen sich vor allem junge Männer gerne Oberlippenflaum stehen und auch Popstars fallen damit auf. So etwa der amerikanische Nummer-eins-Hit-Popsänger Benson Boone (21, „Beautiful Things“) und die wilden Twens und Eurovision-Song-Contest-Favoriten Joost Klein aus den Niederlanden („Europapa“) und Baby Lasagna aus Kroatien („Rim Tim Tagi Dim“).

Bereits in den Achtziger Jahren stand der „Moustache“ hoch im Kurs, bis heute hat sich der Trend in Sachen Oberlippenbart aber gewandelt. Mit Stolz trugen ihn etwa „Magnum“-Serienstar Tom Selleck, Queen-Frontmann Freddie Mercury, Hollywood-Star Burt Reynolds oder „Schimanski“-Darsteller Götz George.

Doch ein Schnauzbart kann sehr verschieden wirken: von der sympathischen Serienfigur „Ted Lasso“ (Jason Sudeikis) bis zum durchtriebenen Drogenbaron Pablo Escobar. Es gibt außerdem Schnurres-Träger wie „Bares für Rares“-Kopf Horst Lichter und Ex-Höhner Henning Krautmacher oder einst den gezwirbelten Bleistiftbart bei Salvador Dalí.

Auch Fabio Knez, bekannt durch die RTL-Realityshow „Dschungelcamp“ hat den Schnauzer mittlerweile zu seinem Markenzeichen gemacht.

In jüngerer Zeit fielen etwa die Rapper Apache 207 und Lil Nas X mit Oberlippenbart auf, der DJ und Musikproduzent Purple Disco Machine, sowie Film- und Serienstars wie Paul Mescal, Jude Law, Ewan McGregor, Johnny Depp, Jacob Elordi und Florian David Fitz.

In jüngeren Generationen gilt der sogenannte Schnurri jedoch keineswegs als cringe, sondern als sexy. Beliebt ist auch der Stubble Moustache (Stoppelbart/Dreitagebart mit Schnäuzer).

Der Oberlippenbart hat also Oberwasser - und das nicht nur im „Movember“ genannten Monat November, wenn sich Tausende Männer weltweit aus Solidaritätszeichen für Männergesundheit einen Moustache wachsen lassen.

Back to the Eighties: Deutschland hinkt im Bart-Game hinterher. Auch hierzulande sehen man Schnäuzer seit dem letzten Jahr öfter, sagt Antonio Weinitschke, Art Director beim Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks. „In Deutschland ist man immer etwas später dran.“ In Nordamerika boomten Oberlippenbartversuche schon während der Corona-Pandemie.

Mode-Trends werden meist von jungen Leuten zum Leben erweckt. „Und in der Jugend trägt man halt diesen Oberlippenbart, weil das der erste Bartwuchs ist, den man bekommt“, sagt Friseurmeister Weinitschke in Aachen. „Dann geht’s vielleicht mit Mühe und Not ein bisschen am Kinn weiter.“ Dennoch machten auch Ältere die aktuelle Entwicklung mit, weil sie „in der Trendwelle mitschwimmen“ wollten.

Doch nicht jede Schnäuzer-Form sei heutzutage angesagt: „Den Trend des breiten Oberlippenbarts sehe ich jetzt nicht so, es sind eher so schmalere, dezente - also nicht so Typ Tom Selleck.“

So pflegt man den „Moustache“ richtig

Auf den ersten Blick ist ein Oberlippenbart leicht zu pflegen - dennoch sollte man einige Dinge beachten, bevor man sich einen „Moustache“ stehen lässt. Denn wie jeder Bartstil bedarf auch der Schnauzbart in all seinen Varianten spezielle Zuwendung und Pflege.

Diese Tipps gilt es zu beachten:

  1. Wer einen gepflegten Schnurrbart tragen möchte, sollte darauf achten, dass alle anderen Bereiche des Gesichts, in denen Haare wachsen, sauber rasiert sind. Denn nur die Konturen des Bartes grenzen ihn als den ein, der er ist. Dabei kann ein Rasierhobel, mit dem feinste Schnitte auf engstem Raum gelingen, helfen. Im Vergleich zur offenen Klinge eines Rasiermessers bietet der Hobel zudem mehr Sicherheit für die Haut und schützt vor Verletzungen.
  2. Um einen gleichmäßigen Schnauzer zu erzielen, sollten einzelne, lange, nicht gewollte Haare am Oberlippenbart gestutzt werden. Da ein Barttrimmer einzelne Haare nicht exakt erwischt und für unschöne freie Stellen im Bart sorgt, empfiehlt es sich, eine Schere zu verwenden. Je nach Bartwuchs genügt es, die Haare alle drei bis vier Tage zu stutzen.
  3. Wer seinen Oberlippenbart nach außen hin länger wachsen lassen möchte, kann das Barthaar mit Bartwachs- oder Pomade in Form bringen. Das Wachs klebt besonders an Haarenden- und Spitzen gut.
  4. Das Barthaar ist widerspenstig und steht in alle Richtungen ab? Dann kann der Griff zum Glätteisen helfen. So bekommt man auch die drahtigsten Locken im Bart in den Griff. Bei der Anwendung sollte man aber behutsam vorgehen, um Haut und Haar nicht durch Hitze zu verletzen. Empfohlen wird, das Glätteisen bei niedriger Temperatur zu verwenden. Beim Glätten sollte der Bart unbedingt trocken und frei von Pflegeprodukten wie Bartwachs sein. Zudem empfiehlt es sich, ein Hitzeschutzspray zu verwenden. Auch eine Mini-Rundbürste kann beim Styling helfen.

Auch auf die richtige Pflege kommt es an

Um das Barthaar, das häufig trockener und härter als die übrigen Körperhaare ist, zu pflegen, empfiehlt es sich, Bartöl zu verwenden. So werden die Barthaare geschmeidig und sind gleichzeitig geschützt.

Bart-Stile und ihre Träger

Für viele Männer ist der Bart das modische Accessoire schlechthin und steht sowohl für Einzigartigkeit und Individualität, als auch für stolze Männlichkeit. Hat man sich erst mal dazu entschieden, sich der stolzen Gruppe der Bartträger anzuschließen, steht jeder Mann vor der Qual der Wahl.

Über die Jahrhunderte haben sich unzählige Barttypen mit teils sehr kreativen Namen und außergewöhnlichem Look entwickelt und aus denen sich jeder Mann individuell genau das heraussuchen kann, was am besten passt. Dabei kommt es neben dem persönlichen Geschmack auch oft auf die individuelle Gesichtsform und nicht zuletzt den Bartwuchs selbst an, welcher Bart am geeignetsten ist.

Egal welchem Barttyp du am Ende die Möglichkeit gibst dein Gesicht zu schmücken. Gib ihm die Chance der Welt zu zeigen, was in ihm steckt.

Mit dem richtigen Bartöl ist das kein Problem. Wir empfehlen das Bartöl des Jahres 2018 mit einem absolut außergewöhnlichen Duft und einer herausragender Pflegeleistung.

Bekannte Barttypen

  • Drei-Tage-Bart: Der Drei-Tage-Bart gehört zu den häufigsten und auch einfachsten Barttypen. Dieser wohl ursprünglichste aller Bärte entsteht wie der Name schon sagt, nach mehrtätigem nicht-rasieren, ganz von alleine.
  • Ziegenbart: Den Trägern des klassischen Ziegenbartes wird häufig ein wildes Temperament nachgesagt. Auch hier wurde ein Tier zum Vorbild genommen und wie bei einer Ziege wird der Kinnbart wachsen gelassen. Optisch sorgt er so für eine Verlängerung des Gesichts und ist besonders für Männer mit ovaler Gesichtsform geeignet.
  • Henriquatre: Der nach dem Französischen König Heinrich IV benannte Barttyp ist auch als Rund-um-den-Mund Bart bekannt, was seine Form ganz hervorragend beschreibt. Attribute wie sanft, sexy und romantisch werden ihm zugeschrieben und er lässt seinen Träger maskulin-erotisch und zugleich smart wirken.
  • Koteletten: Auf keinen Fall dürfen Sie den Fehler machen und Koteletten mit einem Backenbart verwechseln - hier bleiben wirklich nur die Koteletten stehen! Mit der Aura der 50er im Stile eines Elvis Presley stehen Koteletten heute wieder hoch im Kurs. Egal ob schmal oder auch etwas breitere Streifen, dieser Look ist voll im Trend und bringt Rock’N’Roll zurück.
  • Moustache: Der absolute Klassiker unter den Bärten ist mit Sicherheit der neudeutsch Moustache genannte Oberlippenbart. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich hierbei unendlich viele Varianten entwickelt und der Kreativität des Trägers wird freier Lauf gelassen.
  • Vollbart: Neben dem Moustache ist der Vollbart der unbestrittene Klassiker der Bärte. Voluminös, wild und geheimnisvoll verleiht er heute dem modernen Mann die Aura des wilden Holzfällers oder Jägers. Er macht aus jedem einen echten Mann, auch wenn ihn sicher nicht jeder wachsen lassen kann. Dieser Bart zeichnet sich dadurch aus, dass er die Gesichtskontur nachzieht und deutlicher hervorhebt.
  • Chin Puff: Ideal für Einsteiger eignet sich der sogenannte Chin Puff. Ein kleiner aber feiner senkrechter Bartstreifen unter dem Kinn, hilft das Gesicht zu strecken und ist einfach zu erlangen.
  • Anchor: Der Anchor - zu Deutsch Anker, verdankt seinen Namen seiner Form, die der eines traditionellen Schiffsankers gleicht. Früher von den großen Männern ihrer Zeit getragen, wie etwa Kaiser Wilhelm ist der Backenbart heute dank bekannter Rockstars wie Lemmy von Motörhead aber vor allem auch wegen Actionhelden wie Hugh Jackman in seiner Rolle als Wolverine wieder tragbar.
  • Ducktail: Der Ducktail - zu Deutsch Entenschwanz, verdankt seinen Namen ebenfalls seiner Form. Er ist im Grunde ein Vollbart mit rasierten Wangenpartien, der spitz unter dem Kinn auf einem Punkt zuläuft. Der optimale Bart für reine Individualisten, da er sehr selten, aber auch sehr stilsicher ist.
  • Fu Manchu: Der Fu Manchu ist ein gerader Schnurrbart in Verbindung mit einem senkrechten Streifen entlang der Mundpartie. Bekanntester Träger ist wohl der ehemalige Amerikanische Wrestler Hulk Hogan und das allein reicht eigentlich schon aus um zu zeigen, dass ein Fu Manchu etwas Besonderes ist.
  • Hollywoodian: Der Hollywoodian verdankt seinen Namen seinem absolut glamourtauglichen Erscheinungsbild. Glatt rasierte Backen machen diese Form des Vollbartes zum Vollbart des modernen Gentlemans und absolut alltagstauglich. Die knallharte Abenteurer Aura des wilden Vollbarts gepaart mit dem wohl getrimmten und gepflegten Auftreten eines modernen Mannes, lassen bei diesem Barttyp die Herzen der Frauen höher schlagen.
  • Musketierbart: Der Spruch der Musketiere, einer für alle und alle für einen ist sicher jedem bekannt. Auch die Bartracht der wehrten Herren ist sicher vielen bekannt und hat hier ihren eigenen Namen. Dieser wirklich einzigartige Bartstil verlangt viel Mut und Entschlossenheit von seinem Träger.
  • Walrossbart: Dem tierischen Vorbild entsprechend wird der Schnurbart hier so lange wachsen gelassen, bis die Haare seitlich vom Mund nach unten fallen. Er verleiht seinem Träger eine absolute Unverwechselbarkeit und sorgt überall für einen grandiosen Auftritt.
  • Sparrow Bart: Benannt nach Captain Jack Sparrows Bart aus Fluch der Karibik macht dieser Bart aus jedem einen echten Freibeuter. Ein schöner Moustache in Verbindung mit einem Kinnbart, der gerne auch geflochten oder gezwirbelt werden darf ist das Sinnbild für Rebellion und Wildheit und versprüht einen ganz besonderen Charme.

Businessknigge hautnah: Bart im Büro

Längst erreicht der Bart-Kult auch die Geschäftsetagen, und für manchen Leser mag der Bart sogar schon fast ein alter Zopf sein. Bei anderen aber wird eine gewisse Ratlosigkeit sichtbar, wie das neue Lifestyle-Tool nun zu handhaben ist. Gibt es Empfehlungen, worauf beim Schnitt zu achten ist? Kann Mann dabei auch Fehler machen?

„Carte blanche“, eine weiße Karte des Selbstausdrucks. ein Kunde in einem Barber-Shop lächelnd berichtet.Der Gedanke „anything goes“ kann aber trotzdem nicht die Lösung sein.

Und auch der mit Lifestyle-Bärten gerne kombinierte Faded Cut mit Übergang, der den hartkantigen Under Cut, das längere Oberkopfhaar mit kurz rasierten Unterlängen, abgelöst hat, gilt bislang noch nicht als „businesslike“.

Am Nacken erkennt man, ob der Friseur ein guter ist. Dieser kühne Satz impliziert, dass der Barbier Ihres Vertrauens Ihren Kopf und die Gestaltung von Haupthaar, Gesichtshaar und deren Übergängen als Ganzheit betrachtet.

Schließlich gibt es bei den Damen ja auch Spezialisten für Haarfarbe, Haarumformung oder besondere Haarschnitte, zum Beispiel Kurzhaarschnitt oder Langhaarschnitt.

Denn das Barthaar ist anders in seiner Struktur, robuster und störrischer. Und auch hier ist es die Länge, welche die Handhabung vorgibt. markanter, gerade Hellhäutige mit hellem Haar.

Übergänge nach oben und nach unten stimmen. und nicht zufällig. Oberlippenbart (Moustache) seines Bruders Old Shatterhand.

großgeschrieben.Der Vollbart darf nie solo betrachtet werden, er ist immer Teil eines Gesamtbildes, ähnlich einer Skulptur. Auch hier sind Übergänge und die Haarlänge wichtig, inklusive einem glatten Nacken. Und mit wachsender Länge steigt auch der Pflegebedarf.

Arganöl oder Haar-Serum sind tolle Produkte, die für Glanz sorgen - und auch so manche Dame mit unbändigen Locken begeistern dürften.

Haare sind gute Geruchsträger, weshalb der Duft angenehm sein muss - besonders, wenn er unter der Nase stattfindet.

Der Knebelbart: Eine Mischform mit Geschichte

Der Knebelbart sagt Ihnen nichts? Das wäre anders, wenn sie Anfang bis Mitte des 17. Jahrhunderts gelebt hätten, wo die Trends noch etwas langlebiger waren. Zu dieser Zeit war der Knebelbart, vor allem in Adelskreisen, weit verbreitet und wurde unter der Herrschaft von Napoleon III im 19. Jahrhundert wieder belebt.

Im Englischen wird die Bart-Kreation, die eine Kombination aus zwei verschiedenen Stilen vereint, schlicht Van Dyke Beard genannt - eine Referenz zu dem flämischen Maler Anton van Dyck, der dem Stil zur Popularität verholfen hatte.

Bei dem Knebelbart handelt es sich um eine Mischform aus klassischem Schnurrbart und dem spitz zulaufenden Ziegenbart, der im Englischen ‚Goatee’ genannt wird.

„Der Knebelbart besteht aus einem ordentlich und sauber geschnittenem Bart mit mittel bis langem Haar und einem mittel bis langem Ziegenbart“, erklärt der Bart-Spezialist und Projekt-Manager bei Jack Black Chris Contreras. Der Ziegenbart sollte das gesamte Kinn einnehmen, während er zum Mund hin schmaler wird und unter der Unterlippe in einer Trapezform mündet.

Im Gegensatz zum Henriquatre sind die Schnurr- und Kinnbart allerdings nicht seitlich miteinander verbunden.

Zu wem passt der Knebelbart?

Der Knebelbart passt vor allem zu Männern mit einer ovaler Gesichtsform, da er das Gesicht durch die Kombination von Kinn- und Oberlippenbart breiter wirken lässt. Auch hohe Wangenknochen unterstreichen den markanten Look, den der Knebelbart verspricht.

Chris Contreras empfiehlt den Knebelbart in erster Linie Männern, dessen Bart nicht dicht und voluminös wachsen will und all denjenigen Männern, die die nötige Zeit aufwenden können, die ein solcher Schnitt benötigt.

Auch dunkles Haar und eine definierte Kinnlinie würden die Wirkung des Van Dykes unterstreichen.

Gesichtsform Empfohlener Bartstil Hinweis
Oval Klare Linien, quadratischer Kiefer Vielseitig, da Proportionen ausgeglichen sind
Rechteckig Voller an den Wangen, Beardstache Vermeide lange, spitze Bärte
Rund Dreieckiger Bartstil Auf gepflegtes Aussehen achten
Herzförmig Lässige Stoppeln an den Seiten, voller am Kinn Vermeide zu volle Bärte
Quadratisch Abgerundet oder dreieckig rasiert Betont nicht zu sehr die Vorzüge

Styling- und Pflegetipps für den Knebelbart

Damit der Knebelbart seine volle Wirkung entfalten kann, muss er regelmäßig getrimmt und gepflegt werden. Dies benötigt Zeit, die man morgens in die Pflege und das Styling des Bartes bereit sein muss zu investieren.

Da der Knebelbart von klaren Bartlinien definiert wird, sei regelmäßiges Trimmen und eine ordnungsgemäße Pflege notwendig.

Zur richtigen Pflege empfiehlt der Experte Produkte wie ein Rasieröl, welches das Barthaar frisch und gesund aussehen lässt.

Anleitung: So schneiden Sie den Knebelbart richtig

Wer sich selbst einen Knebelbart rasieren möchte, sollte sein Barthaar zunächst einige Tage unrasiert lassen und im Anschluss Wangen und Hals trimmen.

Anschließend folgt die Nassrasur: Fangen Sie mit den groben Flächen an, bevor Sie sich auf die Bartlinien konzentrieren. Greifen Sie für die Konturen am besten zu einem Rasiermesser, das die Bartlinien scharf und gerade zeichnet.

Für den Knebelbart benötigt man außerdem einen Kamm, der dafür sorgt, dass alle Haare in die gleiche Richtung zeigen.

Der Knebelbart, auch Van-Dyke-Bart genannt, ist eine Kombination aus Schurr- und Ziegenbart, die vor allem zu Männern mit einer ovalen Gesichtsform passt.

„Der Van Dyke strahlt aus, dass Sie Ihren Bart mit Stolz tragen“, fasst der Bart-Spezialist Chris Contreras zusammen.

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