Hautveränderungen und Fellverlust kommen bei Meerschweinchen recht häufig vor. Es ist wichtig, den Tierarzt schnellstmöglich aufzusuchen, sollten Sie bei Ihrem Meerschweinchen derartige Veränderungen feststellen, da es eine Vielzahl von Krankheiten gibt, die sich in einer Veränderung der Haut oder im Verlust des Felles bemerkbar machen können.
Um zu wissen, ob sich die Haut verändert hat oder ob das Meerschweinchen unter Fellverlust leidet, sollten Sie zunächst wissen, wie Haut und Fell der Tiere überhaupt beschaffen sind.
Die Haut der Meerschweinchen fühlt sich sehr fest an. Finden Sie zwischen den Hüfthöckern verklebte Stellen auf der Haut, müssen Sie sich hierüber keine Sorgen machen, da sich an dieser Stelle Drüsen befinden, die Talk produzieren. Dies gilt ebenso für den Bereich um den Anus. Bildet sich dort das Sekret, kann dies unangenehm riechen. Deshalb ist es wichtig, diese Stellen sauber zu halten, damit Fliegen im Sommer hier keine Eier ablegen, was für das Meerschweinchen lebensgefährlich sein kann.
In den Bereichen hinter den Ohren wachsen dem Meerschweinchen keine Haare. Dies gilt ebenso im Bereich um die Zitzen. Da das Fell am restlichen Körper permanent nachwächst, verlieren die Meerschweinchen entsprechend das ganze Jahr über Fell. Jedoch beschränkt sich dies bei einem gesunden Tier auf geringe Mengen. Ein extremer Haarausfall ist daher ein Indiz für einen schlechten Gesundheitszustandes Ihres Meerschweinchens.
Fettgeschwulste und Tumore können zu Hautveränderungen beitragen. Wenn Sie beispielsweise Schwellungen oder Knubbel feststellen, sollten Sie umgehend den Tierarzt aufsuchen, damit er das Meerschweinchen eingehend untersuchen kann.
Nicht immer steckt hinter derartigen Veränderungen gleich Krebs. Es gibt auch harmlose Erkrankungen, bei denen sich Knötchen bilden. Es ist wichtig, dass der Tierarzt die Ursache findet, damit das Tier schnellstmöglich behandelt werden kann.
Stellen Sie um das Maul herum, sowie am Hals oder im Brustbereich Verklebungen fest, können diese auf Zahnprobleme zurückzuführen sein. Diese tragen zu einem vermehrten Speichelfluss bei, welcher das Fell verkleben lässt.
Meerschweinchen leiden zudem oft an „Lippengrind“. Bei dieser schmerzhaften Erkrankung reißen die Mundwinkel ein. Das ist für die Tiere derart unangenehm, dass sie unter Umständen sogar das Fressen verweigern. Dies wiederum kann schnell zum Tod führen, denn Meerschweinchen müssen mehrmals pro Stunde fressen, um ihre Verdauung in Schwung zu halten. Grund für dieser Erkrankung ist häufig ein Mangel an Vitamin C.
Der Parasitenbefall kommt bei Meerschweinchen recht häufig vor. Insbesondere Milben nisten sich gern in das gemütliche Gehege der Nager ein. Sie erkennen dies unter anderem daran, dass die Tiere sich vermehrt kratzen, da sie unter einem erheblichen Juckreiz leiden. Dies wiederum führt zu Kratzwunden und es kann passieren, dass sich die Meerschweinchen beim Kratzen das Fell rausreißen.
Wird der Juckreiz schlimmer, wird das Meerschweinchen die betroffenen Stellen annagen, sodass das Hautbild zusehends schlechter wird. In die Wunden können Krankheitserreger eindringen. Da ein Milbenbefall - sowie alle weiteren Befälle mit Parasiten - gefährlich werden können, sollten sie umgehend den Tierarzt aufsuchen. Die Parasiten werden durch die Gabe bestimmter Medikamente abgetötet, sodass die Haut regenerieren kann.
Parasiten sorgen dafür, dass die Meerschweinchen möglicherweise nicht mehr fressen. Sie magern schnell ab und auch die Verdauung funktioniert nicht mehr. Außerdem ist ein Parasitenbefall auch deshalb problematisch, weil er - je nach Parasitenart - auf den Menschen und auf andere Haustiere übergehen kann.
Stellen Sie einen Parasitenbefall fest, sollten Sie das Meerschweinchen von den anderen Tieren der Gruppe isolieren. Außerdem ist eine gründliche Desinfektion des Geheges und aller Gegenstände notwendig, mit denen das Meerschweinchen in der letzten Zeit in Berührung gekommen ist.
Der Pilzbefall wird auch als „Mykose“ bezeichnet. Er äußert sich unter anderem in einem Haarausfall in den Bereichen um die Augen und um die Nase. Die Haut schuppt zudem und es kann sich ein starker Juckreiz ausbilden. Infolgedessen entstehen häufig Kratzwunden, die sich infizieren können.
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Meerschweinchen unter einem Pilzbefall leidet, suchen Sie umgehend den Tierarzt auf, um eine entsprechende Untersuchung mit anschließender Behandlung einzuleiten. Pilzerkrankungen sind ansteckend für andere Tiere und auch für den Menschen. Beim Verdacht auf einen Pilzbefall kommen Sie dem Meerschweinchen nicht zu nahe.
Eine gründliche Desinfektion des Geheges und aller Gegenstände, mit denen das Meerschwein Kontakt hatte, ist wichtig.
Wie der Mensch können auch Meerschweinchen unter Erkrankungen der Schilddrüse leiden. Zu erkennen ist dies am Fellausfall im Bereich des Bauches und an den Innenseiten der Schenkel. Die Haut fühlt sich zudem meist dünner an, als es bei einem gesunden Tier der Fall ist.
Stellen Sie fest, dass das Tier sich permanent kratzt, weil es einen Juckreiz hat, können Sie davon ausgehen, dass es sich NICHT um eine Schilddrüsenerkrankung handelt. Um herauszufinden, ob es sich wirklich um eine Schilddrüsenerkrankung handelt, wird der Tierarzt eine einfache Blutuntersuchung durchführen. Eine medikamentöse Behandlung ist für den Rest des Tierlebens notwendig. Zudem kann eine Umstellung der Ernährung notwendig werden. Ihr Tierarzt wird Sie diesbezüglich beraten.
Wunden auf der Haut und Haarausfall können auch durch Bissverletzungen entstehen. Wenn die Meerschweinchen bei ihren Revierkämpfen aufeinander losgehen, sind verletzungsbedingte Veränderungen keine Seltenheit. Stellen Sie wunden auf der Haut fest, sollten Sie daher überprüfen, ob diese einer Behandlung bedürfen. Ist die Verletzung gering, wird sie normalerweise selbst verheilen.
Hormone sind Botenstoffe, die oft lebenswichtige Vorgänge im Körper steuern. Sie regulieren unter anderem den Energie- und Elektrolythaushalt, Fortpflanzung und Immunabwehr. Die meisten Hormone werden von Drüsenorganen gebildet und fein dosiert direkt in die Blutbahn abgegeben. Jedes Hormon hat bestimmte Kernaufgaben, beeinflusst die Stoffwechselprozesse aber oft gemeinsam mit anderen. Dieses Zusammenspiel ist exakt abgestimmt.
Hormonelle Erkrankungen beruhen darauf, dass von einem Hormon zu viel, zu wenig oder gar nichts mehr produziert wird. Leidet das Tier unter dem Mangel oder Ausfall eines Hormons, ist es oft auf eine lebenslange Hormonersatztherapie angewiesen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Tierarzt sind für den Therapieerfolg ein Muss.
Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels. Dabei produziert die Bauchspeicheldrüse des Tieres zu wenig, gar kein oder unwirksames Insulin, was zu einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Unbehandelt kann Diabetes z.B. zu grauem Star und Blindheit, zu Lähmungserscheinungen durch Nervenschädigung und zur gefürchteten Diabetischen Ketazidose führen.
Während Menschen sich Insulin in Abhängigkeit vom aktuellen Blutzuckerspiegel spritzen, ist das bei Tieren anders: Tiere bekommen nach erfolgreicher Einstellung möglichst lange die gleiche Dosis. Halter müssen daher stets die Blutzuckerwerte ihres Lieblings im Auge behalten. Gefürchtet ist der Somogyi-Effekt, eine durch eine (einmalige) Überdosis hervorgerufene Insulinresistenz.
Solche krankhaften Unterzucker-Situationen identifiziert man nur durch so genannte Blutzucker-Tagesprofile. Dabei wird dem Tier alle ein bis zwei Stunden ein Tropfen Blut im Ohrläppchen abgenommen. Es ist sinnvoll, mindestens einmal im Monat ein Blutzucker-Tagesprofil zu erstellen. Bei auffälligen Blutzuckerkurven, die eine Dosiserhöhung oder -reduktion des Insulins zur Folge hätten, sollte ein Tierarzt konsultiert werden, mit dessen Hilfe man Korrektur bespricht.
Auslöser für den Morbus Addison ist in der Regel eine autoimmune Entzündung, die zu einer Zerstörung der Nebennierenrinde führt. Diese Drüsen produzieren die Hormone Cortisol und Aldosteron, die den Energie- und Fettstoffwechsel sowie den Natrium-, Kalium- und Wasserhaushalt und damit den Blutdruck regulieren. Schwäche, Gewichtsverlust und Austrocknung sind daher typische Symptome, bei denen ein Tierarzt immer auch an einen Addison denken sollte.
Doch leider wird die Hormonerkrankung häufig erst durch die akut auftretende Addison-Krise entdeckt, bei der ein Abfall des Aldosteron- (und z. T. auch Cortisol-)Spiegels zu schweren Kreislaufstörungen führt.
Für den Morbus Cushing ist eine Überfunktion der Nebennieren und damit eine Überproduktion von Cortisol verantwortlich. Die Hormonstörung betrifft häufig Hundesenioren kleiner Rassen. Sie macht sich im Allgemeinen durch übermäßigen Durst, Muskelschwund, Haarausfall und gesteigerten Appetit bemerkbar.
Ursache ist meist ein gutartiger Tumor in der Hirnanhangsdrüse, der Schaltzentrale des Cortisolstoffwechsels. Die medikamentöse Behandlung der Fehlsteuerung ist wegen der möglichen Nebenwirkungen nicht ohne Risiko. Sie zielt darauf ab, die Synthese von Cortisol in den Nebennieren teilweise zu hemmen. Eine routinemäßige Kontrolle des Patienten ist in jedem Fall notwendig. Nicht nur zu Therapiebeginn, sondern langfristig.
Eine Überfunktion der Schilddrüse ist die häufigste hormonelle Erkrankung bei älteren Katzen. Sie äußert sich in Hyperaktivität, Heißhunger und Gewichtsverlust. Meist stecken gutartige Knoten dahinter, die zur Erhöhung der Thyroxinproduktion führen.
Eine medikamentöse Möglichkeit, die Tiere zu behandeln, sind so genannte Thyreostatika. Diese Tabletten (oder Saft) verhindern die Bildung der Schilddrüsenhormone. Sie müssen ein Katzenleben lang ein- bis zweimal täglich (je nach Präparat) verabreicht werden. Setzt man sie ab, treten alle Symptome wieder auf. In der Regel vertragen Katzen die Wirkstoffe gut, doch manche Tiere reagieren mit bleibenden Schäden in der Blutgerinnung und Immunabwehr.
Ovarialzysten (Eierstockzysten) entstehen an den Eierstöcken nahezu aller Säugetiere, also auch beim Meerschweinchen. Zysten entstehen vermutlich aufgrund von Hormonveränderungen. Eine massivere Zystenbildung gibt es vor allem allem bei sehr jungen Tieren in der Pubertät und auch bei älteren Tieren in den Wechseljahren. Grundsätzlich bilden sich allerdings wohl regelmäßig einfache und ungefährliche Zysten.
Vermehrt wurde auch bei einzeln gehaltenen Weibchen eine massive Zystenbildung mit mehr krankhaften Veränderungen gefunden, es wird vermutet, dass dies damit zusammenhängt, dass diese Weibchen durch den fehlenden Deckakt vermehrt Hormonprobleme und somit auch eine Zystenbildung haben. Gruppenhaltung soll hier Abhilfe schaffen, wobei es wohl keinen großen Unterschied macht, ob es reine Weibchengruppen sind, oder ein kastrierter Bock anwesend ist - Weibchen bespringen sich in der Brunft ebenso gegenseitig und scheinen so den Zyklus günstig zu beeinflussen.
Die meisten Zysten beim Mensch und Tier bleiben klein, unbemerkt und bilden sich mit der Zeit von selbst zurück. Flüssigkeitsgefüllte Zysten kommen häufig vor, platzen mitunter irgendwann und verschwinden von selbst wieder. Nur wenige Zysten verändern sich im Laufe der Zeit krankhaft und müssen dann behandelt werden.
Stark vergrößerte Zysten sind gut zu ertasten. Sie können per Ultraschall genauer dargestellt werden, sehr große Zysten zeigen sich auch deutlich auf Röntgenbildern. Sie bestehen häufig aus mehreren, flüssigkeitgefüllten Kammern. Wenn diese Zysten wachsen, verdrängen sie andere Organe, vor allem zu Anfang den Darm. Dadurch kann es zu Verstopfung, Aufgasung und anderen Verdauungsbeschwerden und in der Folge auch zu Gewichtsabnahme kommen.
Im weiteren Verlauf kommt es zu einer massiven Umfangsvermehrung im Bauchbereich, hingegen nimmt das Tier ansonsten meist stark ab, die Wirbelsäule und die Beckenknochen stechen hervor. Die Tiere zeigen im weiteren Verlauf auch Schmerzen, da die Zysten auch auf weitere Organe drücken, es kommt abschließend zu starken Schmerzen, Atemnot und zum Tod des Tieres.
Die kleineren Zysten sind meist auf Röntgenbildern nicht zu erkennen und auch nicht immer eindeutig mit dem Ultraschallgerät zu finden, sie sind auch sehr schwer zu ertasten und werden oft übersehen! Sind sie aber hormonell aktiv, dann zeigen sich im Anfangsstadium meist Haarausfall an den Flanken und Bauchraum des Meerschweinchens und/oder es kommt zu einer massiven sexuellen Aktivität des Weibchens, es wird "dauerbrommselig" und versucht fortwährend ihre Artgenossen zu besteigen.
Mitunter kommt es auch immer wieder zu massiven Auseinandersetzungen zwischen sonst friedlichen Tieren, die Tiere stehen stark unter Stress, cirpen mehr, wirken unruhiger. Im weiteren Verlauf kommt es durch den Stress zur Gewichtsabnahme und häufig auch zu weiterem Fellverlust. Meerschweinchenweibchen mit massiven Hormonstörungen können nicht mehr am normalen Gruppenleben teilnehmen, sie stehen sozial außen vor. Außerdem verlieren sie durch den massiven Stress der Dauerbrommseligkeit häufig massiv an Gewicht und werden anfälliger für andere Krankheiten.
Die einzige bisher bekannte Vorbeugung ist die Gruppenhaltung von Meerschweinchen.
Es gibt Tierärzte, die der Auffassung sind, dass allen Meerschweinchen vorsorglich die Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt werden sollten. Als Argument wird gern herangezogen, dass laut Hamel angeblich bis zu 80 % aller Meerschweinchen mit der Zeit Zysten an den Eierstöcken bilden. Diese 80 % sind natürlich Augenwischerei, denn diese hohe Anzahl an Zysten wurde nur von einer Tierärztin (Hamel) in ihrer Praxis bei Autopsien gezählt, sie gibt an, dass die massive Zystenbildung vor allem bei einzeln gehaltenen Tieren vorkam. Außerdem gibt es keine Aussage darüber, wie häufig diese Zysten krankhaft verändert waren - und alte Tiere (und Menschen!) haben häufig unproblematische Zysten an den Eierstöcken.
Die Arbeit von Riecken gibt an, dass bei den von ihr untersuchten Tieren nur etwas über 10% der Meerschweinchen mit Zysten auch gesundheitliche Probleme als Folge der Zysten hatten. Über die Häufigkeit der Gebärmutterkrebserkrankungen beim Meerschweinchen gibt es keine verlässlichen Zahlen. Zystenbildung und Krebserkrankungen nehmen naturgemäß im Alter bei allen Säugern zu.
Nach wie vor ist diese OP ein gefährlicher Eingriff. Jede Operation und vor allem jede Narkose am Menschen oder Tier birgt massive Risiken in sich. Natürlich kann sich nach der OP die Wunde auch entzünden. Manche Tiere ziehen sich die Fäden nach der OP oder nagen an der Wunde. Die bei der Gebärmutterentfernung entstehenden Narben drücken ein Leben lang auf die inneren Organe beim Meerschweinchen.
Die Narbe einer solchen OP ist im Vergleich zur Bauchdecke riesig. Es kommt noch dazu, dass die Narben ein Dehnung der Bauchdecke verhindert. Gerade Pflanzenfresser haben nicht selten direkt nach der Fütterung einen massiv gefüllten Magen/Darmtrakt das Bauchvolumen vergrößert sich massiv.
Meerschweinchenweibchen ohne Gebärmutter und Eierstöcke zeigen leider auch kein normales Verhalten mehr. Sie werden natürlich nicht mehr brommselig. Dadurch stehen sie sogar teilweise in der Rangordnung regelrecht außen vor. Der Bock versteht die Ablehnung des Weibchens gegenüber seinem Werben nicht, das Weibchen wird mitunter regelrecht vergewaltigt oder bleibt ganz außen vor. Eine normale Interaktion zwischen Kastrat und Weibchen findet nicht mehr statt. Das kann zu massiven Rudelproblemen führen, denn gerade kastrierte Meerschweinchenböcke haben meist weiter eine relativ normale Sexualität und leben diese mit ihren Weibchen aus. Und die Weibchen scheinen durchaus nichts dagegen zu haben, alle 14 - 18 Tage "ihren" Bock ein wenig verrückt zu machen und ihre Sexualität mit ihm auszuleben - ganz im Gegenteil scheint das den Zusammenhalt der Gruppe ganz klar zu stärken.
Es gibt wirklich keinen Grund, den Tieren das Sexualleben und ihr normales Rudelleben vorzuenthalten und ihnen vorsorglich ein gesundes Organ zu entfernen, nur weil es evtl. mal krank werden könnte. Abschließend: Manche Tierschützer lassen mittlerweile nicht nur alle männlichen, sondern auch alle weiblichen Tiere kastrieren, unter anderem auch, um eine unkontrollierte Vermehrung der Tiere zu verhindern. Wir sehen aus oben genannten Gründen diese Vorgehensweise sehr kritisch. Durch eine gezieltere und bessere Vermittlung der Tiere kann eine ungewollte Vermehrung ebenfalls verhindert werden.
Die Vorsorgliche Entfernung gesunder Organe eines Tieres, reduziert das Tier auf seine rein mechanischen Funktionen; seine Bedürfnisse, seine Gefühle und sein Wohlbefinden steht außen vor. Es kann nicht sein, dass wir gesunde Tiere verstümmeln, nur damit sie nicht irgendwann krank werden!
| Behandlungsmethode | Beschreibung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Zerdrücken | Manuelles Zerdrücken der Zysten durch einen Tierarzt | Mehrkammerige Zysten |
| Punktieren | Absaugen der Flüssigkeit aus den Zysten mit einer Spritze | Zysten mit einer einzelnen Kammer |
| Hormonbehandlung | Verabreichung von Hormonpräparaten (Gestagen oder HCG) | Hormonell aktive Zysten |
| Operation | Entfernung der Zysten, Eierstöcke und ggf. Gebärmutter | Erfolglose andere Behandlungen, schwere Symptome |
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