Augenbrauen sind mehr als nur ein ästhetisches Merkmal. Sie spielen eine wesentliche Rolle in der nonverbalen Kommunikation und könnten sogar die Evolution des modernen Menschen vorangetrieben haben. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung der Augenbrauen, von der markanten Form des ehemaligen Bundesfinanzministers Theo Waigel bis hin zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über ihre evolutionäre Rolle.
Theo Waigel, bekannt für seine markanten Augenbrauen.
Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) hat noch nie eine Schere in die Nähe seiner Augenbrauen gelassen. «An meinen Augenbrauen hat sich noch niemand mit der Schere betätigen dürfen», sagte er der «Augsburger Allgemeinen». «Neulich war ein Fernsehteam bei mir zu Hause. Da wollte jemand da oben was wegschneiden. Ich habe gesagt: Lassen Sie das bitte bleiben! Ich bring Sie um!»
Auch wenn er sich schon vor langer Zeit aus der ersten Reihe der Politik zurückgezogen hat, werde er auch heute noch manchmal erkannt. «Vor zwei Jahren war ich in Tirol, da kam ein Mann auf mich zu, schaute mich an und sagte: Sie sind aber nicht der Theo Waigel?», erzählte Waigel in dem Zeitungsinterview. «Ich sagte: Nein. Da sagte er: Stimmt, der ist ja schon gestorben. Ich habe ihm dann geantwortet: Sie haben recht - vor drei Jahren oder so.»
Und noch etwas gestand Waigel der «Augsburger Allgemeinen»: eine große Schwäremerei für Gina Lollobrigida. «In den 50er Jahren war für mich Gina Lollobrigida die schönste Frau der Welt. Ich gebe zu: Da wäre ich vielleicht auch mal in meiner Zuneigung für Franz Josef Strauß und die Junge Union unsicher geworden», sagte der 83-Jährige. Jahrzehnte später sei er dann auf einer Benefizveranstaltung gewesen, auf der die Schauspielerin auch sein sollte. «Doch plötzlich kam einer und sagte, sie sei unpässlich und bleibe lieber auf ihrem Zimmer. Ich habe ihm erzählt, dass es der Traum meiner Jugend gewesen sei, einmal dieser Frau zu begegnen. Dann ging er rauf auf das Zimmer und stellen Sie sich vor: Eine halbe Stunde später kam sie runter und wir hatten einen netten Abend», erinnerte sich Waigel in dem Zeitungsinterview und fügte hinzu: «Ich möchte übrigens betonen, dass meine Frau Irene auch mit dabei war.»
Robert Harting führt seine Augenbrauen als Beleg an, dass er bei der EM in Zürich in Top-Form ist. Er peilt einen Rekord an.
München - Robert Harting hat Hunger auf mehr.
Der Mann, der schon alles gewonnen hat, setzt alles daran, um bei der Leichtathletik-EM in Zürich unbesiegbar zu bleiben.
"Ich halte international alle drei Titel, und ich habe sicher nicht vor, einen davon abzugeben", sagte der unumstrittene "King im Ring" vor der Diskus-Entscheidung am Mittwoch.
Dafür quälte sich Harting bis zuletzt in Kienbaum bei Berlin im Training, feilte mit seinem neuen Coach Torsten Schmidt an der komplizierten Technik und stemmte in einer Woche schon mal um die 40 Tonnen Eisen. Ganz ohne Knieschmerzen - ein ganz neues Gefühl für den Diskus-Hünen - und mit Folgen für sein Äußeres.
"Wenn ich im Trainingslager bin, wachsen meine Augenbrauen. Ich sehe aus wie ein Kauz", sagte Harting: "Das zeigt ganz banal die Hormonausschüttung."
Die um mehrere Zentimeter also fast schon auf Theo-Waigel-Niveau angewachsenen Brauen nimmt Harting als Beleg erfolgreicher Regeneration - und größerer Leistungsfähigkeit.
Bestens gerüstet nimmt der 29-Jährige nun also im legendären Letzigrund den Meisterschaftsrekord ins Visier.
69 Meter? Kein Problem
"Der wackelt schon sehr, entweder durch mich oder durch Piotr Malachowski. Eine Weite von 69 Metern ist möglich, in Zürich kann man weit werfen", sagte Harting, der sich am Dienstag mit 67,01 m locker ins große Finale (Mittwoch, 20.35 Uhr im LIVE-TICKER) warf. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Die bisherige EM-Bestmarke hält Malachowski mit 68,87 Metern. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Deshalb hat es mit dem ganz großen Wurf über die 70-Meter-Marke in diesem Jahr bisher auch nicht geklappt.
"Es ist viel nebenbei passiert", sagte Harting: "Wenn man ganz ehrlich ist, war ich diese Saison ja gar nicht so richtig gut."
Und trotzdem reicht es natürlich weiter für ganz vorn. Nur Malachowski hat mit 69,28 m in diesem Jahr weiter geworfen als Harting (68,47). Aber: Fünf von sechs direkten Saison-Duellen hat Harting für sich entschieden.
Der Kampf Mann gegen Mann, im richtigen Moment top-fit zu sein - das ist Hartings große Stärke.
York (dpa) - Theo Waigel hat sie buschig der Natur überlassen, andere färben oder zupfen sie in Form. Man kann sie entschlossen zusammenkneifen, freundlich entspannen oder erstaunt hochziehen: So oder so verstärken bewegliche Augenbrauen die Mimik und Ausdrucksfähigkeit des modernen Menschen.
Dies könnte einer der Gründe dafür sein, dass Homo sapiens seine sozialen Fähigkeiten im Lauf der Evolution stetig verbessert habe, mutmaßen Forscher der britischen Universität York.
Frühere Menschenarten hatten statt beweglicher Brauen starre Überaugenwülste - und diese signalisierten, so die These der Forscher im Fachblatt „Nature Ecology & Evolution“, wahrscheinlich Dominanz und Aggression.
Vergleich der Augenbrauen von Homo heidelbergensis und Homo sapiens. (Quelle: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)
Ihre Schlussfolgerung ziehen Ricardo Gondinho und Kollegen, nachdem sie die ausgeprägten Überaugenwülste eines Homo heidelbergensis mit einer 3D-Software genauer untersucht haben. Der 125 000 bis 300 000 Jahre alte Schädel aus Zaire weist den typischen, über das Nasenbein hinweg reichenden Wulst auf, wie er ähnlich etwa auch bei Schimpansen zu finden ist.
Bislang legten Studien nahe, dass die kräftigen Wölbungen wichtig waren, damit diese Nahtstelle zwischen Augenhöhlen und Schädeldecke den Kräften beim Beißen und Kauen standhielt.
Am Computer modellierten die Forscher den Wulst unterschiedlich stark aus, variierten dabei auch die Beißkräfte und stellten schließlich fest: Der Überaugenwulst des Heidelbergensis-Schädels ist viel ausgeprägter, als er eigentlich sein müsste, und spielt für die Statik des Schädels nur eine untergeordnete Rolle.
„Andere Tiere zu betrachten kann wertvolle Hinweise liefern, was die Funktion der prominenten Augenwülste betrifft“, erläutert Studienleiter Paul O'Higgins. „Bei Mandrills haben dominante Männchen leuchtend bunte Erhebungen seitlich der Schnauze.“ Der Aufbau der darunterliegenden Knochen bei den Affen gleiche mit seinen winzigen Kratern dem der Augenwülste archaischer Menschenarten.
In den vergangenen 100 000 Jahren seien die Gesichter der Menschen zunehmend kleiner geworden, die Stirn veränderte sich und Überaugenwülste wichen kleineren, horizontaleren Brauen. Vor allem in den vergangenen 20 000 Jahren habe sich dieser Prozess beschleunigt - insbesondere nachdem Menschen sesshaft wurden und mehr miteinander kommunzierten.
„Moderne Menschen sind die letzten Überlebenden ihrer Gattung. Das hat viel mit unserer Fähigkeit zu tun, große soziale Netzwerke zu bilden“, ergänzt Ko-Autorin Penny Spikins.
Theo Waigel trägt sie buschig der Natur überlassen, andere pinseln sie zu dicken Balken oder zupfen sie zu dünnen Strichen. Man kann sie entschlossen zusammenkneifen, freundlich entspannen oder erstaunt hochziehen: So oder so verstärken bewegliche Augenbrauen Mimik und Ausdrucksfähigkeit des modernen Menschen.
Dies könnte einer der Gründe dafür sein, dass der Homo sapiens seine sozialen Fähigkeiten im Lauf der Evolution stetig verbessert habe, glauben Forscher der britischen Universität York.
Frühere Menschenarten hatten statt beweglicher Brauen starre Überaugenwülste. Diese signalisierten wahrscheinlich Dominanz und Aggression - ähnlich dem Geweih eines Hirsches, schreiben die Autoren im Fachblatt „Nature Ecology & Evolution“.
Die mobilen Brauen auf flacher Stirn erlauben uns heute, eine breitere Palette an Emotionen auszudrücken, wie Sympathie oder Wiedererkennen.
Das Forscherteam um den Anthropologen Ricardo Godinho und den Anatomie-Professor Paul O’Higgins hatte für die Studie mithilfe einer 3-D-Software die Augenwulst eines Homo heidelbergensis untersucht.
Der 125.000 bis 300.000 Jahre alte Schädel des „Kabwe 1“ getauften Menschenverwandten stammt aus dem Smithsonian-Naturkundemuseum in Washington, D.C. Wie für ihn und seine Artgenossen typisch, zieht sich über beide Augen und das Nasenbein hinweg eine dicke Wulst, ähnlich wie sie bei Schimpansen noch heute zu finden ist.
Bislang vermuteten Wissenschaftler dafür zwei mögliche Ursachen.
Am Computer modellierten die Forscher die Wulst, schliffen sie anschließend ab und variierten dabei auch die Beißkräfte.
Dabei zeigte sich, dass Homo heidelbergensis seine auffällige Stirnpartie weder zum Essen brauchte, noch, um sein Gesicht in Form zu halten.
„Da die Augenbrauenwulst nicht allein durch räumliche oder mechanische Anforderungen bestimmt wurde und auch andere Erklärungen, wie das Fernhalten von Schweiß oder Haaren aus den Augen, bereits ausgeschlossen wurden, halten wir es für plausibel, dass sie zur sozialen Kommunikation beigetragen hat“, erklärt Godinho in einer Mitteilung der Universität.
In einem nächsten Schritt sahen sich die Wissenschaftler in der Tierwelt um. Selbst entfernte Verwandte könnten Hinweise darauf liefern, welche Funktion bestimmte körperliche Attribute einmal gehabt haben könnten.
„Bei Mandrills etwa haben dominante Männchen leuchtend bunte Erhebungen seitlich der Schnauze, um ihren Status zu signalisieren. Der Aufbau der darunterliegenden Knochen sei mit winzig kleinen Kratern durchzogen, genau wie es auch bei den Augenwülsten archaischer Menschenarten gewesen sei.
Anders als bei ihren Verwandten seien die Gesichter der modernen Menschen in den vergangenen 100.000 Jahren zunehmend kleiner geworden, die Stirn veränderte sich und Überaugenwülste wichen kleineren, horizontaleren Brauen.
Vor allem in den vergangenen 20.000 Jahren habe sich dieser Prozess beschleunigt - insbesondere nachdem Menschen von Jägern und Sammlern zu sesshaften Landwirten wurden und mehr miteinander kommunzierten.
„Moderne Menschen sind die letzten Überlebenden ihrer Gattung. Das hat viel mit unserer Fähigkeit zu tun, große soziale Netzwerke zu bilden“, ergänzt Co-Autorin Penny Spikins.
Im Gegensatz zum aussterbenden Neandertaler etwa, hätte der moderne Mensch gezielt Inzucht vermieden und Freundschaften zu entfernt lebenden Artgenossen gepflegt, um dort in harten Zeiten Zuflucht suchen zu können.
„Augenbrauen-Bewegungen erlauben uns, komplexe Emotionen auszudrücken und die Gefühle anderer wahrzunehmen“, so Spikins. Diesen Umstand hätten auch Versuche mit Menschen belegt, die sich einer Botox-Behandlung unterzogen hatten und ihre Augenbrauen dadurch kaum noch bewegen konnten.
Es war Topmodel Cara Delevingne, die mit ihren burschikosen Brauen vor ein paar Jahren den größten Beauty-Hype ausgelöst hat. Jede Frau, die ihre Augenbrauen bis dahin noch dünn und zart getragen hat, trägt sie seitdem stark betont. Für die perfekte Braue stehen inzwischen unzählige Tools zur Verfügung.
Ich habe das Glück (oder Unglück, je nach Sichtweise ;)) mit Theo Waigel Augenbrauen geboren worden zu sein. Immer wieder werde ich auf meine buschigen Augenbrauen angesprochen und gefragt, wie ich sie so schön in Form bringe. Grund genug, einen Artikel dazu zu schreiben.
Wo müssen Härchen weichen? Wo stehen Stoppeln? Und welche Form möchte ich am Ende überhaupt?
Bevor ich wild darauf los zupfe und schneide, lohnt sich immer (und wirklich immer!) ein distanzierter Blick in den Spiegel. Bitte bloß nicht aus Gewohnheit darauf los zupfen.
Zuerst kommt eine Pinzette zum Einsatz. Mit meinem kleinen Exemplar von Tweezerman (ca. 15 Euro), das super praktisch in der Hand liegt, werden also zuerst alle dickeren Stoppel unter und zwischen den Augenbrauen entfernt. Die feinen Härchen werden später mit dem Rasierer entfernt.
Jetzt geht’s mit der Augenbrauenschere und dem dazugehörigen Bürstchen, ebenfalls von Tweezerman (ca. 20 Euro) ans Eingemachte. Mit dem Bürstchen werden im ersten Schritt alle Haare nach oben gekämmt. Dann wird mit der Schere vorsichtig an der Kontur der Braue entlang geschnitten. Oben alles getrimmt? Dann alle Härchen nach unten kämmen und ebenfalls entlang der Kontur fein säuberlich abschneiden. Hier braucht es etwas Erfahrung, um nicht zu viel wegzuschneiden.
Der beste Schnitt bringt nichts, wenn der Rahmen nicht passt. Heißt also: wer Brauen wie vom Profi möchte, muss die feinen, transparenten oder leicht farbigen Gesichtshärchen rund um die Brauen entfernen. Viele Profistudios machen das mit der Fadentechnik. Ich greife lieber zum elektrischen Gesichtshaarasierer.
Der ‚Satin Compact Korrekturtrimmer‘ von Philips (ca. 28 Euro) oder der ‚Series 3000 Nasen- und Ohrentrimmer‘ von PHILIPS (ca. 15 €), den ich Timo immer klaue, leisten hier beste Arbeit.
Nur die wenigsten Frauen sind mit perfekten, gleichmäßigen Augenbrauen gesegnet. Hier und da muss man also mit Farbe und etwas Styling nachhelfen, damit am Ende das volle Potenzial ausgeschöpft wird.
Ein praktisches 2-in-1-Produkt ist das ‚Tattoo Brow Long-Lasting Tint‘ von MAYBELLINE NEW YORK (ca. 12 €, ich hatte euch hier schon einmal darüber berichtet). Das farbige Gel füllt Lücken für circa 3 Tage auf und gibt der Braue mehr Kontur. Wer Hilfe bei der Form braucht, kann auf Augenbrauen-Schablonen, zum Beispiel von Artdeco (ca. 5 Euro) zurückgreifen.
Im Grunde ist ein Wachstumsserum bei mir der finale, allabendliche Schritt. Gerade das Ende meiner Augenbrauen ist relativ dünn - was man übrigens meistens nicht sieht, weil ich sie immer mit Stift & Co. auffülle - und bedarf eigentlich mehr Haare. Um das Wachstum anzuregen, verwende ich hier das ‚Brow Serum‘ Wachstumsserum von CILAMOUR (ca. 109 €), das nicht nur vegan ist, sondern auch wirklich gute, natürliche Ergebnisse bei mir erzielt hat. Ich würde an dieser Stelle einfach mal behaupten, dass ihr hier aber auch zu einem Wimpernwachstumsserum greifen könnt - es steckt nämlich mit Sicherheit die gleiche bzw. ähnliche Tinktur in beiden Fläschchen.
Im Grunde habt ihr das Grund-Styling nun schon hinter euch. Jetzt kommt es nur noch darauf an, wie ihr eure Augenbrauen tagesaktuell, also passend zu eurem Look, betonen wollt. Aktuell gibt es mega gute neue Augenbrauenprodukte von LOV Cosmetics, wie zum Beispiel das ‚BROWaffair Grooming Eyebrow Gel‘ (ca. 9 €) oder das ‚BROWttitude Gel Serum (ca. 7 €), das ziemlich nah an den Glossier Boy Brow rankommt.
tags: #augenbrauen #theo #waigel #form
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