Wir alle kennen das: Irgendwie hält das Make-Up nicht richtig, der Teint strahlt nicht, wie er es könnte, und kleine Fältchen im Gesicht lassen sich schlecht kaschieren.
Ein Ärgernis auch, dass teure Beauty-Produkte und Seren nicht ihre volle Wirkung entfalten können, weil sie gar nicht tief genug in die Haut vordingen können. Doch es gibt Abhilfe.
Die Gesichtsrasur für Frauen - oder auch fachmännisch korrekt Dermaplaning genannt.
Wir zeigen in diesem Artikel, wie die Gesichtsrasur Frauen dabei helfen kann, einen strahlenden Teint zu erhalten und die Zellerneuerung der Haut zu aktivieren.
Dermaplaning ist, vereinfacht gesagt, eine Gesichtsrasur für Frauen. Dabei bietet es dir sogar zwei Treatments in einem, nämlich Haarentfernung und Peeling.
Mit einer speziellen Klinge wird der feine Flaum, der dein Gesicht bedeckt, heruntergenommen. Dabei werden auch abgestorbene Hautschüppchen entfernt - ganz wie bei einem gängigen mechanischen Peeling.
Im Vordergrund steht aber nicht der Gedanke, grundsätzlich unerwünschtes Gesichtshaar zu entfernen, wie es bei einem Damenbart der Fall sein kann.
Die Gesichtsrasur für Frauen heißt eigentlich Dermaplaning und ist eine aus Japan stammende nicht operative und nicht invasive Behandlungsform, die der Hautzellenbildung dient und einen Revitalisierungsprozess der Haut anstößt.
Hierbei werden die kleinen Vesushärchen auf der Gesichtshaut und abgestorbene Hautzellen mit einem speziellen Dermaplaning Rasierer oder Skalpell abgetragen. Zum einen reinigt das die Haut, kräftigt die Sauerstoffversorgung und regt die Durchblutung an.
Zum anderen wird das Licht von deinem Gesicht ebenmäßig reflektiert und ein strahelnder Effekt - der sogenannte Glow-Effekt - entsteht.
Auch Make-Up lässt sich ebenmäßiger verteilen und verklumpt nicht in der lästigen Gesichtsbehaarung.
Im Vergleich zu einem chemischen Peeling trocknet deine Haut nicht aus und wird weniger stark (chemisch) angegriffen.
In den USA und Asien gehört die Dermaplaning-Behandlung schon lange zum absouten Standardangebot in Kosmetikstudios und Beautysalons.
Wie so oft ist Deutschland etwas hinterher. Doch auch hierzulande gibt es mittlerweile einige kleinere Salons, die die Behandlung anbieten. Allerdings schlägt die Behandlung mit Kosten zwischen 80 € und 250 € je Sitzung schon deutlich zu Buche.
Beim Dermaplaning in einem Schönheitssalon erwartet dich ein wohltuendes Rundum-Paket - mit Reinigung, Rasur und Abschlusspflege.
Im Fokus steht dabei natürlich die Gesichtsrasur. Kosmetiker*innen nutzen dafür spezielle Dermaplaning-Messer oder geschwungene Skalpelle. Diese Tools sind besonders scharf.
Mit ihnen gelingt die Rasur präzise und vor allem hautschonend. Denn: Je schärfer die Klinge, desto weniger Reibung entsteht auf der Haut - und desto weniger wird sie demnach beansprucht.
Du merkst: Für die Gesichtsrasur braucht es ein wenig Übung, schließlich nutzt du dazu keinen herkömmlichen Rasierer. Möchtest du dich an die neue Beauty-Methode wagen, kann ein Besuch im Kosmetikstudio ratsam sein.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Expert*innen sehen sofort, wenn ein Dermaplaning für dich eher nicht infrage kommt. Das kann bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Rosacea, Psoriasis und aktiver Akne der Fall sein.
Das Dermaplaning würde deiner Haut eher schaden als nutzen und sie stark reizen.
Der Hautpflegetrend kommt ursprünglich aus Japan und hat inzwischen Einzug in Kosmetiksalons auf der ganzen Welt gehalten.
Du möchtest Dermaplaning zuhause ausprobieren? Kein Problem: Du kannst die Methode auch in den eigenen vier Wänden sicher umsetzen.
Dafür benutzt am besten ein Rasiermesser oder einen Augenbrauenrasierer. Mit beiden Tools kappst du mühelos feine Härchen und entfernst abgestorbene Hautschüppchen.
Sie liegen gut in der Hand und minimieren das Risiko einer Schnittverletzung.
Praktisch: Falls du keine Zeit für den Gang zum Salon hast oder einen entspannten Wellness-Tag bei dir zu Hause verbringen möchtest, machst du das Dermaplaning einfach selbst.
Zwar war die Auswahl an geeigneten Dermaplaning Tools kürzlich noch relativ überschaubar und ungenügend, gibt es mittlerweile eine hochwertige Auswahl an geeigneten Tools.
Wichtig bei der Auswahl, ist die Sicherheit bei der Anwendung und der korrekte Ablauf der Behandlung.
Unter Dermaplaning versteht der Experte die Rasur des gesamten Gesichts bei Frauen und Mädchen. Der Beauty-Trend ist vergleichbar mit der Behandlung der Männer beim Barbier. Zur Entspannung der Haut wird diese mit warmen und feuchten Handtüchern befeuchtet und dann mit einem Produkt wie Rasiergel oder Rasieröl bearbeitet.
Bereite deine Haut vor, indem du vorher den Gesichtshaarentferner benutzt. Genieße ein glattes, ebenmäßiges und jugendlich wirkendes Hautbild.
Es gibt spezielle Geräte für die Entfernung der Gesichtshaare, welche das Rasur-Ergebnis optimieren. Gesichtshaarentferner für Frauen sind auf Präzision und Kontrolle für kleine Bereiche entwickelt, was zu weniger Fehleranfälligkeit, Hautreizungen und Rasierpickelchen führt.
Das die Haare nach der Rasur dicker und schneller oder dunkler nachwachsen ist ein Mythos. Die Rasierklinge erfasst das Haar an der Hautoberfläche über der Haarwurzel, das bedeutet, dass weder die Farbe noch die Struktur der Haarwurzel durch die Rasur verändert wird.
Nein! Dermatologen empfehlen Frauen mit empfindlicher oder erkrankter Haut (z.B. Neurodermitis, Akne, Rosazea) auf Dermaplaning zu verzichten, da bereits gereizte Haut nicht mit einem Rasierer bearbeitet werden sollte.
Wenn du dich für die Gesichtsrasur entscheidest, ist es wichtig eine scharfe Klinge zu benutzen. Wenn du Angst hast dich zu verletzen, raten Experten zu ähnlichen Methoden, die die Gesichtshaut reinigen können.
Um Haare über der Oberlippe zu entfernen, kannst du Wachsstreifen ausprobieren. Die eine oder andere Frau greift auch zum Epilierer um sich die Beine zu enthaaren.
Für die Entfernung vom Damenbart ist dieser aber eher ungeeignet, da die Haut im Gesicht sehr zart ist und die Rasur mit Vorsicht vorgenommen werden sollte.
Nass oder trocken, mit einem Hobel oder doch lieber elektrisch? Wenn es ums Thema Rasieren geht, ist die Auswahl an Hilfs- und Pflegemitteln groß. Egal, wie Sie sich entscheiden, eins ist wichtig: Alle Produkte sollten sanft zur Haut sein, sie nicht strapazieren oder gar verletzen.
Welcher Typ sind Sie bei der Gesichtsrasur - eher nass oder lieber trocken?
Zurück zum Klassiker. Der Rasierhobel feiert sein Comeback. Kein Wunder, denn damit gelingt eine gründliche Nassrasur: Die Haut wird gleichmäßig glatt und die Rasur hält länger an.
Der Rasierhobel verfügt über eine klassische Rasierklinge und ist eine nachhaltige Alternative zu Produkten aus Plastik. Rasierer mit mehreren Klingen, Einwegrasierer oder Rasiermesser sind bekannte Alternativen.
Bei der Nassrasur sollte als Vorbereitung zunächst die Haut gereinigt und anschließend mit einem Tuch befeuchtet werden. Wichtig ist, vor jeder Rasur einen Rasierschaum, ein Gel oder ein spezielles Pflegeöl auf den Bart aufzutragen und das Produkt ein paar Minuten einwirken zu lassen.
Grundsätzlich punktet die Nassrasur vor allem mit ihrer Gründlichkeit und dem glatten Ergebnis. Und: Nassrasierer können in der Dusche angewendet werden. Das ist ausgesprochen praktisch, denn die Barthaare sind dann aufgeweicht und somit optimal auf die Rasur vorbereitet.
Allerdings ist die Nassrasur nur etwas für Geduldige. Wer es eilig hat und deshalb unvorsichtig ist, riskiert Verletzungen und Schnittwunden. Für die optimale Hygiene sollten die Klingen außerdem regelmäßig gewechselt werden. Das gilt sowohl für klassische Nassrasierer als auch für die Klingen des Rasierhobels.
Wer im Alltag wenig Zeit hat, ist mit der Trockenrasur gut beraten. Hier sind keine Vorbereitungen nötig - wie etwa das Auftragen des Rasierschaums. Auch die Verletzungsgefahr ist gering. Zudem kann man am Rasierer verschiedene Stufen einstellen und den Bart je nach Wunsch komplett entfernen oder nur trimmen.
So oder so: Bei der Trockenrasur treffen die Klingen nicht direkt auf die Haut. Das Angebot an Trockenrasierern auf dem Markt ist groß. Es gibt Elektrorasierer in verschiedenen Ausführungen und mehreren Preiskategorien.
Wer allerdings zu einem starken Bartwuchs tendiert, sollte sich öfter rasieren oder besser zum Nassrasierer greifen, denn die Trockenrasur eignet sich nur für kurze Barthaare. Bei empfindlicher und trockener Haut sollte vorher ein Rasieröl oder -gel aufgetragen werden, um Hautreizungen vorzubeugen.
Richtig rasieren, ob im Gesicht oder am Körper.
Die Haut im Gesicht ist empfindlich und leidet bei jeder Rasur - egal, ob nass oder trocken. Um Verletzungen und Entzündungen zu vermeiden, ist die richtige Pflege vor und nach jeder Rasur daher ein Muss.
Auch Rasiercremes haben sich bewährt. Wer lieber auf Schaum verzichtet, kann sowohl für die Nass- als auch für die Trockenrasur zu Rasierwasser greifen. Es sorgt für geschmeidigere Barthaare, die dann besser entfernt werden können.
Nach der Rasur ist ein Aftershave-Fluid eine gute Wahl, zum Beispiel mit antimikrobiellen Inhaltsstoffen. Alpha-Bisabolol, ein Inhaltsstoff der Kamille, beugt außerdem bei kleinen Schnittwunden Entzündungen vor. Auch Aftershave-Balsam mit beruhigenden Inhaltsstoffen sowie rückfettenden und hautschützenden Wirkstoffen wie Sheabutter oder Jojobaöl hilft.
Um Rasierpickelchen vorzubeugen, gibt es ebenfalls einen Trick: Tragen Sie nach der Rasur ein alkoholhaltiges Rasierwasser zur Desinfektion auf. Es verhindert Reizungen, kühlt und desinfiziert die rasierte Stelle. Anschließend sollte unbedingt eine Pflegecreme verwendet werden.
Ein feuchtigkeitsspendender und beruhigender Balsam, zum Beispiel mit Olivenöl, sorgt für geschmeidige Haut und schützt vor dem Austrocknen.
Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der für Sie passenden Produkte.
Auch bei der Intimrasur gibt es einiges zu beachten. Die dünne Haut im Intimbereich neigt besonders häufig zu Rötungen, Pickelchen und Rasurbrand.
Achten Sie darauf, dass Ihr Rasierer nicht zu stumpf ist und die Haare gründlich entfernt, ohne dabei die Haut zu verletzen. Kürzen Sie längere Haare zunächst mit einer Schere und befeuchten Sie sie, damit sie geschmeidig werden. Ein Rasiergel oder ein Rasierschaum speziell für den Intimbereich bereiten Haut und Haare zusätzlich auf die Rasur vor.
für den Intimbereich schützt zweifach: Er lässt den Rasierer besser gleiten und dient dank wertvoller Inhaltsstoffe wie Bisabolol und Sheabutter gleichzeitig als beruhigende Pflege.
Stellen Sie am besten ein Bein leicht hoch. Das erleichtert den Rasiervorgang.
Lassen Sie zum Abschluss kaltes Wasser über die Haut laufen. Das schließt die Poren und beruhigt die Haut. Tupfen Sie außerdem den rasierten Bereich sanft ab und vermeiden Sie es, die Haut zu rubbeln.
Eingewachsene Haare sind schmerzhaft und oft die Folge einer Rasur im Intimbereich oder unter den Achseln. Ein selbst gemachtes Peeling kann vorbeugen. Mischen Sie dazu einen EL Olivenöl mit einem TL Zucker und tragen Sie die Mischung vor der Rasur mit sanften kreisenden Bewegungen auf.
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