Wie oft Beine rasieren für eine gesunde Haut?

Glatte Beine sind vor allem im Sommer ein Schönheitsideal. Doch wie oft sollte man sich die Beine rasieren, um ein gepflegtes Aussehen zu erzielen und gleichzeitig die Haut zu schonen? Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem individuellen Haarwuchs und dem persönlichen Empfinden.

Rasieren: Die beliebteste Methode der Enthaarung

Die Beinrasur ist die beliebteste und schnellste Möglichkeit der Enthaarung. Dabei werden die Haare an den Beinen lediglich über der Haut abgeschnitten, wodurch sie schneller nachwachsen. Durchschnittlich reicht es, alle 2 bis 3 Tage zu rasieren, um dauerhaft glatte Beine zu haben. Einige müssen sich nur alle paar Tage rasieren, andere täglich.

Vorteile der Ganzkörperrasur

  • Feuchte und warme behaarte Körperstellen bieten einen idealen Lebensraum für potenziell schädliche Keime und Bakterien. Durch die Rasur wird der Ansiedlung solcher Erreger vorgebeugt.
  • Auch unangenehmer Körpergeruch entsteht durch das fehlende Haar in der Regel weniger schnell.

Nachteile der Ganzkörperrasur

  • Das Rasieren birgt das Risiko von Mikroverletzungen, kleinste Verletzungen der Haut, die als Eintrittspforte von schädlichen Substanzen oder Erregern Entzündungen bis Krankheiten auslösen können.
  • Der Kauf von Rasierer, Klingen und Rasierschaum geht ins Geld - vor allem, wenn man sich am gesamten Körper rasiert.

Die richtige Rasurtechnik

Um ein optimales Rasurergebnis zu erzielen und Hautirritationen zu vermeiden, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

  1. Vorbereitung ist alles: Zu rasierende Stellen immer mit lauwarmem Wasser anfeuchten. Die Wärme öffnet Poren und macht die Rasur effektiver. Am besten eignet sich eine Rasur bei der abendlichen Dusche.
  2. Rasierschaum oder -öl benutzen: Trage vor der Rasur Rasiergel oder -schaum, mindestens aber ein gut schäumendes Duschgel auf. Das richtet Härchen auf und lässt die Klingen sanfter gleiten. Rasuröl ist in England längst ein Hit: Spezielle ätherische Öle pflegen die Haut und lassen die Klingen sanft über die Haut gleiten.
  3. Scharfe Klingen verwenden: Stumpfe Klingen rasieren nicht nur nicht gut, sie können auch schneller verletzen. Daher regelmäßig - Vielrasierer mindestens monatlich - die Klingen wechseln. Bei Nassrasierern gilt: Je mehr Klingen er hat, desto besser. Am besten eignen sich fünf Klingen plus Feuchtigkeitsgleitstreifen. Mittlerweile bieten viele Unternehmen auch nachhaltige Rasierer ohne Plastik an.
  4. Mit der Wuchsrichtung rasieren: Arbeite beim Rasieren an den Beinen gegen den Strich - also von unten nach oben. Unter den Achseln geht es am besten kreuz und quer. In der Bikinizone ist es mit dem Strich sanfter. Tatsächlich ist es besser, wenn du zunächst von oben nach unten, also mit der Wuchsrichtung die Beine rasierst, um Hautirritationen zu vermeiden. Im Anschluss kannst du dann gegen die Wuchsrichtung rasieren, um die letzten Härchen loswerden zu können.
  5. Hautpflege nach der Rasur: Wer seine Haut direkt nach der Rasur mit kaltem Wasser abwäscht, beugt gereizter Haut vor. Nach der Beinrasur solltest du die Haut nur trocken tupfen. Dann kannst du Feuchtigkeitslotion oder Körperöl auftragen. Um Juckreiz im Intimbereich oder an den Beinen vorzubeugen, kannst du ein wenig Babypuder auf die rasierten Stellen geben.

Direkt nach der Achselenthaarung solltest du übrigens kein aluminiumhaltiges Deo verwenden. Vor oder nach dem Sonnenbad solltest du auf eine Rasur verzichten. Wer mit eingewachsen Härchen zu kämpfen hat, peelt vorher. Peelings mit Salz-Bestandteilen bereiten die Haut gut auf die Rasur vor und öffnen die Poren.

Du hast dich beim Rasieren geschnitten? Blutungen lassen sich mit einem Alaunstift (Apotheke) stillen. Auch gut helfen Eiswürfel.

Falls du Rötungen, Hautausschlag oder Rasurbrand am Körper hast, solltest du bis auf Weiteres auf das Rasieren verzichten. Klingen die Entzündungen nicht nach circa einer Woche ab, solltest du eine Dermatologin bzw.

Rasurbrand vermeiden

Rasurbrand muss nicht sein. Ein paar einfache Maßnahmen können dabei helfen, den Rötungen und Pickelchen vorzubeugen.

  • Generell gelingt eine Rasur nach dem Baden oder Duschen besser. Das warme Wasser macht die Haare weicher, sodass sie sich einfacher abrasieren lassen.
  • Ein spezieller Rasierschaum weicht die Haare zusätzlich auf und lässt den Rasierer noch schonender über die Haut gleiten.
  • Darüber hinaus sind scharfe Klingen von Vorteil. Bei stumpfen Klingen braucht man mehrere Züge, um die Haare zu entfernen. Das kann die Haut zusätzlich reizen.
  • Sauberkeit ist ein absolutes Muss, um Hautausschlag nach der Rasur zu vermeiden. Dies gilt nicht nur für die Haut selbst, sondern auch für die verwendeten Rasierklingen und Handtücher.
  • Nach der Rasur ist die Haut angegriffen und benötigt besonders viel Pflege. Bestens dafür geeignet sind Cremes, die weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten.

Insbesondere im Intimbereich und an den Beinen können Sie die Entstehung von Rasurbrand vermeiden. Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide sind hautfreundlich und eignen sich somit bestens. Auf Materialien wie Polyester oder Mikrofaser sollten Sie dagegen verzichten.

Erste Hilfe bei Rasurbrand

Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rasurbrand gekommen, kann mit einigen Tipps und Tricks Abhilfe geschaffen werden.

  • Kühlen Sie die brennende, gerötete Haut mithilfe von kaltem Wasser oder kalten Umschlägen.
  • Ein beliebtes Hausmittel bei Rasurbrand ist Quark. Tragen Sie diesen bei Bedarf dünn auf die betroffenen Hautstellen auf.
  • Bei starken Entzündungen halten Sie unbedingt eine Rasierpause ein, damit die Haut eine Chance hat zu verheilen.
  • Verwenden Sie bei besonders gereizter Haut spezielle Wundsalben.
  • Bei Bedarf können die Rasierpickel auch mit einer dünnen Schicht Babypuder oder Zinksalbe betupft werden.

Alternative Methoden zur Haarentfernung

Neben der Rasur gibt es noch weitere Methoden zur Haarentfernung, die je nach Hauttyp und persönlicher Vorliebe geeignet sein können:

  • Trockenrasur: Wer beim Nassrasieren immer wieder Probleme wie z.B. Rasierpickel bekommt, sollte es trocken mit einem elektrischen Rasierer probieren, das hilft vor allem auf empfindlichen Partien.
  • Epilieren: Für die einen steht das langanhaltende Ergebnis im Vordergrund: Nach einer Anwendung ist für etwa vier Wochen Ruhe. Andere Frauen verbinden das Epilieren nur mit Schmerzen.
  • Waxing: Ebenfalls schmerzhaft ist die Behandlung mit flüssigem Warmwachs oder Kaltwachsstreifen: Das Wachs umschließt das Härchen; wenn es dann mit einem Ruck entgegen der Wuchsrichtung entfernt wird, bleiben sie darin hängen. Auch hier hält die Wirkung etwa vier Wochen an.
  • Sugaring: Eine ähnliche Methode wie das Waxing ist das Sugaring, bei dem eine lauwarme Zuckerpaste verwendet wird.
  • Enthaarungscreme: Mit Schmerzfreiheit locken Enthaarungscreme und -schaum. Diese Produkte enthalten keratinlösende Wirkstoffe, denn Keratin ist der Hauptbestandteil des Haares.
  • Laser- oder IPL-Behandlung: Frauen, die dem Teufelskreis von Haarwuchs und -entfernung dauerhaft entkommen möchten, stehen moderne Methoden wie die Laser- oder IPL-Behandlung (Intense Pulsed Light) zur Verfügung.
  • Nadelepilation: Dauerhaft bewährt hat sich die schmerzhaftere Variante: die Nadelepilation. Hier wird die Haarwurzel mit einem dosierten Stromstoß zerstört.

Welche Methode die richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, die Haut vor und nach der Haarentfernung gut zu pflegen, um Irritationen zu vermeiden.

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Methoden zur Haarentfernung zusammenfasst:

Methode Dauer des Ergebnisses Schmerz Kosten Geeignet für
Rasieren 1-3 Tage Gering Gering Alle Hauttypen
Epilieren 3-4 Wochen Mittel bis Stark Mittel Diejenigen, die Schmerzen tolerieren
Waxing 3-6 Wochen Mittel bis Stark Mittel Diejenigen, die Schmerzen tolerieren
Sugaring 3-6 Wochen Mittel Mittel Empfindliche Haut
Enthaarungscreme 1 Woche Gering Mittel Diejenigen, die Schmerzen vermeiden wollen
Laser/IPL Langfristig Gering bis Mittel Hoch Dunkle Haare, helle Haut
Nadelepilation Dauerhaft Stark Hoch Alle Haut- und Haartypen

Rasieren - Ein Tutorial mit Tipps zur Nassrasur | Gillette ProShield

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