Ursachen und Behandlung von Haarausfall

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das Männer und Frauen jeden Alters betreffen kann. Es gibt viele verschiedene Ursachen für Haarausfall, und die Behandlung hängt von der jeweiligen Ursache ab. In diesem Artikel werden wir einige der häufigsten Ursachen für Haarausfall untersuchen und die verschiedenen Behandlungen besprechen, die zur Verfügung stehen.

Es ist wichtig, zuerst die Ursache des Haarproblems zu klären, bevor mit einer Behandlung begonnen wird. Oft fällt es den Betroffenen schwer, im Dickicht der medizinischen Informationen und teils kommerziellen Angeboten eine seriöse Orientierung zu finden. Hier bieten wir ärztliche Aufklärung, Information und Beratung.

Häufige Ursachen für Haarausfall

Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Haarausfall:

  • Androgenetische Alopezie: Diese wird auch als erblich bedingter Haarausfall bezeichnet. Beim erblich bedingten Haarausfall werden die Haare am Oberkopf, bedingt durch eine vererbte Hormonsensibilität dünner, während die Haare am Hinterkopf und an den Seiten (Haarkranz) in der Regel hormonunsensibel sind.
  • Alopecia Areata: Dies ist eine Autoimmunerkrankung, die zu fleckigem Haarausfall führt.
  • Telogenes Effluvium: Dies ist eine vorübergehende Form des Haarausfalls, die durch Stress, Krankheit oder Medikamente verursacht werden kann.
  • Trichotillomanie: Dies ist eine psychische Störung, die dazu führt, dass Menschen ihre Haare ausreißen.
  • Narbenalopezie: Diese Art von Haarausfall wird durch Narbenbildung auf der Kopfhaut verursacht.

Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Haarausfall, abhängig von der Ursache.

Hier sind einige der häufigsten Behandlungen:

  • Medikamente: Es gibt verschiedene Medikamente, die helfen können, Haarausfall zu stoppen oder zu verlangsamen. Diese müssen daher lebenslang genommen werden.
  • Haartransplantation: Bei einer Haartransplantation werden Haare von einer Stelle des Körpers (meist vom Hinterkopf) an eine andere Stelle (z.B. auf den Oberkopf) verpflanzt. Wenn genügend Spenderhaar vorhanden ist, ist eine Eigenhaarverpflanzung sinnvoll.

Es gibt verschiedene Entnahmetechniken für die Haarwurzeln aus dem Haarkranz. Wichtig ist folgende Information: Die Haare wachsen in kleinen natürlichen Gruppen bzw. Einheiten, den Follicular Units (FU) mit je 1-4 Haaren aus einer Pore.

Die Entnahme dieser Haarwurzelgruppen erfolgt in örtlicher Betäubung. Jede FU entspricht also einem Transplantat (engl. graft) und enthält 1-4 Follikel bzw. Haarwurzeln.

Beispiel: 1000 FU-Grafts entsprechen etwa 2000-2700 Follikeln bzw. Haarwurzeln.

Es gibt folgende Technлогии:

  1. Punktuelle, direkte Entnahme einzelner follikulärer Einheiten mittels einer Mikrostanze, sogenannte Einzelhaarentnahme oder FUE (Follicular Unit Excision).
  2. Entnahme eines schmalen, elliptischen Hautstreifens und anschließende Präparation der einzelnen follikulären Einheiten unter dem Mikroskop, sogenannte Streifentechnik oder FUT (Follicular Unit Transplantation).

Schlüsselpunkte dabei sind die möglichst gering zu haltende Verletzung von Haarwurzeln bei der Entnahme und ein möglichst unauffälliges Narbenbild.

Die Haarwurzeln sollen auf Verschnitt bzw. Qualität unter dem Mikroskop oder mit Lupenvergrößerung kontrolliert und sortiert werden.

Nachdem die Haarfollikel entnommen wurden, werden sie ständig feucht gehalten und sortiert. Sie müssen direkt und zügig, aber auch vorsichtig in das gewünschte Empfängerareal eingepflanzt werden. Dies geschieht in örtlicher Betäubung.

Zur Transplantation in das Empfängerareal werden vom Arzt kleine, passgerechte Pflanzkanäle in die Haut gestochen. Dies erfolgt mit Hilfe von Nadeln oder winzigen Mikro- Skalpellen.

Es können auch Implantierstifte engl. (Implanter) verwendet werden, in die die Haartransplantate vorher eingefädelt werden.

Ein Verband auf den Transplantatstellen ist meist nicht empfehlenswert.

In den ersten 1-2 Wochen sollte Reiben, Scheuern, Kratzen oder Stoßen der Kopfhaut vermieden werden. Die Haarwurzeln sind dann wieder fest eingewachsen, die Krusten fallen von allein ab.

In der Regel ist nach 8-12 Monaten mit dem Ergebnis zu rechnen, nämlich dann, wenn die Haare eine entsprechende Länge und Dicke erreicht haben.

Die verpflanzten Haare wachsen in der Regel dauerhaft. Angrenzende ausdünnende Bereiche können teils bereits mitverdichtet werden.

Je nach Situation kann später eine erneute Haartransplantation in Frage kommen.

Diese Faktoren unterstreichen die Wichtigkeit einer umfassenden, kompetenten Betreuung, Durchführung und Nachsorge, wie sie die Mitglieder des Verbandes Deutscher Haarchirurgen empfehlen.

Es gibt auch verschiedene andere Behandlungen für Haarausfall, wie z. B.:

  • Lasertherapie
  • PRP-Therapie
  • Ätherische Öle

Es ist wichtig, mit einem Arzt zu sprechen, um die beste Behandlung für Ihren individuellen Fall von Haarausfall zu finden.

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. ist eine gemeinnützige Organisation von Ärztinnen und Ärzten, die sich auf Haartransplantationen in Deutschland spezialisiert haben.

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