Eben noch erschien die Aussicht auf leuchtend rote Haare wie eine stilistische Offenbarung - jetzt zeigt der Spiegel einen Farbton, der so gar nicht Ihrem Geschmack entspricht? Keine Panik! Ob Coloration oder Haartönung: Nicht immer entspricht das erzielte Farbresultat den eigenen Erwartungen oder man hat nach einiger Zeit einfach genug von der Haarfarbe. Wie Sie Ihre Haarfarbe schnell und einfach entfernen können und welche Hausmittel dabei die beste Wirkung zeigen, erfahren Sie hier. Die gute Nachricht gleich vorweg: Das Entfärben frisch colorierter Haare ist genauso möglich wie das umgekehrte Prozedere.
Rote Haare können toll aussehen, aber manchmal muss eine Veränderung her.
Bevor Sie jedoch loslegen, sollten Sie zunächst den Zustand Ihrer Haare überprüfen. Können Sie die Haarfarbe rausziehen, ohne Gefahr zu laufen, das Haar unumgänglich zu schädigen? Falls Sie diese Frage mit einem Ja beantworten können, sind wirkungsvolle Entfärber für colorierte Haare eine gute Wahl. Ist das Haar bereits sichtbar geschädigt, sollten Sie die Haarfarbe nicht im Alleingang entziehen. In einem professionellen Haarstudio sind Sie in diesem Fall besser aufgehoben, denn dort wird man Ihnen mit der nötigen Expertise zur Seite stehen.
Falls Sie nur kleinere Korrekturen vornehmen möchten, sind Hausmittel eine sanfte Alternative zum Entfärben der Haarfarbe. Wenn Sie gerne Neues ausprobieren, haben Sie sich diese Frage vielleicht selbst schon einmal gestellt. Wie bekomme ich nur diese Haarfarbe aus den Haaren? Welche sich als besonders wirkungsvoll erweisen, gilt es in der praktischen Anwendung herauszufinden:
Das Entfärben der Haare mit den oben genannten Hausmitteln oder mit handelsüblichen Haarentfärbern zeigt nicht die gewünschte Wirkung? Begeben Sie sich am besten in professionelle Hände, um Ihre Wunschhaarfarbe zu erhalten.
Beim Friseur ist die Farbe noch perfekt, doch nach einigen Wochen fangen die Haare an, sich plötzlich zu verfärben. Statt dem frischen Salon-Look schleicht sich plötzlich ein lästiger Rotstich in die Mähne ein. Wir zeigen hilfreiche Tipps und Tricks, mit denen man den Rotstich nicht nur entfernen, sondern ihn von Anfang an vermeiden kann.
Ein lästiger Rotstich im Haar kann unterschiedliche Ursachen haben. Wie stark er jedoch ausgeprägt ist, hängt hauptsächlich an den im Haar vorhandenen natürlichen Farbpigmenten. Einer der häufigsten Gründe für unerwünschte Rotpigmente sind eine inkorrekte Aufhellung der Haare. Aber auch natürliche Umwelteinflüsse wie etwa starkes Sonnenlicht oder Chlorwasser können den rötlichen Schimmer im Haar verursachen.
„Messing findet sich normalerweise in allen Haarpigmenten wieder. Grundsätzlich gilt jedoch: Je dunkler die natürliche Haarfarbe, desto mehr natürliche Rotpigmente sind im Haar verfügbar.“ - Dieter Bonnstädter, Star-Friseur & Visagist
Egal ob Blond, Braun oder auch Schwarz - jede Haarfarbe ist ein Mix aus verschiedenen Farbpigmenten mit unterliegenden Grundtönen. Bei blonden Haaren ist der Grundton meist Gelb, bei brünettem Haar zunehmend Orange und bei schwarzem Haar Rot. Werden die Haare dann chemisch behandelt, kommen diese Pigmente oftmals zum Vorschein und ändern die natürliche Farbe.
Grundsätzlich entsteht ein Rotstich vor allem bei einem Haaraufhellungs-Prozess. Um die dunklere Farbe aus den Haaren zu entziehen, werden starke Chemikalien wie etwa Wasserstoffperoxid verwendet. Während der Aufhellung wird die Schuppenschicht der Haare leicht geöffnet, um die natürlichen Farbpigmente zu bleichen. Das Problem: Häufig bleiben rote Pigmente zurück, da diese durch ihre besondere chemische Struktur am schwersten zu lösen sind.
Ein starker Rotschimmer im Haar lässt sich am sichersten durch den Gang zum Friseur entfernen. Der Profi kann in nur wenigen Blicken herausfinden, welche Ursache den Rotstich bewirkt hat und wie sich dieser am besten entfernen lässt.
Übrigens: Neben dem wöchentlichen Silbershampoo sollte auch beim normalen Haarewaschen immer darauf geachtet werden, ein spezielles Shampoo für gefärbte Haare zu verwenden. Vor allem solche ohne Sulfat wirken farbschützend und verhindern ein schnelles Verblassen.
Blondes Haar reagiert besonders empfindlich auf Umwelteinflüsse und chemische Prozesse - ein Rotstich fällt hier besonders schnell auf. Um den ungewünschten Rotton zu neutralisieren, empfiehlt sich die regelmäßige Nutzung eines hochwertigen Silbershampoos mit violetten oder blauen Pigmenten. Diese wirken gezielt gegen warme Töne und helfen, den kühlen, klaren Blondton wiederherzustellen. Für ein intensiveres Ergebnis kann zusätzlich eine Silberspülung oder ein abgestimmter Farbconditioner verwendet werden. Wichtig: Auf keinen Fall zu oft anwenden, da das Haar sonst einen Grauschleier bekommen kann. Lieber in regelmäßigen Abständen arbeiten und auf eine pflegende Haarroutine setzen, um das Blond schön frisch zu halten.
Braunes Haar neigt aufgrund seines natürlichen Pigmentprofils besonders häufig zu einem unerwünschten Rotschimmer - vor allem nach dem Färben oder Aufhellen. Um den Rotstich zu neutralisieren, ist ein Shampoo mit blauen Pigmenten die beste Wahl. Blau ist die Komplementärfarbe zu Rot und sorgt für einen optischen Ausgleich, der das Braun wieder satt und kühl erscheinen lässt. Bei hartnäckigem Rotstich kann auch eine professionelle Abmattierung beim Friseur sinnvoll sein. Hier wird mit gezielten Farbmolekülen gearbeitet, die den unerwünschten Ton dauerhaft neutralisieren - für ein gleichmäßiges, kühles Farbergebnis mit langem Halt.
Einen dezenten Rotstich kann man auch problemlos Zuhause entfernen. Vor allem die folgenden, natürlichen Hausmittel sind empfehlenswert:
Damit der Rotstich erst gar nicht die Oberhand gewinnt, kann man regelmäßig auf einige wichtige Dinge achten. Von Umwelteinflüssen bis hin zum richtigen Wasser, folgende Tipps können dem Rotstich vorbeugen:
Ja, auch wenn ich inzwischen wieder rötlich bin, wollte ich es vor einiger Zeit wissen: Bekommt man Elumen wieder weg? Geht das ohne Blondierung und was muss man beachten? Ich habe mit verschiedenen Frisören gesprochen und ein paar wertvolle Tipps erhalten. Die gute Nachricht zuerst: Ja, das rot bekommt man heraus.
Vorab möchte ich noch ein wichtiges Detail erwähnen: Meine Erfahrung, meine Haare, meine Eindrücke und ich bin kein Frisör. Bevor ich mich dem ganzen Thema widme, möchte ich kurz darauf eingehen, warum es nicht empfehlenswert ist mit Blondierungen zu spielen. Frisöre mögen mir nun bitte verzeihen, wenn ich die Information nicht physikalisch astrein erläutern kann. Es ist auf jeden Fall so, dass Elumen anders wirkt wie Drogeriehaarfarben oder das Färbemittel vom Frisör. Elumen dringt im Gegensatz zu anderen Haarfarben in die Haarstruktur ein und durch das Lock “versiegelt” man das Ganze. Einfach erklärt: Die Farbe sitzt also im Haar fest und geht nicht gut raus.
Im Umkehrschluss geht jetzt dem einen oder anderen vielleicht schon ein Licht auf: Elumen mit Blondierung bearbeiten, ist nicht nur sauschädlich für die Haare, sondern auch nicht wirkungsvoll. Ja, es wird Farbe rausgehen, aber es geht nur das raus, was man auch so rausbekommen hätte. Wobei das Wort “rausbekommen” schon total falsch ist im Prinzip: Man wird schlicht und einfach heller und leuchtener, weil sich das blond darüber legt. Bei mir wurde es bei einem Test leuchtend pink. Es wird auf keinen Fall möglich sein, dass du einmal Blondierung draufschmeißt und dann wunderschön blond bist.
Mit der Blondierung kannst du eines erreichen: Die Farbnuance wird aufgehellt. Ein dunkelrot wird zu feurigem rot und ein feuriges rot zu pink. Die blonde Farbe saugt da auch nichts raus, sondern legt sie wie ein Film um das Elumen im Haar herum. Das Elumen ist nach wie vor da. Mit Tönung oder Farbe in dunkleren Tönen erzielst du das Gleiche: Die Farbe liegt dann um das Elumen herum und macht entsprechend dunkler. Wie schädlich Blondieren für die Haare ist, brauche ich wahrscheinlich nicht erzählen. Ich weiß es selbst, da ich früher aus Unwissenheit oft blondiert habe und mein Haar faktisch 5 Jahre lang total kaputt war. Du hast nun erfahren, dass Blondierung für mich keine Option war.
Am Tag 1 nahm ich mir die Flasche Return, ich spülte mein Haar warm ab und wusch es mit Anti-Schuppen-Shampoo. Anti-Schuppen-Shampoo ist Gift für rote Haarfarbe, da es die Haarstruktur aufrauht und die Rotpigmente dann “rausfallen”. Bei Elumen ist es wiederum wie oben beschrieben nicht so einfach, weil es sehr fest sitzt. Beim Waschen mit dem Schuppenshampoo ist auf jeden Fall schon ein bisschen aus dem Haar gekommen. Daraufhin habe ich die Flasche Return zur Hand genommen und eine großzügige Menge auf dem Kopf verteilt. Damit es besser zieht und sich Wärme bilden kann, bin ich mit Folie um den Kopf und Mütze herumgelaufen. Nach 1h Einwirkzeit kam richtig viel heraus. Dafür, dass Elumen meint, es wäre nur zur Sofortanwendung 48h nach dem Färben, war ich wirklich begeistert. Das Haar sah auch nicht sonderlich kaputt aus.
Nach dem Haare föhnen, kam eine kleine Ernüchterung: Ja, es war jetzt kupferiger, aber im Licht trotzdem rot. Zudem - und das war das schlimme - zog Return unterschiedlich stark. Eine Strähne lies sich gar nicht beirren und war nach wie vor knallig rot. Raus wollte ich so auf jeden Fall nicht gehen und dachte mir, dass ich es nun einfach darauf ankommen lasse und mein 7.1 Mittelaschblond von Loreal zum Überfärben nehme. Das Ergebnis war vernichtend. Keine Änderung in Sicht. Einzig waren jetzt die “Flecken” noch mehr sichtbar und das Rot wieder mit mehr Leuchtkraft versehen 🙁 . Ich gebe zu, dass ich hier das erste Mal drüber nachdachte einfach wieder rot draufzuhauen.
Am Abend zuvor überlegte ich mir, dass ich die Anwendung mit Return nun einfach 3 Tage wiederholen werde, bevor ich den nächsten Färbeversuch wage. Dieses Mal spülte ich die Haare warm ab und föhnte sie an, bis sie erwärmt waren. Ich band mir wieder Folie um den Kopf und setzte eine Mütze auf. …nach 3 Tagen, war endlich das Ergebnis zu sehen, welches ich als Färbegrundlage nutzen konnte. Ich möchte hier erwähnen, dass Return nicht dafür gedacht ist 20x auf den Kopf geschmissen zu werden und ich bereits nach 3x schlechteres Haar hatte, sprich: strohig und brüchig. Aus dem Rot wurde dank der Returnanwendung ein Kupfer. Die Haare wusch ich dabei immer wieder mit Schuppenschampoo aus. Zudem wurde jedes Mal Spülung verwendet und 2x eine Haarkur durchgeführt. Für mich war das die richtige Basis, um nun umzufärben.
Mir war bewusst, dass ein Rotstich bleiben wird und ich war mir auch sicher, dass es kein Dunkelblond ergeben würde, auch wenn das auf der Packung stand. Durch die Grünpigmente in den Aschfarben versprach ich mir aber zumindest, dass es nicht knallrot werden würde. Ja, ich war mehr bei meiner Zielhaarfarbe hellbraun bzw. dunkelblond, aber es war fleckig. Die Ansätze oben fast schon grünlich und die Spitzen immer mehr ins Rote. auch das Ergebnis war also für mich nicht zufriedenstellend. Nun kam der letzte Schliff. Bei der Returnanwendung kam auch ein Teil vom dunkelblond mit heraus - soviel sei dir zur Sicherheit verraten. Nach der Anwendung wusch ich die Haare aus, lies sie trocknen und färbte sie mir mit dem Dunkelblond. Damit war ich zufrieden.
Wenn ihr die Farbe nachfärbt, steckt da natürlich nicht das Rot drunter. Somit sehen deine Ansätze dann immer etwas anders aus, als der Rest des Haares. Auch diese habe ich verwendet. Allerdings kann ich hier gleich sagen: Elumen bekommt ihr damit auf jeden Fall nicht raus, aber dafür den ganzen anderen Quatsch, der vorab eingefärbt wurde. Die Remover arbeiten oxidativ und ziehen somit alle Haarfarben raus, die kein Direktzieher sind (Elumen, Directions). Die Anwendung würde ich allerdings nicht häufig wiederholen, denn ihr lasst eine pure Ladung Chemie auf eure Haare los. Danach habe ich mir 30 min Haarkur gegönnt und die Haare mit Kokosöl eingeschmiert.
Diese Anwendung wurde beim Frisör an 2 Teststrähnen durchgeführt. Eine Strähne mit Wasser angerührt und eine Teststrähne mit Blondierung und Efassor. Das Ergebnis der beiden Strähnen war: tadaaaaaaaaaaaaaa - gleich. Es gab keinen Unterschied ob mit oder ohne Bloniderung.
Tja, das ist nun der traurige Part meines Berichtes. Ich habe inzwischen meine halbe Haarlänge “gelassen”, weil sie einfach kaputt waren und das rot nicht auszumerzen ist. Beim Frisör starteten wir einen Farbabzug mit Efassor und machten mein Haar damit pink. Dieses übertönten wir mit einem dunkelblond laut Frisör, was wohl in meiner Sprache braun bedeutet. In den Spitzen bin ich nach wie vor rötlich, wobei es inzwischen eher kupfergold ist.
Ein wenig geholfen hat mir die Behandlung mit Tiefenreinigungsshampoo von Redken, damit ging vom rot einiges raus - vor allem dort, wo das Haar kaputt ist, weil es sich dann m.M.n. nicht mehr festhalten kann. Andere Damen schwören auf Totes-Meer-Salz, was bei mir jedoch keinerlei Wirkung brachte. Am Oberkopf ist Elumen schon über die Hälfte rausgewachsen und auch trotz mehrmaligem Waschen kommt nun die Farbe endlich nicht mehr durch. Ich verwende zum “Nachfärben” alle 8 Wochen eine 8 Wochen Tönung, da meine Haare auf jeden Fall erst einmal Ruhe brauchen. Inzwischen ist es so, dass ich mich in meiner Haut endlich wieder wohl fühle und doch ist es ärgerlich, dass ich das lange Haar nun “hergeben” musste.
Ich hoffe euch hat mein Bericht und “Anleitung” zu Elumen weitergeholfen. Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass ihr bei Unischerheiten immer einen Frisör befragen solltet und ganz wichtig, bevor ihr zu einem “Nicht-Elumen-Frisör” geht. Sagt ihm bitte unbedingt, dass ihr Elumen auf dem Kopf tragt.
Wer sich die Haare schon einmal selbst gefärbt oder getönt hat, kennt das Problem: Nicht nur die Haare, auch die Haut hat Farbe abbekommen. Manche tun es schon immer, andere haben erst in der Corona-Pandemie damit angefangen, als Frisörbesuche beschwerlich bis unmöglich wurden: sich selbst die Haare färben.
Egal für welche Haarfarbe Sie sich entschieden haben, die Farbe soll auf dem Haar bleiben. Und zwar am besten dort - und nirgendwo anders. Leider bekommt auch die Haut meistens Farbe ab, sei es am Haaransatz an der Stirn, sei es am Hals, sei es auf den Händen.
Die Gesichtshaut ist empfindlich, deshalb sollten Sie sie nicht reizen, indem Sie zu stark reiben. Schützen Sie die Gesichtshaut mit einer Schicht aus Vaseline oder fettreicher Creme. Tragen Sie eine dünne Schicht Vaseline entlang des Haaransatzes auf die Stirn auf.
Nach dem Haarefärben bleiben, trotz der Plastikhandschuhe, manchmal auch Farbspritzer auf den Händen zurück. Da die Haut an den Händen robuster ist als im Gesicht, können Sie sich hier eine Art Waschpaste aus Hausmitteln anrühren.
tags: #rote #haarfarbe #entfernen
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