Der Wunsch nach individuellen Frisuren und auffälligen Haarmustern ist in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet. Ein besonders populäres Motiv ist das Nike-Zeichen, das sich viele Menschen in ihre Haare rasieren oder färben lassen. Doch dieser Trend wirft auch Fragen nach Sponsoring, Markenloyalität und kultureller Bedeutung auf.
Wer sich für ein Haarmuster wie das Nike-Zeichen entscheidet, sollte einige Punkte beachten. Je dunkler das Haar, desto besser kommt das Muster zur Geltung. Blonde Haare sind weniger geeignet, da das Muster kaum sichtbar ist. Es empfiehlt sich, einen erfahrenen Friseur aufzusuchen, der bereits solche Muster rasiert hat. Viele Friseure haben Musterkataloge, aus denen man sich inspirieren lassen kann. Es ist wichtig, dass der Friseur das gewünschte Muster auch umsetzen kann, damit das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Es gibt keinen speziellen Namen für diese Art von Frisur. Einige Friseure bieten an, Logos wie das Nike- oder Puma-Zeichen in die Haare zu rasieren und anschließend schwarz zu färben.
Ein bekanntes Beispiel für Kontroversen rund um das Nike-Zeichen in den Haaren ist der Fall von BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Er lief bei einem Spiel mit dem Nike-Zeichen an der Schläfe auf, obwohl sein Verein von Puma gesponsert wurde. Dieser Vorfall sorgte für Aufsehen und wurde von Sportdirektor Michael Zorc kritisiert. Aubameyang hatte sich das Logo seines persönlichen Sponsors Nike in rosa Farbe in die Haare färben lassen.
Solche Aktionen sind nicht neu. Auch andere Nike-Athleten haben in der Vergangenheit mit ähnlichen Guerilla-Aktionen für Aufsehen gesorgt. So trug Mario Götze bei seiner Vorstellung beim FC Bayern München, einem Adidas-Verein, ein Nike-Shirt. Auch Jerome Boateng, Joshua Kimmich, Arturo Vidal, Thiago und Douglas Costa präsentierten demonstrativ ihre Nike-Schuhe auf einem Kabinenfoto.
| Spieler | Verein | Aktion | Konsequenzen |
|---|---|---|---|
| Pierre-Emerick Aubameyang | Borussia Dortmund (Puma) | Nike-Zeichen im Haar | Gespräch mit Sportdirektor |
| Mario Götze | FC Bayern München (Adidas) | Nike-Shirt bei Vorstellung | Unbekannt |
| Jerome Boateng, u.a. | FC Bayern München (Adidas) | Nike-Schuhe auf Kabinenfoto | Unbekannt |
Pierre-Emerick Aubameyang mit Nike-Zeichen im Haar
Neben den Kontroversen um das Nike-Zeichen in den Haaren hat das Unternehmen auch positive Schlagzeilen gemacht. Mit der Einführung einer Hidschab-Kollektion für muslimische Sportlerinnen setzte Nike ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion. Die atmungsaktiven und rutschfesten Kopfbedeckungen wurden in Zusammenarbeit mit bekannten muslimischen Sportlerinnen wie der Läuferin Sarah Attar und der Gewichtheberin Amna al-Haddad entwickelt.
Die Markteinführung der Hidschab-Kollektion fiel in eine Zeit, in der in vielen Ländern über das Burkaverbot und die Rolle muslimischer Frauen diskutiert wurde. Nike forderte damit nicht nur die westliche Welt und ihre Akzeptanz für den Islam heraus, sondern auch die arabische Welt und ihr Frauenbild. Sportlerinnen mit Kopftuch oder Ganzkörperbedeckung sind bei internationalen Wettkämpfen keine Seltenheit mehr, wie die Fechterin Ibtihaj Muhammad, die 2016 als erste Athletin mit Kopftuch olympisches Bronze gewann.
Nike Hidschab Kollektion
Die Diskussion um Sportbekleidung für Musliminnen ist eng mit politischen und sozialen Fragen verbunden. Unternehmen wie Capsters und Aheda Zanetti produzieren schon seit Jahren Sportbekleidung für Musliminnen. Nike hat mit seiner Hidschab-Kollektion ein weiteres Zeichen gesetzt und gezeigt, dass Sport ein Stück Freiheit sein kann. Die Kampagne "Was werden sie über dich sagen?" ermutigt muslimische Frauen, gegen traditionelle Vorstellungen aufzubegehren und ihre sportlichen Ziele zu verfolgen.
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