Was tun gegen Spliss: Hausmittel und Tipps für gesundes Haar

Der Albtraum jeder Frau mit langen Haaren: Spliss. Die Haarspitzen splitten sich, lassen dein Haar trocken, spröde und kaputt aussehen. Nicht gerade der Traum von langem, glänzenden Haar. Zum Glück gibt es ein paar Tipps, Tricks und Hausmittel, die Spliss vorbeugen und dir auf lange Sicht den ein oder anderen Haarschnitt zu ersparen.

Was ist Spliss?

Spliss zeigt sich in der Regel als sichtbare, winzige Gabelungen an den Enden der Haare. Das Haar spaltet sich an den Haarspitzen auf, wodurch diese glanzlos und brüchig wirken. Die gespaltenen Enden sehen dabei aus wie zwei oder mehr dünne Strähnen, die sich voneinander trennen. Oft wird dies begleitet von einem trockenen und rauen Gefühl, wenn du mit den Händen durch die Haare streichst - die Spitzen sind steif, weniger geschmeidig und glanzlos. Wenn du vermehrt Haarbruch bei dir bemerkst, kann dies ebenso ein Hinweis auf Spliss sein.

Ursachen von Spliss

Die Ursache von Spliss ist eine Überstrapazierung der Haare. Ausgehend von der Haarwurzel wachsen Haare über Jahre hinweg - die Spitzen sind damit der älteste Teil des Haarfollikels, der am meisten aushalten muss. Dies kann in Form von Hitze, Colorationen und UV-Strahlen geschehen. Wenn die Haare nicht regelmäßig gepflegt werden, wird ihre Schuppenschicht aufgeraut. Als Folge wird die Schutzschicht deiner Haare noch mehr angegriffen, sie trocknen aus und splitten sich.

Fängt das Haar zu splittern an, solltest du deine Pflege- und Styling-Routine sowie den Umgang mit dem eigenen Haar einmal unter die Lupe nehmen und ggf.

Pflegetipps zur Vorbeugung von Spliss

Um das gespaltene Haar nicht weiter durch Bürsten zu strapazieren, empfehlen wir nach jeder Haarwäsche, unseren High Performance Leave-In-Conditioner (2-3 Pumpstöße je nach Haarlänge) ins handtuchtrockene Haar zu sprühen und vorsichtig durchzukämmen.

  • Intensive Pflege: Für eine extra Portion Pflege sollte dem Haar 1-2-mal wöchentlich eine intensive Pflegeeinheit gegönnt werden.
  • NEWSHA Rescue System: Unser Tipp: Das NEWSHA Rescue System baut das Haar nachhaltig von innen wieder auf und stoppt den Haarbruch. Das Haar ist umgehend geschmeidiger und gesünder.
  • Geeignete Bürsten und Kämme: Verwende Bürsten und Kämme ohne Metallborsten und mit möglichst groben Zinken.
  • Haargummis ohne Metall: Binde deine Haare ruhig ab und an zusammen, denn so wird Reibung durch die Kleidung reduziert. Verwende allerdings immer Haargummis ohne Metallverschlüsse und binde deinen Zopf an unterschiedlichen Stellen, damit das Haar nicht punktuell überstrapaziert werden.
  • Schonendes Trocknen: Nach der Haarwäsche kannst du dir einen Turban binden oder dein Haar vorsichtig in einem weichen Handtuch ausdrücken. Nicht trocken rubbeln, denn feuchtes Haar ist sehr empfindlich und die Reibung wirkt dann noch stärker!
  • Kühle Föhnluft: Föhne deine Haare mit möglichst kühler Föhnluft trocken und setzte Glätteisen und Lockenstab sparsam und mit Bedacht ein.
  • Professionelle chemische Behandlungen: Das Färben und Blondieren deiner Haare sind zwei der Faktoren, die sie am meisten beanspruchen. Chemische Stoffe in den Färbemitteln greifen deine Haarstruktur an, rauen sie auf, trocknen sie aus und sorgen dafür, dass sie schneller brechen. Chemische Behandlungen sollten daher immer professionell durchgeführt werden, denn so bleibt das Risiko möglicher Haarschäden am geringsten.
  • Regelmäßiger Spitzenschnitt: Gib‘ dem Spliss erst gar keine Chance: Gehe spätestens alle 3-4 Monate für einen Spitzenschnitt zum Friseur.

Spliss ENDLICH loswerden | 5 Tipps, um Spliss zu vermeiden

Methoden zur Entfernung von Spliss

Deine Haarspitzen sind bereits aufgespalten? Um dein Haar davor zu schützen, dass sich der Spliss noch weiterverbreitet und deine Haare abbrechen lässt, bleibt nur die Möglichkeit, die betroffenen Spitzen abzuschneiden.

  • Abschneiden der Gesamtlänge: Je nach Entwicklungsstand des Splisses kann es sein, dass die gesamte Haarlänge hier deutlich reduziert werden muss.
  • Spliss-Cut-Variante: Hier teilt der Friseur nach und nach kleine Strähnen des trockenen Haares ab, dreht diese bis zur Haarspitze, sodass die gespaltenen Haarspitzen aus der gebündelten Strähne hervorragen. Nun werden die gesplitterten Spitzen abgeschnitten.

Pflegeprodukte und ihre Wirkung

Auf dem Markt sind viele Pflegeprodukte erhältlich, die versprechen, dass das Haar durch ihre Verwendung repariert und Spliss reduziert wird. Das Haar wird dabei jedoch nicht repariert, sondern lediglich versiegelt, wodurch der Spliss für das menschliche Auge nicht mehr auf Anhieb erkennbar ist. Da ist er aber trotzdem und frisst sich langsam, aber stetig weiter deine Haare hinauf.

Besteht bei dir Spliss-Alarm, hilft tatsächlich nur noch der Gang zum Friseur. Pflegeprodukte sind anschließend eine wertvolle Maßnahme, um weiterem Haarspliss vorzubeugen. Conditioner, die deine Haare intensiv mit Feuchtigkeit versorgen wie der High Performance Leave-In-Conditioner, sind eine tolle Option, um deine Haare vor Spliss zu bewahren.

Bewährte Hausmittel gegen Spliss

Zusätzlich zu den Pflegeprodukten, die speziell entwickelt wurden, um Spliss vorzubeugen, kannst du auch auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Diese Hausmittel können vorübergehend helfen, das Erscheinungsbild von Spliss zu verbessern. Denke jedoch daran, dass sie das Problem nicht dauerhaft beheben können. Professionelle Pflegeprodukte sind in der Lage, das Haar nachhaltig von innen wieder aufzubauen und den Haarbruch zu stoppen.

  • Olivenöl: Olivenöl spendet Feuchtigkeit und pflegt trockene Haarspitzen. Erwärme dafür etwas Olivenöl und trage es auf die Spitzen deiner Haare auf.
  • Avocado-Maske: Avocado ist reich an Vitaminen und gesunden Fetten, die das Haar nähren. Püriere eine reife Avocado und vermische sie mit einem Esslöffel Honig.

DIY-Haarkuren

Hausmittel müssen nicht kompliziert sein - viele wirken, weil sie Feuchtigkeit spenden, die Haarstruktur glätten oder die Kopfhaut beruhigen.

  • Apfelessig-Rinse
    Für mehr Glanz & Rückstandsfreiheit. Schließt die Haarschuppenschicht, bringt Geschmeidigkeit, entfernt Kalk- oder Produktereste (z. B. Silikone). 2 EL Apfelessig in 500 ml Wasser mischen, nach dem Waschen über das Haar geben - nicht ausspülen.
  • Aloe Vera & Joghurt
    Für Kopfhaut & leichte Proteinzufuhr. Aloe beruhigt die Kopfhaut, Joghurt spendet Feuchtigkeit & baut leicht Protein auf. 3 EL Aloe-Vera-Gel + 2 EL Naturjoghurt mischen, 20 Minuten einwirken lassen, dann sanft auswaschen.

Öl-Kuren

Diese Anwendungen helfen besonders trockenem, porösem oder gefärbtem Haar. Sie liefern reichhaltige Pflege, sollten aber bewusst dosiert werden:

  • Kokosöl & Ei
    Für mehr Struktur & Schutz. Penetrationstiefe, schützt vor Proteinverlust und reduziert Haarbruch. Kokosöl kann antimikrobiell wirken und die Schuppenschicht glätten. 1 Eigelb + 3 EL Kokosöl kurz erwärmen, in Längen und Spitzen auftragen, 30 Min. einwirken lassen, mit mildem Shampoo ausspülen.
  • Honig, Ei & Olivenöl
    Für Feuchtigkeit & Geschmeidigkeit. Honig bindet Feuchtigkeit, Ei liefert Proteine, Olivenöl schützt und verleiht Glanz. Gut bei Spliss & porösem Haar. 1 Ei + 1 TL Honig + 2 EL Olivenöl mischen, in feuchtes Haar einarbeiten. 30 Minuten einwirken, dann gründlich ausspülen.

Wie du siehst: Das eine Produkt, das deinen Spliss wegzaubert, gibt es nicht - da hilft wirklich nur die Schere. Allerdings kannst du Spliss vorbeugen und ihn durch eine optimale Pflegeroutine und etwas Liebe zu deinem Haar vermeiden. Bei Spliss gilt der allseits bekannte Spruch "Vorsicht ist besser als Nachsicht". Achte auf eine optimale Pflege, einen guten Umgang mit deinem Haar und vergiss den regelmäßigen Besuch bei deinem Friseur nicht. Mit den richtigen Produkten und Hausmitteln kannst du deine Haarspitzen pflegen, Spliss vermeiden und deine Traummähne langfristig erhalten.

Haarbruch vermeiden

Haarbruch ist der Albtraum jeder Frau. Sind die Haare an einer oder mehreren Stellen erstmal beschädigt, hilft oft nur noch der schwere Gang zum Friseur. Aber so weit muss es gar nicht erst kommen. Haarbruch lässt sich durch die richtige Pflege nämlich ganz easy vermeiden. Wir verraten Dir die besten Tipps und Tricks, wie du dauerhaft das „Frisch-vom Friseur“-Gefühl erhalten und Haarbruch adé sagen kannst.

Um zu verstehen, was Haarbruch überhaupt ist, müssen wir uns erstmal den Aufbau eines einzelnen Haares genauer anschauen. Haare bestehen zum größten Teil aus Keratin - einer sehr stabilen Eiweißverbindung. Gebildet wird das Keratin in der Haarwurzel selbst. Die Haarwurzel bildet den nicht sichtbaren Teil eines Haares. Den sichtbaren Teil eines Haares bildet der Haarschaft.

Bestandteil Beschreibung
Cortex Die feine Faserschicht, die hauptsächlich aus dem Haarprotein Keratin besteht. Das Keratin ist für die Festigkeit und Elastizität des Haares verantwortlich.
Cuticula Die äußerste Schuppenschicht und besteht aus Zellen. Die Zellen sind wie bei Tannenzapfen schuppenartig rund um das Haar angeordnet. Liegen diese eng am Haarschaft glänzt das Haar und ist ein Zeichen für gesundes Haar. Brüchige Haare haben oft eine beschädigte oder aufgeraute Cuticula.

Die Cuticula ist die äußerste Schuppenschicht Deines Haares und besteht aus mehreren übereinander greifenden Zellschichten aus abgestorbenem Horn. Sie ist enorm wichtig, denn sie schützt Dein Haar vor allen schädlichen Umwelteinflüssen. Bei gesundem, normalem Haar liegt die Schuppenschicht flach an und ergibt so eine glatte Oberfläche. Das Licht kann optimal reflektiert werden und erzeugt so einen gesunden Glanz des Haares. Bei strapaziertem, brüchigem Haar ist die Oberfläche nicht flach anliegend, sondern fühlbar aufgeraut. Das Haar wirkt spröde, stumpf und glanzlos. Bei einer ausgeprägten Schädigung können sogar Teile der Schutzschicht abgelöst werden.

Lange Haare sind aufgrund ihrer Struktur und des faserigen Aufbaus sehr pflegeintensiv und deshalb besonders anfällig für Haarbruch und Spliss. Im Vergleich zu kurzen Haaren werden sie häufiger mechanisch belastet. Lange Haare kommen öfters mit Deiner Kleidung oder Deinen Schultern in Berührung und es entsteht Reibung. Haarbruch kann aber auch chemische Ursachen haben.

Das Problem: Kein Haarpflegeprodukt der Welt kann ein gebrochenes Haar wieder zusammenfügen. Schäden können nur überdeckt werden. Umso wichtiger ist es, Haarbruch mit dem richtigen Shampoo und der richtigen Pflege vorzubeugen und bereits eingetretene Schäden möglichst zu minimieren. Dabei solltest Du auf verschiedene Pflegetipps setzen, denn oft ist es nicht nur eine Lösung, sondern vielmehr eine Kombination aus unterschiedlichen.

Dein Haar sieht glanzlos und stumpf aus und lässt sich zudem noch schwer kämmen? Deine Haarstruktur ist fühlbar aufgeraut und wirkt strohig? Deine Haarenden neigen häufig zu Spliss (gespaltenen Haarspitzen)? Mit unseren wertvollen Tipps gegen brüchige Haare und mit dem richtigen Shampoo starten wir die Revolution gegen Haarbruch.

Weitere Tipps zur Haarpflege und Vermeidung von Haarbruch

  • Sensibler Umgang mit nassem Haar: Das Haar ist im nassen Zustand sehr sensibel und anfälliger für Haarbruch und Spliss. Anders als im trockenen Zustand, quillt das Wasser das Haar auf und lässt die Schuppenschicht nicht mehr eng am Haarschaft anliegen. Das Haar ist somit instabil und kann leicht verletzt werden. Wenn Du das Haar in nassem Zustand durchbürstest, riskierst Du, dass Deine Haare überdehnt und sogar ausgerissen werden können. Sollte das Haar trotzdem im nassen Zustand gebürstet werden, ist es wichtig die richtige Bürste zu verwenden. Verwende am besten einen grobzinkigen Kamm aus Naturmaterialien oder Deine Finger um das Haar vorsichtig zu entwirren.
  • Schonendes Trocknen: Rubble nasses Haar niemals trocken! Und zum Thema Haare trocknen: Haarbruch vermeiden kannst Du auch beim Föhnen. Da einfach öfters mal den COOL Button drücken oder noch viel besser, lasse Dein Haar an der Luft trocknen. Denn ist Dein Haar vom Föhnen einmal geschädigt, hilft meist nur ein radikaler Haarschnitt.
  • Hitzefreie Zone: Generell solltest Du Deinem Haar so oft es geht hitzefrei geben. Vermeide im Sommer direkte Sonneneinstrahlung - sie lässt nicht nur die Haarfarbe verbleichen (gut für blondes Haar - schlecht für dunkles), sondern greift auch die Haarstruktur an. Stylings mit dem Lockenstab oder dem Glätteisen strapazieren Dein Haar zusätzlich und sollten ebenfalls minimiert werden. Besonders feuchte, aufgeweichte Haare sind sehr sensibel.
  • Glätteisen mit Bedacht: Wer auf sein heiß geliebtes Glätteisen partout nicht verzichten will, sollte zumindest darauf achten, dass es die Haare nicht verbrennt. Unzählige namhafte Hersteller bieten Glätteisen an, die in einem bestimmten, für das Haar noch erträglichen Temperaturbereich, sehr gute Ergebnisse erzielen. Hier lohnt es sich, fleißig Testberichte zu lesen und gegebenenfalls auch ein paar Euro mehr für das Produkt auszugeben.
  • Richtige Bürsttechnik: Nicht nur die richtige Bürste ist für den Zustand Deines Haares entscheidend, auch die Technik muss gelernt sein. Beginne nie von der Kopfhaut, also vom Haaransatz aus, sondern kämme Dich von den Spitzen nach oben. Denn die Spitzen sind besonders empfindlich und sollten als erstes entwirrt werden. Wer vom Ansatz nach unten bürstet, schiebt die Knötchen in die Spitzen - wo sie dann meist nicht mehr zu entwirren sind und Haarbruch vorprogrammiert ist. Erst wenn Deine Haare vollständig entwirrt sind, kannst Du sie von oben nach unten durchbürsten - und so das Haarfett auch in den Längen und Spitzen verteilen.
  • Regelmäßiger Friseurbesuch: Wenn Du beim Bürsten merkst, dass Du nicht gut durch kommst, dann gehe lieber zu früh als zu spät zum Friseur und lasse Dir regelmäßig die Spitzen schneiden. Du wirst schnell merken: Das Haar wächst wieder gesünder nach! Wir empfehlen Dir, Deinem Friseur alle 2 bis 3 Monate einen kurzen Besuch zum Spitzen schneiden abzustatten. Dabei solltest Du die brüchigen Haarspitzen etwa einen Zentimeter kürzen.
  • Schonende Kämme und Bürsten: Kämmen und Bürsten gehört sicher auch zu Deiner täglichen Haarroutine. Oft ist weniger aber mehr! Die mechanische Belastung, die beim Kämmen und Bürsten entsteht, kann eine bereits geschädigte äußere Zellschicht zusätzlich aufrauen. Wir empfehlen Dir deshalb nur Kämme mit weiter auseinander stehenden Zinken zu verwenden. Der perfekte Kamm besitzt an den Enden abgerundete Zinken - Pressnähte zeugen von geringerer Qualität und sind bei einem guten Kamm fehl am Platz. Je weiter die Zinken auseinanderstehen, um so schonender ist es für Dein Haar.
  • Naturborsten bevorzugen: Bürste Dein Haar regelmäßig, um so die natürlichen Öle der Kopfhaut in Längen und Spitzen zu verteilen. Die Qualität der Bürste spielt eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Haarbruch. Naturhaarbürsten beanspruchen Dein Haar übrigens deutlich weniger als Bürsten mit Metallborsten.
  • Shampoo ohne aggressive Tenside: Die Grundlage für die Vermeidung von Haarbruch und Spliss ist das richtige Shampoo und der passende Conditioner. Bei brüchigen Haaren solltest Du Dein Haar unbedingt schonend behandeln. Ein Shampoo besteht zu einem großen Teil aus Tensiden. Diese sorgen dafür, dass Dein Haar und Deine Kopfhaut gereinigt und Schmutz- und Talgreste entfernt werden. Besonders wichtig sind die Verwendung hochwertiger und optimal dosierter Tenside in Deinem Shampoo. Diese reinigen Dein Haar schonend und strapazieren es nicht unnötig. Viele herkömmliche Shampoos sind zu hoch dosiert oder verwenden aggresive Tenside wie zum Beispiel Sodium Laureth Sulfate. Diese Tenside werden auch in Putzmitteln verwendet, greifen Deine Haare stark an und machen sie anfällig für Haarbruch und Spliss. Benutze daher nur natürliche und silikonfreie Shampoos, die für Deinen Haartyp konzipiert sind.
  • Feuchtigkeitspflege: Wenn Du eher zu trockenen Haaren oder gar Haarbruch neigst, solltest Du kein Shampoo benutzen, das Deine Haare zusätzlich austrocknet. Mehr Feuchtigkeit für die Haare verleihen stattdessen Shampoos und Conditioner mit vielen rückfettenden und hydratisierenden Zutaten. Rückfettend sind zum Beispiel die meisten Pflanzenöle. Sie schützen und stärken Deine Haarstruktur und versorgen Dein Haar mit wichtiger Feuchtigkeit.
  • Weniger ist mehr beim Waschen: Extra-Tipp: Wasche Deine brüchigen Haare nicht zu oft. Ein natürlicher Fettfilm, der durch Deine Talgdrüsen produziert wird, hat die Aufgabe Deine Kopfhaut zu schützen und Dein Haar geschmeidig zu halten. Wäschst Du Dein Haar zu häufig und zu heiß, entziehst Du Deinen Haaren und Deiner Kopfhaut dieses natürliche Fett und damit Feuchtigkeit, wodurch es zur Austrocknung kommen kann.
  • Conditioner nicht vergessen: Damit Du auch langfristig brüchiges Haar vermeidest, solltest Du Im Anschluss an das Waschen Deine Haare immer mit einem natürlichen Conditioner verwöhnen. Vor allem Deine Haarspitzen benötigen extrem viel Feuchtigkeit und sollten über ausreichend Nährstoffe verfügen, um gegen Haarbruch geschützt zu sein. Gerade längere Haare benötigen eine noch intensivere Pflege, da der Talg aufgrund der Haarlänge nicht bis zu Deinen Haarspitzen gelangen kann.
  • Gesunde Ernährung: Wahre Schönheit kommt von innen! Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig und unverzichtbar für kraftvolles Haar. Neben der Pflege von außen, sollte die Pflege von innen heraus niemals vernachlässigt werden. Schöne Haare sind eine Kombination aus vielen einzelnen Faktoren. Erst das Zusammenspiel dieser vielen Faktoren lässt Dein Haar gesünder werden. Achte stets darauf, dass eiweißreiche Lebensmittel wie Nüsse und pflanzliche Fette auf Deinem Speiseplan stehen, da unser Haar vorwiegend aus Proteinen besteht. Viele Vitamine, Mineralien und Fettsäuren wie das Omega-3, wird von unserem Körper selbst nicht ausreichend produziert, ist jedoch sehr wichtig für schönes und gesundes Haar. Esse daher ausgewogen und trinke mindestens 8 Gläser Wasser pro Tag. Für brüchige Haare eignen sich besonders Vitamine wie Biotin, Folsäure oder B12, sowie Spurenelemente wie Zink, Eisen oder Selen. Damit diese wichtigen Vitalstoffe Deine Haarwurzel erreichen können, solltest Du besser Schadstoffe wie Nikotin oder Alkohol meiden.
  • Reibung vermeiden: Generell gilt: Jede Reibung strapaziert das Haar. Natürlich lässt sich Reibung im Alltag nicht immer vermeiden, aber sie lässt sich mit ein paar Tipps minimieren. Weil nackt herumlaufen oder ohne Kissen zu schlafen für den ein oder anderen keine wirkliche Alternative darstellt, haben wir einen anderen Tipp für Dich: Flechte Dein Haar zu einem lockeren Zopf oder stecke Dein Haar zu einem Dutt hoch, um die Reibung im Alltag möglichst gering zu halten. Allerdings solltest Du bitte keine Haargummis mit Metallelementen verwenden. Besonders schonend lässt sich die Nacht auf einem (veganen) Seiden- oder Mikrofaserkissen verbringen.
  • Seidenkissenbezug: Alles, was die Schuppenschicht aufraut, führt automatisch zu Haarbruch. Leider passiert das sogar, wenn wir schlafen. Während wir träumen, bewegen wir unseren Kopf die ganze Nacht hin und her. Wenn Du Deinem Haar etwas Gutes tun möchtest, solltest Du Dir ein Kissenbezug aus (veganer) Seide oder Satin zulegen. Hierfür gibt es mittlerweile auch super vegane Alternativen, wie zum Beispiel Peruanische Pima, Giza und Pima Cotton (US).
  • Schultertaschen im Blick behalten: Du liebst Schulter- und Umhängetaschen? Attention please - achte darauf, dass zwischen Schulter und Taschenriemen keine Haare eingequetscht werden.

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