Trockene Haut und Haare sind weit verbreitete Probleme, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden können. Es ist wichtig, die Ursachen zu verstehen, um die Beschwerden effektiv zu lindern und dem Feuchtigkeitsmangel vorzubeugen. Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Ursachen, typischen Symptome und bietet praktische Lösungen zur Behandlung und Pflege von trockener Haut und Haaren.
Wenn die Mischung aus Fett und Wasser nicht stimmt, spannt die Haut. Sie wird trocken und fühlt sich rau an. Trockene Haut fühlt sich rau und spröde an. Sie ist feinporig, spannt, schuppt und juckt. Häufig zeigen sich außerdem gerötete Stellen. Trockene Haut reißt schnell und reagiert empfindlich auf Kälte und/oder Wärme.
Besonders oft zeigt sich trockene Haut im Gesicht. Aber auch Unterschenkel, Schienbeine, Füße, Hände, Ellenbogen und Unterarme können betroffen sein. Im Extremfall können sich Austrocknungsekzeme bilden: Die Haut reißt ein und entzündet sich.
Meist verursachen äußere Einflüsse wie trockene Heizungsluft oder zu heißes Duschen sowie biologische Faktoren - dazu zählt das Alter - trockene Haut. Aber auch bestimmte Erkrankungen gehören zu den Auslösern, darunter Neurodermitis, Schuppenflechte, Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn oder Zöliakie.
Verschiedene äußere Faktoren wirken sich negativ auf den Zustand der Haut aus:
Es gibt auch innere Faktoren, die in vielen Fällen zu trockener Haut führen:
Auch die Kopfhaut kann von Trockenheit betroffen sein. Typische Anzeichen sind Spannungsgefühl, Juckreiz, Schuppen und Rötungen auf der Kopfhaut. Oftmals sind zudem die Haare trocken und spröde. Neben den körperlichen Symptomen kann sich trockene Haut im Kopfbereich auch auf die Psyche auswirken. Die Beschwerden sind unangenehm und können eine Belastung im Alltag sein.
Die Beschwerden auf der Kopfhaut werden wie bei trockener Haut allgemein durch einen Mangel an Feuchtigkeit ausgelöst. Ursächlich ist hierfür in der Regel eine geschwächte Hautbarriere. In weiterer Folge werden Haut und Haare spröde und es bilden sich Schuppen. Zudem können schädliche Stoffe und Bakterien von außen leichter in die bereits geschädigten Hautstellen eindringen.
Weitere Ursachen für trockene Kopfhaut können sein:
Mit der richtigen Haarpflege können die typischen Beschwerden in der Regel schnell gelindert werden. Ziel dabei ist es, die geschwächte Hautbarriere zu stärken und so den Schutz wieder aufzubauen.
Hier sind einige Tipps zur Pflege trockener Kopfhaut:
Neben speziellen Pflegeprodukten können auch Hausmittel zur Linderung der Beschwerden beitragen:
Strohige Spitzen, glanzlose Längen und ein Haargefühl, das sich bestenfalls als “widerspenstig” bezeichnen lässt. Vielleicht hast auch Du einfach trockene Haare, denn die gehören zu den häufigsten Haarproblemen. Die Haare wirken matt und kraftlos und sind außerdem anfälliger für Spliss und Haarbruch. Die Ursachen für trockene Haare können vielfältig sein - von häufigem Styling über Umwelteinflüsse bis hin zu hormonellen Veränderungen.
Trockene Haare entstehen durch die Beschädigung der Haarstruktur. Gesundes Haar hat eine glatte äußere Schuppenschicht (Cuticula), die wie Dachziegel übereinanderliegt. Sie schützt das Innere Deiner Haare und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit eingeschlossen bleibt. Wird die Schuppenschicht durch innere oder äußere Faktoren geschädigt, stehen die Schuppen ab. Das Haar verliert Feuchtigkeit, wirkt stumpf und fühlt sich rau an.
Häufige Ursachen für trockene Haare:
Pflegetipps für trockene Haare:
Also, bleibt die Frage: Was tun bei trockenen Haaren? Die Antwort lautet: Mit einer Kombination aus schonenden Routinen im Alltag und gezielt feuchtigkeitsspendenden Produkten entgegenwirken. Beides zusammen kann dafür sorgen, dass Deine Haare wieder weich, geschmeidig und glänzend werden, statt stumpf und spröde.
Sprechen Sie aber immer mit Ihrem Arzt, wenn:
Was haben die Haut und Haare gemeinsam? Das Keratin, aus dem sie bestehen. Das leert deine Mineralstoffspeicher! Besonders an Magnesium kann es dir dann fehlen.
Oft fehlt es dann an ganz bestimmten Vitaminen.
Die häufigste Ursache ist hier in der Regel eine falsche, übermäßige oder aggressive Reinigung der Kopfhaut. Deutlich seltener sind Hauterkrankungen, wie zum Beispiel die Schuppenflechte, die Ursache von Kopfhautproblemen.
Generell sollte man bei einer trockenen Kopfhaut nicht zu häufig und auch nicht zu heiß duschen, da so der Talg, bzw. die körpereigene Fettschicht ausgewaschen wird. Für die richtige Pflege empfehlen wir milde Produkte, die zum Beispiel auch bei Babys eingesetzt werden können, da diese in der Regel keine Parfümstoffe oder Alkohol enthalten. Außerdem entfetten diese die Kopfhaut weniger aggressiv. Wertvolle Wirkstoffe, wie Panthenol und reichhaltige Öle helfen bei der Rückfettung der Haut.
Grundsätzlich sollte das Shampoo nach der Beschaffenheit der Kopfhaut ausgewählt werden - trockene, fettige oder normale Kopfhaut. Anders ist es bei der Wahl der Spülung, hier ist es wichtig den Haartyp, also lockig, glatt oder kraus, mit in Betracht zu ziehen. In der Regel sind also Kopfhaut und Haare getrennt voneinander zu pflegen - mit Shampoo und Spülung. Zwischen Haartyp und Hauttyp besteht allerdings kein erkennbarer Zusammenhang.
Was wir bei dermanostic häufig mitbekommen, ist zum Beispiel die Verwendung von Apfelessig, was tatsächlich bei der Entfettung und auch gegen den Hefepilz helfen kann. Achtung: Dieser darf jedoch unter keinen Umständen unverdünnt auf die Kopfhaut aufgetragen werden, da es sonst zu Verätzungen kommen kann. Außerdem wird oft Ei zur Pflege der Haare und Kopfhaut verwendet, dies würde ich jedoch nicht empfehlen, da es hier beim Auswaschen oft zum Ausflocken des Eis kommt und unschöne Überreste zurückbleiben. Wertvolle Öle, wie zum Beispiel Olivenöl, können tatsächlich eine positive Auswirkung auf die Länge der Haare haben.
Bei einer trockenen oder juckenden Kopfhaut muss nicht zwingend ein Vitaminmangel vorliegen. Grundsätzlich unterstützen jedoch Vitamin A, C, E oder H bei einer positiven Entwicklung der Kopfhaut.
Präventive Maßnahmen und hilfreiche Tipps für den Alltag mit Xerosis cutis lassen sich in die Bereiche Reinigung/Wasserkontakt, Kleidung, Ernährung, Klima/Raumtemperatur sowie allgemeine Lebensführung unterteilen. Die Maßnahmen können zusätzlich zur Hautpflege einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Haut darstellen und helfen außerdem extremen Trockenheitsschüben vorzubeugen.
Wie in den allgemeinen Tipps für den Alltag schon beschrieben, ist die milde, seifenfreie Reinigung die Grundlage für die nachfolgende Pflege. Wir empfehlen die DERMASENCE Adtop Wasch- und Duschlotion. Das seifenfreie Waschgel ist sanft zum Haut-pH-Wert, bewahrt dadurch den Säureschutzmantel und wirkt bereits bei der Reinigung leicht rückfettend. Nach dem Duschen sollte die Haut dann nicht trocken „gerubbelt“ werden, sondern leicht trockene getupft. Die Wasch- und Duschlotion eignet sich auch zum sanften Händewaschen. Tipp: Die ideale Wassertemperatur fürs Duschen liegt zwischen 35 und 38 Grad Celsius.
Anschließend solltest du die Haut eincremen. Hierfür eignen sich je nach Hautbedürfnis feuchtigkeitsspendende Lotionen oder hautschützende Basispflegecremes.
Für trockene Haut am Körper, die empfindlich auf mechanische Reize reagiert, ist die DERMASENCE Adtop Pflegecreme ideal. Die Creme bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm und schützt so vor äußeren mechanischen Reizen. Extrem trockene Haut am Körper kann mit der Adtop XC Lipidlotion nachhaltig gepflegt werden. Die intensiv rückfettende Lotion bildet mit Squalan und natürlichen Ölen einen leichten Schutzfilm. Hautverträgliches Hyperforin aus dem Johanniskraut stärkt die Barriere und wirkt Entzündungsprozessen entgegen.
Trockene Gesichtshaut kann mit der DERMASENCE Adtop XC Lipidcreme nachhaltig gepflegt werden. Auch hier wirkt das hautverträglich Hyperforin positiv bei Barriereschäden und trockenheitsbedingten Irritationen.
Vor allem die Haut um die Augen herum neigt besonders zu Trockenheit, da die Haut sehr dünn ist und der schützende Hydrolipidfilm nicht ausreichend gebildet werden kann. Die empfindliche Augenpartie lässt sich mit einer schützenden Augencreme pflegen. Dabei solltest du auf eine parfümfreie Formulierung achten (zum Beispiel DERMASENCE Vitop forte Augenpflege oder DERMASENCE Hyalusome Augenpflege).
Lokalanästhetisch (betäubend) wirkende Stoffe, wie Polidocanol haben eine juckreizstillende Wirkung und können nach dem Auftragen die Missempfindungen über mehrere Stunden reduzieren. Auch Wirkstoffe wie Menthol sind hilfreich, denn sie haben einen kühlenden Effekt und sorgen sofort nach dem Auftragen für Beruhigung. Als Akutpflege bei Juckreiz am Körper eignet sich die DERMASENCE Polaneth Lotion, die genau diese beiden Wirkansätze vereint. Zusätzlich bieten hochwertige Inhaltsstoffe noch eine pflegende Wirkung. Bei juckender Kopfhaut bietet das Duo aus dem DERMASENCE Polaneth Shampoo und dem DERMASENCE Polaneth Kühlenden Kopfhaut-Liquid nachhaltige Hilfe. Damit die juckreizstillende Wirkung des Polidocanols sich voll entfalten kann, sollte das Shampoo mindestens drei Minuten einwirken bevor du es auswäschst. Das Liquid kannst du dann direkt nach dem Haarewaschen auf die Kopfhaut auftragen. Es bietet auch für zwischendurch schnelle Hilfe bei juckender und gereizter Kopfhaut.
Eine regelmäßige Anwendung der Linola Haarpflege kann dazu beitragen, dass die Symptome der trockenen Kopfhaut spürbar nachlassen. Alle Produkte sind in Ihrer Apotheke frei verkäuflich.
Verwenden Sie bei trockener Kopfhaut milde Shampoos ohne Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe. Waschen Sie die Haare lauwarm und shampoonieren Sie nur einmal, massieren Sie dabei das Shampoo in die Kopfhaut ein. Bei trockener Kopfhaut reicht es, die Haare zwei- bis dreimal wöchentlich zu waschen. Eine zum Haartyp passende Pflegespülung für trockene Kopfhaut bewirkt eine Rückfettung der Haare. Ebenfalls hilfreich ist eine nächtliche Ölbehandlung einmal pro Woche. Tragen Sie ein paar Tropfen pflanzliches Öl (z.B.
Gut zur Kopfhaut- und Haarpflege geeignet sind Naturborsten-Bürsten, weil sie das Fett der Kopfhaut im Haar verteilen und gleichzeitig die Durchblutung der Kopfhaut und damit den Nährstofftransport zu den Haarwurzeln und in die Kopfhaut verbessern.
Auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten: z. B.
Bei Schuppen die Kopfhaut nicht unter einem Hut oder Mütze verstecken.
Gehen Sie zum Hautarzt bei starkem Juckreiz, bei nässenden/verkrusteten/blutenden Stellen an der Kopfhaut und übermäßiger Schuppenbildung, da auch immer eine Hauterkrankung wie z. B.
| Bereich | Tipps |
|---|---|
| Reinigung | Milde, seifenfreie Produkte, lauwarmes Wasser, nicht zu häufig waschen |
| Pflege | Feuchtigkeitsspendende Lotionen und Cremes, Haarmasken, Haaröle |
| Styling | Hitzeschutz verwenden, schonende Techniken |
| Ernährung | Ausgewogene Ernährung, ausreichend trinken |
| Allgemein | Stress reduzieren, klimatische Reize vermeiden |
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