Tobias Sippel, der Torhüter von Borussia Mönchengladbach, hat im Laufe seiner Karriere einige bemerkenswerte Veränderungen durchgemacht, sowohl in seinem Aussehen als auch in seiner sportlichen Laufbahn. Dieser Artikel beleuchtet diese Entwicklungen und gibt Einblicke in seine Entscheidungen und Erfahrungen.
Tobias Sippel ist zweiter Torwart bei Borussia Mönchengladbach. Zum Vorbereitungsstart war er kaum wiederzuerkennen.
Sippel präsentierte sich zum Vorbereitungsstart im Borussia-Park mit neuem Look. "Ich habe mich einer Haartransplantation unterzogen. Dazu stehe ich auch", sagte Sippel auf GladbachLIVE-Nachfrage am Donnerstag (30. Juni 2022).
Der zweite Torwart von Borussia Mönchengladbach, Tobias Sippel, erstrahlt zu Vorbereitungsbeginn in neuem "Look". "Ich habe mich einer Haartransplantation unterzogen. Dazu stehe ich auch, ich habe das schon einmal machen lassen. Diesmal waren es aber nicht meine eigenen Haare, sondern Haare mit Kunsthaar-Anteil", so der Torhüter auf Nachfrage der "Bild".
Tobias Sippel ist, wie bereits vor einigen Jahren, bei einem Düsseldorfer Haar-Spezialisten für den Eingriff gewesen. Ein Eingriff, bei dem über 2.500 Haare vom Hinterkopf entnommen und verpflanzt werden, dauert rund acht Stunden.
Angepasst wurden die neuen an die Farbe der alten Haare. "Wenn mir meine echten Haare geschnitten werden, sollten die neuen Haare nicht dazwischenkommen", so Sippel auf die Frage, ob er nun besonders auf seine Haarpracht aufpassen muss.
Diese Entscheidung reiht sich in eine wachsende Zahl von Fußballprofis ein, die sich für eine Haartransplantation entscheiden. Andere bekannte Beispiele sind Rio Ferdinand, Jürgen Klopp, Wayne Rooney und Benedikt Höwedes.
Haarausfall betrifft Millionen Männer. Fußballer sind da natürlich keine Ausnahme. Dagegen hilft oftmals nur abrasieren - oder Mann hilft operativ nach. Eine Methode, zu der sich auch immer mehr (Ex-)Profis bekennen.
Anfang März war der langhaarige und glattrasierte Sippel noch Kaiserslauterns strahlender erster Torwart. Im Derby bei Eintracht Frankfurt bestritt er sein 98. Ligaspiel als Profi für den Verein, zu dem er damals als Zehnjähriger gekommen war. Dann bekam Sippel die Grippe, er verpasste zwei wichtige Spiele, die sein Klub beide gewann.
Vom offiziellen Spielerfoto der Saison 2011/12 blickt der Torwart des 1. FC Kaiserslautern einen unter grimmigen Brauen an, den Mund missmutig nach unten verzogen. Tobias Sippel ist nicht glücklich derzeit.
Seit Anfang Juli ist Sippel zusätzlich ein Banktorwart, der es mit einer Alkohol-Fahrt auf die Seite eins der „Bild“ geschafft hat. Am vergangenen Wochenende wurde Sippel dann aus dem Kader der Pfälzer für das Pokalspiel in Berlin gestrichen, „aus disziplinarischen Gründen und für dieses eine Spiel“, wie Trainer Marco Kurz mitteilte.
Im Fußballdorf Kaiserslautern, wo jede Wand vier Ohren und acht Augen hat, wird seitdem eifrig über Sippels Nachtleben debattiert. Jeder will ihn woanders gesehen haben, meist natürlich ziemlich betrunken. Nur Gerüchte, heiße Luft, die in anonymen Internetforen verblasen wird.
Nachgedacht haben könnte Sippel unter anderem über die sich bietenden Alternativen: Lässt er sich als Nummer zwei hinter Kevin Trapp hängen? Dann droht im schlimmsten Fall der komplette Karriereknick. Ein Wechsel oder eine Ausleihe zu einem anderen Klub, bis Ende August wäre dieser noch möglich, steht offenbar nicht zur Debatte.
Beckers Traumszenario hat sich im Frühsommer zerschlagen. Trapp hätte für eine hübsche Millionensumme als Neuer-Nachfolger zu Schalke 04 wechseln sollen, Sippel wäre kampflos zur Nummer eins in Lautern aufgestiegen.
Tobias Sippel spielt bereits seit 2015 für Borussia Mönchengladbach, ist aber nie über den Status der Nummer zwei hinausgekommen. Erster Torwart bei den "Fohlen" ist der Schweizer Yann Sommer.
Seit er 2015 vom 1. FC Kaiserslautern zu Borussia kam, war eines klar für Tobias Sippel: Er ist die Nummer zwei hinter Yann Sommer. Siebeneinhalb Jahre lang war die Konstellation in Stein gemeißelt, nun könnte sie sich binnen weniger Tage komplett neu darstellen.
Einmal, weil Sommer zum FC Bayern wechseln könnte. Dies ist eine noch offene Personal-Rochade, eine andere hingegen ist für den Moment geklärt: Sippel ist nicht mehr der zweite Gladbach-Torwart, den Job hat jetzt Jan Olschowsky, das bestätigte Borussias Trainer Daniel Farke auf Nachfrage unserer Redaktion nach der Testspiel-Niederlage gegen den FC St.
Auch Sippels Vertrag endet nach dieser Saison. Bleibt es bei der derzeitigen Konstellation, wird er sich reiflich überlegen, in Gladbach zu bleiben. Denn die Entscheidung Farkes hat den 34 Jahre alten Routinier durchaus überrascht und getroffen.
„Die Situation ist hart, ich muss damit jetzt klarkommen und es beobachten“, gab Sippel am Montag im Gespräch mit „Sport1“ zu.
Als sich Sommer im Pokalspiel bei Darmstadt 98 verletzte, kam Sippel zum Zug, doch er patzte schwer, sowohl beim Pokal-Aus gegen den Zweitligisten als auch im Ligaspiel bei der 1:2-Niederlage bei Union Berlin.
„Es gibt keinen Grund, ihn wieder aus dem Kader herauszunehmen. Es ist aber auch Verantwortung für ihn, das in jedem Training zu beweisen“, sagte Farke daher nun. Sätze, die Sippel degradieren.
„Aber es klang jetzt nicht nach ‚Es ist vorbei‘. Es wurde auch immer betont, dass es an meinen Verletzungen lag. Ich konnte zuletzt nur teilweise mittrainieren. Er (Olschowsky, Anm. d. Red.) hat jede Einheit mitmachen können und mir wurde gesagt, dass es unfair wäre, wenn er nach zwei guten Spielen wieder rausgenommen werden würde.
Dennoch: „Ich bin schon lange im Fußballgeschäft dabei, weiß, wie es läuft. Ich muss das erst mal sacken lassen. Die ersten Tage waren schwer für mich. So richtig begreifen werde ich es erst am Samstag, wenn die Jungs ins Hotel fahren werden und ich nach Hause.
Seine eigene Situation betrachtet er auch im Kontext der Sommer-Zukunft. „Das ist noch alles offen", sagte Sippel und betonte: „Aber dann könnte die ganze Geschichte nochmal Fahrt aufnehmen.
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