Die Nebennierenschwäche (Adrenal Fatigue) ist zwar keine neue Krankheit, sie ist jedoch erst vor ein paar Jahren ins Rampenlicht gerückt. Aktuell wird viel dazu geforscht, wir können darauf hoffen, dass wir in ein paar Jahren deutlich mehr zu diesem Thema wissen als dies heute der Fall ist. Forschungen, als immer mehr Burnout Fälle bekannt geworden sind.
Beim Beantworten dieser und anderer Fragen sind die Forscher auf das Stresshormon Cortisol gestoßen. Wo kommen diese Symptome her? Was sind die Ursachen? Kann man Burnout verhindern? Sie haben festgestellt, dass Burnoutpatienten meist einen deutlich erniedrigten Cortisolspiegel im Speichel haben.
Die Nebennierenschwäche gilt als Funktionsstörung. Das heißt, das Organ selber ist an sich noch gesund. Dadurch ergeben sich verschiedene Schwierigkeiten in der Diagnostik und der Therapie. Beispiel ist das Cortisol im Blut (im Gegensatz zur Nebenniereninsuffizienz, auch Morbus Addison genannt) noch völlig normal. Im Speichel sind aber bereits Auffälligkeiten sichtbar. Das englische Wort für die Krankheit ist Adrenal Fatigue, Nebennierenmüdigkeit. Dies beschreibt das Problem sehr gut. Die Nebenniere kann zwar noch, aber halt nicht mehr so richtig.
Cortisol ist das wichtigste Anti-Stress-Hormon unseres Körpers und wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir in Fight or Flight Situationen kommen. Kämpfen oder Flüchten benötigt werden (Sympathikus) auf Hochtouren laufen. Gleichzeitig wird alles in dem Moment unwichtige gedämpft. Atmung, Blutdruck, Puls, Gehirndurchblutung, Aufmerksamkeit, Muskeln alles in Top Form. sinnvolle Reaktion unseres Körpers. schlapp macht. Gleichzeitig werden das Immunsystem, die Verdauung, die Sexualität und Erholung/Schlaf (Parasympathikus) komplett gestoppt.
Heutzutage haben wir in der Regel keine lebensgefährlichen Situationen mehr im Alltag. Das weiß zwar unser Gehirn, unser Körper aber nicht. Wenn solche Situationen nur ab und an vorkommen, beruhigt sich der Körper wieder. Zum Problem wird es, wenn wir unter Dauerstress leiden. Cortisol wird in den Nebennieren synthetisiert. Es untersteht einem Regelkreis zu welchem die Nebenniere, der Hypothalamus und die Hypophyse gehören. Cortisol unterliegt einem Tagesrrhytmus. Zwischen 5:00 und 8:00 in der früh bereitet sich der Körper auf das Aufstehen vor, der Cortisolspiegel ist hier am Höchsten.
Um meine Nebennierenschwäche festzustellen wird daher eine Speichelprobe benötigt. Durch die entzündungshemmende Wirkung von Cortisol, kommt es anfänglich während Stresszeiten auch nicht zu Infekten. Sinkt das Cortisol dann z. B. Infekt ein, wir werden krank. Das ist eines der typisches Anzeichen für die erste Phase der Nebennierenschwäche. Tagesverlauf zu wenig Cortisol ausgeschüttet. Bei Stress wird mehr Adrenalin ausgeschüttet. Über den hormonellen Regelkreis wird dabei ACTH (adrenocorticotropes Hormon) ausgeschüttet.
In der ersten Phase der Nebennierenschwäche, steigt der Cortisolspiegel also an und der DHEA-Spiegel sinkt ab. Bei chronischem Stress kann sich dieser Mechanismus allerdings erschöpfen. Die Nebennierenrinde kann nicht dauerhaft Höchstleistungen bringen. Geht die chronische Belastung über Jahre weiter, kann es zu einer Nebennierenrinden Insuffizienz kommen. Die Nebennierenrinde gibt sozusagen den Geist auf. erniedrigte Cortisol nur im Speichel gemessen werden konnte, ist jetzt das Cortisol auch im Blut erniedrigt. Die Störung ist nicht mehr funktionell wie bei der Nebennierenschwäche. manifestiert. Man spricht von einer echten Nebenniereninsuffizienz, die schulmedizinisch anerkannt ist und behandelt werden muss.
Die Ursachen für eine Nebennierenschwäche kann alles sein, was den Körper dauerhaft stresst. Dazu gehören körperliche und psychische Auslöser. Die Grundtherapie besteht aus einer Regelung des Tagesablaufs mit genügend Bewegung, Schlaf, Licht und einer hochwertigen Ernährung. oder abstellen. Ist dies nicht möglich, helfen Autogenes Training oder die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. leichte Bewegung an der frischen Luft. Ist der Zustand jedoch zu weit fortgeschritten, ist das den Patienten oft nicht mehr möglich.
Infusionen mit Cholincitrat (ehemals Neurotropan) und Elektrolytlösung ehemals Zentramin) helfen vor allem am Anfang der Therapie enorm. Je nach Art der Symptome spritze ich Akupunkturpunkte mit pflanzlichen Medikamenten. Zum Einnehmen kommen je nach Stadium Mittel unterschiedliche pflanzliche Mittel sowie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente in Frage. andere Hormondrüsen betroffen sind, setze ich Mittel zur Hypophysensteuerung ein. Hier ist auch an bioidentische Hormone zu denken! Nebennierenschwäche drei bis acht Monate eingenommen werden. Die Therapie der Nebennierenschwäche ist langwierig und nicht immer einfach.
Im ersten Stadium der Nebennierenschwäche ist es wichtig, das Stressniveau und somit das Cortisol zu senken. Für viel Entspannung sorgen, körperlich und geistig z. B. einen geregelten Tagesrhythmus einführen. Schlafen Sie genug. Fisch und Fischöl: 2000mg Fischöl pro Tag senkt den Cortisolspiegel.
Die Nebennierenschwäche entwickelt sich typischerweise in drei Phasen:
Die Symptome können je nach Stadium variieren:
Cortisol Level senken: Kaffee am Morgen und die Folgen für Ihren Körper!
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