Haarspülungen sind das Sahnehäubchen einer jeden Haarpflegeroutine. Sie sorgen nicht nur für eine leichte Kämmbarkeit, sondern auch für unwiderstehlichen Glanz und seidige Weichheit. Besonders bei langem Haar sind sie also unverzichtbar. Bei der Anwendung solltest du jedoch einige Dinge beachten, denn Spülungen für die Haare sorgen, falsch eingesetzt, für traurig hängendes Haar und statt seidigem Schimmer, unerwünscht öligen Glanz.
Shampoo und Spülung sollten in jeder guten Haarpflegeroutine ein unzertrennliches Duo sein. Denn dein Shampoo öffnet die Schuppenschicht deiner Haare und reinigt sie intensiv, lässt sie aber nach dem Ausspülen schutzlos zurück. Zu diesem Zeitpunkt kommt die Haarspülung zum Einsatz.
Doch nicht so sicher welche Produkte die richtigen für dich sind? Ihre perfekte Haarwasch-Routine startet nicht erst unter der Dusche - die richtige Vorbereitung ist genauso entscheidend.
Am Haarwaschtag ist die richtige Routine entscheidend für gesundes, glänzendes Haar. Von der Vorbereitung über das richtige Shampoonieren bis hin zum passenden Leave-in-Produkt - jeder Schritt zählt. Bedenken Sie, dass es keine Einheitslösung gibt, da jedes Haar individuell ist.
Im Folgenden werden wir die richtige Reihenfolge und Anwendung von Shampoo, Spülung und Maske erläutern, um Ihre Haarpflegeroutine zu optimieren und die besten Ergebnisse zu erzielen.
Haarspülung vs. Maske oder Spülung für die Haare? Oder beides? Bevor das entschieden werden kann, sollte man den Unterschied zwischen den beiden Produkten kennen. Die ölbasierten Nährstoffe der Haarspülung haben die Aufgabe, die Schuppenschicht der Haare, die zuvor vom reinigenden Shampoo geöffnet wurden, wieder zu schliessen.
Die Haarmaske hingegen hat eine höhere Wirkstoffkombination und dringt tiefer ins Haar hinein, um es dort zu pflegen. Die Haarkur nährt das Haar also intensiv, während die Spülung für Geschmeidigkeit, eine glatte Haarstruktur und Schutz vor schädlichen äusseren Einflüssen sorgt. So gestaltet sich auch die jeweilige Anwendung.
Wie schon vorher angedeutet, schützt eine Spülung die Haare, während sie vom Shampoo gereinigt werden. Eine kombinierte Anwendung von beiden Produkten sorgt also - besonders bei trockenem, geschädigtem Haar - für gesunden Glanz und Widerstandskraft.
Hast du den Überblick, wenn es um Shampoo, Conditioner und Haarkur geht? Wenn du die richtige Reihenfolge nicht kennst, dann zeige ich sie dir und sage dir, was die Aufgabgen der einzelnen Produkte im Haar sind!
Wie war das nochmal? Zuerst die Haarmaske? Weit gefehlt!
Alternativ:
Wenn Sie sich eine Traummähne wie nach einem Friseurbesuch wünschen, die lange frisch aussieht, ist mehr nötig.
Richtig gelesen: Die Haarmaske kommt immer nach dem Shampoo und vor dem Conditioner zum Einsatz. Warum? Ganz einfach: Das Shampoo öffnet die Schuppenschicht, reinigt gründlich und bereitet Ihr Haar optimal auf die wertvollen Wirkstoffe der Haarmaske vor.
Ob Haarwäsche mit oder ohne Maske: Der Conditioner ist ein absolutes Muss. Im Gegensatz zur Haarmaske, die tief in die Haarstruktur eindringt und intensiver pflegt, ist die Spülung für die tägliche Pflege geeignet.
Tabelle: Vergleich von Haarspülung und Haarmaske
| Merkmal | Haarspülung (Conditioner) | Haarmaske (Haarkur) |
|---|---|---|
| Wirkung | Schließt die Schuppenschicht, macht das Haar geschmeidig und leicht kämmbar | Dringt tief in die Haarstruktur ein, nährt und repariert |
| Anwendungshäufigkeit | Nach jeder Haarwäsche | 1-2 Mal pro Woche oder nach Bedarf |
| Einwirkzeit | Kurz (1-3 Minuten) | Länger (10-20 Minuten) |
| Ziel | Glättung, Schutz und leichte Pflege | Intensive Pflege, Reparatur und Feuchtigkeit |
Empfehlungen für verschiedene Haartypen:
Zusätzliche Tipps für die Haarwäsche:
Eigentlich kann man bei der Haarwäsche nichts falsch machen. Es gibt aber ein paar Tipps und Tricks, mit denen Ihre Mähne nach der Wäsche besonders gesund und vital strahlt.
Die CWC-Methode: Conditioner-Wash-Conditioner
Erst Shampoo und dann die Spülung, so waschen sich wohl die meisten Menschen die Haare. Und das ist per se auch ganz richtig so. Den Conditioner nach dem Shampoo sollten Sie niemals skippen, denn er dient dazu, die Schuppenschicht der Haare wieder anzulegen.
Diese äußere Schicht wird durch das Shampoo aufgestellt, um Schmutzpartikel, Talg und Reste von Pflege- und Stylingprodukten aus den Haaren zu waschen. Wird die Schuppenschicht danach, durch die Spülung, nicht wieder angelegt, sind die Haare schwer kämmbar, können dadurch leicht brechen, sehen stumpf und trocken aus.
Aber, die Spülung wegzulassen, ist nicht der Haarpflege-Fehler, auf den wir anspielen: Sie sollten Spülung nämlich nicht nur nach dem Waschen, sondern auch davor benutzen. Machen Sie das schon?
Was ist die CWC-Methode zum Haarewaschen?
Diese sogenannte CWC-Methode (CWC steht für Conditioner = Spülung, Wash = Shampoo, Conditioner) ist vor allem für trockene, strapazierte und lange Haare, die zu Spliss und Haarbruch neigen, ein absoluter Gamechanger. Denn wird die Spülung schon vor dem Waschen auf Längen und Spitzen gegeben, schützt sie diese vor dem Austrocknen.
Ihr Shampoo - ganz egal, wie mild es ist - ist nämlich keine Pflege, sondern ein Reinigungsprodukt. Es gehört deshalb auch unbedingt nur auf die Kopfhaut und nicht auf die Haarlängen und -spitzen. In diesem Bereich der Haare reicht die Reinigungswirkung der "Shampoo-Wasser-Schorle", die beim Ausspülen durch die Haarlängen läuft. Und selbst das kann für sehr angegriffene Haare und von Natur aus trockene Strukturen, wie beispielsweise Locken, zu strapaziös sein.
Hier kommt der Conditioner ins Spiel. Er legt sich bei der CWC-Methode wie ein schützender Mantel um die Haare und schützt sie vor (weiteren) Schäden und dem Austrocknen.
So funktioniert die CWC-Methode für trockene und strapazierte Haare
Häufigkeit der Haarwäsche:
Am liebsten waschen Sie Ihre Haare jeden Tag? Dann sollten Sie Ihre Waschgewohnheiten umstellen - Ihre Kopfhaut wird es Ihnen danken. Bei feinem Haar ist es vollkommen ausreichend, etwa dreimal pro Woche zu Shampoo & Co. zu greifen. Bei Lockenköpfen und allen mit dicker Haarstruktur reicht es, zweimal pro Woche die Haare zu waschen. Neben der Haarstruktur ist auch der Hauttyp für die ideale Waschfrequenz entscheidend: Je öliger der Teint, desto eher fetten die Haare nach und müssen gewaschen werden.
Tipps für das Waschen kurzer Haare:
Es ist kein Problem, wenn Sie kurzes Haar täglich waschen möchten. Gerade bei Kurzhaarfrisuren bietet sich die tägliche Haarwäsche an, damit die Frisur perfekt liegt. Zwar hält sich hartnäckig das Gerücht, tägliches Haarewaschen sei schädlich, doch mit der richtigen Pflege ist das kein Problem. Verwenden Sie am besten ein sehr mildes Shampoo für die tägliche Haarwäsche und lassen Sie die Finger von Shampoos für strapaziertes Haar. Deren Pflegewirkung ist oft zu intensiv, was zum Beschweren des Haares führt.
Tipps für das Waschen längerer Haare:
Versuchen Sie das Waschen langer Haare ein bis zwei Tage oder gar länger hinauszuzögern - das funktioniert besonders gut mit Trockenshampoo. Denn auch wenn der Ansatz schnell fettet, die Haarlängen sind meist trocken und strapaziert. Achten Sie beim Waschen und Pflegen darauf, dass Sie Ihr Haar immer gut ausspülen.
Weitere Haarpflege-Tipps:
Fazit:
Haarpflege ist wichtig und mit ein paar einfachen Veränderungen gut umzusetzen. Wer sich kräftiges, gesundes und gepflegtes Haar wünscht, kann mit ein paar wenigen Pflegetipps bereits Großes bewirken. Im Zweifelsfall kann dich deine FriseurIn immer am besten beraten und dir Tipps passend zu deiner individuellen Haarstruktur geben. Dazu zählt vor allem die Verwendung geeigneter Pflegeprodukte in der richtigen Reihenfolge. Aber auch beim Kämmen und Föhnen solltest du auf den Schutz deiner Haare achten.
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