Schuppenbildung beim Labrador Welpen: Ursachen und Behandlung

Du entdeckst bei deinem Hund immer mal wieder kleine weiße oder gelbliche Krümelchen im Fell? Dabei handelt es sich bestimmt um Hautschuppen.

Schuppen im Fell deines Hundes können ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht ganz im Gleichgewicht ist. Zum Glück lassen sich die Ursachen oft schnell herausfinden und beheben. Wenn dein Hund Schuppen hat, ist es wichtig, zu verstehen, warum das passiert, um ihm gezielt helfen zu können.

In diesem Artikel erfährst du, was Schuppen bei Hunden verursachen kann, welche Symptome du im Auge behalten solltest und wie du die Schuppenbildung wirksam reduzierst.

Genau wie bei uns Menschen sind Schuppen ein häufiges Anzeichen für trockene Haut. Das juckt deinen Vierbeiner natürlich und durch das Kratzen fallen weiße, abgestorbene Hautschuppen ab. Anders als bei uns Zweibeinern kannst du deinen Hund aber nicht einfach mit Anti-Schuppen-Shampoo waschen und alles ist wieder im Lot.

Auch, wenn Schuppen an sich harmlos sind, können sie darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt.

Erfahre, welche Ursachen Schuppen bei Hunden haben und wie du deiner Fellnase helfen kannst.

Schuppen sind keine Krankheit, sondern das Ergebnis eines Ungleichgewichts in der Haut. Die Haut ist ein komplexes System, das ständig Hautzellen abstößt und gleichzeitig neue Zellen produziert. In ihrem Lebenszyklus durchläuft eine junge Hautzelle zunächst einen Verhornungsprozess, der auch als Keratinisierung bezeichnet wird.

Das Ergebnis ist eine extrem widerstandsfähige mechanische Barriere, vergleichbar mit einer Ziegelmauer, die den Körper des Hundes vor äußeren Witterungs- und Umwelteinwirkungen, potenziellen Eindringlingen wie Viren und Bakterien und Verletzungen schützt. Die Hautzellen des Hundes haben eine Lebensdauer von etwa 21 Tagen.

Anschließend werden die Hautzellen von der Hautoberfläche abgestoßen und durch die darunter liegenden, neuen Zellen ersetzt. Wird dieser perfekt abgestimmte Prozess durch irgendetwas gestört, gerät die mechanische Hautbarriere aus dem Gleichgewicht und die „Mauer“ wird undicht.

Der Körper reagiert dann mit einer vermehrten Produktion von Hautzellen. Da diese neuen Zellen schneller als normalerweise entstehen, werden sie auch in größerer Zahl abgestoßen, was zu sichtbaren Hautschuppen im Fell führt. Die Haut verliert bei einer gestörten Hautbarriere außerdem vermehrt Feuchtigkeit und trocknet aus.

Bakterien und Hefepilze können dann leichter eindringen und eine Entzündungsreaktion auslösen. Schuppige Haut tritt manchmal auch nur in einem kleinen, begrenzten Bereich auf, z. B. an der Schwanzoberseite, an den Innenseiten der Oberschenkel, am Rücken oder an den Ohrrändern. Schuppen können aber auch am ganzen Körper vorkommen und dabei leicht oder stark ausgeprägt sein.

Häufige Ursachen für Schuppen beim Hund

Manchmal sind die Gründe für Schuppen harmlos wie zu trockene Heizungsluft. Genauso kann aber auch mehr dahinter stecken wie etwa eine Hauterkrankung oder ein Nährstoffmangel.

Die häufigsten Gründe für Schuppen beim Hund sind:

  • Parasitenbefall wie Flöhe, Milben oder Läuse
  • Infektionen durch Bakterien, Pilzen oder Viren
  • Allergien z. B. gegen Gräser oder Futtermittelein
  • Nährstoffmangel durch eine Fehlernährung
  • hormonelle Veränderungen
  • Stoffwechselveränderungen z. B. durch eine Lebererkrankung
  • Stress durch die Umgebung

Du merkst also, die Ursachen für Schuppenbildung sind vielfältig und meist handelt es sich dabei um eine Begleiterscheinung.

Das Fell ist eine Art Sprachrohr der Gesundheit bei Hunden. Vor allem zum Fellwechsel können vermehrt Schuppen auftreten.

Leider gibt es sehr viele verschiedene Erkrankungen, die eine trockene, schuppige Haut bei Hunden auslösen können. Diese lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

Der erste Krankheitstyp, die "primären" Ursachen für schuppige Haut, ist erblich bedingt und beruht auf einer angeborenen Störung des Aufbaus der Hautzellwände. Er tritt typischerweise bei bestimmten Hunderassen wie Labrador, Golden Retriever und Cocker Spaniel (um nur einige zu nennen) auf.

Bei Krankheiten der zweiten Kategorie handelt es sich um sogenannte "sekundäre" Ursachen. Sie resultieren aus einer Krankheit (der Haut oder einer anderen Stelle im Körper), die eine Störung der normalen Hautfunktionen verursacht.

Die Ursachen für Schuppen bei Hunden können vielfältig sein. Grundsätzlich unterscheiden Tierärzte zwischen zwei Arten von Schuppenbildung:

Primäre Schuppenbildung (Seborrhoeische Dermatitis)

Diese seltene Art von Schuppen wird genetisch vererbt. Es handelt sich dabei um eine primäre Erkrankung, was bedeutet, dass sie nicht durch eine andere Krankheit ausgelöst wird, sondern eigenständig auftritt.

Hunde mit dieser Schuppenbildung neigen dazu, schon in jungen Jahren, oft als Welpen, Schuppen zu entwickeln. Bestimmte Rassen sind anfälliger für diese Art von Schuppen, darunter:

  • Basset Hound
  • Cocker Spaniel
  • English Springer Spaniel
  • Labrador Retriever
  • Englische Setter
  • West Highland White Terrier

Ursache ist z.T. eine wesentlich schnellerer Ablauf der Hautneubildung, was z.B. beim Cocker Spaniel nachgewiesen wurde. Auch Ohren bzw. Gehörgänge können betroffen sein.

Sekundäre Schuppenbildung (häufiger)

Sekundäre Schuppen sind weitaus häufiger und können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Hier die häufigsten Ursachen:

  • Fellwechsel und Zellerneuerung: Besonders während des Fellwechsels oder bei der natürlichen Erneuerung der Hautzellen können Schuppen auftreten. Normalerweise normalisiert sich dies nach einigen Tagen, besonders wenn das Fell regelmäßig gepflegt wird.
  • Trockene Heizungsluft: Im Winter, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft, sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Das kann die Haut deines Hundes austrocknen und zu Schuppen führen.
  • Allergien und Futterunverträglichkeiten: Futtermittel-Allergien oder -Unverträglichkeiten können das Hautmilieu deines Hundes beeinträchtigen und Schuppen verursachen. Auch Umweltallergene wie Pollen oder Flöhe spielen hier eine Rolle.
  • Stress und Angst: Psychischer Stress kann sich auf die Hautgesundheit auswirken. Hunde, die sich ständig kratzen oder lecken, entwickeln oft Schuppen.
  • Parasiten: Milbenbefall kann ebenfalls Schuppen verursachen. Besonders Grasmilben oder Haarbalgmilben führen zu Hautirritationen und Schuppenbildung.

Es gibt viele Umweltfaktoren, die trockene Haut noch weiter verschlimmern und zu Schuppenbildung beitragen können. Beispiele hierfür wären die trockene Winterluft sowie stark beheizte Wohnräume, in denen nur eine geringe Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Auch Ernährung und Pflege spielen eine Rolle für die Hautgesundheit.

Eine weitere Ursache können Störungen des hormonellen Geichgewichts sein. Das Cushing-Syndrom (Überfunktion der Nebennieren) und die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) treten sehr häufig bei älterenHunden auf und können neben anderen Symptomen (u.a.Haarausfall) trockene und schuppige Haut verursachen.

Die Vererbbarkeit von trockener, schuppiger Haut zeigt sich besonders häufig bei Golden Retrievern. Die angeborene Ichthyose (wie auf dem Bild zu sehen) ist eine Erbkrankheit, bei der die Verhornung der Haut gestört ist und sich in Folge dessen die äußere Hornschicht der Haut nicht richtig ausbilden kann. Dies führt zu Schuppenbildung.

Ichtyosis bei einem Golden Retriever

Forscher haben das verantwortliche Gen identifiziert, das auch mit Hilfe eines Gentests ausfindig gemacht werden kann.

Symptome und Diagnose

Schuppen lassen sich in der Regel recht einfach beim Hund erkennen. Meist liegen sie einfach auf dem Fell oder rieseln beim Streicheln oder Bürsten heraus. Häufiges Kratzen ist ein weiteres Anzeichen für schuppige Haut.

Wenn dir bei deinem Hund Hautveränderungen auffallen, solltest du einen Termin beim Tierarzt machen. Er wird die Ursache abklären und einen geeigneten Behandlungsplan erstellen.

Wenn dein Hund Schuppen hat, ist das oft nicht das einzige Symptom. Achte auf folgende Anzeichen:

  • Juckreiz und Kratzen: Starkes Kratzen kann die Haut deines Hundes weiter schädigen.
  • Schuppen sind nicht gleich Schuppen - je nach Farbe und Erscheinung können sie auf unterschiedliche Ursachen hinweisen. Es lohnt sich also, genauer hinzusehen, um herauszufinden, was hinter der Schuppenbildung bei deinem Hund steckt.

Du kannst auch deinen Hund einmal mit einer Bürste gegen die Wuchsrichtung des Fells bürsten, um zu schauen, wie viele Schuppen er tatsächlich hat und ob diese eher trocken und weiß oder gelb und fettig sind.

Fakt ist allerdings, dass nur ein Tierarzt bzw. eine Tierärztin dir genau sagen kann, wieso dein Vierbeiner Schuppen hat und wie "schwerwiegend" der Befall einzuordnen ist. Dazu wird er in der Praxis einmal genauer untersucht. Anhand einer dermatologischen Untersuchung können die Ärzt*innen schnell feststellen, ob dein Hund vielleicht an einem Parasitenbefall oder Pilz leidet.

Haare, Haut, ggf. besonders schuppige Stellen und der Juckreiz werden dann einmal genauer unter die Lupe genommen und analysiert.

Sicherlich wirst du außerdem zu den Haltungsbedingungen deines Vierbeiners befragt. Das heißt, welches Futter du gibst, wie viel Stress dein Hund hat, ob andere Haustiere oder Kinder im Haus leben und Allergien bekannt sind.

Führen Untersuchung und Gespräch zu keiner eindeutigen Ursache für die Schuppen, kann eine Biopsie der Haut weiterhelfen, um im Labor die Zellen und Drüsen der tiefen Hautschichten zu analysieren.

Wenn du feststellst, dass dein Hund längere Zeit unter trockener und schuppiger Haut leidet, ohne dass eine Besserung eintritt, solltest du einen Termin bei deinem Tierarzt vereinbaren. Um die vielen möglichen Ursachen für schuppige Haut einzugrenzen, wird dein Tierarzt zunächst die wahrscheinlichsten näher prüfen.

Hierzu wird er das Alter und die Rasse deines Hundes sowie seinen allgemeinen Gesundheitszustand beurteilen und abklären, ob er weitere Symptome wie Juckreiz oder Haarausfall aufweist. Nach dieser ersten Einschätzung, wird er entscheiden, welche diagnostischen Tests am besten geeignet sind.

Bevor die Diagnose einer erblichen Hauterkrankung gestellt werden kann, sollten alle möglichen sekundären Ursachen ausgeschlossen werden (eine so genannte Ausschlussdiagnose). Dazu muss dein Tierarzt Hauttests durchführen, um Infektionen, Parasiten und mögliche Allergien auszuschließen, sowie unter Umständen eine Blutprobe entnehmen, um festzustellen, ob ein hormonelles Problem vorliegt.

Verschiedene Arten von Schuppen

Schuppen sind nicht gleich Schuppen - je nach Farbe und Erscheinung können sie auf unterschiedliche Ursachen hinweisen. Es lohnt sich also, genauer hinzusehen, um herauszufinden, was hinter der Schuppenbildung bei deinem Hund steckt.

  • Weiße Schuppen: Weiße Schuppen sind meist ein Anzeichen für trockene Haut oder einen natürlichen Hauterneuerungsprozess. Sie entstehen oft durch äußere Einflüsse wie trockene Luft, vor allem im Winter, oder durch einen milden Fellwechsel. Sie können aber auch ein Anzeichen für schlechtes Futter oder einen Mangel an essentiellen Fettsäuren sein. Diese Art von Schuppen ist in der Regel harmlos und lässt sich durch regelmäßige Fellpflege und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte gut in den Griff bekommen, z.B. durch bestimmte Shampoos vom Tierarzt.
  • Gelbe Schuppen: Gelbliche Schuppen können auf eine Überproduktion von Talg (Seborrhoe) hindeuten. Bei Seborrhoe ist die Haut besonders fettig, und es kann ein unangenehmer Geruch auftreten. In schweren Fällen ist eine tierärztliche Behandlung notwendig, da die fettige Haut das Wachstum von Bakterien und Pilzen begünstigen kann. Gelbe Schuppen treten oft auch im Zusammenhang mit einer Hautinfektion auf.
  • Braune Schuppen: Braune Schuppen sind eher selten, können aber auftreten, wenn sich Schmutz mit abgestorbenen Hautzellen vermischt. Sie können auch ein Anzeichen für eine Infektion oder Pilzerkrankung sein. Wenn dein Hund braune Schuppen entwickelt, solltest du sein Verhalten und seine Haut genau beobachten. Bei Juckreiz oder entzündeter Haut ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.
  • Schwarze Schuppen: Schwarze Schuppen sind oft ein Hinweis auf Parasiten wie Milben oder Flöhe. Sie können durch den Kot der Parasiten entstehen oder abgestorbene Hautzellen und Schmutz sein, die sich durch Kratzen und Reiben angesammelt haben. Wenn dein Hund schwarze Schuppen hat, solltest du seine Haut auf weitere Anzeichen von Parasiten untersuchen und einen Tierarzt konsultieren, um eine geeignete Behandlung zu beginnen.

Durch die genaue Beobachtung der Schuppenart kannst du oft Rückschlüsse auf mögliche Ursachen ziehen und entsprechend handeln.

Schuppen im Fell eines Hundes

Schuppenbildung während des Fellwechsels

Viele Hunde haben während des Fellwechsels Schuppen, was vollkommen normal sein kann. Während dieser Zeit erneuert sich nicht nur das Fell, sondern auch die Haut, was häufig zu einer vorübergehenden Schuppenbildung führt. Besonders im Frühling und Herbst, wenn Hunde ihr Fell wechseln, ist dieses Phänomen häufiger zu beobachten.

Beim Fellwechsel fallen nicht nur Haare aus, sondern auch abgestorbene Hautzellen werden schneller abgestoßen. Die Schuppenbildung ist daher ein natürlicher Prozess der Hauterneuerung. Wenn sich das neue Fell durch das alte schiebt, wird die Haut gereizt, und abgestorbene Zellen sammeln sich im Fell an.

Regelmäßiges Bürsten hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Durchblutung der Haut zu fördern. Dadurch bleibt die Haut deines Hundes gesund, und Schuppen werden reduziert. Während des Fellwechsels solltest du deinen Hund besonders häufig bürsten.

Wann sollte ich zum Tierarzt wegen der Schuppen?

Hat dein Hund Schuppen, musst du nicht immer direkt zum Tierarzt fahren. Beobachte deinen Vierbeiner einfach mal ein paar Tage. Verhält er sich ansonsten normal oder zeigt er noch andere Auffälligkeiten wie häufiges Kratzen, Haarausfall oder hat kahle Stellen?

Wie sehen die Schuppen aus? Sind sie trocken und weiß und lassen sich durch leichtes Bürsten gut entfernen? Oder sind sie eher gelblich und fettig bzw. ölig und gehen nur schwer aus dem Fell raus?

Bist du dir unsicher, werden die Schuppen nicht weniger, sind gelblich-ölig oder dein Hund zeigt noch andere Auffälligkeiten, solltest du tierärztlichen Rat aufsuchen!

Therapie gegen Schuppenbildung beim Hund

Schuppen sind für deinen Hund ziemlich nervig und häufig mit Juckreiz verbunden. Je nach Ursache für den Befall kann eine entsprechende Therapie Linderung bringen.

Die Behandlung von trockener, schuppiger Haut bei Hunden hängt natürlich immer von der jeweiligen Ursache ab. Anwendung spezieller Produkte, die direkt auf die Haut aufgetragen werden, um die Symptome zu lindern. Diesesollen die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und den Prozess der Zellerneuerung normalisieren.

In der Regel lassen sich Schuppen beim Hund sehr gut mit einer tierärztlich verordneten Kur mit topischen Produkten wie DOUXO® S3 SEB, welche die Zellerneuerung regulieren, behandeln. Ist die Ursache sekundär, ist die Behandlung der Grunderkrankung unerlässlich.

Bei einer einfachen Schuppenbildung beispielsweise durch den Fellwechsel oder trockene Haut, kann ein regelmäßiges, leichtes Bürsten helfen. Außerdem solltest einmal die Pflegeprodukte für deinen Vierbeiner genau unter die Lupe nehmen.

Hat dein Hund eine Pilzerkrankung oder einen Parasitenbefall, wird deinem Hund sicherlich ein passendes Mittel dagegen verschrieben. Nicht empfehlenswert ist es allerdings, deinen Hund auf eigene Faust mit dem Rest der Salbe vom letzten Flohbefall zu behandeln!

Außerdem sollten auch andere im Haushalt lebende Tiere wie Katzen beispielsweise mitbehandelt werden, da Flöhe oder Milben unter Vierbeinern ansteckend sind. Bedenke hier, dass die Parasitenmittel für Hunde in keinem Fall für Katzen angewendet werden dürfen.

Ist die Schuppenbildung auf eine Fehlernährung oder Nährstoffmangel zurückzuführen, kann eine Futterumstellung helfen. Lasse dich diesbezüglich von deinem Tierarzt bzw. deiner Tierärztin des Vertrauens beraten. Auch bei möglichen Allergien oder Unverträglichkeiten kann ein spezielles Futter wie unser hypoallergenes Futter von Vorteil sein.

Je nach Ursache der Schuppenbildung gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die helfen können:

  • Regelmäßige Fellpflege: Bürsten regt die Blutzirkulation an, entfernt abgestorbene Hautzellen und hilft, das Fell deines Hundes gesund zu halten.
  • Ernährungsumstellung: Achte auf ein hochwertiges Futter, das reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist, um die Hautgesundheit zu fördern. Diese Fettsäuren findest du auch in Nahrungsergänzungsmitteln wie Shiny Hair oder Nature Protect von mammaly, die speziell auf die Bedürfnisse von Haut und Fell abgestimmt sind.
  • Shampoos und Pflegeprodukte: Ein mildes, feuchtigkeitsspendendes Hundeshampoo kann helfen, Schuppen zu reduzieren. Vermeide aggressive Shampoos, die die Haut deines Hundes weiter austrocknen könnten.
  • Milbenbekämpfung: Wenn du vermutest, dass Milben die Ursache für die Schuppen deines Hundes sind, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Häufig werden spezielle, medizinische Shampoos eingesetzt. Diese enthalten besondere Wirkstoffe wie Schwefel, Salicylsäure oder Ethyllactat und wirken oft sehr gut.

Es gibt auch pflegende Sprays. Eine weitere - und in der Anwendung sehr einfache - Möglichkeit sind spezielle Spot On-Präparate (z.B. Allerderm® Spot On von Virbac oder Dermoscent® Essential 6 Spot On von Selectavet). Diese enthalten viele pflegende Inhaltsstoffe (wie z.B. Ceramide) und z.B. auch essentielle Fettsäuren und wirken erfahrungsgemäß oft auch sehr gut.

In manchen Fällen kann es auch helfen, essentielle Fettsäuren (z.B. über spezielle Öle) zuzufüttern.

Bitte lassen Sie sich bei der Auswahl eines passenden Produkts (v.a. bei Shampoos) unbedingt von Ihrem Tierarzt beraten. Manche Produkte eignen sich z.B. eher bei fettiger als bei trockener Haut.

Leidet Ihr Hund unter schuppigen Liegeschwielen, kann eine pflegende Creme oder Salbe verwendet werden.

Schuppen beim Hund vorbeugen

Um einer starken Schuppenbildung bei deinem Hund vorzubeugen, ist das richtige Futter sehr wichtig. So legt eine artgerechte Ernährung den Grundstein für ein gesundes und langes Hundeleben.

Eine regelmäßige Fellpflege ist außerdem erwähnenswert. Das heißt allerdings nicht, dass du deinen Hund viel duschen solltest! Ganz im Gegenteil: Um die Haut deines Hundes nicht zu sehr zu strapazieren und den natürlichen Fettfilm, welcher als Schutzschicht dient, nicht zu zerstören, gilt beim Thema Waschen und Shampoonieren: So oft wie nötig, so selten wie möglich!

Regelmäßiges Bürsten hilft Schuppen vorzubeugen

Sofern Hautschuppen beim Hund keine genetischen Gründe haben, kannst du der Schuppenbildung mit der richtigen Fellpflege vorbeugen. Dazu gehören regelmäßiges Bürsten, eine ausgewogene Ernährung und Schutz vor Parasiten (z.B. Zecken).

Das A & O bei der Schuppenbekämpfung ist eine gesunde Hundehaut. Reicht das bei deinem Hund nicht aus, kannst du ihn mit Omega-3, Bierhefe oder Kokosöl unterstützen. Es gibt viele Mittel, die der Haut gut tun.

Um Schuppen vorzubeugen, kannst du folgende Maßnahmen in den Alltag deines Hundes integrieren:

  • Ausgewogene Ernährung: Die Hautgesundheit deines Hundes beginnt bei einer ausgewogenen Ernährung. Achte darauf, dass dein Hund alle notwendigen Nährstoffe bekommt, vor allem gesunde Fette und Vitamine.
  • Regelmäßige Fellpflege: Durch regelmäßiges Bürsten unterstützt du die Hautgesundheit deines Hundes und verhinderst die Bildung von Schuppen.

Es gibt einige Hausmittel, die helfen können, die Haut deines Hundes zu beruhigen und Schuppen zu reduzieren:

  • Kokosöl: Die enthaltene Laurinsäure wirkt antibakteriell und feuchtigkeitsspendend, was besonders bei trockener Haut hilft.
  • Omega-3-Fettsäuren: Diese Fettsäuren helfen, die Haut zu nähren.

Hausmittel gegen Schuppen beim Hund

Bei leichten Schuppen ist das einfachste Mittel, deine Fellnase zu bürsten.

Du kannst ein wenig Apfelessig in das Fell deines Hundes einmassieren.

Ein paar Tropfen Öl im Futter deines Lieblings können nicht nur helfen, sein Immunsystem zu stärken und seine Ernährung zu verbessern, sondern auch Schuppen bekämpfen. Dafür eignen sich Lachsöl, Leinöl oder Kokosöl, die mit ihren Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren die Gesundheit deines Fellfreundes unterstützen. Es kommt selten vor, aber einige Hunde können allergisch auf die verschiedenen Öle wie Kokosöl reagieren.

Die Nährstoffe von Bierhefe wirken sich positiv auf die Haut und das Fell deines Hundes aus und helfen, die Schuppenbildung zu verringern. Aber Vorsicht - leidet dein Liebling unter einer Pilzinfektion, solltest du auf Bierhefe verzichten, sie kann diese verschlimmern. Auch wenn dein Hund Anzeichen einer Allergie zeigt, solltest du die Zufuhr von Bierhefe stoppen.

Die passende Ernährung ist wichtig für deinen Hund, damit er gesund durchs Leben gehen kann. Bekommt er das falsche Hundefutter, kann sich dies u. a. durch Schuppen äußern.

Zur Vorbeugung gegen Schuppen solltest du für eine ausgewogene Ernährung bei deinem vierbeinigen Schatz sorgen. Bekommt er genügend Nährstoffe, ist das förderlich für seine Gesundheit im Allgemeinen, die sich auch auf sein Fell auswirkt: Es zeigt mehr Glanz und ist schuppenfrei.

Gehst du regelmäßig mit deinem erwachsenen Hund und auch schon mit deinem Welpen zum Tierarzt, kann schnell erkannt werden, wenn mit deinem Liebling etwas nicht stimmt. Der rechtzeitige Tierarztbesuch kann verhindern, dass Erkrankungen so schlimm werden, dass sie im Fell durch Schuppenbildung sichtbar werden. Ein weiteres Mittel zur Vorbeugung gegen Schuppen ist die richtige Fellpflege.

Um Parasiten wie Zecken frühzeitig zu bemerken, solltest du nach euren Spaziergängen das Fell deines Lieblings untersuchen. Dadurch werden dir auch Hautveränderungen auffallen. Fellpflege wie das Entfernen von loser Unterwolle beim Fellwechsel.

Schuppen beim Hund sind nicht nur unschön anzuschauen, sondern oft ein Zeichen dafür, dass etwas mit der Haut oder Gesundheit deines Hundes generell nicht stimmt. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege, einer ausgewogenen Ernährung und auch der Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel wie Shiny Hair oder Nature Protect von mammaly lässt sich das Problem oft schnell in den Griff bekommen.

Referenzen:

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  • Scott, D. W., Miller, W. H., & Griffin, C. E. (2001) - Muller and Kirk's Small Animal Dermatology
  • Stefanie Peters (2016) - DermaSkills: Dermatologie in der Kleintierpraxis - Diagnostik mit System
  • Kimberly S.

Was tun wenn der Hund Schuppen hat? (Tierarzt klärt auf)

tags: #schuppenbildung #welpe #labrador #ursachen #behandlung

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