Deutsche Schauspielerinnen mit roten Haaren: Eine Hommage an die Rothaarigen

Welche Frau möchte nicht einmal im Leben rote Haare haben? Rote Haare sind auffällig und verleihen ihren Trägerinnen eine besondere Ausstrahlung. Dieser Artikel widmet sich einigen der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, die entweder von Natur aus rothaarig sind oder sich für diese auffällige Haarfarbe entschieden haben.

Frauen mit roten Haaren haben es nicht immer leicht im Leben, denn es gibt viele Vorurteile gegen sie. Doch diese Promi-Frauen beweisen, dass rote Haare wunderschön sind!

Bekannte deutsche Schauspielerinnen und ihre Beziehung zu roten Haaren

Schauspielerinnen stehen in der Öffentlichkeit, weshalb eine gesunde Portion Selbstbewusstsein nicht schaden kann. Doch geht das überhaupt als Frau mit roten Haaren? Auch in Deutschland gibt es wahnsinnig hübsche Frauen mit roten Haaren von Natur aus.

Andrea Sawatzki

Ihr Markenzeichen sind ihre roten Haare und das breite Lachen: Andrea Sawatzki ist aus der deutschen Fernsehwelt nicht wegzudenken. Das hat sie jedoch nicht nur ihrem unverwechselbaren Look zu verdanken, sondern vor allem ihrem Schauspieltalent. Die Wahl-Berlinerin gehört zu Deutschlands Top-Schauspielerinnen ihrer Generation. Ihre Filmografie umfasst über 100 Einträge. Mitgewirkt hat Andrea Sawatzki in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen sowie Fernsehserien. Noch dazu hat sie als Sprecherin zahlreichen Charakteren in Hörbüchern und Filmen ihre Stimme geliehen - Andrea Sawatzki ist ein echtes Multitalent.

Andrea Sawatzki wurde 1963 in Schlehdorf geboren und wuchs in Vaihingen an der Enz auf. Über ihre Kindheit spricht die Schauspielerin nur ungern. Stattdessen hat sie in ihrem autobiografischen Roman "Brunnenstraße" (2022) darüber geschrieben. Darin erklärt sie, dass sich ihre Kindheit in zwei Phasen unterteilen lässt - mit einem Cut, als sie acht Jahre alt war. Die ersten Lebensjahre - die erste Phase ihrer Kindheit - verbrachte Andrea Sawatzki alleine mit ihrer Mutter. Sie lebten zwar in ärmlichen Verhältnissen, aber dennoch war es für sie eine glückliche Zeit.

Die zweite Phase hat sie offenbar weniger positiv in Erinnerung. Erst mit acht Jahren lernte Andrea Sawatzki ihren Vater kennen, als dessen Ehefrau starb. Sie selbst war das uneheliche Kind seiner Geliebten. Von da an änderte sich ihr Leben komplett. Ihre Eltern wurden ein Paar und sie wuchsen als kleine Familie zusammen. Doch nach nur wenigen gemeinsamen Jahren erkrankte Andrea Sawatzkis Vater an Alzheimer. Da ihre Mutter als Krankenschwester häufig Nachtschichten im Krankenhaus übernehmen musste, war es ihre Aufgabe, den zunehmend verwirrten Vater zu pflegen - eine schwere Zeit für die gerade mal 11 Jahre alte Andrea. In ihrem autobiografischen Roman schreibt sie, dass die folgenden vier Jahre für sie so überfordernd gewesen sind, dass sie Erleichterung empfand, als ihr Vater im Jahr 1978 starb.

Schnell schlug Andrea Sawatzki nach ihrem Abitur den Weg zur Schauspielkunst ein. Sie studierte an der Neuen Münchner Schauspielschule und absolvierte ein Praktikum bei den Münchner Kammerspielen. Nach ihrem Abschluss im Jahr 1988 spielte sie bis 1992 an verschiedenen Theatern deutschlandweit - in Stuttgart, Wilhelmshaven und München. Ende der 1980er Jahre, als sie 25 Jahre alt war, zog es Andrea Sawatzki zum Film. Sie übernahm ihre erste Filmrolle in der Theaterverfilmung "Faust - Vom Himmel durch die Welt zur Hölle". In den 1990er-Jahren war sie in mehreren Fernsehserien zu sehen. 1997 gelang dann ihr Durchbruch als Alma Siebert in dem Kinofilm "Die Apothekerin".

Für viele Schauspieler:innen ist eine Rolle in der ARD-Kult-Krimireihe "Tatort" der Schlüssel zum Erfolg. Auch Andrea Sawatzki wurde durch ihre Verkörperung der Hauptkommissarin Charlotte Sänger einem großen Publikum bekannt. Von 2001 bis 2009 löste sie zur Primetime zahlreiche Mordfälle und begeisterte dabei unzählige Krimi-Fans. Doch wer hätte das gewusst? Die Rolle als Hauptkommissarin Charlotte Sänger war nicht ihre erste in der Krimireihe. Zwischen 1991 und 2001 hatte sie schon in vier "Tatort"-Produktionen in Gastrollen mitgewirkt.

In einem Interview mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) verriet Andrea Sawatzki 2020, dass sie ein echter Familienmensch ist und ihre Kinder für sie "das Schönste und Wichtigste" sind. Warum sie erst mit 36 Jahren Mutter wurde, erklärte sie damit, dass sie erst spät den richtigen Mann fand. Seit 1997 ist Andrea Sawatzki mit ihrem Schauspielerkollegen Christian Berkel liiert und seit 2011 auch verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Söhne: Moritz und Bruno. Andrea Sawatzki und ihr Mann Christian Berkel teilen nicht nur das Bett, sondern gelegentlich auch das Set miteinander. Schon mehrfach stand das Ehepaar gemeinsam vor der Kamera. Ein Problem ist das aber bisher nie gewesen, so Sawatzki im Gespräch mit dem RND - ganz im Gegenteil. Die gemeinsame Arbeit macht ihr viel Spaß, da beide in einer solchen Situation professionell sind und ihr Privatleben und den Job trennen können.

Andrea Sawatzki ist nicht nur als Schauspielerin bekannt: Seit 2004 arbeitet sie auch als Hörbuch- und Synchronsprecherin. Seither wirkte sie fast jährlich an diversen Film- und Hörbuch-Produktionen mit. Und: Ihr Roman "Brunnenstraße" (2022) war nicht ihr erstes Werk als Schriftstellerin. Ihr erster Roman "Ein allzu braves Mädchen" erschien bereits im Jahr 2013 - natürlich inklusive Hörbuch.

Lange zweifelte Andrea Sawatzki daran, ein Familienmensch zu sein. Das änderte sich, als sie den Schauspieler Christian Berkel kennenlernte, mit dem sie seit Ende der 90er-Jahre zusammenlebt und den sie 2011 heiratete - und bis heute glücklich ist. "Ich kann es jedem nur empfehlen zu heiraten! Wir finden es beide nach wie vor sehr schön. Es verändert sich zwar letztlich nur wenig, aber es ist einfach toll, einen Ring zu tragen, zu sagen: 'mein Mann' - obwohl ich das schon lange vor der Hochzeit immer getan hatte.

Ähnlich wie in ihrer Ehe lief es auch schulisch und beruflich schon immer rund. Nach einem Studium an der "Neuen Münchner Schauspielschule" und einem Praktikum bei den "Münchner Kammerspielen" folgten von 1988 bis 1992 Engagements an Bühnen in Stuttgart, Wilhelmshaven und München. Der große Durchbruch gelang Andrea Sawatzki dann aber im Film. Einem breiten Publikum bekannt wurde Andrea Sawatzki 1997 durch ihre Rolle als Alma Siebert im Film "Die Apothekerin" nach dem Roman von Ingrid Noll.

Der Bekanntheitsgrad Andrea Sawatzkis stieg sprunghaft an, als sie 2001 die Rolle der "Tatort"-Kommissarin Charlotte Sänger übernahm, die sie bis 2009 verkörperte. Dabei kam es ihr sehr entgegen, dass sie die Figur entscheidend mitprägen konnte. "Ich möchte generell mit meinen Rollen anecken und überraschen", erklärt sie. Auch in vielen Fernsehfilmen hatte sie Gelegenheit, ihr vielseitiges Talent zu beweisen, so z.B. in "Das Schneckenhaus" (2006), "Entführt" (2009) und "Meine Tochter, ihr Freund und ich" (2012), ebenso wie in Fernsehmehrteilern wie "Der König von St.Pauli" (1998) oder "Die Manns" (2001).

Wie sehr sie bei Kritikern und Publikum gleichermaßen ankommt, beweisen die vielen Auszeichnungen, die sie erhalten hat, dazu gehören so der Adolf-Grimme-Preis (2005), der Deutsche Comedypreis (2006) und der Bayerische Fernsehpreis (2011). Neben Film und Fernsehen beweist Andrea Sawatzki noch auf vielen anderen Gebieten Können. Doch das Schreiben, auch wenn sie schon seit Schulzeiten ein Talent dafür hat, geht Andrea Sawatzki nicht immer leicht von der Hand. "Wenn ich mich hinsetze in dieser Einsamkeit, hat das erst mal was Lähmendes. Irgendwann wird man aber zum Glück von einer Art Sog erfasst, und es fließt. Doch man muss sich schon einlassen und disziplinieren. Also als allzu meditativ empfinde ich das nicht, obwohl das ja mitunter gern etwas romantisiert dargestellt wird.

Daneben singt sie - 2012 gab sie eine Reihe von Chansonabenden - und tanzt - so wie 2011 bei "Let's Dance". Außerdem betätigt Andrea Sawatzki sich als Synchronsprecherin, so 2010 im Trickfilm "Der fantastische Mr.Fox", wo sie Mrs. Fox sprach, während ihr Mann Christian Berkel Mr. Fox seine Stimme lieh. Und in "Der gestiefelte Kater", wofür sie 2012 mit dem "Deutschen Animations-Sprecherpreis" beim Trickfilmfestival in Stuttgart ausgezeichnet wurde.

Im Jahr 2016 war die Power-Frau dann gemeinsam mit ihrem Mann in der TV-Show ''Grill den Henssler“ zu sehen, wo sie ihr Glück beim Kochen versuchte. Besiegen konnte das Paar Steffen Henssler zwar nicht, lieferte aber trotzdem eine gute Performance ab! Ein buntes Axolotl sang sich 2021 in ''The Masked Singer“ auf Platz drei und begeisterte bis zuletzt die Zuschauer. Unter der Maske verbarg sich niemand Geringeres als Andrea Sawatzki! Mit Songs von Britney Spears und den Beastie Boys stellte die Schauspielerin ihr Gesangstalent unter Beweis. Es scheint nichts zu geben, was Andrea nicht drauf hat!

Ihre Söhne Moritz und Bruno wurden 1999 und 2002 geboren. Auch ihr soziales Engagement konzentriert sich auf Kinder: 2007 war sie Patin des "Deutschen Kinderpreises", 2015 wurde sie Schirmherrin von "Ein Platz für Kinder". In ihrem Zuhause in Berlin geht es mit Kindern und Hunden lebhaft zu: "Ich stecke mir Ohropax in die Ohren, wenn alle um mich herumtoben, und schließe die Tür" - das klingt nach der Aussage einer Frau, der es heute wunderbar gelingt, Familie und Karriere zu verbinden.

Andrea Sawatzkis Farbgebung variiert zwar immer leicht, wurde aber noch nie umgefärbt. Die 52-Jährige macht die roten Haare zu ihrem Markenzeichen.

Emma Bading

Seit 2009 ist Palina Rojinski aus der deutschen Fernseh-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Wir haben ihre schönsten Fotos für Euch gesammelt. Seit 2009 ist Palina Rojinski aus der deutschen Fernseh-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Als Moderatorin für verschiedenste Formate macht sie seit jeher eine gute Figur. Inzwischen stehen zahlreiche namhafte Formate in ihrer Vita. In ihrer Freizeit entspannt Palina Rojinski gerne am Meer. So wie hier auch.

Oder hier. Ihren Körper bringt sie durch viel Sport in Form. Weiteres Beispiel gefällig? Bitteschön! Auf ihrem Instagram-Account gewährt sie ihren Fans immer wieder Einblicke in ihr Privatleben. Ihre treuesten Fans wissen schon lange: Palina ist Hunde-Fan! Auch als Werbebotschafterin ist die gebürtige Russin beliebt. Hier steht sie für ein Haarpflege-Produkt bereit. Sport kommt bei der schönen Moderatorin nicht zu kurz. In der Pause darf es dann gerne mal ein Selfie sein. Hier posiert Palina mit einer Personal-Trainerin für einen Schnappschuss. Was will uns die schöne Moderatorin sagen? Auch das klassische Abendkleid kann die Rothaarige tragen. Wir erwähnten es bereits: der Rote Teppich und Palina - das passt! Wem streckt die Schauspielerin denn hier die Zunge raus? Auch von eisigen Temperaturen lässt sich Palina nicht die Laune verberben. Auch extravagante Outfits gehören zu ihrem Repertoire.

Palina Rojinski wurde am 21. April 1985 im russischen Leningrad geboren. Im März 1991 zog sie mit ihrer Familie nach Berlin. Drei Jahre später gelang ihr dann als Co-Moderatorin von „MTV Home“ gewissermaßen ihr Durchbruch. Schnell wurde sie fester Bestandteil des Teams um Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Mit dem Wechsel von MTV zum Pay-TV-Sender ging sie zu VIVA. Parallel wurde sie Bestandteil des „neoParadise“-Teams, das zuvor als „MTV Home“ bekannt gewesen war. In der Kult-Serie „Jerks“ spielte sie sich in der zweiten Staffel selbst.

Die Berlinerin Emma Bading debütierte 2012 im Kinofilm Halbschatten. Für ihre Rollen in „Die Kleinen und die Bösen“ und „Lucky Loser“ war sie für den Deutschen Förderpreis Schauspiel nominiert. Das Fernsehpublikum kennt Emma Bading u. a. als rebellischen Teenager Sophie in der ARD-Reihe „Der Usedom-Krimi“. In der Komödie „Meine teuflisch gute Freundin“, die am 28. Juni im Kino startet, spielt sie die Teufelstochter Lilith. Für das Azubi+-Magazin, das am 25. Juni erscheint, hat sich Emma Gedanken zum Thema Ausbildung gemacht.

Deine Eltern sind beide Schauspieler. Wann entstand bei Dir der Wunsch, Schauspielerin zu werden? Emma Bading: Bist heute noch nicht. Nein Spaß! Mit zwölf Jahren habe ich angefangen mich auszuprobieren und zu schrecklichen Werbecastings zu gehen. Als die Castings und Filme immer anspruchsvoller wurden, hat es mir richtig Spaß gemacht zu drehen. Den Wunsch hatte ich also nie so richtig und als Schauspielerin habe ich mich erst vor circa zwei Jahren angefangen zu bezeichnen.

Kam für Dich jemals ein anderer Job in Frage? Emma Bading: Hebamme, weil ich diesen enormen Drang habe, anderen zu helfen. Das kommt bei der Schauspielerei echt zu kurz. Das Erlebnis die ersten Sekunden eines neuen Lebens zu sehen, dass ist doch fantastisch. Und … naja…irgendwann wollte ich auch mal Fußpflegerin werden, aber keine Ahnung mehr wieso.

Du bist gerade 20 geworden und hast die Schule beendet. Hast Du dir je Gedanken über das Thema Ausbildung oder Studium gemacht? Emma Bading: Klasse die Schule abgebrochen, um als Schauspielerin mein Geld zu verdienen. Und diese Entscheidung habe ich bis jetzt nicht bereut. Zur Zeit denke ich außerdem noch über ein Studium der Filmregie nach, um mich dem zu widmen, was mich auch sehr interessiert.

Sowohl in „Halbschatten“, als auch in „Weiter als der Ozean“ und „Der Usedom-Krimi“ hast du einen rebellierenden Teenager gespielt. Jetzt als Teufelstochter Lilith rebellierst du sogar gegen den Teufel persönlich. Was reizt Dich an dieser Art von Rolle besonders? Emma Bading: „An der Leine fängt der Hund keinen Hasen“. Man muss eben rebellieren um Neues zu erschaffen. Ich finde es wichtig, dass man oft Dinge hinterfragt und auch mal gut Konter gibt! Nur so schafft es zum Beispiel Sophie im Usedom-Krimi diese ganzen Familiengeheimnisse aufzudecken. Und abgesehen davon, dass ich es persönlich wichtig finde, macht es einfach Spaß flapsige Rollen zu spielen.

Wie ließen sich Dreharbeiten und die Schule im Alltag vereinen? Emma Bading: Manch eine Schule hat mich mehr unterstützt, manch eine weniger. Ich habe oft in den Ferien gedreht und sonst habe ich den Stoff irgendwie nachgeholt gekriegt. Ich bin sehr ehrgeizig. Das hat mir natürlich auch geholfen zwischen Arbeit und Schule die Waage zu halten. Was gibst Du Menschen in deinem Alter für einen Rat bezüglich Ausbildung im Allgemeinen und der Schauspielerei im Speziellen? Emma Bading: Es ist einfach wichtig, dass man wenigstens ungefähr weiß, was man will. Es gibt in unserer heutigen Konsumgesellschaft so viel Auswahl, dass viele Jugendlichen sich immer alles offen halten wollen. Das halte ich für Humbug. Entscheidet euch für eine Ausbildung oder ein Studium, das ihr geil findet und lasst euch nicht von den Ängsten der älteren Generation stoppen. Selbst wenn ihr, wie ich, „einfach nur“ arbeitet ohne es wirklich gelernt zu haben, dann steht dahinter. Das ist alles was zählt!

Lilith ist ja nicht vom Grund aus böse. Sie hilft Greta dabei, aus ihrem sehr behüteten Leben auszubrechen, um ihre eigenen Wünsche zu erkennen. Aus Böse wird quasi Gut? Emma Bading: Naja da stellt sich ja die Frage: Was ist eigentlich Gut und was ist Böse? Das hängt ganz davon ab, aus welcher Perspektive man das betrachtet. Ich sage immer: Die Mischung macht's! Wir wollen hier nicht eine ganze Welt voller schüchterner Strickkleidermenschen, aber auch nicht nur die manipulativen Teufelchen. Aber wenn wir ehrlich sind, haben wir immer beides in uns.

In der Einstiegsszene sieht man, dass Lilith via Internet böse ist und gerne ein Mobbing anzettelt. Wie schattest Du dich selbst gegen so etwas ab? Emma Bading: Ich habe zum Bespiel letzte Woche mein Instagram-Account gelöscht, damit ich mich nicht immer so schlecht fühle, und denke, dass alle viel besser sind als ich. Ich glaube nur den Meinungen über mich von meinen Freunden und Verwandten. Nur sie kennen mich wirklich und auch nur sie haben das Recht dazu, mich einzuschätzen.

Hast Du dir für deine Figur selbst einen Hintergrund überlegt oder wie hast Du sie dir persönlich angelegt? Emma Bading: Oh das ist strengstens geheim! Ich mache mir immer viele Gedanken vorab. Wie lebt sie? Wen mag sie? Was hasst sie? Was ist ihr Traum? Und so weiter eben…

Der Film erzählt eine typische Vater-Tochter-Geschichte mit alltäglichen Meinungsverschiedenheiten und Missverständnissen. Hast Du dir den Teufel anfangs anders vorgestellt? Emma Bading: Ja klar! Ich dachte erst, er hätte so lange schwarze Haare und ein fahles bleiches Gesicht. Ich finde es super, dass in unserem Film die Rolle weit weg von diesem typischen Teufelsklischee ist.

Als Lilith hast Du rote Haare. Wie hat die Typveränderungen beim Spielen geholfen oder dies beeinflusst? Emma Bading: Maske und Kostüm helfen super, um sich in seine Rolle einzufinden. Diese rote Mähne war schwer auf dem Kopf aber auch super elegant. Ganz anders als meine dünnen Härchen. Das macht gleich ein ganz anderes Feeling!

Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere prominente Rothaarige

Nicht nur deutsche Schauspielerinnen tragen rote Haare. Auch international gibt es viele bekannte Persönlichkeiten, die sich für diese Haarfarbe entschieden haben oder von Natur aus rothaarig sind. Hier eine kleine Auswahl:

  • Christina Hendricks
  • Nicole Kidman
  • Julianne Moore
  • Lindsay Lohan

Diese Frauen beweisen, dass rote Haare in all ihren Nuancen wunderschön sind und eine starke Persönlichkeit unterstreichen können.

Hier ist eine Tabelle mit einigen der genannten Schauspielerinnen und ihren roten Haarfarben:

Schauspielerin Haarfarbe Bekannt für
Andrea Sawatzki Rot Tatort, Die Apothekerin
Emma Bading Rot (als Lilith) Meine teuflisch gute Freundin, Usedom-Krimi
Christina Hendricks Rot Mad Men
Nicole Kidman Rot Vielfältige Filmrollen

Nicht zu vergessen sind auch weitere prominente Rothaarige wie Barbara Meier, die Germany’s Next Topmodel gewann und Rupert Grint, bekannt als Ron Weasley aus den Harry-Potter-Filmen.

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