Umwelt- und hautfreundliche Haarpflege auf natürlicher Basis erfreut sich zunehmend immer größerer Beliebtheit. So zählt auch die saure Rinse zur perfekten Ergänzung Deiner regelmäßigen Haarwäsche mit dem richtigen Bio Shampoo. Klingt komisch, ist aber sehr effektiv für eine Stärkung der Kopfhaut und dem Bändigen von widerspenstigem und stumpfen Haar. Als saure Rinse wird ein Essig-Wasser-Gemisch bezeichnet, das als Haarspülung verwendet werden kann. Nach dem Haarewaschen wird die Rinse wie eine Spülung verwendet. Sie entfernt die letzten sämtlichen Rückstände aus dem Haar, was es wieder leichter kämmbar macht und es in neuem Glanz erscheinen lässt. Ein wahres Wundermittel also.
Die Lösung ist älter als jeder Conditioner: Unsere saure Rinse bringt dein Haar mit Apfelessig zum Strahlen - ganz ohne Chemie, dafür mit Wow-Effekt. Und das Beste: Sie kostet dich weniger als 50 Cent pro Anwendung. Hier zeigen wir dir mehr über die saure Rinse. Eine saure Rinse ist schnell selbstgemacht. Eine saure Rinse wirkt wie eine Spülung, die du nach der Haarwäsche über deinen Kopf gibst. Doch anders als herkömmliche Pflegeprodukte verzichtet sie komplett auf synthetische Zusatzstoffe und kann leicht selbst hergestellt werden.
Eine saure Rinse ist ein bewährtes Hausmittel, das die Haare ganz natürlich wieder zum Strahlen bringt. Wie Sie die natürliche Spülung mit Balsamico selber machen, erfahren Sie bei uns! Die saure Rinse ist eine einfache, natürliche Methode, um Ihr Haar gesund, glänzend und geschmeidig zu halten. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um diese Pflegeroutine in Ihre Haarpflege einzuführen und erleben Sie die Verwandlung Ihrer Haare.
Konventionelle Shampoos und hochdosierte, aggressive Haarpflegeprodukte haben häufig den Effekt, die Schuppenschicht Deiner Haare stark aufzurauen. Doch nicht nur die falschen Haarpflegeprodukte, sondern auch Leitungswasser mit erhöhtem Kalkgehalt schädigt Dein Haar und lässt es schnell ganz schön alt aussehen. Eine saure Rinse, also kaltes Essigwasser, setzt nun genau an diesem Problem an, indem es nach der Haarwäsche Deine Schuppenschicht wieder schließt und zusätzlich Kalkrückstände effektiv neutralisiert. Die aufgerauten Haarstrukturen und abstehenden Schuppen, die dazu führen, dass Dein Haar steif und matt wirkt sowie Frizz begünstigen, kannst Du somit mit der selbstgemachten Rinse allmählich wieder schließen. Zusätzlich gleichst Du noch den pH-Wert Deiner Kopfhaut aus und schenkst Deinem Haar auf einfachem Wege Stabilität und Glätte. Du ersetzt so auf natürlichem Wege silikonhaltige Haarspülungen, die einen ähnlichen kurzfristigen Effekt haben, Deinem Haar allerdings langfristig schaden können.
Für die Herstellung einer klassischen sauren Rinse brauchst Du nichts weiter als haushaltsübliche Utensilien. Und schon ist Deine erste selbstgemachte Rinse fertig, die Du einfach nach Deiner regelmäßigen Haarwäsche auf Deinem Kopf auftragen kannst um sie leicht in die Haare und Kopfhaut einzumassieren. Die saure Rinse funktioniert übrigens wie eine Leave-in Spülung, Du musst sie also danach nicht auswaschen. Der Essiggeruch verflüchtigt sich kurze Zeit nach dem Trocknen Deiner Haare ganz von selbst!
Du mischst die Rinse am besten in einem Behälter mit praktischem Ausguss (z.B. Bio Apfelessig eignet sich aufgrund der zahlreichen Mineralien und der entzündungshemmenden Wirkung der enthaltenen Antioxidantien besonders gut für Deine Rinse. Wichtig ist, dass die saure Rinse immer frisch und bestenfalls kalt zubereitet wird, da warme Rinsen erfahrungsgemäß tatsächlich weniger Wirkung zeigen. Du kannst die Rinse im Grunde für jeden Haartypen anwenden, besonderer Beliebtheit erfreut sich das Essiggemisch vor allem bei Haaren, die zu starker Trockenheit oder starker Talgproduktion neigen.
Neben der Rinse mit Apfelessig gibt es noch viele weitere Ideen für saure Rinsen, die Du gezielt auf Deine Haarfarbe anpassen kannst. Zitronensaft, Zitronensäure oder Kräuteressige wie Rosmarin- oder Lavendelessig sind beliebte Alternativen. Du kannst anstelle von Apfelessig auch einen anderen natürlich hergestellten Essig verwenden, egal ob Balsamico-Essig, Weinessig oder Kräuteressig. Balsamico-Essig, Obstessig, Kräuteressig aber auch Zitronensaft und Zitronensäure sind möglich. Die Dosierung der Zitronensäure sollte allerdings mit einem halben bis einem Teelöffel auf einen Liter Wasser genügen.
Allgemein empfehlen wir eine saure Rinse vor allem dann, wenn Du bei Deiner Haarwäsche auf ein festes Shampoos (sogenannte Haarseife) zurückgreifst. Haarseifen an sich sind nichts schlechtes, ganz im Gegenteil, sie schonen die Umwelt, da sie meistens ohne Verpackung auskommen. Allerdings können feste Shampoos starke Rückstände in Form von Seifenresten hinterlassen. In Kombination mit kalkhaltigem Wasser bildet sich dann häufig die sogenannte "Kalkseife". Natürlich kannst Du auch bei einer Haarwäsche ohne Haarseife auf eine saure Rinse zurückgreifen.
Gib in eine leere Flasche mit einem Liter kaltem Wasser zwei Esslöffel Apfelessig. Die saure Rinse muss dann nicht nochmal ausgespült werden. Vor dem Duschen mischen Sie in einem Behältnis mit einem Liter Fassungsvermögen 1 l Leitungswasser und 4 - 5 EL naturtrüben Apfelessig. Waschen Sie Ihre Haare wie gewohnt mit Shampoo oder Haarseife. Nachdem Sie das Haarwaschmittel gründlich ausgespült haben, verteilen Sie die Wasser-Essig-Mischung sorgfältig in den Haaren. Dann massieren Sie die Spülung noch leicht an den Haarwurzeln ein.
Am Abend herstellen. So hat man am kommenden Morgen keine Arbeit und kann die fertige saure Rinse gleich benutzen. Haare mit einer Haarseife oder Greendoor Shampoo waschen. Seifenreste mit Wasser ausspülen. Danach die saure Rinse langsam über alle Haare fließen lassen. Nicht mehr auswaschen, sondern im Haar lassen und Haare vorsichtig mit dem Handtuch abtrocknen.
Anschließend die Balsamico-Spülung über die nassen Haare gießen oder sprühen und gut in die Kopfhaut und das Haar einmassieren. Dabei die Spitzen nicht vergessen und schließen Sie am besten die Augen. Ein paar Minuten ruhen lassen und nicht ausspülen. Idealerweise sollte die saure Rinse als leave-in-Spülung verwendet werden. Sie sollte also nicht ausgespült werden.
Wäsche mit Haarseife: Wenn Du Deine Haare mit Haarseifen wäschst. Das spült die oft hartnäckigen letzten Seifenrückstände aus und sorgt für mehr Glanz. Kalkhaltiges Wasser: Wenn Du bei Dir zu Hause sehr kalkhaltiges Wasser hast, tut die saure Rinse Deinen Haaren ebenfalls gut. Du kannst übrigens den Kalkgehalt in deiner Leitung anhand der Wasserhärte festellen, indem Du bei Deinem örtlichen Wasserwerk einmal nachfragst. Diese sind nämlich dazu verpflichtet die Wasserhärte mindestens einmal im Jahr zu veröffentlichen.
Für eine extra Portion Pflege kannst Du zusätzlich einen Conditioner für die Spitzen verwenden und danach noch eine Rinse auftragen. Du musst die saure Rinse nicht bei jeder Haarwäsche anwenden. Eine saure Rinse ist Dir zu aufwändig, zu öko oder Du möchtest erst gar nicht auf Conditioner von Pakahi verzichten müssen? Kein Problem, auch unsere Conditioner haben einen ganz ähnlichen Effekt wie eine Rinse. Sie sind zusätzlich super sanft zu empfindlicher Kopfhaut und reizen weniger als eine saure Rinse. Und der Clou: sowie auch unsere Bio Shampoos erfüllen Dir auch unsere Multitasking-fähigen Bio Conditioner immer gleich zwei Wünsche in einem. Dadurch sind sie eine super Alternative zur sauren Rinse.
Dosierung: Eine saure Rinse mischst du aus 1 Liter kaltem Wasser und 1-2 Esslöffeln Apfelessig. Das Apfel-Essig-Gemisch kannst Du aufgrund der milden Säuerlichkeit übrigens nach jeder Haarwäsche anwenden, es empfiehlt sich auch mindestens eine Anwendung pro Woche. 1-2 Mal pro Woche reichen aus.
Gefärbtes Haar: Vorsicht ist allerdings bei gefärbten Haaren geboten. Wenn Du Deine Haare gefärbt hast, solltest du unbedingt bis zum Ende weiterlesen. Falls Du Dir die Haare mit Ammoniak- und silikonhaltigen Mitteln gefärbt hast, solltest Du auf eine Apfelessig-Rinse besser gänzlich verzichten, da die Farbe sonst schneller als gewollt ausgewaschen werden kann. Wenn Du Dir die Haare brünett oder rötlich gefärbt hast, haben wir gleich zwei super Tee-Tipps für Dich: Rotbuschtee verfeinert mit etwas säuerlichem Zitronensaft oder Hibiskustee sorgt ebenfalls für Farbglanz pur. Bei frisch gefärbtem Haar solltest du auf Apfelessig verzichten, da er die Farbe schneller verblassen lassen kann.
Empfindliche Kopfhaut: Ebenfalls aufpassen solltest Du, wenn Du merkst, dass Deine Haare nach der sauren Rinse nicht weicher und glänzender, sondern trockener und störrischer werden oder Deine Kopfhaut zu jucken oder brennen beginnt. Eine saure Rinse kann bei empfindlicher oder gereizter Kopfhaut zu Trockenheit, Brennen oder Juckreiz führen - vor allem, wenn der Apfelessig zu hoch dosiert ist.
Nicht ausspülen: Die saure Rinse muss dann nicht nochmal ausgespült werden. Die Rinse muss streng genommen nicht ausgespült werden. Der Geruch verfliegt, wenn die Haare trocken sind.
Wasserqualität: Da warmes Wasser meist kalkhaltiger als kaltes ist, sollten Sie nicht nur für die Haarwäsche, sondern auch für die Herstellung der sauren Rinse kaltes Wasser verwenden.
Unverdünnte Anwendung vermeiden: Niemals Apfelessig unverdünnt anwenden! Er kann die Haare schädigen und die Kopfhaut reizen.
Silikone vermeiden: Verwenden Sie am besten keine Haarpflegeprodukt mit Silikonen. Auch wenn sie kurzfristig dafür sorgen, dass Ihre Haare geschmeidiger sind, trocknen Silikone die Haare auf lange Sicht aus und beschweren es, sodass die Wirkung der sauren Rinse verringert wird.
Regelmässigkeit: Bei regelmäßiger und langfristiger Anwendung kann die saure Rinse Deinem Haar sogar die schädlichen Silikone entziehen! Damit das klappt, solltest du natürlich keine Pflegeprodukte mehr verwenden, die gefährliche Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene oder Sulfate enthalten.
Geruch: ABER: Er kommt auch wieder, wenn die Haare wieder nass werden, z.B. im Regen oder wenn man beim Sport viel schwitzt!
Mit einer sauren Rinse baust du die normale Struktur deiner Haare wieder auf. Die saure Rinse erfüllt die Funktion einer Haarspülung. Diese Methode war früher wohl gar nicht so unüblich! Eine saure Rinse ist biologisch komplett abbaubar und vollkommen harmlos. Umweltfreundlicher geht's nur noch, wenn ihr aus Apfelresten (von Äpfeln aus den eigenen Garten 😝) den Apfelessig selber macht. Ja, das geht!
Die saure Rinse ist eine einfache und kostengünstige Methode, um Ihrem Haar Glanz, Geschmeidigkeit und Gesundheit zu verleihen. Ob mit Apfelessig, Zitrone oder Kräutern - probieren Sie aus, welche Variante für Ihr Haar am besten geeignet ist, und genießen Sie die natürlichen Vorteile dieser traditionellen Haarpflege.
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