Silk'n Infinity Haarentfernung: Erfahrungen und Testbericht

Wer träumt nicht von langanhaltend glatter Haut - und das ohne ständiges Rasieren? IPL-Geräte für zu Hause versprechen genau das und sind beliebter denn je. Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen mit dem Silk'n Infinity Haarentfernungsgerät und bietet einen umfassenden Testbericht zu Effizienz, Anwendung und Ergebnissen.

Was ist Silk'n Infinity?

Silk’n möchte eine schmerzfreie und dauerhafte Alternative zu traditionellen Haarentfernungsmethoden wie Rasieren, Waxing oder Epilieren bieten und setzt dazu auf eine eigens entwickelte Technologie namens eHPL. Dahinter verbirgt sich eine Kombination aus optischer und galvanischer Behandlung: Mit starken Lichtimpulsen sollen die Haarwurzeln zuverlässig abgetötet und der Haarwuchs nach Abschluss der Behandlungsserie so um mehr als 90 Prozent reduziert werden.

Damit das optimal funktioniert, kombiniert Silk’n starke Lichtimpulse mit Stromimpulsen, die die Poren öffnen und so eine schonendere und effektivere Behandlung erlauben sollen. Aufgrund der langen Anwendungszeit macht ein Start im Herbst/Winter auch mehr Sinn, da die Ergebnisse dann im Sommer auch richtig zu sehen sind.

Funktionsweise der eHPL-Technologie

Die innovative eHPL-Technologie von Silk'n kombiniert optische und galvanische Behandlung für eine effektive Haarentfernung. Starke Lichtimpulse zielen darauf ab, die Haarwurzeln abzutöten, während Stromimpulse die Poren öffnen, um eine schonendere und effektivere Behandlung zu ermöglichen.

Vorbereitung und Anwendung

Vor der Behandlung gilt es zunächst, alle zu behandelnden Stellen zu rasieren, denn laut Handbuch funktioniert die Behandlung dann am besten, wenn die Haare schon wieder einige Millimeter nachgewachsen sind. Als nächstes muss die Intensitätsstufe auf einer Skala von 1 bis 5 ermittelt werden, was sich aus Handbuch oder App, Hautfarbe und Körperpartie ableitet - in meinem Falle Stufe 4. Das Praktische daran: Im Gegensatz zu anderen Systemen funktioniert eHPL von Silk’n mit so ziemlich jeder Haut- und Haarfarbe - sehr gut!

Nach dem Einschalten läuft im Silk’n Infinity sofort ein gut hörbarer Lüfter an, der das Innere des Haarentferners kühlen muss, da die Lichtblitze ja doch einiges an Leistung schlucken. An entspanntes Abblitzen beim Fernsehen ist da nicht mehr zu denken - dafür müssen schon Kopfhörer her.

Eine LED an der Unterseite des Silk’n Infinity gibt Auskunft über die gewählte Intensitätsstufe. Nachdem diese korrekt eingestellt ist, kann die Behandlung starten: Ich setze den Barcodescanner-ähnlichen Apparat auf meinen Unterschenkel und drücke auf den großen Knopf auf der Oberseite. Ein integrierter Hautsensor prüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind und puff erhellt ein Blitz das Zimmer und es riecht ganz leicht nach verbranntem Haar. Aber Achtung: Man darf mit dem Silk‘n nicht auf Tätowierungen kommen, denn das schmerzt ordentlich.

Nach gleichem Schema fahre ich fort und blitze so Hautpartie um Hautpartie ab. Es ist dabei nicht immer einfach, die schon behandelten Stellen von den unbehandelten Stellen zu trennen, das nicht besonders große Lichtaustrittsfenster des Infinity macht das auch nicht gerade einfach. Schmerzhaft ist es jedoch nie.

Die Anwendung kann dabei übrigens auf zwei verschiedene Arten erfolgen: Entweder setze ich den Silk’n Infinity jedes Mal an und löse einzeln aus oder ich halte einfach die Auslösetaste gedrückt und ziehe ihn über die Haut, während das Gerät etwa im Sekundentakt kontinuierlich blitzt - so lässt sich einiges an Zeit sparen.

Manchmal streikte das Gerät mitten in der Behandlung aus mysteriösen Gründen und wollte einfach keinen Blitz mehr auslösen.

Silk'n Infinity How To Tutorial

Die Silk'n Infinity App

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Infinity-Systems von Silk’n ist die zugehörige App: Diese ist für Android und iOS erhältlich und nimmt, einmal installiert, per Bluetooth Verbindung zu Silk’n Infinity auf. Nun erklärt die App alle erforderlichen Schritte zur Behandlung und hilft mit ein paar Fragen bei der Auswahl der nötigen Intensitätsstufe.

In der App lassen sich Behandlungen planen, sodass ich rechtzeitig daran erinnert werde. Das erweist sich im Praxiseinsatz als sehr hilfreich, da die Behandlungen ein paar Wochen auseinander liegen. Ebenfalls protokolliert die App alle durchgeführten Behandlungen und die Anzahl der ausgelösten Blitze. Co-Testerin Anne hatte zwei Mal Verbindungsprobleme mit der App, was das Tracken der Behandlung natürlich verhindert - sehr ärgerlich.

Wer kein Smartphone besitzt oder die App nicht verwenden möchte, kann natürlich auch ganz ohne App agieren - muss sich dann aber merken, wann die nächste Behandlung fällig ist.

Testergebnisse und Fazit

Für die Anwendung, besonders an den Beinen, sollte man genügend Zeit einplanen. Es dauert in der Regel 30 Minuten oder länger, um die Beine sauber abzufahren. Besonders dadurch, dass ein erstes Ergebnis erst nach fünf bis sechs Behandlungen zu sehen ist, muss man sich am Anfang sehr disziplinieren, die Anwendungen sauber und regelmäßig durchzuführen, denn nur dann ist auch mit Erfolg zu rechnen. Die Anwendungen finden zu Beginn alle zwei Wochen, später alle vier Wochen statt.

Kollegin Anne zieht als Fazit: Gestartet habe ich die Behandlung am 8. März 2017, nach drei Monaten waren erste Ergebnisse auszumachen. Vor dem Silk’n musste ich mindestens zwei Mal in der Woche meine Beine rasieren, jetzt reicht bereits ein Mal pro Woche. Von dem Versprechen, dass die Haare komplett entfernt werden, bin ich aber noch ein Stück entfernt. Für mich persönlich wäre das Gerät nichts - dazu bin ich zu ungeduldig. Dann lieber ab und zu für zwei bis drei Minuten die Beine rasieren.

Und ich resümiere: Ich habe die Behandlung ebenfalls im März gestartet und Mitte des Jahres erste Ergebnisse gesehen. Statt einer Rasur alle vier bis fünf Tage tun es nun auch mal zehn Tage oder gar zwei Wochen, ohne dass die Beine zu stoppelig werden. Das Versprechen einer schmerzfreien Behandlung kann Silk’n Infinity erfolgreich einlösen.

Die Haarentfernung mit Silk’n eHPL an sich ist einfach, komfortabel und nahezu schmerzfrei. Der Zeitaufwand ist hoch und es dauert bis Ergebnisse zu sehen sind.

Vergleich mit anderen IPL-Geräten

Während unseres Tests haben wir verschiedene Aspekte der IPL-Geräte untersucht, darunter Benutzerfreundlichkeit, Schmerzempfinden und natürlich die Wirksamkeit der Haarreduktion. Beim Auspacken fällt schnell auf, wie unterschiedlich die Geräte hinsichtlich Ausstattung und Zubehör sind. Vom Etui bis zu den Aufsätzen gibt es einige Details, die den Anwendungskomfort und die Vielseitigkeit der Geräte spürbar beeinflussen und letztlich vielleicht auch darüber entscheiden, ob das Gerät langfristig zur beliebten Beauty-Routine gehört oder zum Staubfänger wird.

Das günstigste Modell, der Silk’n Infinity Fast, wird in einer kompakten Box mit einem funktionalen Etui geliefert, das einen soliden, aber einfachen Schutz bietet. Das Gerät selbst ist mit einem universellen Aufsatz ausgestattet, der für verschiedene Körperpartien geeignet ist. Spezielle Aufsätze für empfindlichere Bereiche wie Gesicht oder Bikinizone fehlen hier jedoch, was die Flexibilität einschränkt.

Der rund 150 Euro teurere Silk’n Seven bietet eine umfassendere Ausstattung. Er enthält ein Reinigungstuch und drei Aufsätze, die gezielt für größere Flächen, das Gesicht und die Bikinizone konzipiert sind. Außerdem gehört ein Rasierer zum Lieferumfang, was auf den ersten Blick überflüssig scheint, doch auch für die Anwendung der IPL-Geräte muss die Haut haarfrei sein. Ein robustes schwarzes Etui ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten, mit dem edlen roséfarbenen Köfferchen des Braun PL7387 kann es jedoch nicht ganz mithalten.

Dieses IPL-Gerät ist zwar das teuerste, hebt sich aber auch in Sachen Ausstattung und Design deutlich von der Konkurrenz ab. Das formschöne und hochwertige Etui bietet sicheren Platz für das Gerät inklusive Kabel, einen Rasierer und drei weitere Aufsätze. Ähnlich wie beim Silk’n Seven sind neben dem Standardaufsatz ein breiterer und statt einem Aufsatz, in diesem Fall, zwei schmale Aufsätze für kleinere Bereiche wie das Gesicht und die Bikinizone dabei.

Benutzerfreundlichkeit und Komfort

Der Silk’n Infinity Fast besticht direkt durch sein geringes Gewicht und die kompakte, rundliche Bauweise, die das Gerät sehr gut in der Hand liegen lässt. Zur Anpassung an unterschiedliche Hauttypen und Körperbereiche gibt es fünf manuell einstellbare Lichtintensitätsstufen. Ist die Stufe zu hoch eingestellt, kann es leicht zwicken oder brennen während der Anwendung. Dann muss die Intensität reduziert werden. Generell empfiehlt es sich daher, die Geräte auf einer kleinen Hautpartie zu testen, um die individuelle Empfindlichkeit zu überprüfen.

Die Impulse können entweder einzeln ausgelöst oder durch Gedrückthalten des Auslösers automatisch abgegeben werden. Im sogenannten Gleitmodus werden zwei Blitze pro Sekunde abgegeben, was eine schnelle Behandlung ermöglicht. Nichtsdestotrotz ist die Anwendung im Vergleich zum Rasieren oder Epilieren zeitintensiver und erfordert Geduld, da mit ersten Ergebnissen erst nach einigen Wochen zu rechnen ist.

Der Silk’n Seven ist genauso schnell wie sein Markenkollege, bietet ebenfalls fünf Intensitätsstufen, ist aber größer und schwerer. Auch der schwenkbare Kopf, der die Handhabung zwar erleichtert und auch schwer erreichbare Körperstellen zugänglich macht, kann diesen Nachteil in puncto Bedienkomfort nicht ausgleichen. Mit seiner Kabellänge von 2,70 Metern (m) bietet der Silk’n Seven aber immerhin die größte Bewegungsfreiheit. Die anderen beiden Testkandidaten müssen mit 20 Zentimetern (cm) weniger auskommen.

Das Modell von Braun kann dafür mit jeder Menge praktischer Extras aufwarten. Da wäre zum einen der intelligente Sensor, der die Lichtintensität automatisch an den Hautton anpasst. Eine besonders nützliche Funktion, da meist unterschiedliche Hauttöne an verschiedenen Körperbereichen vorliegen. Durch die insgesamt zehn Leistungsstufen kann diese Anpassung auch sehr differenziert stattfinden, wodurch das Risiko von Hautirritationen verringert wird. Zusätzlich kann zwischen drei Modi gewählt werden: „Standard“, „empfindlich“ und „extra empfindlich“ für eine besonders sanfte Anwendung. Ein weiterer Bonus ist die zugehörige App, die personalisierte Tipps liefert, an Behandlungsintervalle erinnert und die Nutzenden durch den Prozess begleitet - ein Vorteil für alle, die eine strukturierte Pflege-Routine wünschen.

Ergonomisch geformt ist das Modell von Braun ebenfalls, wodurch es sich im Bereich Bedienkomfort eindeutig den ersten Platz sichert.

Langzeittest und Haarreduktion

Über einen Zeitraum von drei Monaten haben wir die drei IPL-Geräte regelmäßig getestet, um festzustellen, wie gut sie das Haarwachstum tatsächlich reduzieren können. Bei allen Modellen war nach dieser Testphase eine deutliche Verringerung des Haarwachstums feststellbar. Am meisten überzeugen konnte auch hier das Gerät von Braun, bei dem schon nach den ersten Anwendungen die größten Veränderungen sichtbar waren. Bei regelmäßiger Nutzung kommt man mit den beiden anderen Kandidaten aber zu ähnlichen Ergebnissen. Komplett haarfrei sind die behandelten Stellen auch nach drei Monaten leider nicht, was aber auch nicht zu erwarten war. Für langanhaltende Ergebnisse muss die langwierige Prozedur deshalb weiterhin in regelmäßigen Abständen durchgezogen werden.

Auf lange Sicht haben die Geräte von Silk’n noch einen Vorteil, denn sie können bis zu 600 000 Lichtimpulse insgesamt abgeben und damit 200 000 mehr als das Modell von Braun.

Zusammenfassung der Silk'n-Haarentferner

Hier ist eine Zusammenfassung der besten Silk'n-Haarentferner, basierend auf Preis, Eignung für Haarfarben und Anzahl der Lichtblitze:

Position Modell Preis (ca.) Geeignete Haarfarben Anzahl Lichtblitze Lieferzeit
1 Silk'n INFF1PE1001 194 € Hell bis dunkel 600.000 Sofort lieferbar
2 Silk'n Lichthaarentferner INF1PE1001 125 € Hell bis dunkel 400.000 Sofort lieferbar
3 Silk'n Haarentferner für helle und dunkle Haut 218 € Hell bis dunkel 350.000 Sofort lieferbar
4 Silk'n Jewel Luxx 26 € Hell bis dunkel 200.000 Sofort lieferbar
5 Silkn Jewel Young 79 € Hell bis dunkel 300.000 Sofort lieferbar

Diese Tabelle bietet einen schnellen Überblick über verschiedene Silk'n-Modelle, um Ihnen bei der Auswahl des am besten geeigneten Geräts für Ihre Bedürfnisse zu helfen.

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