Schädliche Inhaltsstoffe in Shampoos: Parabene, Silikone und Sulfate

Die Werbung verspricht uns durchweg milde, hautsanfte Shampoos, die unserem Haar Volumen, Struktur und Glanz geben und außerdem die Kämmbarkeit verbessern sollen. Anschauliche Videos und Vorher-Nachher-Fotos sollen uns überzeugen und zum Kauf des angepriesenen Produktes bewegen. Leider enthalten die allermeisten Shampoos aggressive Chemikalien, die unserer Gesundheit schaden und die Umwelt belasten.

Das Gefährliche dabei ist: Die gesundheitlichen Schäden stellen sich nicht sofort nach der Anwendung ein, sondern reichern sich im Laufe des Lebens an. Es lohnt sich, wenn du jeden einzelnen Inhaltsstoff deines Shampoos anhand der Ingredients-Liste (INCI) auf der Verpackung sorgfältig nachprüfst, beispielsweise mit Hilfe der Codecheck-App oder Hautschutzengel.de. So kannst du gesundheitsschädliche Substanzen vermeiden und eine hochwertige Produkt-Qualität von einer minderwertigen unterscheiden.

Der Naturfriseur - Vorgehensweisen ohne Chemikalien und schädliche Inhaltsstoffe

Beim Kauf eines Shampoos solltest Du auf die Rückseite schauen, um herauszufinden, welche Inhaltsstoffe in welcher Reihenfolge auf dem Etikett stehen. Denn dabei gilt: Was als Erstes aufgelistet ist, ist auch am stärksten im Shampoo enthalten.

Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos:

1. Sulfate: Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES)

Sulfate wie Natriumlaurylsulfat (SLS) und Natriumlaurethsulfat (SLES) sind kraftvolle Tenside, die für das starke Schäumen von Shampoos sorgen. Sulfate sind Salze oder Ester der Schwefelsäure. Für Shampoos werden häufig Tenside wie Natriumlaurylsulfat (Monoester), verwendet. Die Haupteigenschaft von Sulfaten ist die Reinigung.

Sie sorgen dafür, dass Wasser auch Stoffe lösen kann, die normalerweise nicht wasserlöslich sind, also z.B. Hauttalg oder wasserfeste Mascara. Tenside verleihen einem Shampoo seine reinigenden Eigenschaften. Sie dienen in erster Linie dazu, um die Haare von fetthaltigem Schmutz und Fett zu befreien.

Tenside wirken durch ihre einzigartige Struktur, die es ihnen ermöglicht, Öle und Fette in Wasser löslich zu machen. Schmutzpartikel, wie z. B. Stylingrückstände, werden somit wasserlöslich und von den Haaren entfernt, wenn sie mit Wasser abgespült werden. Darüber hinaus sind Sulfate gut wasserlöslich. Und sie können auch dafür sorgen, dass das Shampoo gut aufschäumt und sich leicht verteilen lässt.

Bekannte Sulfate sind z.B. Sodium Laureth Sulfat (SLES) ist ein Tensid, das in vielen Shampoos oder Spülungen verwendet wird, um fetthaltigen Schmutz und Fett aus dem Haar zu entfernen. Es ist eng mit Sodium Lauryl Sulfate (SLS) verwandt und hat ähnliche reinigende Eigenschaften. Obwohl SLES als milderes Tensid als SLS gilt, kann es bei manchen Menschen zu einer Austrocknung der Kopfhaut führen.

Nachteile von Sulfaten:

  • Sulfate reinigen das Haar gründlich, entfernen aber nicht nur Schmutz und Talg, sondern auch natürliche Öle, die die Kopfhaut schützen.
  • Langfristige Nutzung kann dadurch die Kopfhaut austrocknen und zu sprödem, trockenem Haar führen.
  • Besonders Personen mit feinem oder bereits geschädigtem Haar sollten auf ein Shampoo ohne Sodium Lauryl Sulfate (SLS) zurückgreifen, da Sulfate die Haarstruktur zusätzlich belasten können.
  • Aber Achtung: Sulfate haben eine starke Reinigungswirkung, sodass sie Haut und Haar austrocknen können. Das kann dazu beitragen, dass sich die Haare trocken anfühlen und die Kopfhaut austrocknet.

Die Schaumbildner SLS (Sodium Lauryl Sulfate) und SLES (Sodium Laureth Sulfate) basieren auf ethoxilierten (alkoholischen) Erdölderivaten. Beim Herstellungsprozess entsteht als Nebenprodukt die gefährliche Chemikalie Dioxan, die als krebserregend gilt. Laurylsulfate werden nicht nur in Shampoos, Flüssigseifen und Schaumbädern, sondern sogar in Zahncremes eingesetzt.

Laurylsulfate wirken austrocknend und reizend auf Haut und Schleimhäute. Sie entfernen zwar gründlich fetthaltige Schmutzpartikel, lösen aber die schützende Barriereschicht der Hautoberfläche an. In der Folge neigt die Haut zu Juckreiz, Schuppen, Rötungen oder Ekzemen. Außerdem machen Laurylsulfate die Haut durchlässig für Schadstoffe, die dann in den Organen eingelagert werden.

2. Silikone

Auf der INCI-Liste erkennst du Silikone an den Endungen „-cone“ oder „-xane“. Um Silikone in Shampoos oder anderen Kosmetika zu erkennen, solltest du immer einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen. Viele Silikonverbindungen haben typischerweise Endungen wie: -cone, -siloxane oder - conol. Typische Vertreter dieser Klasse sind z.B. Dimethicone, Cyclohexasiloxane oder Dimethiconaol.

Nicht nur in Shampoos, sondern auch in Spülungen, Haarkuren, Haarspray und Co. werden oftmals Silikone verwendet. Doch was sind Silikone eigentlich? Silikon ist eine Bezeichnung für eine Gruppe synthetischer Polymere, bei denen Siliziumatome über Sauerstoffatome zu Molekülketten und/oder netzartig verknüpft sind.

Silikone werden in vielen konventionellen Shampoos und Conditionern verwendet, um die Haare geschmeidig, glatt und weich zu machen. Sie bilden eine Art Schutzfilm um das Haar und sorgen so für eine glatte Oberfläche und ein geschmeidiges Gefühl. Silikone können auch helfen, Frizz - also das unkontrollierte Abstehen der Haare - zu reduzieren und das Haar vor Hitze und Umwelteinflüssen zu schützen. Außerdem können Silikone stumpfem Haar zu mehr Glanz verhelfen und sie können helfen, Knoten in den Haaren zu lösen und es leichter kämmbar zu machen.

Silikone sind Verwandlungskünstler und daher in der Haut- und Haarpflege vielseitig einsetzbar: Es gibt über 500 verschiedene Arten mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Silikonhaltige Hautpflegeprodukte besitzen eine besondere Textur, die das Hautbild glättet. Silikone wirken daher wie optische Weichzeichner. Sie sorgen dafür, dass sich die Haut weich anfühlt, sich die Produkte geschmeidig auftragen lassen und lange an Ort und Stelle bleiben. Silikone bilden auf der Haut einen Schutzfilm, der die Haut vor Feuchtigkeitsverlust schützt.

Aus gesundheitlichem Blickwinkel besteht für die Anwendung silikonhaltiger kosmetischer Produkte keinerlei Beeinträchtigung: Allergische Reaktionen auf Silikone sind z.B. Ausgewogen formuliert und dosiert besitzen Silikone viele positive Eigenschaften und tragen dazu bei, das Haar glänzend, glatt, geschmeidig und gut kämmbar zu machen. Sie schützen außerdem vor Luftfeuchtigkeit und verhindern damit das Durchkrausen.

Da bei der Produktentwicklung die Performance an erster Stelle steht, wählt Dr. Kurt Wolff dank der langjährigen Erfahrung gezielt passende Silikonverbindungen aus.

Nachteile von Silikonen:

  • Silikone täuschen gesundes Haar vor, indem sie das Haar kurzfristig glatt und glänzend aussehen lassen.
  • Tatsächlich versiegeln Silikone die Kopfhaut und bilden einen Film um jedes einzelne Haar.
  • Da Silikone nicht wasserlöslich sind, können sie mit der Haarwäsche nicht einfach wieder ausgewaschen werden.
  • So sammelt sich eine immer dicker werdende Silikon-Schicht auf Kopfhaut und Haarfaser an (Build-up Effekt).
  • Das Haar wird zunehmend trocken und beschwert, der Ansatz wirkt platt und ohne Volumen.
  • Silikone verstopfen die Poren der Kopfhaut, sie fördern Unreinheiten und Pickel.
  • Sie versiegeln das Haar, sodass Nährstoffe und Feuchtigkeit kaum eindringen können. Langfristig kann dies zu Trockenheit und Brüchigkeit führen.
  • Silikone bewirken, dass unsere Haare leichter kämmbar, glänzend und glatter werden. ABER sie bilden dabei einen Film auf (Kopf-) Haut und Haaren und lassen sich nicht auswaschen, da die Stoffgruppe der Silikone nicht wasserlöslich ist.
  • So wird nicht nur unser Haar sondern auch unsere Kopfhaut bei jeder Wäsche immer mehr versiegelt (Build-up Effekt). Sie kann nicht mehr atmen und keine Schadstoffe mehr ausscheiden, was dazu führt, dass Schadstoffe über andere Hautstellen ausgeschieden werden.

Silikone sogen aber für keinen Aufbau von innen, sie umschließen nur das Haar. Silikone verschließen auch die Kopfhaut, was bedeutet, dass die Poren verstopfen und der Talg nicht mehr abfließen kann.

3. Polyquaternium und Quaternium (Polyquats und Quats)

Polyquaternium und Quaternium, kurz Polyquats und Quats genannt, plus jeweils einer Zahl sind ebenfalls synthetische Haarpflegestoffe. Beispiele sind: Polyquaternium-37, Polyquaternium-7, Quaternium-15, Quaternium-31, Quaternium-60.

Quats sollen - ähnlich wie Silikone - das Haar leicht kämmbar und glänzend machen sowie eine elektrostatische Aufladung verhindern. Allerdings kann auch Polyquaternium Hautirritationen und allergische Reaktionen verursachen. Zudem sind Quats / Polyquats biologisch kaum abbaubar.

4. Mineralöl (Paraffinum Liquidum, Petrolatum)

Auf der Ingredients-Liste der Kosmetik-Verpackung wird Mineralöl als Paraffinum Liquidum oder Petrolatum deklariert. Mineralöl wird in Shampoos als Weichmacher und Feuchtigkeitsspender eingesetzt und ist ein synthetisches Öl - also dasselbe Erdöl, aus dem auch Plastik und Auto-Kraftstoffe hergestellt wird.

Mineralöl enthält weder Mineralien noch Vitamine oder Nährstoffe. Mineralöl ist ein billiger Ersatz für hochwertige Pflanzenöle. Es bringt keinerlei Nutzen für die Haut. Mineralöl ist komedogen. Das heißt, es verstopft die Poren der Haut und behindert die natürliche Hautatmung, so dass Giftstoffe nicht über die Haut ausgeschieden werden können.

Mineralöl kann Rückstände von krebserregendem Formaldehyd und Dioxan enthalten.

5. Parabene

Die gebräuchlichsten Namen, nach denen du auf der INCI-Liste suchen solltest, sind Benzylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Heptylparaben, Methylparaben oder Propylparaben. Parabene sind weitverbreitete synthetische Konservierungsstoffe, um die Haltbarkeit von Shampoos zu verlängern und das Wachstum von Schimmelpilzen oder Bakterien zu verhindern. An der Endung „-paraben“ kannst du sie leicht erkennen.

Parabene sind Konservierungsstoffe, die in Shampoos verwendet werden, um sie vor Bakterien und Pilzen zu schützen. Es gibt mittlerweile viele Produkte in den Regalen zu finden, die frei von Parabenen sind, denn sie können allergische Reaktionen hervorrufen. In einigen, wenigen Fällen können sie sogar Einfluss auf den Hormonhaushalt haben.

Parabene ähneln dem weiblichen Hormon Östrogen und können als endokrine Disruptoren wirken. Sie können z.B. eine Brustentwicklung und Verweiblichung bei Männern begünstigen. Bei Frauen kann eine Östrogen-Dominanz als Folge von hormonellem Ungleichgewicht zu Stimmungsschwankungen, PMS (praemenstruelles Syndrom) sowie zu Brustkrebs- oder Gebärmutterkrebs führen. Ferner gelten Parabene als Kontakt-Allergene, die allergische Reaktionen auf der Kopfhaut auslösen können.

Butyl- und Propylparaben stehen zudem im Verdacht, das Hormonsystem beeinflussen zu können. (Neubewertung der Parabene der Europäischen Kommission SCCS). Das heißt Parabene können im menschlichen Körper die Wirkung von Hormonen wie Östrogen nachahmen und damit den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Obwohl der wissenschaftliche Konsens hier noch nicht endgültig ist, bevorzugen viele Menschen daher aus Vorsicht Shampoos ohne Parabene.

6. PEG-Verbindungen

PEG ist die Abkürzung für Polyethylenglykol. Die extrem reaktionsfreudigen synthetischen Substanzen werden als Emulgator, Lösungsvermittler, Konsistenzgeber oder Perlglanz in Shampoos, Hautcremes, Deos oder Zahnpasta eingesetzt. PEG-Verbindungen schädigen die Membranfunktion der Haut, weichen die Zellwände auf und machen sie durchlässig für das Eindringen von Schadstoffen.

Wie kannst du PEGs oder PEG-Derivate erkennen? Zum einen ist es die Vorsilbe“ PEG“ in der Ingredients-Liste von Kosmetika, beispielsweise. PEG Stearate, PEG-55 Propylene, PEG-3 Distearate, PEG-12 Dimethicone, PEG-41 Aminoethyl. zum anderen weisen Ingredients, die auf „eth“ enden, auf PEGs hin.

Mögliche Folgen sind Hautreizungen, Allergien, Neurodermitis, Rötungen der Schleimhäute und Augen oder Kopfschmerzen. PEGs beschleunigen die Hautalterung. Sie werden aus dem hochgiftigen Gas Ethylenoxid hergestellt - eine extrem reaktive Chemikalie, die als potentiell erbgutschädigend, fruchtschädigend und krebserregend gilt. PEGs sind enorm belastend für die Umwelt. Es kann viele Jahrzehnte dauern, bis diese Chemikalien von Mikroorganismen vollständig abgebaut sind.

7. Phtalate

Phthalate sind eine Gruppe von Chemikalien, die als Weichmacher und Lösungsmittel in Seifen, Reinigungsmitteln und auch in Shampoos enthalten sind. Auf der Ingredients-Liste werden Phtalate beispielsweise deklariert als Dibutylphthalat (DBP), Dimethylphthalat (DMP) oder Diethylphthalat (DEP).

Untersuchungen legen nahe, dass Phtalate hormonell aktiv sind, östrogene Wirkungen haben und als endokrine Disruptoren wirken können. Endokrine Disruptoren sind Substanzen, die das hormonelle Gleichgewicht stören, die Produktion von Hormonen stoppen oder ihre Weiterleitung im Körper blockieren. Dies betrifft eine verfrühte sexuelle Reifung bei Kindern, aber auch hormonell bedingte Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bestimmte Tumore. Die Phtalate DEHP, DBP, BBP, und DIBP sind als reproduktionstoxisch (fortpflanzungsgefährdend) eingestuft. Im Tierversuch wirkt das Phtalat DPHP schädigend auf lebenswichtige Hormondrüsen, die Schilddrüse und die Hypophyse (Hirnanhangdrüse).

8. Ethanolamine (MEA, DEA, TEA)

Zu den gebräuchlichen Namen gehören Monoethanolamin (MEA) , Diethanolamin (DEA), Triethanolamin (TEA), Nitrosodiethanolamin (NDEA) oder Cocamide MEA aus der Gruppe der krebserregenden und erbgutverändernden Nitrosamine, TEA-Laurylsulfat, MEA, DEA-Cetylphosphat. Sie reizen die Schleimhäute und wirken allergen. Oft reagieren diese Schadstoffe im Haarshampoo mit anderen chemischen Inhaltsstoffen und bilden dabei gefährliche Nitrosamine.

DEA und TEA trocknen Haut und Haare stark aus. Nitrosamine gelten als stark krebserregend. Sie können Erbgut, Leber und Nieren bleibend schädigen.

9. EDTA

EDTA ist eine chemische Verbindung auf Erdöl-Basis, die extrem reaktiv ist. In Shampoos verbindet es sich schnell mit anderen Schadstoffen wie Parabenen oder chemischen UV-Filtern und schleust diese in den Körper ein. EDTA fördert allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Rötungen und Juckreiz. Es reichert sich im Körper an.

10. Formaldehydabspalter

Formaldehydabspalter enthalten Formaldehyd in gebundener Form. Sie wirken stark bakterizid und fungizid und werden daher als antimikrobielle Mittel zur Konservierung in Kosmetika wie Shampoos eingesetzt. Bei der Haarwäsche mit einem Shampoo, das Formaldehyd enthält, wird der Schadstoff auf der (Kopf-) Haut freigesetzt. Bereits in geringen Dosen reizt Formaldehyd die Schleimhäute, lässt die Haut schneller altern, kann Haarausfall und Allergien hervorrufen.

11. Propylenglycol (PG)

PG wird aus Erdöl hergestellt und soll als Feuchthaltemittel in Shampoos dienen. Berüchtigt wegen seines hohen Reizpotenzials, kann Propylenglycol durch die Haut in den Körper gelangen, wo es die Zellstrukturen schwächt, Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen kann.

12. Synthetische Duftstoffe

Synthetische Duftstoffe bestehen aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen und sollen den unangenehmen Geruch von anderen Chemikalien überdecken, die in Shampoos und sonstigen Kosmetika enthalten sind. Sie können Reizungen der Atemwege, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit oder Hautausschläge hervorrufen.

Für einige künstliche Duftstoffe wurden neben einem hohen Allergiepotenzial auch toxische, krebserregende, erbgutschädigende Wirkungen im Tierversuch nachgewiesen. Einige synthetische Duftstoffe reichern sich im Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachweisbar.

13. Synthetische Farbstoffe

Synthetische Farbstoffe sind erdölbasierte Chemikalien. Sie werden aus rein optischen Gründen eingesetzt, um ein Produkt attraktiver für den Verkauf aussehen zu lassen. Synthetische Farbstoffe in der Kosmetik erkennst du an der Abkürzung CI (= Colour Index) mit einer 5-stelligen Zahl dahinter, unter anderem das rote Azo-Pigment CI 18050 oder CI 19140 für das gelbe Tatrazin. Beide Inhaltsstoffe sind bedenklich.

Insbesondere Azo-Pigmente haben ein hohes Allergiepotenzial und können kanzerogen wirken. Synthetische Farbstoffe werden mit schweren Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht.

Alternativen und Empfehlungen

Wie du siehst, stecken in üblichen Shampoos viele Schadstoffe, die du unbedingt vermeiden solltest. Daher enthalten alle myrto Bio Shampoos ausschließlich natürliche und unbedenkliche Inhaltsstoffe, deren besonders gute Hautverträglichkeit nachgewiesen und langjährig erprobt ist.

Sei immer extrem kritisch bei der Auswahl deiner Haar- und Haarpflege-Produkte. Auch den vielen unterschiedlichen Naturkosmetik-Siegeln kannst du nicht allein vertrauen, denn es gibt keine einheitlichen Standards. Derzeitige Naturkosmetik-Siegel sind alles andere als transparent und teilweise kaum nachvollziehbar. Alle Siegel werden von privaten Unternehmen vergeben.

Naturkosmetik-Siegel dienen den Herstellern vor allem als Marketing-Strategie, um Vertrauen beim Käufer zu gewinnen. Naturkosmetik-Siegel können dir zwar einen ersten Anhaltspunkt bei der Produktauswahl bieten.

Wenn du generell der Typ bist, der Neues ausprobiert, besteht auch die Möglichkeit, auf feste Shampoos zurückzugreifen. Feste Haarseife ist zum einen mit sehr wenigen schädlichen Inhaltsstoffen versehen und ist auch auf Grund des ersparten Verpackungsmülls viel umweltfreundlicher. Probier es doch mal aus!

Für eine Umstellung der Haarroutine kannst du dich hervorragend in der Naturkosmetik umschauen. Viele Shampoos haben dort keine oder nur sehr wenige Inhaltsstoffe dieser Art enthalten.

Auf der Suche nach einem hochwertigen Shampoo ohne bedenkliche Inhaltsstoffe lohnt sich ein Blick auf unsere Produkte. Diese sind bewusst auf eine schonende und nachhaltige Pflege von Haaren und Kopfhaut ausgelegt. Alle Produkte sind frei von Sulfaten, Silikonen, Parabenen und Mikroplastik, was sie besonders geeignet für empfindliche Kopfhaut und bei Haarausfall macht. Sie pflegen das Haar, ohne es mit unnötigen Zusätzen zu belasten.

Wer auf Shampoos ohne Sulfate, Silikone und Parabene setzt, schützt seine Kopfhaut und sein Haar. Ein weiterer entscheidender Aspekt bei der Wahl eines hochwertigen Shampoos ist der Verzicht auf Mikroplastik.

Viele herkömmliche Produkte enthalten synthetische Polymere in flüssiger oder fester Form, die als Filmbildner oder Verdickungsmittel dienen. Diese Kunststoffe gelangen beim Auswaschen in die Umwelt, wo sie sich nicht abbauen und langfristig Wasser, Böden und Meereslebewesen belasten. Shampoos ohne Mikroplastik bestehen aus natürlichen oder biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen. Sie pflegen das Haar sanft, ohne die ökologische Balance zu stören.

Wir möchten Dich freundlich darauf hinweisen, dass die Empfehlungen und Anwendungen individuell von dem Produkt abhängig sind und somit schwanken können.

In der Hautschutzengel Datenbank kann jeder durch das gezielte Filtern selbst entscheiden, welche Faktoren ihm bei der Wahl seiner Kosmetikprodukte besonders wichtig sind, wie z.B.

Wenn du unter trockene Haare und eine sensible Kopfhaut leidest, solltest Du besonders auf Sulfate verzichten. Kopfhautjucken, Hautirritationen und Trockenheit der Haare können nämlich die Folge sein.

Wir legen dir sehr das Produkt „Color Protection Hair Bath“ von OWAY ans Herz, da dies frei von Parabenen, Silikonen und Sulfaten ist. Es reinigt tiefenwirksam und verlängert den Glanz der Farbe.

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