Ob Vollbart, Dreitagebart oder Schnurrbart - jeder Bart hat seine eigenen Vorzüge und spricht unterschiedliche Typen und Vorlieben an. In diesem ausführlichen Guide werfen wir einen genaueren Blick auf die beliebtesten Bartarten, ihre Vorzüge und den Eindruck, den sie hinterlassen.
Die Beliebtesten Bartarten
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Der Dreitagebart
Der Dreitagebart gehört zu den Klassikern und ist für viele der Inbegriff von maskuliner Anziehungskraft. Er verleiht dem Gesicht eine lässige Note und betont markante Gesichtszüge, ohne zu aufdringlich zu wirken.
- Pflegeleicht: Mit einem Barttrimmer lässt sich die gewünschte Länge mühelos beibehalten.
- Attraktiv und unaufdringlich: Der Dreitagebart strahlt Männlichkeit aus, ohne dabei zu dominant zu wirken.
- Pflegetipp: Für eine weiche und gepflegte Haptik lohnt sich die regelmäßige Verwendung von Bartöl.
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Der Vollbart
Der Vollbart gilt für viele als der Inbegriff von männlicher Stärke und Individualität. Mit ihm lässt sich der eigene Charakter perfekt unterstreichen. Vollbärte sind vielseitig und können individuell in Länge und Form angepasst werden.
- Maskuline Präsenz: Ein Vollbart macht Eindruck und zieht Aufmerksamkeit auf sich.
- Vielfältig anpassbar: Der Vollbart kann in jeder Länge getragen werden und lässt sich gut an die eigenen Vorlieben anpassen.
- Pflegeintensiv: Ein gepflegter Vollbart ist Arbeit - aber genau das macht ihn so besonders.
- Pflegetipp: Nutze täglich eine Bartbürste aus Naturborsten, um das Bartöl gleichmäßig zu verteilen und den Bart zu entwirren.
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Der Schnurrbart
Der Schnurrbart feiert seit einigen Jahren ein großes Comeback. Er ist ein echter Blickfang und wird oft von Männern getragen, die gerne experimentieren und sich von der Masse abheben.
- Selbstbewusste Aussage: Ein Schnurrbart erfordert Mut und ist ein klares Statement.
- Retro und modern zugleich: Obwohl er nostalgische Gefühle wecken kann, ist der Schnurrbart in modernen Kontexten ebenso angesagt.
- Pflegetipp: Halte den Schnurrbart mit etwas Bartwachs in Form und achte darauf, dass er regelmäßig getrimmt wird.
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Der Kinnbart (Goatee)
Der Kinnbart, auch als Goatee bekannt, ist ideal für Männer, die ihre Kinnpartie betonen möchten. Der Kinnbart verleiht dem Gesicht eine markante Kontur und kann gut mit einem Schnurrbart kombiniert werden.
- Klare Linien: Der Kinnbart verleiht dem Gesicht Struktur und betont die Kinnpartie auf elegante Weise.
- Subtil und doch präsent: Ein Kinnbart kann sowohl dezent als auch auffällig wirken, je nach Länge und Breite.
- Pflegetipp: Der Kinnbart profitiert von regelmäßiger Pflege mit Bartöl, um ihn weich und geschmeidig zu halten.
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Der Bartschatten
Ein Bartschatten ist ideal für Männer, die sich eine subtile Gesichtsbehaarung wünschen, die maskulin wirkt, aber nicht zu aufdringlich ist.
- Minimalistischer Pflegeaufwand: Der Bartschatten benötigt nur ein gelegentliches Trimmen, um die Länge zu kontrollieren.
- Pflegetipp: Ein Trimmer mit verschiedenen Längeneinstellungen hilft, den Bartschatten präzise zu kontrollieren.
Die Richtige Bartpflege: Tipps und Tricks
Ein attraktiver Bart hängt nicht nur vom Stil ab, sondern vor allem von der Pflege. Mit den richtigen Produkten kannst Du sicherstellen, dass Dein Bart gesund, gepflegt und anziehend bleibt.
Die Wichtigsten Bartpflegeprodukte
- Bartöl: Es pflegt die Haare und die Haut darunter, beugt Juckreiz und Schuppenbildung vor und verleiht dem Bart einen gesunden Glanz.
- Anwendung: Massiere täglich 3 bis 5 Tropfen Bartöl in den trockenen oder handtuchtrockenen Bart ein. Achte darauf, es gleichmäßig zu verteilen und auch die Haut zu erreichen.
- Bartbalsam: Es ist ein nützliches Produkt, um dem Bart mehr Volumen und Halt zu geben. Es enthält pflegende Inhaltsstoffe, die den Bart weich und geschmeidig machen, und gibt gleichzeitig leichten Halt für den ganzen Tag.
- Anwendung: Verreibe eine kleine Menge Bartbalsam zwischen den Fingern, bis es weich wird, und arbeite es dann in den Bart ein. Eine Bartbürste hilft, das Produkt gleichmäßig zu verteilen und dem Bart mehr Struktur zu verleihen.
- Bartbürste: Sie ist ein unverzichtbares Tool, um den Bart in Form zu bringen und Stylingprodukte wie Bartöl und Balsam gleichmäßig zu verteilen. Sie hilft, den Bart zu entwirren, gibt ihm Volumen und regt die Durchblutung der Haut an, was das Haarwachstum fördert.
- Anwendung: Bürste Deinen Bart täglich in die gewünschte Form, am besten morgens, um ihm Volumen zu verleihen und die Produkte gut zu verteilen.
- Bartseife: Es ist ein speziell entwickeltes Reinigungsmittel, das Deinen Bart sanft reinigt, ohne ihn auszutrocknen. Sie entfernt Schmutz, Talg und Stylingreste und hinterlässt ein frisches, gepflegtes Gefühl.
- Anwendung: Verwende die Bartseife ein- bis dreimal pro Woche. Befeuchte Deinen Bart, schäume die Seife in den Händen auf und massiere sie gründlich ein. Anschließend gut ausspülen und den Bart sanft trocken tupfen.
Mit der richtigen Pflege und hochwertigen Produkten kannst Du sicherstellen, dass Dein Bart gesund, gepflegt und attraktiv bleibt.
Manscaping: Tipps für den Intimbereich
Oft rasiert - doch eigentlich wissen wir viel zu wenig über die Haarpracht in unserem Intimbereich. Bei der Frisur untenherum hat sich im Laufe der Jahre Einiges getan. War es früher eher buschig, ist heute davon oft überhaupt nichts mehr zu sehen. Manscaping ist das Schlagwort der Begierde und es beschreibt, die moderne Art Deiner Körperbehaarung ein Level Up zu gönnen. Wie Du zum optimalen Ergebnis kommst, ist auch von der Art der Haarentfernung abhängig.
Aber reden wir uns nicht den Mund haarig, sondern starten wir mit den Inspirationen für Deine Intim-Frise:
- Der Kämpfer: Deine Haare bilden einen dunklen Hintergrund und Dein Penis wirkt wie eine Kriegsbemalung. Hinweis: Um bei dieser und auch den folgenden Frisuren möglichst gepflegt auszusehen, empfiehlt sich das Kürzen der Haarpracht mit einem Aufsatz. Zuerst bildest Du die Form mit einem Nassrasierer Body Rasierer und stutzt dann die noch übrig gebliebenen Haare.
- Metro: Wie die U-Bahn, ist diese Frisur äußerst praktisch in der Umsetzung, aber auch etwas schmuddelig. Wie zwei Fahrgäste reiben sich Deine zwei Passagiere aneinander und es ist ein etwas kratziges Gefühl.
- Der Pilot: Wie auch der Pfeil führt die Frisur geradewegs zum Ziel. Zudem ist sie schnell, einfach und ohne viel Aufwand umzusetzen. Die Landebahn ebnet den Weg. Dafür wird nur der Trimmer ausgepackt und los geht es.
- Hot Shot: Du lässt an allen Seiten etwas Abstand und rasierst Dir ein brächtiges Schnappsglas direkt auf Deinen Intimbereich. Hot or not? Prost!
- Die Glühbirne: Die sogenannte Lightbulb erstreckt sich in einem ovalen Bogen über Deinem Gemächt. Ein absolutes Highlight für den Intimbereich. Du solltest Dir die Form jedoch grob vorskizzieren, um beim Rasieren ein optimales Ergebnis zu erzielen.
- Der Pfeil: Für ein sauberes Ergebnis können vor Beginn feine Konturen mit einem Kajalstift aufgezeichnet werden. Es ist eine sehr direkte Art den Weg aufzuzeigen, aber mit einem kleinen Augenzwinkern, ist das schon in Ordnung 😉
- Das Quadrat: Natürlich ist hier nicht nur das Quadrat möglich, sondern ebenso ein Dreieck oder ein perfekter Kreis - wobei Letzteres wohl eines der schwierigsten Unterfangen darstellt. Vielleicht auch ein Anreiz für den nächsten Designwettbewerb.
- Der Buchstabe: Warum nicht den Anfangsbuchstaben des Partners unter der Haube tragen und Flagge zeigen!? Aber sei gewarnt: Diese Frisur zählt je nach Buchstabe zu den schwierigsten und Du solltest Dir vorher unbedingt eine Schablone anlegen.
- Das Herz: Was könnte das Herz Deines Partners höher schlagen lassen, als dieses formvollendete Symbol mitten auf deinem Schambereich. Heart an der Grenze und deshalb so gut!
- Der Hollywood-Cut: Kein Härchen bleibt mehr stehen, kompletter Kahlschlag, Kojak, blank rasiert, alles muss raus, was keine Miete zahlt.
Bart im Berufsleben
Nach Jahren der Verbannung, in denen die glatte Rasur die Erscheinungsbilder prägte, sorgt die Renaissance des Barts dafür, dass er kaum noch wegzudenken ist. Die wachsende Beliebtheit bringt allerdings auch Fragen mit, gerade am Arbeitsplatz.
Zunächst einmal gilt dabei: Ob Sie einen Bart tragen wollen oder nicht, ist zuerst Ihre eigene Entscheidung, die unter das sogenannte Persönlichkeitsrecht fällt. Demnach darf nicht in den Lebens- und Freiheitsbereich eines Menschen eingegriffen werden. Wie so oft gibt es aber einige Ausnahmen. Die größte und wichtigste: Kann Ihr Chef glaubhaft argumentieren, dass es Sicherheits- oder Hygienebedenken gibt, kann das Verbot eines Barts im Job gerechtfertigt sein.
Eine weitere Möglichkeit: Im individuellen Arbeitsvertrag kann ebenfalls vereinbart werden, dass ein Mitarbeiter keinen Bart tragen darf. Auch kann ein Arbeitgeber das Bartverbot über eine Betriebsvereinbarung durchsetzen, die dann für alle Angestellten verpflichtend ist.
Weitere Bartstile im Überblick
Bart ist noch lange nicht gleich Bart. Bei Männern besonders hoch im Kurs steht der sogenannte Drei-Tage-Bart, den sich Umfragen zufolge mehr als ein Drittel aller Bartträger wachsen lässt. Der ist pflegeleicht und wird von vielen als durchaus attraktiv empfunden.
Wachsender Beliebtheit erfreut sich auch der klassische Vollbart. Allerdings gibt es hier Unterschiede: Zum einen muss ein Vollbart noch mehr als jeder andere Barttyp unbedingt gut gepflegt sein. Ansonsten wirkt er nur schmuddelig und unhygienisch. Zum anderen bevorzugen die meisten Frauen einen eher kürzeren Bart. Völliger Wildwuchs sollte es daher nicht sein - Studien zufolge finden die meisten Frauen allerdings sowohl Drei-Tage-Bart als auch Vollbart attraktiver als eine Glattrasur.
Weitere Bartstile und ihre Eigenheiten:
- Chin Puff: Der schmale Bartsteg beginnt direkt unter der Unterlippe und reicht maximal über das Kinn hinaus. Dadurch lässt er das Gesicht länger erscheinen und wirkt am besten bei runden Gesichtern.
- Kinnbart/Goatee: Wer will schon aussehen wie eine Ziege? Und werden die Haare zu lang, sieht Mann damit gleich aus wie Catweazle.
- French Fork: Hierbei wird der Ziegenbart per Rasur in der Mitte geteilt, sodass die übrig gebliebenen Stege an eine Gabel erinnern.
- Chin Strap: Eine dünne Bartlinie von der einen Wange über das Kinn bis zur anderen Wange entlang und zeichnet so die Kieferlinie nach. Das macht kantige Gesichter weicher und ovaler und lässt den Träger sanfter und romantischer erscheinen.
- D’Artagnan-Bart: Er ist eine Kombination aus schmal geschnittenem Schnauzer und kleinem Dreieck an der Unterlippe. Passt ausnahmslos gut zu ovalen Gesichtern, Rundschädel sollten ihn aber meiden - trägt auf.
- Backenbart: Alles Barthaar im Gesicht kommt weg, nur an den Wangen bleibt es stehen. Das sieht ein bisschen wie zu groß gewachsene Koteletten aus, beim richtigen Typ kommt das aber ungemein kernig und männlich rüber.
Die Wissenschaft hinter dem Bartwuchs
Normalerweise hab ich es immer als Unsinn bzw. besser gesagt Täuschung abgetan, daß sich der Bartwuchs durch die Rasur verstärkt. Trotz daß es ungründlicher war als sonst, ist heute -- nach fünf Tagen -- der Bart weniger stark nachgewachsen als sonst nach drei Tagen. Er wuchs natürlich von Anfang an weiter und auch an allen Stellen, ganz normal halt, allerdings mit vielleicht halber Geschwindigkeit.
Ein aneres Beispiel: Wenn ich täglich mit der Schüppe den Garten umgrabe werden die Hautpartien in den Handflächen auch dicker, da auch diese mechanische Beanspruchung eine verstärkte Proliferation auslöst. Vermutlich ist es wirklich nur eine Änderung der Haut, die die schon vorhandenen Barthaare stärker/schneller werden läßt, solange die "Bearbeitung" durch die Rasur anhält. (Inklusive einer gewissen Nachwirkzeit bis sich die Haut erholt hat.)
Die Tipps für Leute mit einem noch unregelmäßigen Bartwuchs (in meinem Alter (bin Anfang meiner Zwanziger) bei vielen nicht ganz unüblich): "wenn der sich mal regelmäßig rasieren würde würden da auch gleichmäßig Haare wachsen". Ich halte es immernoch für Hokuspokus, die Haare die noch nicht da sind zum wachsen zu bewegen. Der einzige Grund, den ich da für ne relativ regelmäßige Rasur sehen würde ist, daß mir persönlich n sehr unregelmäßiger Bartwuchs nicht gefallen würde.
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