Die Traktionsalopezie, auch bekannt als mechanische Alopezie, ist eine Form des Haarausfalls, die durch übermäßige Zugkraft auf das Haar verursacht wird. Diese Spannung entsteht häufig durch zu enge Zöpfe, Dreadlocks oder andere Frisuren, die die Haarwurzeln stark belasten.
Wie bereits angedeutet, wird die Traktionsalopezie (auch mechanische Alopezie genannt) durch zu viel Zug auf das Haar verursacht. Diese Spannung wird z.B. durch das Tragen von zu engen Zöpfen oder Dreadlocks verursacht. Auch die chemische Haarentfernung ist eine bekannte Ursache für diese Art von Haarausfall. Dies ist eine bekannte Stylingmethode, insbesondere für Frauen mit krausem Haar.
Wenn Schwänze, Zöpfe, Dreadlocks oder Extensions zu eng sitzen, stehen die Haarwurzeln unter starker Spannung. Wenn diese Spannung über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten wird, verschlechtert sich die Durchblutung der Haarfollikel.
Zusätzlich gibt es psychische Faktoren, die eine Traktionsalopezie hervorrufen. Bei einer Erkrankung namens Trichotillomanie reißen sich Betroffene die Haare selbst aus.
Da Frauen und Mädchen meist längere Haare haben und häufiger engere Frisuren tragen oder die Haare aufwendig stylen, sind sie häufiger betroffen als das männliche Geschlecht. Aber auch Männer mit langen Haaren, die oft einen Pferdeschwanz tragen, können betroffen sein.
Ein Mangel an Eisen oder Vitamin D können häufig ein Grund für Haarausfall sein oder eine Schawangerschaft, ebenso wie die Wechseljahre.
Diese Art von Haarausfall tritt häufig zunächst im Bereich des Haaransatzes auf. Die kahleren Stellen befinden sich daher zunächst hauptsächlich am Hals, über den Ohren und am Haaransatz der Stirn.
Wer erste Symptome nicht bemerkt und entsprechend handelt, riskiert ein weiteres Fortschreiten des Haarverlusts. Das Haar wird an den betroffenen Stellen dünner, es können vermehrt kurze abgebrochene Härchen auftauchen (zum Beispiel am Haaransatz), der Haaransatz kann zurückweichen, es können kahle Stellen entstehen.
Meist bemerkt man zuerst, dass die strapazierten Haare am Haarschaft abbrechen und Frizz entsteht - einzelne Härchen, die aus der Frisur abstehen.
Bevor dieser Haarausfall auftritt, sollten Sie in der Lage sein, die Spannung am Haar zu erkennen. Wenn Sie einen Pferdeschwanz tragen und nach einer Weile Kopfschmerzen verspüren, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass Ihr Pferdeschwanz zu eng sitzt.
Die Traktionsalopezie wird oft mit der Alopecia areata verwechselt, da diese ebenfalls mit lückenhafter Kahlheit einhergeht. Dies ist jedoch eine völlig andere Art von Haarausfall. Alopecia areata ist eine Haarkrankheit, die zu völlig kahlen Stellen auf dem Kopf führt, an denen (normalerweise) Haare nachwachsen können. Traktionsalopezie hingegen ist keine Haarerkrankung, sondern eine Form des Haarausfalls, die durch einen äußeren Faktor verursacht wird: zu viel Spannung.
Da der durch Traktionsalopezie verursachte Haarausfall in den meisten Fällen dauerhaft ist, besteht die einzige echte Lösung darin, ihn zu verhindern. Es gibt nur einen Weg, dies zu erreichen: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Haar weniger unter Spannung steht.
Prinzipiell ist eine Traktionsalopezie keine Krankheit. Es liegt keine körperliche Ursache vor, die den Haarausfall bedingt. Wenn die Stressbelastung für die Haare frühzeitig behoben wird, solange die Haarwurzeln noch nicht zu sehr geschädigt sind, kann das Haar normal nachwachsen.
Wenn Sie Ihr Haar zu einem Pferdeschwanz oder Zopf binden, lassen Sie etwas Platz, damit die Blutzufuhr zu Ihren Haarfollikeln intakt bleibt.
Einer Traktionsalopezie lässt sich vorbeugen, indem man Stress für die Haare so weit wie möglich reduziert. Dazu gehört insbesondere das richtige Styling und der richtige Haarschmuck. Es spricht nichts dagegen, auch mal eine straffe Frisur zu tragen. Das sollte man aber nicht täglich tun. Wenn die Frisur durch Zug an den Haaren schmerzt, sollte man sie direkt lösen. Auch chemischen Stress für die Haare sollte man vermeiden - dazu gehören vor allem Färben, Tönen und Blondieren.
Wird die Frisur nach Vorliegen einer Traktionsalopezie lockerer oder die Haare offen getragen, kann der Haarwuchs wieder normal einsetzen.
Zusätzlich sollte ausgeschlossen werden, dass eine andere Ursache dem Haarausfall zugrunde liegt. Neben der Traktionsalopezie gibt es weitere Formen des Haarausfalls, die sich durch ein charakteristisches Muster voneinander unterscheiden.
Meistens setzt innerhalb von sechs Monaten wieder ein normaler Haarwuchs ein. Die Regeneration der Haare kann gefördert werden, wenn an der Haarwurzel ausreichend Vitamine, Nährstoffe und Wachstumsfaktoren vorhanden sind. Das kann vor allem durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ermöglicht werden.
Auch eine gute Pflege der Kopfhaut ist wichtig, um die Haare zu kräftigen. Bei der Meso-Therapie zum Beispiel handelt es sich um eine Methode aus der Alternativmedizin. Es werden ausgewählte Medikamente, homöopathische Mittel, Vitamine, Spurenelemente oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut injiziert.
Eine weitere Möglichkeit ist die PRP-Therapie. PRP steht für Platelet Rich Plasma. Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und durch ein besonderes Verfahren aufbereitet, um ein thrombozytenreiches Konzentrat herzustellen. Dieses ist reich an Zytokinen, Mikronährstoffen und Wachstumsfaktoren. In die Kopfhaut gespritzt aktiviert es die Haarwurzeln und regt die Bildung und das Wachstum neuer Haare an. Zusätzlich wird die Durchblutung der Kopfhaut verbessert und die Bildung neuer Kapillaren angeregt.
Sollten dann immer noch kahle Stellen auf dem Kopf verbleiben, ist eine Transplantation möglich. Wir arbeiten mit der modernen IFUE-Methode. IFUE bedeutet Intermittend Follicular Unit Extraction. Aus Bereichen dichten Haarwachstums werden einzelne follikuläre Einheiten als Spenderhaare entnommen. Die Methode ist minimal-invasiv und dadurch sehr schonend und mit wenigen Nebenwirkungen verbunden.
Wenn Sie feststellen, dass die betroffenen Bereiche für Sie selbst und Ihre Umgebung immer sichtbarer werden, können Sie sich dafür entscheiden, diese Bereiche zu kaschieren.
Spezielle Produkte wie Streuhaar und Ansatzpuder können schüttere und lichte Stellen effektiv und schnell kaschieren.
Edges sind die feinen Härchen am Vorderkopf. Es gab da diesen einen schwarzen Kleber, den man für Bondings oder invisible Stylings verwendet hat. Vielleicht kennst du den auch noch. Aus reiner Verzweiflung besorgte ich mir den und klebte kleine Haarsträhnen, als Verdichtung an meinem Haaransatz.
Ich kann dir nur raten, pflege deine Haare und vermeide sinnlose Aktionen, die deiner Mähne nur unnötigen Schaden zu fügen.
1. Pferdeschwänze oder viel zu eng geflochtene Braids, solltest du in Zukunft vermeiden. Denn protective Hairstyles sollen ja deine Haare schützen und nicht schädigen. Es lohnt sich den FriseurIN darauf aufmerksam zu machen, nicht stramm zu flechten.
2. Entferne abends Produktrückstände!Egal ob du ein Gel, Edges Control oder Haarspray verwendet hast, gewöhne dir bitte an, alles am Abend zu entfernen.
3. Massiere deine Kopfhaut.Leicht kreisende Bewegungen regen die Durchblutung der Kopfhaut an und das wiederum hat den Effekt, dass das Haarwachstum angeregt wird.
4. Mache regelmäßige Ölkuren.Manche Öle haben eine sehr besondere Wirkung in Bezug auf das Haarwachstum. Hierzu zählen auch naturreine ätherische Öle. Deshalb empfiehlt es sich Ölkuren zu machen.
5. Gedulde dich!Versuche das Wort „Geduld“ mit was positivem zu verbinden.Die Pflege der natürlichen Haare ist ein Prozess, der viel Zeit und Aufmerksamkeit braucht.
Haare wachsen von der Wurzel aus. Der Übergangsbereich von Kopfhaut zu den Längen des Haares nennt man Haaransatz.
Die Haarkontur, besonders im Stirnbereich, ist ein wichtiges Merkmal. Eine weiche, gerade Kontur wirkt oft zierlich und weiblich. Hohe Geheimratsecken und eine stark geschwungene Kontur dagegen kann aggressiv, männlich und dominant wirken. Je tiefer der Haaransatz im Gesicht sitzt, desto kleiner wirkt die Stirn. Besonders bei Männern rutscht die Kontur im Laufe des Lebens oft nach oben.
Der Haaransatz und seine Form sind vor allem genetisch veranlagt. Aber nicht nur das. Auch äußere Einflüsse können deine Kontur verändern. Generell fördert eine ungesunde Lebensweise Haarausfall.
Wenn du vor allem an den seitlichen oberen Bereichen der Stirn Haarausfall bemerkst, kann es auch sein, dass deine Geheimratsecken größer werden. Dadurch kann auch der Eindruck entstehen, dass deine Kontur nach hinten rutscht.
Deutlich schonender für Kopfhaut und Haare sind pflanzliche Wirkstoffe. Je nachdem, welches Problem du mit deinem Haaransatz hast, können dir verschiedene Pflanzen und natürliche Wirkstoffe helfen.
Die wohl radikalste Methode gegen Haarausfall am Haaransatz ist der Gang in die plastischen Chirurgie. Dort kannst du dir Eigenhaar transplantieren lassen, um wieder eine natürliche, volle Haarkontur zu haben.
Das einfachste Mittel gegen einen grauen Haaransatz ist, die Haare zu färben. Aber: Nicht jedes Haar nimmt Farbe gleich gut an. Je dicker das Haar ist, desto schwieriger zu färben ist es auch.
Ein weiterer Nachteil des Haarefärbens ist, dass die Haare davon kaputt gehen können. Denn die Farbe durchdringt deine Haare und schädigt sie in ihrer Struktur damit nachhaltig.
Alternativ kannst du eine Tönung benutzen. Die legt sich nur um das Haar und wäscht sich mit der Zeit wieder aus. Nachteilig ist hier natürlich die Haltbarkeit. Auch ist eine Abdeckung von grauen Haaren nicht zu 100% gewährleistet.
Auf gar keinen Fall solltest du Drogeriefarben, sog. “box dye” (Boxenfarbe, von den Pappkisten, in denen das Set verkauft wird), kaufen.
Auch das Abdecken von einzelnen grauen Haaren am Haaransatz ist damit ganz einfach möglich. Durch elektrostatische Anziehungskräfte binden die Fasern direkt an deine Haare und verdichten sie so optisch. Durch die Einfärbung der Fasern in verschiedene Töne fallen sie nicht auf, können graue Haare aber effektiv abdecken!
Die zweite Möglichkeit, graue oder dünne Haare zu kaschieren, ist Ansatzpuder. Oftmals sind zuerst die Schläfen und die Geheimratsecken von Haarausfall am Haaransatz betroffen. Ansatzpuder füllt diese Bereiche optisch einfach und schnell auf, ohne unnatürlich zu wirken.
Deine Problemstelle ist der Haaransatz? Dann willst du ihm sicherlich gesonderte Pflege zukommen lassen, oder? Wie pflegst du deine Haare grundsätzlich? Das ist nämlich abhängig von deinen Haaren: sind sie trocken oder glänzen sie? Fettet deine Kopfhaut schnell? Hast du dickes oder dünnes Haar?
Für (fast) jeden Haartyp gibt es spezielle Pflegeprodukte. Spülung bzw. Weitere Produkte, z.B. Spezielle Kopfhautshampoos kannst du auch benutzen, ohne die Längen mitzuwaschen.
Wenn der Haaransatz weh tut, juckt oder sich Pickel bilden, ist das in der Regel ein Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Trägst du oft strenge Frisuren, wie hohe Zöpfe oder einen Dutt? Dann überlastest du möglicherweise gerade deine Haarwurzeln. Das gleiche Problem kann auch bei engen Flechtfrisuren, wie Braids oder Cornrows, auftreten.
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