Muster im Nacken rasieren: Eine detaillierte Anleitung

Willkommen in der Welt der DIY-Haarschnitte! In diesem umfassenden Ratgeber zeigen wir dir, wie du am besten zu Hause deine Haare selber schneiden kannst. Männer, die gerne ihren eigenen Look kreieren möchten, oder nur einen kurzen Trimm benötigen, können so bequem von zu Hause aus, einen stilvollen Look zu erzielen. Ganz gleich, ob du Geld oder Zeit sparen oder einfach deiner kreativen Seite freien Lauf möchten: Das Erlernen des Haareschneidens kann sich lohnen.

Es mag auf den ersten Blick beängstigend erscheinen, aber nachdem du unseren Ratgeber gelesen hast, wirst du feststellen, dass das Haareschneiden zu Hause mit ein wenig Übung gar nicht so schwierig ist!

Warum sollte man sich als Mann die Haare selber schneiden?

Warum solltest du dir die Mühe machen, dir die Haare selbst zu schneiden, wenn es doch so viele Friseurläden gibt? Aus den folgenden Gründen kann es eine gute Idee sein, sich als Mann die Haare selbst zu schneiden:

  • Es spart Geld: Verabschiede dich von teuren Friseurbesuchen und spare Geld. Wenn du in langlebige Haarschneidegeräte investierst und lernst, deine Haare selbst zu schneiden, kannst du auf lange Sicht eine erhebliche Menge Geld sparen.
  • Es spart Zeit: Kein Warten mehr in langen Warteschlangen oder Hektik bei der Terminvereinbarung. Schneide deine Haare ganz einfach selbst und du hast die vollständige Kontrolle über den Zeitplan und kannst dir jederzeit und überall die Haare schneiden. Wie wäre es mit der Badewanne? Oder im Wohnzimmer beim Fußball schauen? Ein Haarschnitt in den eigenen vier Wänden ist praktisch und bequem.
  • Ultimative Kontrolle über deinen Look: Mit der richtigen Ausrüstung hast du die Möglichkeit, deinen gewünschten Haarschnitt präzise zu gestalten.

So kannst du deine Haare selbst schneiden: Männerhaarschnitte passend für dich

Nachdem du nun alle Vorteile kennengelernt hast, fragst du dich wahrscheinlich zurecht: „Na aber, wie kann ich mir denn jetzt meine Haare selber schneiden?“ Männer, keine Sorge, hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle Männer, die Ihre Haare selber schneiden möchten:

Der klassische Buzz Cut

Der Buzz Cut ist eine zeitlose und pflegeleichte Frisur, die Selbstbewusstsein ausstrahlt. Befolge diese Schritte, um einen sauberen und stilvollen Buzz-Cut zu erzielen, und lerne, wie du am besten deine Haare schneidest. Mit einer Maschine fürs Haare schneiden gelingt der Haarschnitt leicht und unkompliziert.

  1. Besorge dir zunächst die richtigen Werkzeuge: Einen guten Haarschneider, verschiedene Aufsätze, einen Kamm und einen Handspiegel.
  2. Beginne mit sauberem, trockenem Haar. Wenn dein Haar eher lang ist, schneide es als erstes mit einer Schere ab, bevor der Haarschneider zum Einsatz kommt.
  3. Bringt die gewünschte Aufsatzgröße an deinem Haarschneider an. Für einen kürzeren Buzz Cut beginnst du am besten mit einer höheren Nummer (z. B. Nr. 4) und passt sie dann entsprechend an.
  4. Beginne an den Seiten und am Hinterkopf und bewege die Haarschneidemaschine in gleichmäßigen Bewegungen nach oben. Verwende den Kamm, um die Haarschneidemaschine zu führen und einen gleichmäßigeren Schnitt zu erzielen.
  5. Bewege dich zur Oberseite deines Kopfes hin und arbeite dabei gegen die natürliche Haarwuchsrichtung, um ein gleichmäßiges Finish zu erzielen.

Der Undercut

Der Undercut ist eine trendige und vielseitige Frisur, die einen Kontrast zwischen längerem Oberhaar und kürzeren Seiten ermöglicht. Befolge diese Schritte, um einen präzisen und modernen Undercut zu erzielen:

  1. Besorge dir die passenden Werkzeuge: Haarschneider, verschiedene Aufsatzgrößen, einen Kamm, einen Handspiegel und eine Friseurschere.
  2. Beginne mit sauberem, trockenem Haar. Schneide den oberen Teil mit der Schere auf die gewünschte Länge zu, sodass er länger als die Seiten bleibt.
  3. Befestige einen Aufsatz in der gewünschten Größe der Seiten am Gerät. Beginne mit einem längeren Aufsatz (z. B. Nr. 3) und passe ihn nach Bedarf an.
  4. Beginne mit der Haarschneidemaschine im Nacken und bewege sie nach oben und an den Seiten entlang. Verwende den Kamm, um die Haarschneidemaschine zu führen und eine gleichmäßige Länge beizubehalten.
  5. Blende das längere Deckhaar mit den kürzeren Seiten mit einer Schere oder einem Blending Aufsatz, um einen nahtlosen Übergang zu schaffen.
  6. Style den oberen Bereich mit einem Haartrockner, einem Kamm und einem Stylingprodukt wie gewünscht. Experimentiere mit verschiedenen Looks, wie zum Beispiel einen mit Gel nach hinten gestyltem Look.

Der Seitenscheitel

Der Seitenscheitel ist eine klassische und raffinierte Frisur, die jedem Look einen Hauch von Eleganz verleiht. Befolge diese Schritte, um einen präzisen Seitenscheitel zu erhalten:

  1. Das brauchst du: Haarschneider, verschiedene Aufsatzgrößen, einen Kamm, einen Handspiegel, eine Friseurschere und ein Stylingprodukt.
  2. Beginne mit sauberem, trockenem Haar. Kämme dein Haar und bestimme die natürliche Scheitellinie.
  3. Erstelle mit dem Kamm eine saubere Trennlinie, indem du die Haare zur Seite kämmen. Der Teil sollte mit deinem Augenbrauenbogen übereinstimmen.
  4. Schneide die Seiten und die Rückseite mit einer Haarschneidemaschine und einem geeigneten Aufsatz ab. Beginne mit einem längeren Aufsatz (z. B. Nr. 4) und stelle ihn auf ein allmählicheres Ausblenden ein.
  5. Mische den längeren oberen Teil mit den kürzeren Seiten mit einer Schere oder einem Blending Aufsatz. Arbeite in kleinen Abschnitten und achte auf einen nahtlosen Übergang.
  6. Style den oberen Teil, indem du ihn auf die gewünschte Seite kämmst und ein Stylingprodukt für Halt und Definition aufträgst.

Muster in die Haare rasieren: So geht's

Kurzhaarfrisuren sind einfach unschlagbar praktisch - dir aber ein bisschen zu langweilig? Dann solltest du einmal ausprobieren, dir Muster in die Haare zu rasieren. Von der schlichten Linie bis hin zum aufwendigen Tribal ist hier so ziemlich alles drin.

Möchtest du dir ein Muster in den Schopf rasieren, brauchst du dafür vor allem eines: raspelkurze Haare. Besonders unkompliziert bist du mit einem Buzzcut unterwegs. Magst du es so richtig kurz, kannst du alle Haare auf eine einheitliche Länge herunter rasieren. Ist dir das zu radikal, stutzt du lediglich die Seitenpartien und den Nacken auf etwa 3 bis 5 Millimeter. Das Deckhaar auf dem Kopf darf etwas länger bleiben.

Du kannst dich nicht so richtig zum Beinahe-komplett-Kahlschlag durchringen, willst aber trotzdem Muster in deine Haare rasieren? Dann ist der Undercut das Richtige für dich. Bei dieser Frisur werden die Seitenpartien und der Nacken kurz rasiert. Das Deckhaar darf dagegen deutlich länger bleiben und wird zum Beispiel zum lässigen Man Bun hochgebunden.

Grundsätzlich kann jeder den für ein Hair-Tattoo nötigen Kurzhaarschnitt tragen. Du solltest jedoch bedenken, dass Dinge wie eine ungleichmäßige Kopfform, Narben oder auch abstehende Ohren bei diesem Look deutlicher sichtbar werden. Aber keine Bange: Schon ein paar Millimeter Haarlänge mehr können hier wahre Wunder wirken. Etwa 10 bis 15 Millimeter Länge sind in diesem Fall der perfekte Kompromiss.

Das richtige Equipment

Egal, ob du in deine eigene Haarpracht ein Muster rasieren oder den Schopf deiner Kinder mit einem Hair-Tattoo verzieren möchtest: In jedem Fall brauchst du das richtige Equipment!

  • Eine gute Schere: Mit ihr kannst du längere Haarsträhnen abschneiden, bevor es ans Feintuning mit Trimmer und Rasierer geht.
  • Ein Rasiermesser: Benutze am besten nur ein wirkliches gutes Rasiermesser mit möglichst neuen, scharfen Klingen. Mit ihm rasierst du nach dem Trimmen ganz easy akkurate Muster in die Haare.
  • Hair-Tattoo-Schablonen: Bei allen Mustern, die über einfache Geometrie hinausgehen, können Hair-Tattoo-Vorlagen ziemlich nützlich sein.
  • Einen Spiegel, besser noch zwei: An den Seiten mag die Mission „Hair-Tattoo“ noch unter Zuhilfenahme des Badezimmerspiegels glücken.
  • Zusätzlich kann ein Handtuch auf den Schultern nicht schaden, so ersparst du dir juckende Stoppeln im Shirt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Du hast alle Utensilien beisammen? Dann kann es ja losgehen! Für den ersten Versuch raten wir dir zu einem einfachen Muster - oder einer helfenden Hand, die dich bei komplizierteren Hair-Tattoos unterstützt.

  1. Schritt 1: Haare waschen. Haargelreste und andere Stylingprodukte erschweren dir das Rasieren nur unnötig.
  2. Schritt 2: Stutzen. Trimme deine Haare auf die gewünschte Länge. Am besten beginnst du dafür mit einer etwas höheren Einstellung und arbeitest dich nach und nach zur optimalen Restlänge vor.
  3. Schritt 3: Rasieren. Wer die Kopfhaut besonders schonen möchte, trägt vorab einen milden Rasierschaum auf die Stelle auf, an der Muster ins Haar rasiert werden sollen. Spanne die Haut dann mit den Fingern deiner freien Hand etwas an, so reduzierst du das Schnittrisiko. Nun kannst du mit dem Rasiermesser vorsichtig dein Hair-Tattoo rasieren. Arbeite in kleinen Schritten und drücke nicht zu fest mit der Klinge auf.
  4. Schritt 4: Abbrausen. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden, folgt zum Abschluss noch einmal eine Kopfwäsche.

Kurze Haare sind etwas wunderschönes, würden sie doch nur nicht so schnell nachwachsen. Um stets in Form zu bleiben, müssen sie alle paar Wochen nachgeschnitten werden. Der ständige Besuch im Friseursalon kann auf Dauer allerdings ganz schön ins Geld gehen. Ein Dilemma, das viele kennen und für das wir eine wunderbare Lösung haben: Werde zu deinem eigenen Friseur oder der Friseurin deines Freundes.

Tipps zum Haare schneiden mit der Maschine

Auch wenn du bereits erprobt bist im Haare selber schneiden, weil du dir mit einer Haarschneideschere (bitte niemals, aber wirklich niemals Bastel- oder Nagelscheren verwenden) den Pony oder ganze Frisuren selbst geschnitten hast, solltest du bei Kurzhaarfrisuren unbedingt zur Haarschneidemaschine greifen. Es erleichtert dir die Arbeit ungemein und führt zu schönen Ergebnissen.

Das richtige Werkzeug ist wichtiger als du denkst. Denn am Ende wird der Haarschnitt nur maximal so gut, wie die Haarschneidemaschine, die du dafür verwendest. Es wird sich also mehr als lohnen, das vom deinen ausfallenden Friseurbesuchen gesparte Geld, direkt in einen Profi-Haarschneider zu investieren.

Für den Haarschnitt selbst gibt es eine wichtige Grundregel, die du unbedingt im Hinterkopf haben solltest: Je kürzer die Haare und je weniger Übergänge die Frisur hat, desto einfacher ist das Haare selber schneiden.

Die wichtigsten Schritte fürs Haare selber schneiden

Das sind die wichtigsten Schritte fürs Haare selber schneiden bei deinem Mann, Freund, Kind, Mitbewohner & Co.:

  1. Der Nacken: Achte darauf, dass der Kopf stets gerade gehalten wird. Beim Haare selber schneiden solltest du am Besten im Nacken beginnen. Welche Länge soll das Ergebnis haben? Für einen klassischen Kurzhaarschnitt gilt es, den Nacken schön kurz zu gestalten. Am besten stellst du deine Haarschneidemaschine also auf 6mm oder 9mm ein. Einmal richtig eingestellt, kannst du damit beginnen, den Nacken auszurasieren. Wichtig: Die Haare werden immer gegen ihre Wuchsrichtung gekürzt, also ziehst du den Haar-Trimmer von unten nach oben durch die Haare. Beim Nachobenziehen hebst du die Maschine in einer leichten Bewegung aus den Haaren heraus in deine Richtung. Arbeite dich bis über den Atlasknochen, dieser markiert seine Stopplinie. Die Haarschneidemaschine verrät dir mit ihrem „Sound“, ob du noch Haare abschneidest oder die Partie bereits gekürzt ist.
  2. Die Seiten: Klapp den oberen Ohrmuschelrand immer mit der nicht schneidenden Hand ein wenig nach unten, oder bitte deinen Freund, dass er es mit den Fingern gedrückt hält. So geht ihr der Gefahr aus dem Weg, in das Ohr zu schneiden, bzw. zu rasieren. Einige dich auch hier zuvor auf einen Maschinenaufsatz mit der gewünschten Millimetereinstellung. Setz die Maschine ähnlich wie im Nacken nun auch an den Seiten an und arbeite dich sowohl von Gesichtskontur zu Gesichtskontur als auch von unten nach oben. Deine Stopplinie ist die sogenannte Hutlinie, sie markiert die weiteste Stelle des Kopfes. So garantierst du eine ausgeglichene Kopfform und eine schöne Frisuren-Silhouette.
  3. Deckhaar schneiden: Hier ist das Haar typischerweise am längsten. Darum solltest du den größtmöglichen Aufsatz deiner Haarschneidemaschine wählen und das Deckhaar anschließend kürzen, fertig! Sollte das Deckhaar länger sein, kannst du hier zur Haarschneideschere greifen. Hierbei arbeitest du dich von der hinteren Kopfrundung nach vorne zur Stirn und kürzt dabei das Haar um die gewünschte Länge. Fang mit weniger Zentimetern an und schneide lieber noch einmal nach, wenn es zu lang sein sollte. Wichtig beim Haare selber schneiden mit der Schere ist, dass du die zuvor geschnittene Haarpartie mit in die neue noch ungeschnittene aufnimmst. Sie wird so zu deine sogenannten Führungslinie und zeigt dir an, wie weit du das Haar kürzen darfst. Ein Schritt, den du natürlich auch mit dem Haartrimmer machen kannst, den du an Stelle der Schere über den Kamm führst. Dickes oder lockiges Haar kannst du mit einer Effilier- oder Modellierschere noch zusätzlich ausdünnen.
  4. Übergänge vom Konturen- und Nackenbereich: Da die meisten Haarschnitte aus mehr als eine Haarlänge bestehen, geht es nun darum, einen fließenden Übergang von dem Konturen- und Nackenbereich zum Deckhaar zu schaffen. Es ist einer der kniffligsten Schritte, der anfänglich auch jedem Friseur-Auszubildenden mit größter Wahrscheinlichkeit den letzten Nerv raubt. Aber keine Sorge, das wird klappen. Sollte es dein Mann, Freund oder Kind mögen, ist die einfachste Version ein harter Cut zwischen Seiten- und Deckhaar. Ein Haarschnitt, der vielen steht und einfach wieder nachgeschnitten werden kann. Entscheidest du dich für weiche Übergänge, verläuft dieser Schritt ähnlich wie der Nacken. Auch hier hebst du die Haarschneidemaschine nach und nach etwas mehr an und ziehst sie dabei aus den Haaren heraus. Alternativ kürzt du zuerst eine untere Stelle mit einem kleineren Aufsatz. Danach wählst du einen größeren Aufsatz und lässt zwischen der ersten und zweiten Haarpartie Platz für eine dritte. Nachdem du die längeren Haare nun auch etwas gekürzt hast, kannst du die ausgelassenen Stellen zwischen den beiden Haarpartien an die obere und untere anpassen. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Arbeite vorsichtig, langsam und geduldig, so erhältst du das beste Ergebnis.
  5. Konturen & Nacken rasieren: Ganz zum Schluss widmest du dich den Feinheiten deines Haarschnittes: Den Konturen und dem Nacken. Damit diese frei von kleinen Härchen sind und eine schöne saubere Linie ergeben, greifst du hier am Besten zu einer Konturenmaschine. Alternativ kannst du selbstverständlich auch deine Haarschneidemaschine ohne Aufsatz hierfür einsetzen. Am Haaransatz und den Seiten des Nackens kannst du die Maschine angewinkelt direkt mit ihren Klingen ansetzen und nur an dieser Stelle kurz halten. Mit dem sogenannten Abstecken arbeitest du dich in einer schönen Linie bis zu den Ohren hoch. Um hier kein Dreieck oder Zick-Zack-Muster zu kreieren (außer es ist gewünscht), musst du die Maschine seitlich halten und einen Bogen zu den Koteletten zeichnen.

2024 Übergang selber schneiden | Haare selber schneiden | Männer Haare selber schneiden

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