MomeGalen Lösung ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen der Kopfhaut eingesetzt wird, bei denen stark wirksame, äußerlich anzuwendende Glukokortikoide angezeigt sind. Es enthält ein stark wirksames Glukokortikoid als Wirkstoff und wird angewendet zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen der Kopfhaut.
Wirkstoff: Mometasonfuroat
Dieser Artikel beleuchtet die Anwendung, wichtige Vorsichtsmassnahmen und mögliche Nebenwirkungen von MomeGalen Lösung, um Ihnen ein umfassendes Verständnis dieses Medikaments zu ermöglichen.
Schuppenflechte auf der Kopfhaut
Äußerlich anzuwendende Kortisonpräparate werden vor allem wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung bei vielen Hauterkrankungen wie z. B. der Neurodermitis (Atopisches Ekzem) und dem allergischen Kontaktekzem eingesetzt. Aber auch bei der Schuppenflechte (Psoriasis) finden Kortisonzubereitungen unter anderem wegen ihrer hemmenden Einflüsse auf das Wachstum der Hautzellen vielfach Verwendung. Kortisonhaltige Präparate stehen zur äußerlichen Anwendung in vier Wirkstärken zur Verfügung:
Mometason wird in Form von Salben, Lösungen und Cremes zur Behandlung von allergischen Hautkrankheiten eingesetzt. Hierzu zählen Ekzeme, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris), Kontaktallergien, zum Beispiel gegen bestimmte Metalle, und andere allergisch bedingte Hauterkrankungen. Mometason bekämpft Entzündungen und wirkt lindernd auf Begleiterscheinungen wie Juckreiz.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder anderen Glukokortikoiden oder gegenüber einem der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel sind.
Weitere Gegenanzeigen:
Besondere Vorsicht ist geboten:
Wie bei allen äußerlich anzuwendenden Glukokortikoiden ist Vorsicht geboten bei der Anwendung auf ausgedehnten Körperoberflächen, bei Okklusivverbänden, bei längerdauernder vorangegangener Behandlung. Eine Anwendung bei Psoriasis muss engmaschig durch einen Arzt kontrolliert werden. Jeglicher Kontakt mit den Augen sollte vermieden werden. Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Wenden Sie die Lösung immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosierung:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Tragen Sie die Lösung einmal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen auf. Meiden Sie dabei jeglichen Kontakt mit den Augen.
Bei klinischer Besserung sollte zur Anwendung eines schwächeren Glukokortikoids gewechselt werden.
Die Anwendung von dem Arzneimittel bei Kindern sollte über einen möglichst kurzen Behandlungszeitraum bei geringstmöglicher Dosierung, die noch die Wirksamkeit gewährleistet, erfolgen. Bei Kindern sollte die Lösung nur kleinflächig (weniger als 10 % der Körperoberfläche) angewendet werden.
Dauer der Anwendung:
Die Anwendungsdauer beträgt für Erwachsene und Kinder über 6 Jahre üblicherweise 3 Wochen. Eine längerfristige Anwendung (mehr als 3 Wochen) oder großflächige (mehr als 20 % der Körper oberfläche) sollte vermieden werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.
Um eine einigermaßer gleichmäßige Verteilung des Präparates zu gewährleisten und auch die Optik nicht zu beeinträchtigen, werden häufig eine Lösung oder speziell für die Kopfhaut geeignete Emulsionen (Handelspräparat z.B. Monovo) als "Träger" für das Kortison als eigentlichen Wirkstoff gewählt. Diese verteilen sich relativ gut auf der Kopfhaut und hinterlassen keinen Fettfilm.
Bei sehr stark ausgeprägten, chronischen Hautveränderungen mit starker Schuppung wird der Arzt jedoch auch auf die Anwendung von fettigen Salben oder Ölen zurückgreifen, die abends oder vor dem Schlafengehen aufgetragen und am nächsten Morgen wieder abgewaschen werden.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Häufig: Kribbeln, Stechen.
Gelegentlich: Papelbildung, Pusteln.
Sehr selten: Follikulitis (Haarbalgentzündung), brennendes Gefühl, Pruritus (Hautjucken).
Nicht bekannt: Infektion, Furunkel, Parästhesie (Missempfindung), verschwommenes Sehen, Kontaktdermatitis, Hypopigmentierung der Haut, Hypertrichose (übermäßig starke Behaarung), Hautstriae (Hautstreifenbildung), akneiforme Dermatitis, Hautatrophie (Dünnerwerden der Haut) und Schmerzen bzw. Reaktionen an der Anwendungsstelle.
Die folgenden Nebenwirkungen traten vereinzelt bei der Anwendung äußerlich anzuwendender Glukokortikoide auf und können so auch bei Mometason vorkommen: Trockene Haut, Hautreizung, Dermatitis, periorale Dermatitis (Hautentzündung im Gesicht), Hautmazeration (Aufweichen der Haut), Miliaria (Schweißdrüsenfriesel), Teleangiektasien (Erweiterungen der Hautgefäße) und Sekundärinfektionen.
Aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht können Kinder und Jugendliche empfindlicher reagieren hinsichtlich einer durch die Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelösten Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und des Cushing-Syndroms als erwachsene Patienten.
Nebenwirkungen, die bei in Form von Tabletten oder Injektionen anzuwendenden Glukokortikoiden berichtet wurden - einschließlich der Verminderung der Nebennierenrindenfunktion - können auch bei äußerlich anzuwendenden Glukokortikoiden auftreten.
Es kann vorkommen, dass Glukokortikoide das Erscheinungsbild von Krankheitsbildern verändern und Diagnosen erschweren. Ebenso kann der Heilungsprozess verzögert werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Häufigkeit von Nebenwirkungen:
| Häufigkeit | Beschreibung |
|---|---|
| Sehr häufig | Mehr als 1 von 10 Behandelten |
| Häufig | 1 bis 10 Behandelte von 100 |
| Gelegentlich | 1 bis 10 Behandelte von 1.000 |
| Selten | 1 bis 10 Behandelte von 10.000 |
| Sehr selten | Weniger als 1 Behandelter von 10.000 |
| Nicht bekannt | Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar |
Weil das Verhältnis Hautoberfläche zu Körpergewicht größer ist, sind Kinder für eine Aufnahme des Wirkstoffes in den Körper empfindlicher. Für die Anwendung von dem Arzneimittel bei Kindern unter 6 Jahren liegen keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor. Eine langandauernde Kortikosteroidtherapie kann Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern haben.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft: Die Anwendung von dem Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nur auf Anweisung des Arztes erfolgen. Wie bei allen äußerlich anzuwendenden Glukokortikoiden sollte die Möglichkeit bei schwangeren Frauen nicht außer Acht gelassen werden, dass durch Passage der Plazentaschranke das Wachstum des Feten beeinflusst werden kann.
Stillzeit: Das Arzneimittel darf während der Stillzeit nur auf Anweisung Ihres Arztes angewendet werden, jedoch nicht im Brustbereich. Glukokortikoide werden in die Muttermilch ausgeschieden. Falls eine Behandlung mit höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum indiziert ist, sollte das Stillen unterbrochen werden.
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