Haarbürsten gibt es in unzähligen Varianten. Doch welche ist die richtige für Ihr Haar? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Test und Ratgeber, um Ihnen bei der Auswahl der perfekten Haarbürste zu helfen.
Als Kind war das Haarekämmen oft eine Herausforderung. Knoten und Ziepen gehörten zur Tagesordnung. Doch mit dem richtigen Wissen und der passenden Bürste kann das Haarekämmen zu einer angenehmen Erfahrung werden.
Gerade wenn es um das Haarekämmen geht, ist Vorsicht geboten, denn wenn man es falsch macht, werden die Haare unnötig strapaziert. Bürstet euer Haar vor und nicht nach dem Waschen. So könnt ihr es vermeiden, eure nassen Haare zu bürsten, denn im nassen Zustand sind sie besonders empfindlich und brechen schnell.
Seid behutsam zu eurem Haar. Eine Bürste oder ein Kamm mit groben Zinken reichen meistens aus, um euer Haar zu entwirren. Das gilt, auch wenn ihr eure Haare gewaschen habt. Wenn meine Haare nass sind, gebe ich gerne Haaröl hinein. Das bringt sie zum Glänzen und verhindert Knoten. Je nach Haardicke solltet ihr die Menge an Öl anpassen.
Um herauszufinden, welche Haarbürste die beste für deine Haare ist und wie du das passende Modell für deine Haare findest, haben wir dir einen kleinen Bürsten-Guide erstellt. Entscheide anhand deines Haartyps, welche die beste Haarbürste für dich ist:
Bei deinem unkomplizierten Haartyp ist eine Bürste mit Naturborsten wie Wildschweinborsten ideal. Sie kann das Fett der Kopfhaut gleichmäßig im Haar verteilen und für mehr Glanz sorgen. Gleichzeitig reicht der Widerstand der Borsten aus, dein Haar sorgfältig aber sanft zu entwirren.
Genauso geeignet ist eine ovale Brush mit einer Mischung aus Nylon- und Wildscheinborsten.
Fetten deine Ansätze schnell nach und lassen deine Haare platt am Kopf kleben? Dann kann übermäßiges Bürsten kontraproduktiv sein: Durch die Reibung der Borsten auf der Kopfhaut kann die Talgproduktion noch mehr angeregt werden.
Beschränke deine Bürstenstriche also auf das Nötigste. Eine Bürste mit Naturborsten könnte das Fett vom Ansatz zu sehr in den Längen verteilen, dein Haar strähnig aussehen lassen und ihm Volumen nehmen. Verwende deshalb eine Bürste mit synthetischen Borsten.
Möchtest du dein Haar im nassen Zustand entwirren, um eine zusätzliche Stimulierung der Talgdrüsen zu vermeiden, kannst du einen Detangler verwenden.
Diese Haarbürste besitzt super weiche, unterschiedlich lange Kunststoffborsten. Sie kann die Längen ganz sanft entwirren, ohne dabei zu sehr auf die Kopfhaut einzuwirken.
Um feines Haar zu entwirren und es von Schmutz zu befreien, ist eine Bürste mit Wildschweinborsten die richtige Wahl.
Haarbürsten sind für feines Haar auch super wichtige Stylingtools. Möchtest du mehr Volumen in dein feines Haar bringen, dann kannst du dazu eine Rundbürste oder Skelettbürste verwenden. Beide können die Haare aufgrund ihrer Luftkammer(n) beim Föhnen schneller trocknen lassen. Mit der Skelettbürste kannst du auch super Volumen in die Ansätze bringen.
Ein Styling-Klassiker für feines Haar ist eine Toupierbürste mit Naturborsten. Damit kannst du deinen Haaren optisch mehr Fülle verleihen, in dem du sie damit behutsam antoupierst.
Die Borsten müssen bei dickem Haar widerstandsfähiger sein, deshalb brauchst du eine Bürste mit Nylonbürsten. Ihre Borsten geben nicht nach. Bürste deine Haare immer in den Spitzen beginnend bis zum Kopf und versuche, nicht an ihnen zu reißen.
Möchtest du dein dickes Haar bereits im nassen Zustand vorsichtig entwirren, ist ein Detangler die richtige Brush.
Für mehr Volumen im Haar ist eine Rundbürste mit Keramikkern für dein Haar die beste, da sie die Föhnhitze speichern - und so effektiver mehr Form in deine dicken Haare bringen kann.
Ist dein Haar super lang, kann es sein, dass sich die Längen öfter verhaken und dass sich Knötchen und Verfilzungen bilden. Regelmäßiges Bürsten ist hier also essentiell. Verwende als Haarbürste für langes Haar am besten eine Paddelbürste aus Holz mit Naturborsten. Sie kann verhindern, dass sich deine Haare beim Bürsten statisch aufladen.
Zum Stylen greifst du bei sehr langem Haar am besten zu einer Rundbürste. Damit kannst du Volumen und leichte Wellen ins Haar bringen, deine Haare aber auch glätten. Für große Wellen sollte deine Bürste einen großen Durchmesser haben, für kleinere, definierter Wellen wählst du einen kleineren Durchmesser.
Schöne, definierte Locken solltest du gar nicht übermäßig viel bürsten. Denn das kann den Locken die Form nehmen und Frizz entstehen lassen.
Am besten bürstest oder kämmt du deine Locken wirklich nur dann, wenn sie nass und mit Conditioner bedeckt sind. Dann geht das Kämmen leichter, die Lockenstruktur kann erhalten bleiben und Haarbruch kann verhindert werden. Verwende dazu einen breitzinkigen Lockenkamm oder einen Detangler.
Doch welche Bürste ist dann für trockene Locken geeignet? Ganz einfach: Sind deine Locken vor allem in den Spitzen besonders trocken, kann eine Haarbürste mit Naturborsten helfen.
Sie kann das Öl von der Kopfhaut bis in die Längen verteilen. Denke aber daran, dass das kräftige Bürsten definierte Lockenbündel auflöst.
Sind deine lockigen Haare sehr dick, solltest du auf eine Bürste mit Wildschweinborsten und Nylonborsten setzen.
Knötchen und Verfilzungen sind hier eher selten, du kannst deine kurzen Haare morgens und abends mit einer Wildschweinborstenbürste entwirren und reinigen. Sind sie eher dick, sollte deine Bürste auch Nylonborsten haben.
Spannender ist die Frage, welche Bürste die beste zum Stylen von kurzem Haar ist. Sind deine Haare fein und dünn, sind hier alle volumengebenden Bürsten ideal: Skelettbürste, Rundbürste oder Toupierbürste. Sie alle können dein Ansatzvolumen boosten und mehr Fülle in deinen Bob oder Kurzhaarschnitt bringen.
Mehr Glanz und Glätte kannst du hier mit einer Paddelbürste kreieren.
Am besten bürstest oder kämmst du deine Haare im nassen Zustand gar nicht oder nur sehr behutsam. Denn nass ist dein Haar viel dehnbarer und empfindlicher als im trockenen Zustand.
Möchtest du bei starken Verfilzungen oder bei sehr langem Haar aber unbedingt trotzdem vor dem Föhnen kämmen, solltest du zu einem Detangler greifen. Seine unterschiedlich langen, eher weichen Kunststoffborsten sind flexibel und können auch stärkere Verfilzungen im Haar sanft entwirren.
Es gibt auch spezielle Wet Detangler oder Wet Brushes, die ausschließlich für nasses oder feuchtes Haar vorgesehen sind.
Auch ein grobzinkiger Kamm darf hier zum Einsatz kommen - er ist super, um eine Kur oder Maske in nasse oder feuchte Haare einzuarbeiten.
Neigt dein Haar zu Frizz, kannst du - parallel zur richtigen Anti-Frizz-Haarpflege -mit der richtigen Bürste krause Strähnen bändigen.
Tabelle: Zusammenfassung der Haarbürstenempfehlungen nach Haartyp
| Haartyp | Empfohlene Bürsten |
|---|---|
| Normales Haar | Bürste mit Naturborsten (z.B. Wildschweinborsten), ovale Bürste mit Nylon- und Wildschweinborsten |
| Fettiges Haar | Bürste mit synthetischen Borsten, Detangler für nasses Haar |
| Feines Haar | Bürste mit Wildschweinborsten, Rundbürste, Skelettbürste, Toupierbürste mit Naturborsten |
| Dickes Haar | Bürste mit Nylonbürsten, Detangler für nasses Haar, Rundbürste mit Keramikkern |
| Langes Haar | Paddelbürste aus Holz mit Naturborsten, Rundbürste |
| Lockiges Haar | Breitzinkiger Lockenkamm, Detangler, Haarbürste mit Naturborsten (für trockene Spitzen), Bürste mit Wildschwein- und Nylonborsten (für dickes, lockiges Haar) |
| Kurzes Haar | Wildschweinborstenbürste (für tägliche Pflege), Skelettbürste, Rundbürste, Toupierbürste, Paddelbürste |
| Nasses Haar | Detangler, Wet Detangler, grobzinkiger Kamm |
Die Perfekte Haarbürste für Haarverlängerungen, aber auch ideal bei sehr langem Haar -egal ob blondes, braunes, rotes oder schwarzes Haar. Für alle die gerne schönes, gepflegtes Haar haben und nicht durch die falsche Bürste schädigen möchten.
Durch die Befestigung der Haarverlängerung am Eigenhaar (meist Bondings) kann mit einer normalen Bürste hier nicht bzw. nur sehr schlecht gearbeitet werden. Durch die Nylonstifte lassen sich trotzdem die Haare auch mit Extrensions sehr schonend durchbürsten.
Hochwertige, Profi Haarbürste von Y.S. Park Professional Modell Aerozaurus brush amber Diese - Made in Japan - Haarbürste reiht sich in die hochwertige YS Park Bürstenserie hervorragend ein.
Die erste ovale Paddle Brush weist viele hervorragende Eigenschaften für ein professionelles Haarebürsten bzw. Föhnen auf:
Der Tangle Teezer ist eine Haarbürste ohne Stiel und das Besondere daran ist: Die Bürste hat sehr flexible, unterschiedlich lange Borsten, die sich genau soweit biegen, dass verknotete Haare gelöst anstatt schmerzhaft ausgerissen werden.
Vor allem nasse Haare entwirrt er super schnell und ohne Schmerzen. Das Geheimnis: Die unterschiedlich langen und flexiblen Borsten. Der Tangle Teezer ist durch seine ergonomische Form absolut handlich und ein Deckel für die Borsten schützt die Bürste vor Verschmutzung. Damit ist der Tangle Teezer perfekt für jede Handtasche.
Sogar lockiges Haar kämt er super sanft. Nachweislich vermindert er sogar Spliss!
Der Aqua Splash wurde entwickelt, um nasse Haare ohne lästiges Ziepen zu entknoten. Der größte Unterschied zu einem normalen Tangle Teezer: Er hat die Form einer Röhre und ist damit wasserdurchlässig.
Außerdem hat er unterschiedlich lange Borsten - damit lässt sich nasses Haar noch leichter entwirren.
Testergebnisse zum Tangle Teezer:
So ziemlich jede:r Hairstylist:in, den:die ich in meiner Laufbahn als Beauty-Redakteur bisher interviewt habe, schwört auf eine Bürste. Chris Appleton zum Beispiel, seines Zeichens der Stammfriseur von Kim Kardashian und Jennifer Lopez. "Für mich ist diese Bürste ein Klassiker. Ich habe sie immer in meinem Kit", so Chris Appleton.
Ich habe das Modell "BN1 Popular". Das "B" im Namen steht dabei für "Boar Bristles" und das "N" für "Nylon-Pins", weil die Bürste aus einem Mix gefertigt ist. Die Borsten sind deutlich dichter angeordnet und härter als von anderen Naturborsten-Bürsten gewohnt.
Außerdem sorgen die Pins dafür, dass die Bürste die Haare selbst unter Föhnluft gut festhalten kann. So glatt wie mit der "Mason Pearson"-Bürste konnte ich meine Haare bisher mit noch keiner Bürste föhnen.
Warum ist die “Mason Pearson”-Haarbürste so besonders - und warum ist sie so teuer?
Der Experte fährt fort: "Das Deckhaar, mit dem das gesamte Tier überzogen ist, hat in der Natur die Aufgabe, Wasser und Schmutz abzuweisen. Wohingegen das Unterfell, aus dem die "Mason Pearson"-Bürste gefertigt ist, sich nur an einigen wenigen, strategischen Stellen des Tieres befindet. Es dient dazu, alles, was durch das Oberfell dringt, zu absorbieren, bevor es die Haut erreicht. Es agiert also komplett konträr, weil es nicht abweist, sondern aufnimmt."
Der Grund, warum das so gut für die Haare ist, liegt laut Cim Mahony darin, dass die Borsten beim Bürsten der Haare überschüssiges Öl von der Kopfhaut und aus dem Haaransatz aufnehmen und in die Haarlängen und -spitzen transportieren.
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