Stumpfes, trockenes und strapaziertes Haar? Dann ist eine intensive Pflege notwendig. Proteine sind das A & O für eine gesunde Mähne. In diesem Artikel erklären wir, warum Proteine so wichtig sind, was genau sie im Haar bewirken und wie man erkennt, ob ein Pflegeprodukt Protein enthält.
Das Haar besteht zu einem großen Teil aus Proteinen, nämlich Keratin. Durch häufiges Färben, Hitzestyling, heißes Wasser und Haarewaschen gehen die Haarproteine - sprich das Keratin - verloren. Das Resultat: Das Haar wird in seiner Schuppenschicht angegriffen und ist glanz- und kraftlos. Es neigt dann vermehrt zu Spliss und Bruch. All diese Anzeichen können aber auch auf einen Feuchtigkeitsmangel hinweisen.
Wasche dein Haar und dehne es. Unterbrich’ die Dehnung und achte darauf, wie sich dein Haar verhält. Geht es in seine ursprüngliche Form zurück, ist alles in Ordnung. Bricht es jedoch sofort ab, ohne sich dehnen zu lassen, dann braucht es Feuchtigkeit. Lässt sich dein Haar extrem dehnen und bricht nicht ab, dann fehlt es an Proteinen. Fühlt sich das Haar gummiartig an, braucht es ebenfalls Proteine.
Gegen Proteinmangel gibt es spezielle Pflegeprodukte für die tägliche Haarroutine: Shampoos, Conditioner und Protein-Haarkuren. Sie reparieren die Haarstruktur, indem sie poröse Stellen auffüllen, das Haar mit einem Schutzfilm umhüllen und so die Haaroberfläche kitten.
Die Protein-Haarkur ist ein sehr beliebtes und wirksames Mittel bei Proteinmangel. Es handelt sich um wiederaufbauende Masken mit einem hohen Gehalt an Proteinen. Diese füllen die porösen und strapazierten Stellen im Haar wieder auf, stärken und schützen so die Mähne.
Produkte mit Proteinen erkennt man oft bereits am Namen. Kérastase Discipline Keratine Thermique oder Biolage Keratindose Shampoo zum Beispiel enthalten Proteine in Form von Keratin. Auch Begriffe wie Silk bzw. Hydrolyzed Weat, Soja und Corn können auf Proteine hinweisen.
Eine Protein-Behandlung für Haare ist ein wahres Schönheitselixier für strapazierte Strähnen.
Hier sind einige empfehlenswerte Proteinkuren:
Eine Protein-Haarkur sollte nicht übertrieben oft angewendet werden, da sie sehr reichhaltig ist. Es genügt, das Haar etwa 3 Mal pro Monat damit zu pflegen. Zu beachten ist aber: Wenn man die Haare nicht so oft wäscht, ist eine Protein-Kur dreimal monatlich zu viel.
Bei den ersten Anzeichen von Proteinmangel kann man auch gerne zu Hausmittel greifen.
Rezept für eine DIY-Proteinkur:
Allerdings haben richtige Protein-Kuren den Vorteil, dass sie die Proteine direkt und zuverlässig ins Haarinnere schleusen, eine extrem hohe Konzentration an Proteinen haben und eben auch viele weitere Pflegeeffekte durch wertvolle zusätzliche Öle oder Vitamine.
So gut Proteine für das Haar auch sind - ein Zuviel kann sich auch negativ auf das Haar auswirken. Denn wenn man erstmal einen Überschuss an Proteinen hat, wird das Haar beschwert. Die Folge: Es wird schlapp und fettet schneller nach. Daher sollte die Kur wirklich nur nach Bedarf angewendet werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Tabelle: Anzeichen für Protein- oder Feuchtigkeitsmangel
| Anzeichen | Mangel |
|---|---|
| Haar lässt sich extrem dehnen und bricht nicht ab | Proteinmangel |
| Haar fühlt sich gummiartig an | Proteinmangel |
| Haar bricht sofort ab, ohne sich dehnen zu lassen | Feuchtigkeitsmangel |
| Haar ist trocken und spröde | Feuchtigkeitsmangel |
Regelmäßige Pflege mit den richtigen Produkten und ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen und Feuchtigkeit sind der Schlüssel zu gesundem und schönem Haar.
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