Koteletten spitz oder gerade Unterschiede: Der ultimative Leitfaden für den perfekten Bart-Übergang

Ein sauber gestutzter Bart kann an sich schon ein Statement sein, richtig modern und cool wird er aber erst mit dem perfekten Bart-Übergang. Ein schöner Bart-Übergang ist die Königsdisziplin des Bartstylings: Der fließende Übergang vom Bart zum Hals oder zu den Schläfen sorgt für einen cleanen, modernen Look.

Was ist ein Faded Beard?

Bei einem Faded Beard fließt der Übergang von den Koteletten in den Bart und wird stufenlos von oben nach unten dichter. Als besonders knifflig gelten vor allem die Übergänge vom Bart zum Hals sowie vom Bart bis zu den Schläfen. Diese Bereiche können schnell kantig und unsymmetrisch werden.

Mit der Technik des “fadens” (zu Deutsch “verblassen”) schaffen Sie hingegen einen weichen Übergang ohne harte Kanten. Wir zeigen, wie Sie sich selbst den eleganten Bart-Übergang verpassen - denn genau das ist das wichtigste Detail am definierten Bart.

Die richtigen Werkzeuge für den Bart-Übergang

Mit den richtigen Tools und einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt der Fade auch zu Hause - wir zeigen, wie.

  • Barttrimmer: Für den Fade-Cut können Sie jede Art verstellbarer Rasierapparate oder Trimmer verwenden, solange diese über verstellbare Kunststoff-Schutzkämme verfügen, die ein Schneiden auf mehrere Längen ermöglichen.
  • Bartschere: Jeder Bart lässt sich mit der Bartschere von Erbe unkompliziert stutzen, trimmen und präzise in Form bringen.
  • Pflegeprodukte: Neben einem Trimmer benötigen Sie Pflegeprodukte, die Sie auf die Rasur vorbereiten und Ihren Bart danach pflegen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Bart-Übergang

VOLLBART TRIMMEN für ANFÄNGER ● So geht's!

Trauen Sie sich und perfektionieren Sie Ihren Bart. Selbst wenn Sie es vielleicht nicht so gut hinbekommen wie Ihr Barbier (Sie geben ihm dafür aber auch mindestens 20 Euro), werden Sie garantiert einen respektablen Fade zustande bekommen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist das richtige Werkzeug: ein Bartschneider.

Raquel Fajardo, Managerin bei „Fellow Barber“, hat uns dafür einen einfachen Vier-Schritte-Plan verraten: vom sauberen Konturschnitt bis zur perfekten Verblendung in mehreren Stufen.

1. Bart auf die richtige Länge trimmen

Bringen Sie Ihren Bart zuerst auf die gewünschte Gesamtlänge. Danach können Sie ihn sanft zum Nacken oder zu den Koteletten hin auslaufen lassen.

Dafür eignet sich ein verstellbarer Aufsatzkamm in Ihrer bevorzugten Länge. Wenn Sie noch nie einen so langen Bart getragen haben, starten Sie lieber mit einem größeren Abstand, um sicherzugehen, dass Sie nicht zu viel wegschneiden. Bei Bedarf können Sie im zweiten Durchgang immer noch nachkürzen.

2. Definieren Sie die Halskontur für den Bart-Trend

Bevor Sie mit dem Fade starten, müssen Sie den gewünschten Endpunkt definieren - das ist der Punkt am Hals, an dem der Bart enden soll (die Koteletten legen den Punkt selbst fest, da sie nach oben in Ihr Haar übergehen, jedoch kann auch da gefaded werden). Verwenden Sie nun das Rasiergerät ohne Aufsatz oder einen speziellen Konturschneider.

Rasur-Expertin Fajardo rät dabei, die Kontur quasi zu „zeichnen“: Orientieren Sie sich an Ihrem Adamsapfel und ziehen Sie in Gedanken eine senkrechte Linie in Richtung Kinn. Etwa nach 2,5 Zentimetern erreichen Sie einen ersten Ankerpunkt: Dieser Punkt wird der tiefste Punkt der Rasur. Ab da ziehen Sie seine sinnbildlich geschwungene Linie - ähnlich einem „U“ - bis hinter die Ohren.

Die meisten Männer würden jetzt die ungeschützten Zähne des Trimmers direkt an dieser Linie ansetzen. Das funktioniert, aber Fajardo empfiehlt eine andere Methode: Drücken Sie den Metallkopf des Rasierapparats gegen die Haut und fahren Sie möglichst flach und mit nach oben gerichteter Schneide in Richtung Kiefer. Machen Sie schaufelnde und abstoßende Bewegungen mit dem Trimmer, während Sie nach oben wandern - das sorgt für einen weicheren und glatteren Übergang.

3. Bart Fade ausblenden und Übergang perfektionieren

Wenn Sie sich an einem auffälligeren Fade versuchen wollen, wählen Sie einen kleineren Abstand als Ihre generelle Bartlänge (etwa eine Stufe kleiner). Trimmen sie etwa 2,5 Zentimeter nach oben hin und schaffen Sie so eine noch feinere Abstufung.

Nehmen Sie dann die nächstkleinere Abstufung und schneiden Sie bis zur Hälfte in den vorhergehenden Bereich. Wenn Sie also mit Stufe 3 einen Zentimeter in den Halsausschnitt rasiert haben, schneiden Sie jetzt mit Stufe 2 einen halben Zentimeter in den Ausschnitt, sodass er wieder zurücktritt. Erkennen Sie das Muster? Wir blenden es langsam bis zum Ende aus - bis zu Stufe 0 - also bis zu den bloßen Zähnen.

Aber bevor Sie am Ende der Halskontur ankommen, schneiden Sie mit Stufe 1 etwa einen halben Zentimeter in die Halslinie hinein. Voilà, Sie haben sich selbst einen Fade-Cut verschafft. Wenn es immer noch sichtbare Übergänge zwischen den einzelnen Stufen geben sollte, verwenden Sie die gleiche sanfte, schaufelnde Bewegung mit der kleineren Zwischenstufe, um die Linie zu glätten.

4. Koteletten mit Fade schneiden: So gelingt der Übergang ins Haar

Dieselbe Rasur-Strategie können Sie auch auf Ihre Koteletten anwenden. Beginnen Sie damit, eine Stufe tiefer zu gehen und etwa einen Zentimeter abzuschneiden. Der Unterschied besteht darin, dass Ihr Endpunkt im Gegensatz zu Ihrem Nacken nicht 0 ist, sondern eine Länge, die an Ihren Haarschnitt angepasst ist. Die bloßen Rasiermesser benötigen Sie also nur, wenn selbst Ihr Kopf rasiert ist. Bei längeren Frisuren sollten die Koteletten die gleiche Länge wie der Rest Ihres Bartes haben.

Die besten Produkte für den Bart-Übergang

ProduktVorteileNachteile
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Philips Multigroom Serie 7000 14-in-1Gutes Preis-Leistungsverhältnis, präzise, hygienischkeine
Erbe BartschereExtrascharfe Klinge, integrierter Fingerhaken, kompakte Größe-
King C. BartbalsamGlättet den Bart, angenehmer Duft, verhindert Trockenheit und JuckreizDosierung könnte etwas leichter sein

Verschiedene Bartstile im Überblick

  • Ankerbart: Markante Kombination aus Kinnbart und Schnurrbartenden.
  • Backenbart: Gesichtsbehaarung entlang der Wangen in verschiedenen Längen.
  • Chin Puff: Kleiner Bart unterhalb des unteren Lippenrandes.
  • Chin Strap: Bart entlang der Kieferlinie.
  • 3-Tage-Bart: Stoppelige, gepflegte Gesichtsbehaarung.
  • Ducktail-Bart: Spitz zulaufender Kinnbart.
  • French Fork: Gabelung am Kinn.
  • Fu Manchu: Schnurrbart, der die Oberlippe hinunterwächst.
  • Henriquatre: Schmaler Streifen entlang des Kinns mit Schnurrbart.
  • Hollywoodian: Kinnbart mit breiterem Schnurrbart.
  • Koteletten: Seitliche Gesichtshaare entlang der Wangen.
  • Oberlippenbart: Gesichtsbehaarung, die die Oberlippe betont.
  • Schifferkrause: Dichter Vollbart ohne Oberlippenbart.
  • Soul Patch: Kleiner Bart auf der Unterlippe.
  • Sparrow Bart: Kreativer Mix aus Kinn- und Backenbart.
  • Zappa Bartstil: Oberlippenbart mit breitem Kinnbart.
  • "The ZZ": Üppige Gesichtsbehaarung, die Kinn und Wangen umfasst.
  • Victor-Emanuel-Bart: Gezwirbelter Moustache und Ziegenbart.
  • Vollbart: Bedeckt das gesamte Gesicht.

Häufige Fragen zum Bart-Übergang

  • Wie kann ich einen Bart mit Übergang selber machen? Zuerst den Bart auf die gewünschte Gesamtlänge trimmen. Dann die Halskontur definieren und mit dem Trimmer in sanften, schaufelnden Bewegungen nach oben ausblenden. Zum Schluss kleinere Längenstufen wählen und in die vorherige Stufe hineinschneiden, bis ein weicher Fade entsteht.
  • Wie lässt man einen Bart ins Haar übergehen? Die Fade-Technik funktioniert auch bei den Koteletten. Dabei mit einer kürzeren Länge starten und stufenweise ins Kopfhaar übergehen. Der Endpunkt orientiert sich an der Länge des Haarschnittes.
  • Welcher Trimmer ist für Bartübergänge geeignet? Geeignet sind alle verstellbaren Barttrimmer oder Rasierapparate mit Schutzkämmen. Sie sollten mehrere Längeneinstellungen bieten, um weiche Übergänge zu ermöglichen.
  • Wie oft sollte man einen Bartübergang nachschneiden? Das hängt davon ab, wie schnell Ihr Bart nachwächst. Als Faustregel sollten Sie den Bartübergang alle zwei bis drei Tage nachschneiden.

tags: #Koteletten #spitz #oder #gerade #unterschiede

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