Schuppen beim Kätzchen: Ursachen und Lösungen

Wusstest du, dass Katzen genauso wie wir unter Schuppen leiden können? Die Haut von Katzen ist ein schützendes Organ, das auf verschiedene Weise auf negative Einflüsse reagieren kann. Es gibt verschiedene dermatologische und anderweitige gesundheitliche Probleme, die dazu führen können, dass die Haut deiner Katze trocken und schuppig wird und sich weiße Partikel im Fell bilden - vielleicht bemerkst du sogar, dass kleine Schuppen zurückbleiben, wenn deine Katze auf deinem Schoß saß.

Schuppen bei Katzen sind relativ häufig und können aus verschiedenen Gründen auftreten. Häufig ist es völlig harmlos, wenn die Katze Schuppen hat. Doch da Schuppen auch ein Anzeichen für ein gesundheitliches Problem sein können, sollten Sie diese nicht ignorieren sondern genauer untersuchen.

Schuppen sind winzige, graue oder weiße Hautpartikel, die lose im Katzenfell hängen oder beim Streicheln herunterfallen. Häufig bemerkt man sie am Rücken und Schwanzansatz der Katze - aber sie können auch am Kopf und hier vor allem rund um die Ohren auftreten. Gesunde Katzen haben ein gepflegtes, sauberes und glänzendes Fell. Hat die Katze Schuppen, sind diese besonders bei dunklen Katzen im Fell gut zu sehen.

Wie entstehen Schuppen bei Katzen?

Die Haut besteht aus verschiedenen Schichten. In den tieferen Hautschichten entstehen neue Hautzellen, die im Lauf der Zeit an die Oberfläche gelangen und dort absterben. Diese abgestorbenen Hautzellen werden Stück für Stück abgegeben. Normalerweise werden sie von der Katze regelmäßig beim Putzen entfernt und sind zudem so klein, dass man sie nicht sieht.

Die oberste Hautschicht, auch Epidermis genannt, besteht hauptsächlich aus einer bestimmten Art von Zellen, den Keratinozyten. Diese reifen und teilen sich, was als Keratinisierung bezeichnet wird. Auf diese Art und Weise regeneriert sich die Haut: neue Hautzellen werden gebildet, um die alten, abgestorbenen Zellen zu ersetzen, welche dann daraufhin vom Körper einfach abgeworfen werden. Dieser sich ständig wiederholende Zyklus dauert bei Tieren in der Regel etwa 21 Tage. Bei einem Ungleichgewicht in der Haut läuft dieser Verhornungsprozess jedoch deutlich schneller ab, sodass sich die Hautzellen an der Oberfläche vermehrt ablösen und es zur Schuppenbildung kommt.

Diese Störung wird als trockene Seborrhoe oder Seborrhoe sicca bezeichnet. Schuppen und Hautschuppen sind nicht dasselbe: Hautschuppen sind normale, gesunde Hautzellen, die sich ablösen.

Ähnlich wie Menschen können auch Katzen an trockener Haut und Schuppenbildung leiden. Trockene Seborrhoe bei Katzen macht sich meist durch schuppige Haut bemerkbar, vor allem entlang des Rückens. Eventuell hinterlässt deine Katze nach dem Kuscheln Schuppen auf deinem Schoß oder an einem ihrer Lieblingsschlafplätze.

Auf dem Fell der Katze finden sich feine weiße Krümel. Beim Streicheln können diese vermehrt aus dem Fell rieseln. Wenn Sie Ihre Katze bürsten oder gegen den Strich das Fell aufrichten, werden Sie die Schuppen ebenfalls finden. Schuppen können auch in größeren Arealen auf der Haut „kleben“ und lassen sich dort durch leichtes Bürsten o.Ä. lösen.

Neben dem schuppigen Fell der Katze treten oft weitere Symptome auf, z.B. Juckreiz. In der Mehrzahl der Fälle ist Katzenfell mit Schuppen ein Symptom dafür, dass etwas nicht stimmt und nicht als eigenständige Krankheit zu betrachten.

Wenn die Haut deiner Katze trocken und schuppig ist, ohne dass ein Zusammenhang mit der Umgebung oder dem Körpergewicht besteht, sollest du zügig einen Termin beim Tierarzt vereinbaren, um die Ursache abklären zu lassen.

Ursachen von Schuppenbildung bei Katzen

Es gibt viele Umweltfaktoren, die die Haut austrocknen und zu Schuppenbildung führen können, dazu gehören etwa trockene, kalte Winterluft und stark beheizte Räume mit niedriger Luftfeuchtigkeit. Nicht unüblich ist das Auftreten von Schuppen im Winter. Der Grund hierfür ist die warme Heizungsluft, welche zu einer geringeren Luftfeuchtigkeit führt. Lüften hilft, aber auch nur bedingt, da an einem kalten Wintertag auch draußen der Feuchtigkeitsgehalt relativ gering sein kann. Früher haben die Bewohner nasse Tücher auf die Heizung gelegt. Wer nicht zu diesem alten Hausmittel greifen möchte, stellt einfach einen Luftbefeuchter auf.

Allerdings können die unerwünschten Hautablagerungen nur die Spitze des Eisberges sein. So kommen neben idiopathischen (unbekannte) Ursachen unzählige Gründe infrage, die zu einer vermehrten Bildung von Schuppen bei Katzen führen:

  • Fellwechsel: Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst kann es zu vermehrter Schuppenbildung kommen.
  • Trockene Haut: Heizungsluft kann im Winter auch bei unseren Stubentigern trockene Haut verursachen, die dann zu Schuppenbildung neigt.
  • Katze putzt sich nicht: Wenn sich die Katze weniger oder gar nicht mehr putzt, werden ebenfalls Schuppen sichtbar, die normalerweise beim Putzen entfernt würden.
  • Infektion mit Ektoparasiten: Milben, Flöhe, Haarlinge - es gibt eine Menge äußerer Parasiten, die zu Schuppen führen können, entweder direkt (v.a. Milben) oder indirekt durch z.B. Kratzen. Eine genaue Unterscheidung ist nur mit einer guten Lupe oder einem Mikroskop möglich.
  • Pilzinfektion: Verschiedene Hautpilze (Dermatophyten) sowie Hefepilze (Malassezien) verursachen Hauterkrankungen mit Schuppen. Oft fällt in kreisrunden Arealen das Fell aus, was als typisch für Pilzerkrankungen gilt. Sie treten oft bei einer Schwächung des Immunsystems bzw.
  • Bakterielle Infektion: Eine Infektion der Haut mit Bakterien kann auch zu Schuppen führen, wenn dies auch eher kein typisches Symptom ist.
  • Fehlernährung: Bei einem Mangel an essentiellen Fettsäuren oder Spurenelementen (z.B.
  • Allergie: Auch andere Allergien, z.B.

In den meisten Fällen sind trockene Haut und Schuppen eine Reaktion der Haut auf eine andere Erkrankung. Es gibt zahlreiche gesundheitliche Beschwerden, die eine Katze in ihrer Fellpflege einschränken können, was häufig zu Schuppenansammlungen führt. Mobilitätsprobleme, die durch Arthrose oder Übergewicht verursacht werden, Schmerzen oder andere Krankheiten, die zu Lethargie führen, können bei Katzen zu einer eingeschränkten Fellpflege und damit zu einer Anhäufung von Schuppen führen. Wenn deine Katze bereits etwas älter ist oder sich durch gesundheitliche Probleme oder vorübergehende Einschränkungen (wie z.B.

Parasiten Eine Reihe von Parasiten kann bei Katzen zu Hautirritationen führen, zum einen durch direkte Schädigung der Haut (wie z.B. bei Milben) und zum anderen durch die Katze selbst, die durch übermäßiges Kratzen und Putzen versucht, den Juckreiz zu lindern und sich dabei selber Verletzungen zufügt (wie z.B. Obwohl Flöhe bei weitem der häufigste Übeltäter sind, spielt auch eine bestimmte Art von Milben namens Cheyletiella eine wichtige Rolle. Die meisten Milben sind mikroskopisch klein, aber Cheyletiella-Milben können etwas größer sein und sind mit bloßem Auge erkennbar. Diese Milben werden auch als "wandernde Schuppen" bezeichnet, da sie wie weiße Schuppen aussehen. Sie sollten bei Katzen mit schuppiger Haut immer in Betracht gezogen werden, auch wenn ein Befall nicht allzu häufig vorkommt.

Eine weitere Sorte Parasiten, die Hautprobleme verursachen kann, sind Demodexmilben. Dieser Parasit lebt in den Haarfollikeln oder auf der Hautoberfläche und kann Hautveränderungen und Haarausfall verursachen (feline Demodikose oder demodiktische Räude). Hautinfektionen Hautinfektionen entstehen meistens in Folge eines anderen Problems, welches die Schutzbarriere der Haut beschädigt. Diese sogenannten Sekundärinfektionen („Folgeinfektionen“) können durch Bakterien, durch selbst zugefügte Verletzungen oder durch Hefepilze (Malassezia-Dermatitis) verursacht werden.

Ringelflechte Auch Katzen (in der Regel junge Katzen oder Katzen mit geschwächtem Immunsystem) können unter Ringelflechte leiden. Hierbei handelt es sich um eine Pilzinfektion, die schwierig zu behandeln sein kann. Nährstoffmangel Da die meisten handelsüblichen Katzenfuttersorten eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung beinhalten, sind Nährstoffdefizite meist auf Magen-Darm-Probleme zurückzuführen, bei denen es zu einer beeinträchtigten Nährstoffaufnahme kommt. Hormonelle Erkrankungen Schilddrüsenüberfunktion und Diabetes sind die am häufigsten bei Katzen auftretenden endokrinen (hormonellen) Erkrankungen. Diese können zu Veränderungen der Elastizität und Textur der Haut führen, wie z.B. zu dünner, trockener Haut, Schuppenbildung, stumpfem und verfilztem Haar und Haarausfall.

Während sich Hauttumore bei Katzen meist als Knötchen oder Geschwüre zeigen, können tumoröse Erkrankungen, die sich nicht auf der Haut selbst befinden, zu Hautveränderungen wie trockener Haut, Schuppenbildung und oftmals auch zu fettigen Fell führen, was als “paraneoplastisches Syndrom” bekannt ist. Gerötete Haut und Schuppenbildung an der Nasenspitze oder an den Ohrenspitzen sind häufig bei Katzen zu beobachten, die sich gerne in der Sonne aufhalten, und sind entsprechend auf UV-Schäden (Sonnenbrand) zurückzuführen. Diese können sich dann zu einem kutanen Plattenepithelkarzinom entwickeln, einem bösartigen Hauttumor, der sehr aggressiv ist. Obwohl sie eher selten vorkommen, können auch Autoimmunkrankheiten wie Pemphigus auftreten.

Wenn du feststellst, dass deine Katze Schuppen oder trockene Haut hat, solltest du zunächst überprüfen, ob deine Samtpfote übergewichtig ist oder sichin Räumen mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit aufhält. Ist dies nicht der Fall und zeigt deine Katze eventuell weitere Symptome wie Rötungen oder Haarausfall, die nichts mit ihren Umweltbedingungen zu tun haben können, solltest du sie tierärztlich untersuchen lassen.

Diagnose von Schuppen bei Katzen

Hautschuppen fallen den meisten Katzenbesitzern recht schnell auf - insbesondere, wenn die eigene Katze dunkles Fell hat. Doch spätestens wenn die betroffene Katze sich wie verrückt am Ohr kratzt oder erste Haarbüschel ausfallen, ist der Weg zum Tierarzt angebracht. Angekommen in der Tierarztpraxis verfolgt Ihr Tierarzt in der Regel einen bestimmten Untersuchungsplan. Nach diesem schaut er sich den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Katze genauer an. Dabei befragt er Sie, ob Ihre Katze noch weitere Auffälligkeiten zeigt oder welchen Parasitenschutz Sie verwenden. Um die Haut weiterführend zu untersuchen, kann Ihr Tierarzt anschließend verschiedene Untersuchungsmaßnahmen durchführen:

  • Indem Ihr Tierarzt vorsichtig mithilfe eines Skalpells ein Hautgeschabsel entnimmt, kann er dieses anschließend kulturell unter einem Mikroskop beurteilen. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr Tierarzt alle Hautschichten erwischt.
  • Zusätzlich kann er ein Klebeband-Abklatsch durchführen, das ebenfalls mikroskopisch Hinweise auf Milben oder Läuse gibt. Dazu drückt Ihr Tierarzt ein Streifen Klebeband von der Länge eines Objektträgers mehrfach auf die Schuppen Ihrer Katze. Dieses klebt er anschließend auf den Objektträger, den er unter dem Mikroskop durchmustert.
  • Des Weiteren ist es möglich, eine Blutuntersuchung durchzuführen.

Der Tierarzt schabt auf der Suche nach Parasiten entweder vorsichtig mit dem Skalpell etwas Haut ab, um diese unter dem Mikroskop genauer zu untersuchen, oder er presst ein Stück Klebeband auf die Haut, um ein paar Schuppen zu erwischen. Auch wenn die Untersuchung ein negatives Ergebnis hatte, kann man einen Parasitenbefall leider nicht zu 100 Prozent ausschließen.

Bei einer Dermatophytose kann die Katze von dem Pilz Microsporum canis befallen sein. Die Dermatophyten ernähren sich vom Keratin der Haut und Haare und verursachen runde, gerötete und schuppige Stellen. Auch Entzündungen an den Krallen können auftreten sowie Entzündungen des Unterhautgewebes und der Haarfollikel. Zur Untersuchung unter dem Mikroskop reichen ein paar Haare. Unter einer speziellen UV-Lampe („Wood‘sche Lampe“) werden befallene Haare grün sichtbar und der Tierarzt kann so erste Hinweise auf einen Befall finden. Zudem kann er eine kleine Glasscheibe auf eine Kruste drücken, an der Hautzellen und Wundsekret kleben bleiben. Unter dem Mikroskop lassen sich so bakterielle Infektionen und Entzündungen erkennen.

Eine Biopsie wird angewandt, wenn der Verdacht auf Hautkrebs oder eine Autoimmunerkrankung besteht.

Behandlung von Schuppen bei Katzen

Wenn Sie Veränderungen an Fell und Haut Ihrer Katze wahrnehmen, sollten Sie unbedingt genauer hinsehen und den Auslöser für die Schuppen im Katzenfell herausfinden. Die richtige Behandlung von Schuppen richtet sich immer nach der Ursache.

Ist die Haut einer Katze trocken und schuppig, bedeutet dies meistens, dass ihr Feuchtigkeit fehlt. Die Reparatur des gestörten Zellerneuerungszyklus sowie die richtige Reinigung und Pflege der Haut sind besonders wichtig, um ihre Gesundheit und ihre Schutzfunktion wiederherzustellen. Dies kann durch die Anwendung geeigneter topischer Produkte erreicht werden. Unsere DOUXO® S3 SEB-Produkte enthalten hochwertige feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, die es der Haut ermöglichen, ihre normale Struktur wiederherzustellen, ohne sie weiter zu reizen und auszutrocknen. Der Inhaltsstoff Seboliance hilft außerdem, die Talgproduktion zu regulieren, die Bildung von Hautschüppchen zu verhindern und der übermäßige Vermehrung von Hefepilzen vorzubeugen.

Um die Schuppen langfristig loszuwerden, müssen Sie das zugrunde liegende Problem lösen. Abhängig von der durch Ihren Tierarzt gestellten Diagnose kommen unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung infrage. So erfordert ein Befall durch Ektoparasiten die Gabe spezieller Parasitenmittel (z.B. Moxidectin). Sollten mehrere Samtpfoten im Haushalt leben, sollten Sie diese ebenfalls mit behandeln. Nach der Behandlungszeit ist es aus Gründen des Therapieerfolgs zudem ratsam, Ihre Katze erneut auf die Parasiten untersuchen zu lassen.

Ebenso können Sie eine symptomatische Therapie einschlagen. Diese lindert die Symptome und damit die Schuppen Ihrer Katze. Beispielsweise können Sie Ihre Katze mit einem rückfettenden Katzenshampoo baden.

Auch wenn die meisten Katzen nicht so gerne gebadet werden, haben wir einige Tipps zusammengestellt, die dir helfen, dies so stressfrei wie möglich zu gestalten - und vielleicht sogar zu einer angenehmen Erfahrung für deine Samtpfote zu machen. DOUXO® S3 SEB ist auch als Mousse erhältlich. Die meisten Katzen genießen die Extraportion Aufmerksamkeit, die sie bei der Fellpflege bekommen und ihre Hautgesundheit profitiert davon natürlich auch! Durch regelmäßiges Bürsten wird Talg auf der Haut gleichmäßig verteilt, Haut und Fell werden belüftet und abgestorbene Hautpartikel entfernt.

Eine artgerechte, ausgewogene Ernährung ist für die Hautgesundheit deiner Katze unerlässlich. Wichtig sind hochwertige Inhaltsstoffe, einschließlich essenzieller Fettsäuren, die auf das Alter und den Gesundheitszustand deiner Katze abgestimmt sind.

Auch wenn sich mit topischen Produkten trockene, schuppige Haut bei Katzen meistens sehr erfolgreich behandeln lässt, ist es sehr wichtig, herauszufinden, ob eine Erkrankung hinter der Schuppenbildung steckt und diese ebenfalls zu behandeln.

Wenn die Schuppen vermehrt auftreten oder das Fell stumpf und brüchig wirkt, sollte man genauer hinsehen. Maren Püschel ergänzt, dass auch chronische Krankheiten, Stress oder ein Milbenbefall mögliche Ursachen sein können.

Hausmittel bei Schuppen

Ihre Katze hat Schuppen? Wenn Sie nur wenige Schuppen sehen bzw. die Katze gerade im Fellwechsel ist, können Sie erst einmal selbst ein wenig helfen. Bürsten Sie das Tier täglich, so lösen sich die Haare schneller und die Haut wird massiert. Dies führt nebenbei dazu, dass die Katze nicht so viele Haare aufnimmt und ggfs. Probleme mit Haarbällen bekommt.

Die Katze hat schuppige Fell als Winterproblem? Dann hilft ein Luftbefeuchter in der Wohnung. Sie können sich auch mit nassen Handtüchern auf der Heizung behelfen, das funktioniert ebenfalls.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass das Futter der Verursacher sein könnte, wechseln das Produkt. Achten Sie auf Futter von hoher Qualität. Und, wie immer beim Futterwechsel: Gehen Sie langsam vor, ersetzen Sie Stück für Stück Mahlzeiten durch das neue Futter. Auch ein wenig Öl über dem normalen Futter kann das Hautbild merklich verbessern.

Lachsöl ist bei Katzen sehr beliebt und enthält wichtige essentielle Fettsäuren. Diese wirken unterstützend auf Haut und Fell sowie Stoffwechsel der Katze. Leidet Ihre Katze an trockener, schuppiger Haut, können Sie ihr täglich ein paar Tropfen hochwertiges Lachsöl* über das Futter geben. Auch im Fellwechsel und im Winter kann Lachsöl helfen, die Haut gesund zu halten.

Wenn sich trotz einer Futterumstellung das Problem nicht erledigt, bzw. gerade kein Fellwechsel ansteht, könnte eine Erkrankung hinter den Schuppen der Katze stehen. Auch, wenn diese plötzlich auftreten und / oder in großer Menge, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Bei Symptomen wie Juckreiz und Haarausfall - auf jeden Fall schnell in die Praxis!

Gegen Parasiten gibt es in der Regel gut wirksame Medikamente. Allerdings können Flöhe, die bereits die Wohnung mit Beschlag belegt haben, sehr unangenehm werden. Ihnen und anderen äußeren Parasiten kann wirksam vorgebeugt werden.

Pilz- und Bakterieninfektionen werden direkt behandelt, man wird aber auch nach einer möglichen Grunderkrankung suchen, die die Katze schwächt.

Die Diagnose und Behandlung von Futtermittelunverträglichkeiten und -allergien sind aufwändig und bisweilen langwierig.

Schuppen bei Katzen können harmlos sein, es kann aber genauso eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken. Treten andere Symptome auf, gehen Sie auf jeden Fall schnell zum Tierarzt!

Vorbeugung von Schuppen bei Katzen

Die Hautgesundheit Ihrer Katze können Sie durch verschiedenste Faktoren beeinflussen. So können Sie Ihre Katze mit einem wirksamen Parasitenschutz (z.B. Spot-on-Präparate) vor Flöhen und Co. schützen. Auch eine falsche Ernährung mit einem unzureichenden Gehalt an Nährstoffen kann schuppige Haut verursachen. Deshalb sollte Ihre Katze nur hochwertiges Katzenfutter fressen.

Regelmäßige Check-ups beim Tierarzt führen zudem dazu, dass Sie Krankheiten nicht nur früher erkennen, sondern diese auch frühzeitiger bekämpfen können.

Kann Ihr Stubentiger selber keine ausreichende Fellpflege mehr betreiben, können Sie ihn durch Bürsten unterstützen. Gegen trockene Heizungsluft hilft zudem ein Luftbefeuchter.

Ein ausgewogenes Futter gilt als wichtige Grundlage für die Gesundheit der Katzenhaut. Mit der richtigen Ernährung können Sie einen aktiven Beitrag zur Vorbeugung von Erkrankungen wie Schuppen leisten. Wenn Ihre Katze zu Hautkrankheiten neigt, können Sie ein Futter wählen, das speziell zur Unterstützung und Erhaltung der Hautgesundheit entwickelt wurde. Therapeutische Diäten tragen dazu bei, Ihre Katze bei diagnostizierter Dermatose und übermäßigem Haarausfall durch die richtige Ernährung zu unterstützen. Für Katzen mit empfindlicher Haut sind ROYAL CANIN® SKIN & COAT Feuchtnahrung und Trockennahrung empfehlenswert: zur Unterstützung einer gesunden Haut und eines glänzenden Fells dank des hohen Gehaltes an Linolsäure (LA) und der Summe aus Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).

Darüber hinaus sollten Sie besonderen Wert auf die Umwelt und die artgerechte Haltung Ihrer Katze legen. Bei trockener Raumluft dient ein Luftbefeuchter als effektives Mittel gegen Schuppenbildung. Alternativ können Sie auch Wasserschalen auf der Heizung aufstellen. Auch eine regelmäßige Fellpflege kann zur Vorbeugung von Schuppen und trockener Haut unterstützend wirken. Das gleichmäßige Bürsten verhindert, dass sich die Haare verfilzen und ermöglicht gleichzeitig eine zuverlässige Durchlüftung von Haut und Haaren. Achten Sie neben der Hygiene des Tieres auch auf die Ihrer eigenen vier Wände und waschen oder säubern Sie Teppiche, Schlafplätze und Käfige regelmäßig.

MERAVITAL SKIN CONTROL

MERAVITAL SKIN CONTROL ist ein von Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern entwickeltes High Premium Diätfutter, das dank der Zusammensetzung aus Ente bzw. Truthahn und Kartoffel ein geringes Allergiepotential aufweist und sich somit auch als Eliminationsdiät eignet. Diese verordnet ein Tierarzt, um nach Abklingen der entzündlichen Hautreaktionen (meist nach ca. 10-12 Wochen) gezielt Proteinquellen austesten zu können. So ergibt sich eine Übersicht der Futterallergene, die in Zukunft gemieden werden sollten.

MERAVITAL SKIN CONTROL enthält einen Komplex aus Vitamin B1, B2, B6, B12, Niacin, Folsäure und Pantothensäure, der die Hautbarriere stärken und sich positiv auf die Haut- und Fellbeschaffenheit auswirken kann. Biotin und Zink regenerieren Haut und Fell und stärken das Immunsystem. Omega-3-Fettsäuren lindern aktiv entzündliche Prozesse in der Haut bzw. im Darm.

Ist deine Katze übergewichtig, alt oder aufgrund eines Unfalls dauerhaft nur eingeschränkt bewegungsfähig? In diesen Fällen ist die Katze möglicherweise nicht in der Lage, sich an allen Stellen ihres Körpers ausreichend zu putzen. Ein typisches Bild kann das vermehrte Auftreten von Schuppen auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule sein. Abhilfe lässt sich schaffen, indem die Katze durch Bürsten und Kämmen bei der Fellpflege unterstützt wird.

Milben bei Katzen | erkennen, behandeln, vorbeugen ✅

Wenn die Schuppen nach einem gewissen Zeitraum wieder abnehmen, muss man sich normalerweise keine weiteren Gedanken machen. Entscheidend hierfür ist auch die grundsätzliche Beurteilung des Fells und das Allgemeinbefinden der Katze. Zeigt die Katze kein Verhalten, das auf eine Krankheit schließen lässt und sieht ihr Fell trotz einiger Schuppen gut gepflegt und glänzend aus, kann bis auf weiteres auf einen Tierarztbesuch verzichtet werden.

Kratzt sich die Katze jedoch vermehrt, verspürt offensichtlich ständig einen Juckreiz und verliert teilweise übermäßig viele Haare, so dass es zu offenen Hautstellen kommt, sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Er kann klären, ob ein Hautpilz, eine Allergie oder ein Parasit für den schlechten Zustand des Fells verantwortlich sind. Selbst lässt sich das nicht feststellen, da hierfür spezielle Tests und Untersuchungen mit dem Mikroskop durchgeführt werden müssen.

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