Männer, die Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen, wissen, dass die richtige Pflege ihrer Geräte entscheidend ist. Besonders beim Thema Glatze, wo jedes Detail zählt, ist die Wahl des richtigen Elektrorasierers und dessen Pflege von großer Bedeutung. Ein elektrischer Glatzenrasierer ist vor allem mal eins: praktisch.
Wenn das (Rest-)Haar kräftig sprießt, ist der Glatzenlook oft schon nach wenigen Tagen dahin. Mit einer flotten Rasur an jedem oder jedem zweiten Tag erhält man die erwünschte Optik und fühlt sich in seiner Haut einfach wohler.
Wer sich einen Schädel wünscht, der nicht nur glänzt, sondern sich glatt und frisch gepflegt anfühlt, kommt um eine nasse Rasur nicht herum. Wer Zeit sowie Geld für Klingen und Schaum sparen will, greift zum Glatzenrasierer und sieht immer top gepflegt aus.
In unserem Test haben wir verschiedene Glatzenrasierer auf Herz und Nieren geprüft, um Ihnen die besten Optionen vorzustellen:
Jeder gute Glatzenrasierer ist wasserfest, was zum einen die Reinigung erleichtert, zum anderen auch einen Einsatz unter der Dusche erlaubt. Genau dort - unter der Dusche - haben wir die besten Ergebnisse erzielt. Wir empfehlen, die Glatzenreinigung ans Ende des Duschgangs zu stellen. Dann sind die Stoppeln schon durch Nässe, Wärme und Seife aufgeweicht und lassen sich noch besser entfernen.
Alle Glatzenrasierer lassen sich mit der ganzen Hand greifen und so sicher über den Kopf bewegen. Einige Modelle verfügen über eine Art Wespentaille, die zusätzlich einen Griff mit der flachen Hand erlaubt. Hierbei wird der schmale Übergang zwischen Motor und Scherköpfen zwischen Zeige- und Mittelfinger der flachen Hand geklemmt. Im Ergebnis führt man den Rasierer über den Kopf, als würde man sich den Schädel eincremen. Das fühlt sich sehr natürlich an und gibt viel Kontrolle.
Die Kopfhaut ist bei vielen Menschen sehr empfindlich, was mit regelmäßigen Rasuren meist etwas nachlässt. Dennoch möchten wir Ihnen dringend empfehlen, den Kopf nach der Rasur mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen. Wer nicht gerne glänzt, findet spezielle Glatzencremes mit mattierendem Effekt. Wir haben im Test die Better Be Bold Pflegende Glatzencreme verwendet und sind sehr zufrieden.
In der Recherche zum Thema haben wir uns mit vielen Glatzenträgern unterhalten und nach der bevorzugten Rasur gefragt. Neben der klassischen Nassrasur und dem Einsatz eines Glatzenrasierers wurden uns auch ’normale‘ elektrische Rasierer empfohlen. Daher haben wir zum Vergleich die Top-Modelle aus unserem Rasierer-Test ebenfalls zur Glatzenrasur antreten lassen.
Sowohl der Panasonic ES-LV6U als auch der Braun Series 9 Pro+ 9517s können auch bei der Glatzenpflege punkten. Die sehr flexiblen Scherköpfe machen es trotz der sperrigen Form problemlos möglich, alle Stellen am Kopf zu erreichen. Man merkt gleich, dass hier deutlich mehr Power am Werk ist als bei den spezialisierten Glatzenrasierern. Tatsächlich fällt das Ergebnis mit den beiden klassischen Rasierern sogar spürbar glatter aus.
Aufgrund der ultrakompakten Bauform haben wir zusätzlich noch den Panasonic ES-PV3B-K803 (Series 900s) als Glatzenrasierer getestet. Wir erreichen hier ähnlich glatte Ergebnisse wie bei den großen Rasierern, können den Winzling aber besonders auf der Kopfrückseite besser halten und führen. Leider ist das Gerät nur in den Ausmaßen klein, beim Geräuschpegel jedoch enorm groß.
Wenn Sie ihren Bartwuchs ohnehin mit einem hochwertigen Rasierapparat in Schach halten, probieren Sie ihn doch mal auf dem Kopf aus. Hier empfehlen wir jedoch dringend, wie bei einem potenten Reiniger vorzugehen: An einer unauffälligen Stelle testen.
Wie bei jedem anderen elektrischen Gerät liegen auch bei Elektrorasierern Pflegehinweise bei, damit du das Beste aus deinem Produkt herausholen kannst. Ohne die richtige Pflege hält dein Rasierer vielleicht nicht so lange, wie du es dir wünschst.
Es gibt viele Vorteile, wenn du deinen Elektrorasierer schmierst. Einige dieser Vorteile sind eine längere Lebensdauer des Rasierers und eine gründlichere Rasur. Die Schmierung verlangsamt die Abnutzung des Rasierers und verlängert so seine Lebensdauer.
Dadurch kann die Motorleistung auf das eigentliche Schneiden der Haare verwendet werden, anstatt die Klingen in Bewegung zu setzen. Die Schmierung reduziert auch die Hitze, die durch die Reibung zwischen den Klingen und den Folien entsteht.
Wenn es darum geht, deinen Elektrorasierer zu schmieren, ist jedes Öl ungeeignet. Ein gutes Elektrorasiereröl muss niedrigen und hohen Temperaturen standhalten und relativ dünnflüssig sein, damit es die Klingen nicht verklebt. Ein wirksames Öl für Elektrorasierer ist alles, was eine niedrige Viskosität hat, vergleichbar mit Mineralölen oder Fabrikklingenöl.
Es gibt auch die Möglichkeit eines Sprühschmiermittels für Elektrorasierer.
Die Schmierung eines Elektrorasierers ist relativ einfach. Bevor du das Öl in den Elektrorasierer gibst, musst du sicherstellen, dass der Rasierer trocken ist. Wenn du einen Folienrasierer hast, gib einen Tropfen Öl auf die Außenseite jeder Folie. Du kannst auch einen Tropfen Öl auf den Pop-up-Trimmer geben, denn auch dieser kann während der Benutzung sehr warm werden.
Sobald das Öl aufgetragen ist, schaltest du den Rasierer ein, damit sich das Öl auf den Folien verteilen kann. Ein paar Sekunden reichen aus, um diesen Vorgang abzuschließen. Wenn du ein Gleitmittel verwendest, solltest du zuerst alle störenden Haare von den Klingen deines Rasierers entfernen. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du die Klingen vor dem Sprühen vom Rest des Rasierers entfernst.
Bei Rotationsrasierern ist die Vorgehensweise ähnlich wie bei Folienrasierern. Wenn das Rasiermesser in einem Stück ist, gibst du einen Tropfen Öl auf jeden Scherkopf und stell sicher, dass die Schlitze und Löcher bedeckt sind. Wenn der Rasierer ein paar Sekunden eingeschaltet war, schalte ihn bitte aus und wische überschüssiges Öl ab. Das ermöglicht eine gleichmäßigere Beschichtung der Klingen.
Wenn du den Scherkopf zerlegt hast, besprühst du die Scherköpfe, die Klingen und den inneren Teil der Kämme gleichmäßig.
Die tägliche Wartung ist ein Aspekt von Elektrorasierern, an den man vor der Kaufentscheidung meist nicht denkt. Öle für Elektrorasierer werden speziell für diesen Zweck verkauft und enthalten Stoffe, die weder deiner Haut noch deinem Rasierer schaden.
Hier eine Übersicht einiger empfohlener Scherkopf-Öle:
Diese Öle reduzieren übermäßige Erwärmung, verlängern die Nutzungsdauer und bieten Korrosionsschutz. Sie sind leicht anzuwenden und oft geruchsneutral.
Um die Lebensdauer Ihres Rasierers zu maximieren, ist ein Scherkopfreiniger unerlässlich. Hier einige der besten Scherkopfreiniger im Überblick:
Diese Reiniger schmieren die Scherteile, beseitigen Bakterien und sind schonend für empfindliche Haut.
Bowlingkugel, Sandpapier, Kuscheltier - diese Begriffe beschreiben die Phasen einer Glatze ganz gut. Wer sich Mühe gibt und das richtige Werkzeug nutzt, entfernt die Haare komplett vom Kopf. Zurück bleibt eine samtweiche und Bowlingkugel-glatte Kopfhaut.
Je nach Typ wandelt sich die Kopfhaut nach wenigen Stunden, spätestens am nächsten Tag zu einer sandpapierartigen Oberfläche. Das ist ein ganz schlechter Zeitpunkt, unbedacht fusselnde Wollpullis über den Kopf zu ziehen.
Den Anfang der Sandpapier-Phase fühlt man bereits, obwohl der Schädel optisch meist noch als frisch rasiert durchgeht. Dieser Zustand hält ein bis zwei Tage an, bis sich der Neuwuchs erst als Schatten andeutet und kurz darauf unübersehbar ist. Futsch ist der glatte Look.
Anfänglich sind die Stoppeln noch sehr hart, wandeln sich dann aber schnell zu weichem Flaum. Fast wie bei einem Kuscheltier. Die immer sichtbareren Haare werden mit zunehmender Länge weicher. Das mag sich angenehm anfühlen, rangiert optisch für passionierte Glatzetragende aber meist irgendwo zwischen albern und ungepflegt.
In dieser Phase ist es für jede Form der Rasur am schwierigsten, dem Wildwuchs wieder im Zaum zu halten.
Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.
Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer. Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist. Die Rasierklingen haben mehr Abstand zur Haut.
Darum zeigen sich schnell wieder Haarstoppeln, wenn die Haut anfangs glatt ist.
Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen. Zudem kann die Klinge auf nackter Haut zu kleineren und größeren Verletzungen führen und die Haut somit irritieren.
Die perfekte Nassrasur erfordert daher Übung, gerade wenn Sie mit Unebenheiten der Haut zu kämpfen haben.
Ist der Elektrorasierer wasserdicht, erlaubt er die Nassrasur. Die Nassrasur mit dem Elektrorasierer klingt nach einem tollen Kompromiss, tatsächlich steigert das aber nur den Komfort. Die Rasur mit Schaum oder unter der Dusche ist zwar hautschonender und wird oft als angenehmer empfunden, fällt jedoch...
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