Jungs Haare zeichnen: Ein umfassendes Tutorial

Als ich angefangen habe im Manga-Stil zu zeichnen, gab es weder YouTube noch irgendwelche Kurse, die ich besuchen konnte. Ich habe zu Hause täglich stundenlang geübt, habe die Zeichnungen von meinen Idolen nachgezeichnet, meine Lieblings-Anime-Serien auf Videokassette aufgenommen, bestimmte Szenen pausiert und von ihnen abgezeichnet.

Heute finden Sie unzählige Angebote im Internet, zum Beispiel auf YouTube oder Skillshare. Außerdem gibt es eine große Auswahl an "How to draw Manga" Büchern. In Offenbach hat jetzt sogar Deutschlands erste Manga-Zeichenschule eröffnet! Aber am Ende hängt es von Ihnen selbst ab, wie schnell Sie Fortschritte machen.

Am Anfang ist es sehr wichtig mit Referenzen und Vorlagen zu arbeiten, also abzuzeichnen und täglich ein paar Stunden zu üben. Eine authentische Zeichnung im Manga-Stil können Sie mit allen möglichen Zeichenmaterialien anfertigen - hochwertiges Papier, Bleistift, Radierer, Fineliner, Feder, Tusche und Marker gehören jedoch zur Grundausstattung. Inzwischen gibt es auch viele Manga-Künstler, die mit digitalen Zeichenprogrammen arbeiten.

Ich persönlich zeichne aber nach wie vor am liebsten mit der Hand und besonders gerne mit den Produkten von Tombow. Die kommen ja auch aus Japan.

Haare zeichnen lernen [für Anfänger] | Drawinglikeasir

Grundlagen des Manga-Zeichnens

Vielleicht hast du es schon gemerkt: Manga oder Anime zeichnen ist eine Mammutaufgabe - vor allem, wenn man eigene Geschichten zeichnen möchte. Man muss gleichzeitig Regisseur, Autor, Zeichner und Layouter sein. Alles Berufe, für die man Jahre, wenn nicht Jahrzehnte lernen muss. Aber gerade diese Herausforderung ist so motivierend!

Die Aufgabe, eine schöne Zeichnung oder Geschichte zu entwickeln, belohnt einen mit dem berauschenden Gefühl, etwas Großartiges geschaffen zu haben. Nimm dir also Zeit für die Grundlagen und lerne Schritt für Schritt. Natürlich möchtest du am liebsten sofort loslegen und eine coole Pose in Perspektive zeichnen. Aber du wirst schnell merken, dass das gar nicht so einfach ist.

Zeichnen braucht nicht nur Zeit, Zeichnen braucht auch eine solide Grundlage. Natürlich solltest du nicht durch ständiges Üben den Spaß am Zeichnen verlieren. Aber du solltest regelmäßig üben und dir immer wieder neues Wissen aneignen. Für den Anfang empfehle ich einfache Zeichnungen. Zeichne deine Lieblingsfiguren, aber versuche nicht einfach nur zu zeichnen, sondern zu verstehen, wie die Pose funktioniert. Wie ist die Anatomie, der Aufbau der Figur?

Eine ganze Figur besteht aus so vielen "Teilen", dass man sich als Anfänger schnell überfordert fühlt. Man ist schon froh, wenn man ein Ohr gezeichnet hat, da bleibt keine Zeit sich um die ganzen Proportionen zu kümmern.

Schritt 1: Die Kopfform

Es wird wieder mit einem Kreis begonnen. Inzwischen hast Du sicherlich bemerkt, dass sich eigentlich jeder Kopf aus einem Kreis als Basis zeichnen lässt. Natürlich gibt es noch andere Wege einen Kopf zu zeichnen, besonders wenn man verschiedene Kopfformen erreichen will.

Dabei ist es nicht wichtig, ob er perfekt ist. Du brauchst den Kreis also nicht mit einem Zirkel ziehen. Er muss auch nicht aus einer einzelnen Linie bestehen. Zieh einfach so lange Kreise auf deinem Blatt, bis Du ein zufriedenstellendes Ergebnis hast.

Als nächstes ziehst Du in der Mitte einen senkrechten Strich, der unten ein wenig aus dem Kreis heraushängt. Wie weit genau der Strich aus dem Kreis steht, ist erst einmal nicht wichtig. Als nächstes ziehst Du eine waagerechte Linie genau auf der Mitte des Kopfes. Beachte hierbei, dass die Mitte Deines gezeichneten Kopfes nicht auf der Mitte des Kreises liegt, sondern weiter unten, da das Kinn außerhalb des Kreises auf unserer senkrechten Linie liegt.

Wie eben schon beschrieben setzt Du nun unterhalb des Kreises einen Marker für das Kinn. Wie breit dieser Marker ist, hängt davon ab, wie breit Du das Kinn deiner Figur zeichnen möchtest. Das Kinn muss auch nicht unbedingt am Ende des senkrechten Striches sein. Wo Du den Marker hinzeichnest, entscheidest Du.

Im nächsten Schritt verbindest Du das Kinn mit dem Kreis. Auch hier entscheidest wieder Du alleine, wie geschwungen die beiden Linien sind, mit denen Du das Kinn mit dem Kreis verbindest. Vermeide aber, sie ganz gerade oder gar nach innen gebogen zu zeichnen.

Da der Kopf so aber noch ein wenig zu eiförmig ist, „schneidest“ Du nun an den Seiten ein bisschen vom Kreis weg. Dazu ziehst Du einfach zwei gerade oder leicht nach oben geöffnete Linien von den Punkten aus, an denen die beiden Linien aus dem vorherigen Schritt auf den Kreis treffen. Wenn Du nun die Form sauber nachziehst, hast Du einen korrekten und gleichmäßigen Kopf. Radiere aber an dieser Stelle nicht alle Hilfslinien aus.

Schritt 2: Kopf im Profil zeichnen

Es wird wieder mit einem Kreis begonnen. Und wieder ziehst Du einen senkrechten Strich, der die Mitte des Kopfes markiert. Da Du den Kopf diesmal aber von der Seite zeichnest, ist der Strich natürlich auf der Seite, in die Deine Figur schaut. An dieser Stelle ziehst Du einen weiteren senkrechten Strich in der Mitte des Kreises.

So wie bei der Frontalansicht verbindest Du auch hier wieder das Kinn mit dem Kreis. Ist Deine Figur männlich kannst Du die Ecke, die sich dadurch unter dem Ohr bildet so hart lassen. Zeichnest Du ein Mädchen, solltest Du die Ecke ein wenig runder zeichnen oder weglassen, damit das Gesicht weicher wirkt.

Wenn Du nun die Form wieder sauber nachziehst, hast Du eine Kopf-Grundform im Profil. Für ein richtiges Profil fehlen hier nun noch die Details von Nase und Mund. Darauf kommen wir zurück, wenn die jeweiligen Tutorials zu Mund und Nase abgeschlossen sind. Der anatomischen Korrektheit halber nimmst Du unten am Hinterkopf ein wenig vom Kreis weg.

In der 3/4-Ansicht musst Du schon ein wenig dreidimensionaler denken. Stell Dir Deinen Kreis nicht als flache Scheibe sondern als Ball vor. Die senkrechte Mittellinie, die Du dieses Mal zeichnest, legt sich um den Ball. Was gleich bleibt, ist die Mittellinie. Da Du in dieser 3/4-Ansicht den Kopf der Figur weder nach oben noch nach unten neigst, kannst Du den Strich einfach gerade zeichnen. Genau so wie die Mittellinie, zeichnest Du die Linie für das Ohr dreidimensional auf den Ball. Das Ohr solltest Du natürlich auch nicht vergessen. Auch hier verbindest Du wieder das Kinn mit dem Kreis, bzw. auf der „Ohr-Seite“ mit der Seitenlinie am Ohr. Na, schwirrt Dir schon der Kopf?

Schritt 3: Anime Haare eines Jungen zeichnen

Dasselbe Spiel kannst du natürlich auch mit männlichen Figuren machen. Der Ablauf unterscheidet sich bis auf die markantere Form des Gesichts und den Verlauf der Haare kaum.

  1. Die Vorzeichnung erstellen
  2. Den vorderen Bereich der Frisur zeichnen
  3. Das Seitenhaar einzeichnen
  4. Umrisslinien verstärken

Detaillierte Anleitung zum Zeichnen von Anime-Haaren

Die Haare sind genau wie die Augen ein elementarer Bestandteil eines Anime Charakters. In dieser Anleitung lernst du, wie du Schritt-für-Schritt in wenigen Minuten Anime Haare zeichnen kannst. Der Artikel ist in drei Abschnitte geteilt. Als erstes erfährst du, welches Material du benötigst. Dann siehst du, wie du eine weibliche Anime Frisur zeichnest. Auch Frisureninspirationen für weibliche Figuren findest du hier. Anschließend sehen wir uns an, wie du männliche Frisuren mit derselben Vorgehensweise zeichnest.

Benötigtes Material

  • HB Bleistift
  • 2B Bleistift
  • Zeichenpapier
  • Knetradiergummi

Anleitung, wie du Manga Haare eines weiblichen Charakters zeichnen kannst

Anime-Haare basieren oft auf echten Frisuren, werden aber eher in Büscheln als in einzelnen Strähnen gezeichnet. Ein wichtiger Grund dafür besteht darin, dass es zu zeitaufwendig wäre, wenn du mehrere Einzelbilder eines Mangas zu detailliert zeichnest.

Ein guter Ansatz, um zu lernen, wie du zügig Anime Haare zeichnen kannst, liegt darin, die Frisur in mehrere Teile zu gliedern. Als erstes der vordere Teil der Frisur, dann die Seiten und dann Rückseite/Unterseite der Frisur (bspw. Zöpfe).

Sehen wir uns an, wie du eine typische Anime Frisur für Mädchen zeichnen kannst. Die Figur besitzt einen schrägen Pony an der Stirnseite und einen Zopf, der an der Rückseite des Kopfes herunterhängt.

1. Anime Haare zeichnen: Die Vorzeichnung

Beginne damit, zunächst eine Zeichnung des Kopfes zu erstellen. Am besten eignet sich auch hierbei die Loomis Methode, mit der du sehr zügig zu einem proportionalen Ergebnis gelangst.

Tipp: Willst du noch genauere Proportionsregeln, solltest du dir das Tutorial zum Gesicht zeichnen und die darin enthaltenen Faustregeln ansehen.

Mit der Loomis-Methode zeichnest du schnell den Kopf vom Kinn bis zum Haaransatz vor. So kannst du die Länge des Pony und der seitlichen Frisurabschnitte in Relation zum Gesicht besser einschätzen.

Zeichne diese Vorarbeit nur ganz fein, damit man die Hilfslinien später nicht mehr sieht.

2. Den vorderen Bereich der Frisur zeichnen

Bei dieser Frisur wurde der vordere Teil der Haare ziemlich kurz geschnitten wurde, weshalb du nur ein paar Striche brauchst, um den Pony anzudeuten. Achte darauf, wie die Striche nun kräftiger werden, da wir nun die Umrisse der finalen Form der Anime Haare zeichnen.

Das seitliche Haar liegt entlang der Wangen und schmiegt sich an das Gesicht an.

3. Den mittleren Bereich der Frisur zeichnen

Den Bereich der Haare am Scheitel des Kopfes kannst du mit einer einzigen Linie andeuten. Orientiere dich dazu wieder an der Form des konstruierten Kopfes, um die Rundung des Schädels einigermaßen genau wiederzugeben. Am Scheitel kannst du ein bis zwei Überschneidungen der Haare zeichnen, um einen bestimmten Verlauf des Haares zu suggerieren.

Verstärke nun diesen Haarverlauf, indem du auf höhe der Stirn Hilfslinien zeichnest, die die Frisur in einzelne Strähnen untergliedern.

4. Den hinteren Bereich der Anime Haare zeichnen

Das Gleiche machst du nun mit dem Rest der Frisur. In unserem Fall muss nur noch ein Zopf gezeichnet werden. Zeichne als erstes die Umrisse der Zopfes.

Anschließend kannst du auch hier einzelne Strähnen andeuten, indem du Hilfslinien in den Haarverlauf einzeichnest.

5. Die Frisur schattieren

Zum Schluss bedarf es nur noch ein wenig Schattierung, um den Haaren mehr Ausdruckskraft zu verleihen. Anstatt einzelne Haare zu zeichnen (siehe: Haare zeichnen Ratgeber), fokussieren wir uns bei Anime Frisuren auf die Betonung der Lichtreflexion mithilfe von Hell/Dunkel-Kontrasten.

Schraffiere zunächst die Haare mit einem Bleistift im Härtegrad deiner Wahl (abhängig von der gewünschten Dunkelheit). Darauf verwischt du die einzelnen Stiftstriche mit einer Estompe oder einem Papierwischer, um eine ebenmäßige Graphitflläche zu erschaffen. Dann nimmst du den Knetradiergummi zur Hand und hellst die Bereiche auf, auf die die gedachte Lichtquelle trifft. Jetzt kannst du noch die vorher schwächer eingezeichneten Strähnenllinien mit dem Bleistift nachziehen. Die Intensität der Linien sollte mit der schraffierten Fläche harmonieren.

Weibliche Anime Frisuren Inspiration

Hast du dich mit der Vorgehensweise vertraut gemacht, kannst du sämtliche Anime Frisuren zeichnen. Der Entstehungsprozess ist bei all den gezeigten Frisuren ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich in der Form der Striche. Experimentiere ein wenig und finde heraus, welche Frisuren sich am besten für deinen Charakter eignen.

Realistisches Haar zeichnen

Realistisches Haar scheint auf den ersten Blick eine große zeichnerische Herausforderung zu sein, es sieht aber in Wirklichkeit nur schwerer aus als es ist. Wenn man die Grundlagen und charakteristische Eigenschaften verschiedener Haartypen kennt, macht es sogar richtig große Freude Haare zu zeichnen.

Ich würde empfehlen, beim Lesen einen Bleistift und Papier bereitzuhalten, damit man direkt selbst üben kann. Die Position des Glanzes ist von der Form des Kopfes bzw. der Frisur und der Lichtquelle im Bild abhängig. Wer mag, kann eine dezente Markierung mit einem hellen Bleistift dort zeichnen, wo wir den Glanz setzen möchten.

Anschließend ziehen wir einzelne Linien, die wir innerhalb unserer Markierung auslaufen lassen. Hierbei können wir bereits beim Zeichnen auf helle und schattige Stellen achten. Im letzten Schritt können wir mit dem 2H Bleistift einzelne Haare zeichnen, die von der Strähne abstehen.

Gewelltes Haar

Für unser Grundgerüst zeichnen wir gewellte Linien, deren Enden wir ein wenig geschwungener auslaufen lassen. Grund hierfür ist, dass gewelltes Haar meist aufgrund seiner Länge wie ausgehangene Locken wirkt. Wir sollten den Linienverlauf unserer verschiedenen Linien ein wenig unterschiedlich zeichnen.

Bevor wir mit dem H2 Bleistift die einzelnen Haare zeichnen, sollten wir entscheiden, ob wir die Glanzlichter links oder rechts einzeichnen möchten. Dies ist wichtig, da wir auf dieser Seite Glanzlichter in die Kurve einzeichnen werden. Die Kurve auf der anderen Seite hingegen zeichnen wir ein wenig dunkler. Am besten beginnen wir mit den Haaren, die sich im Vordergrund befinden und andere verdecken. Außerdem können wir die Kurven der dunklen Seite dunkler zeichnen. Darüber hinaus empfiehlt es sich bei lockigem Haar mehr einzelne Haare zu zeichnen, die abstehen.

Krauses Haar

Krauses Haar zeichnet sich dadurch aus, dass die Locken klein sind und eng beieinander sitzen.

Langes Haar

Haare in verschiedenen Längen können wir gleichermaßen sowohl für eine Frau, ein Mädchen, einen Mann, einen Jungen oder andere Identitäten zeichnen. Bei langem Haar empfiehlt es sich vorab wichtige Haarsträhnen in einer Skizze vorzuzeichnen. Wichtig wäre z. B. die rote Strähne, da sie über dem Deckhaar und Ohr liegt. Man sollte keinesfalls über diese Strähne darüber zeichnen. Der grüne Teil soll fein säuberlich hinter das Ohr gestrichen sein, sodass die Haare dort am ordentlichsten aussehen.

Beginnen wir mit der ordentlichen Stelle, denn sie ist am einfachsten zu zeichnen. Fahren wir mit einem weichen Bleistift fort. Der Teil mit dem ordentlichen Haar wird beispielsweise oben am Kopf und kurz vor dem Ohr dunkler.

Kurzes Haar

In meiner Beispielzeichnung kommt eine leichte Brise von rechts, die die Haare im Wind wehen lassen soll. In diesem Beispiel zeichnen wir eine Kurzhaarfrisur, bei der das Deckhaar länger ist als das Haar an den Seiten. Hierbei skizzieren wir jede einzelne Strähne einzeln, angefangen bei denen, die über dem restlichen Haar liegen.

Die Strähnen sollten zwar alle einer allgemeinen Wuchsrichtung folgen, aber wenn Strähnen vereinzelt aus der Reihe tanzen und sich in eine andere Richtung biegen, wird das Haar natürlicher wirken. Mit dem 2H Bleistift zeichnen wir die gesamte Strähne aus. In dem Bereich, wo das Licht auf das Haar fällt, lasse wir die Linie auslaufen für den Glanzeffekt.

Als Nächstes zeichnen wir mit dem HB darüber. Die Übergänge in den Glanzeffekten werden besonders sanft, wenn wir den HB dort nicht zu stark über die Striche des 2Hs ziehen. Um die Kurzhaarfrisur noch natürlicher aussehen zu lassen, zeichnen wir einzeln abstehende Haare am Rand mit dem HB ein. Anders als beim Deckhaar verzichten wir in diesem Schritt auf die Glanzlichter, denn je kürzer das Haar ist, desto weniger Fläche bietet es dafür. Das heißt aber nicht, dass wir keine Helligkeiten einbauen.

Wir arbeiten uns in kleinen Sektionen vor, damit wir eine bessere Kontrolle über die Wuchsrichtung haben. Alle kurzen Striche sollten gleichmäßig durcheinander gezogen werden. Eine Stelle, die in eine völlig andere Richtung wächst, ist die am Hinterkopf. Dort stehen die Haare ein wenig zum rechten Bildrand ab. An der Stelle hinter dem Ohr und unter dem Wirbel im Deckhaar zeichnen wir ein wenig sanfter mit dem 2B, sodass dort eine feine Helligkeit bleibt.

Zusätzliche Tipps und Tricks

Es ist verlockend, Frisuren als viele einzelne Haare zu zeichnen, denn das ist es, woraus sie im wirklichen Leben bestehen! Als Übung zeichnest du einfach ein paar Kreise und fügst ihnen Haarformen hinzu - je wilder, desto besser.

Jetzt, da Sie einige Frisurenformen haben, fügen Sie ein paar innere Linien hinzu und denken Sie an die Richtung, in die das Haar wächst. Zeichnen Sie eine Form, denken Sie über die Haarrichtung nach und fügen Sie einige einzelne Haarlinien hinzu. Die Kopfform der Figur hilft den Menschen auch, die Figur zu erkennen.

Bei einer Kurzhaarfrisur sieht man sehr leicht den Haaransatz. Langes Haar tendiert dazu sich selbst gerade zu ziehen. Das heißt jedoch nicht, dass es langweilig nach unten fallen muss. Auch gewelltes Haar wird von seiner Schwere glatt gezogen. Bei Locken ist zu beachten, dass diese nicht einfach gerade herab fallen, sondern das sie sozusagen im Raum liegen.

Meistens genügt es bei einer lockigen Frisur die Locken nur anzudeuten, besonders wenn die Frisur am Ende noch Koloriert wird.

Mit diesen Hinweisen wünsche ich Euch viel Spaß beim Manga-Frisuren kreieren und zeichnen.

Haare glänzen und werfen Schatten. Weil du Glanz auf weißen Papier nicht zeichnen kannst, musst du Schatten zeichnen und Freiräume für Glanz lassen. Schraffiere also dunkle Bereiche unter und neben deinen Skizzierungslinien. Führe die Arbeit an den Haaren fort und zeichne weitere Haarlinien ein. In den dunklen, schattigen Bereichen zeichnest du weitere Linien, die ein dunkleres Gesamtbild ergehen.

Stell dir vor, Licht fällt von links oben ins Bild. Demnach findest du bei allen Flächen, die der Lichtquelle ausgesetzt sind helle Bereiche. Die anderen Flächen kannst du verdunkeln. Wie du erkennst, werden alle hervorstehenden Bereiche vom Licht angestrahlt und müssen daher hell bleiben. Frage dich einfach: Wo trifft Licht und Wärme direkt auf. Alle anderen Bereiche kannst du abdunkeln. Schraffiere also alle dunklen Bereiche mit feinen Linien. Je feiner du schraffierst, desto glatter erscheint die Haut.

Wenn du deine Zeichnung verwischen möchtest, ist jetzt der ideale Zeitpunkt dafür. Nimm ein sauberes Taschentuch und wische äußerst vorsichtig über das Grafit. Du musst das nicht tun! Bleistiftzeichnungen können auch die typische Struktur einer Schraffur aufweisen, meistens macht sie das sogar charakterlicher und schöner.

In der Regel benötige ich mehrere Durchgänge, bis die Schatten die richtige Dunkelheit aufweisen. Licht lässt sich nicht zeichnen. Licht entsteht auf weißem Papier nur durch dem Fehlen von Schatten. Deswegen solltest du die meiste Zeit dafür verwenden, saubere Schatten einzuzeichnen und Kontraste auszuarbeiten. Dieser Schritt kann gern länger dauern. Verwende spitze Bleistifte und drücke wenig auf. Vermeide es, zu radieren und damit die schöne glatte Hautfläche zu zerstören. Alles sollte glatt sein und ineinanderfließen.

Wenn du Anfänger bist, verwende Schatten sparsam und taste dich Schritt für Schritt an die richtigen Grautöne. Schraffiere und verwische abwechselnd (falls du Verwischen magst).

Nachdem Schatten und Lichtflächen richtig eingezeichnet sind, kannst du dich an Details wagen. Wimpern und Augenbrauen sind gebogene, dunkle Striche. Ziehe sie vom Ansatz weg nach heraus, sodass sie schmaler werden. Übertreibe es nicht und zeichne nicht zu viele Härchen.

Setze deine Arbeit von vorhin fort und zeichne weitere Linien in die dunklen Bereiche. Scheue dich nicht, auch lange Linien zu ziehen. Wichtig ist, jede Linie in einem Zug durchzuziehen. Wenn du möchtest, kannst du dunkle Bereiche leicht schraffieren und verwischen. Helle Strähnen radierst du dagegen mit einem Radierstift weiß.

Sei nicht frustriert! Das Zeichnen von Frisuren benötigt eine lange Zeit. Im letzten Schritt zeichnest du die kleinsten Details ins Bild.

So vielseitig wie die Menschen selbst, sind natürlich auch Ihre Haare und Frisuren. Die passende Frisur für das eigene Gesicht zu finden fällt im echten Leben schon schwer. Da nicht jede Frisur zu jeder Gesichtsform passt, muss man dies entweder einfach ausprobieren oder kann auf Erfahrungswerte (wie es z.B. Und dann natürlich die Frage der Frisur; kurz? lang? Seitenscheitel? Hilfen und Inspirationen findet man z.B. beim Friseur oder entsprechenden Katalogen im Internet.

Dazu muss man wissen WIE und WO Haare eigentlich auf dem Kopf wachsen. Das Haar fällt nämlich nicht einfach platt vom oberen Kopf (Haaransatz) herab, es fließt entlang der Kopfform und hat in der Regel auch noch eine Eigenbewegung, welche oftmals an den Spitzen in kleine Locken bzw.

Die natürliche Fließbewegung des Haars um die Kopfform könnt Ihr anhand der oben stehenden Skizze erkennen (rote Pfeile). Generell lassen sich Haare an den Spitzen bzw. Pony in eine andere Richtung zwingen durch frisieren, als die natürliche Bewegung es vorgeben würde. Im Regen verhält sich das Haar wieder anders als im trockenen Zustand. Vor allem verliert es an Volumen, da die Luftpolster zwischen den einzelnen Haaren vom einströmenden Wasser verdrängt werden und die einzelnen Haare zudem zusammen kleben. Ja nachdem wie nass die Haare sind, desto mehr Strähnen kleben aneinander.

Haare im Wind sind einer stetigen Bewegung und einem Zwang ausgesetzt. Dabei flattern die Haarsträhnen am Ende stärker, da der Halt am Haaransatz nach unten hin immer mehr nach lässt. Die Haare flattern meist wie wild hoch und runter, immer in die Richtung gezerrt in die der Wind bläst.

Und zu guter Letzt die Haarfarbe nicht zu vergessen. Je nach Thema gibt es da mittlerweile keine Einschränkungen mehr. So sind blaue oder violette Haare dank Manga und Comics nichts Ungewöhnliches mehr. Dabei sind die Haare unten i.d.R. dunkler als die oben drauf, da dort hin weniger Sonnenlicht gelangt, welches das Haar üblicherweise aufhellt (Sommerhaarfarben sind daher auch heller, da mehr und intensiveres Sonnenlicht das Haar aufhellen kann). Je nachdem was für Haare (glatt, gelockt) die Figur haben soll, wirkt auch die Haarfarbe anders. Glatte, blonde Haare wirken entsprechend anders als gelockte, blonde Haare. Sind die Haare nicht grade künstlich gefärbt, so verfügen sie über mehrere Farbabstufungen. Man kennt es z.B.

Komplett einfarbige Haare sehen in der Regel unnatürlich und stumpf aus. Erst recht, wenn die Haare nicht einmal mehr über Glanz verfügen. Der Glanz ist also ein wesentlicher Bestandteil der Haarfarbe, wobei die Lichtreflexion unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Es gibt viele verschiedene Arten von Zöpfen. Man kann die Haare einfach zusammen binden; gerade nach hinten oder seitlich. Man kann die Haare aber auch kunstvoll flechten oder eine Steckfrisur machen. Je nach Beschaffenheit der Haare lassen sie sich unterschiedlich zu einem Zopf zusammen binden. Feine, dünne Haare lösen sich schneller aus einem Zopf heraus, mit dem Ergebnis, dass viele Härchen und einzelne Strähnen heraus schauen. Dicke Haare lassen sich zu einem stabilen und kompakten Zopf zusammen binden. Und krause bzw.

Besonders mit Buntstift lassen sich Haare und Frisuren sehr schön malen und darstellen. Man kann entweder mit einer einzelnen Farbe eine große Varianz an Farbtönen bzw. Im Beispiel der blonden Haare diente ein sehr heller Gelbton als Grundierung. Ein mittleres Gelb sowie ein helles Braun bzw. Lässt man dabei besonders viele helle Stellen bzw. Partien, wirken die Haare sehr glänzend. Im Beispiel der dunkelbraunen Haare unten habe ich mit einem recht dunklen Braun vor skizziert und mit einem mittleren Braunton grundiert. Mit Schwarz habe ich dunkle Schattierungen bzw.

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