Die Haltbarkeit von Haarspray und anderen Kosmetikprodukten

Viele Menschen fragen sich, wie lange Kosmetikprodukte haltbar sind. Ähnlich wie Lebensmittel verderben auch Kosmetika mit der Zeit. Viele Verbraucher sind sich dessen nicht bewusst: Alle Beautyprodukte haben ein Verfallsdatum. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Lebensdauer Ihrer Produkte zu verlängern und zu erkennen, wann es Zeit ist, sie zu ersetzen.

Haltbarkeit von Kosmetika

Laut der Kosmetikverordnung müssen Produkte mindestens 30 Monate haltbar sein. Diese Angabe bezieht sich auf originalverpackte Ware, die sachgemäß aufbewahrt wird. Zwar haben viele Beautyprodukte ein Haltbarkeitssiegel - aber längst nicht alle. Die Haltbarkeit erkennen Sie an einem kleinen Symbol, das wie ein geöffneter Kosmetiktiegel aussieht. Darin steht eine Zahl, die Auskunft über den Zeitraum gibt, in dem Sie das Produkt nach dem Öffnen verbrauchen sollten.

Die Angabe gilt allerdings nur als Richtlinie. Meistens können Sie die Schminke auch länger benutzen. Gibt es keine Angabe über die Haltbarkeit, dann ist sie nicht notwendig. Das ist zum Beispiel bei Kosmetik, die nach dem Öffnen sofort verbraucht werden soll der Fall. Auch bei Haarspray gibt es kein Verfallsdatum.

Die Haltbarkeit nach der Herstellung beträgt in der Regel 30 Monate und mehr (ist es weniger, muss ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben werden), die Haltbarkeit nach dem Öffnen dagegen deutlich weniger. Abhängig ist letztere stark von der Art der Verpackung und von der Verwendung. Eine in einem Air-less-Spender angebotene Creme ist länger haltbar als eine Mascara, in der wir mit der Bürste immer wieder eintauchen.

Es macht also Sinn, sich vorher zu überlegen, welche Produkte ich wirklich regelmäßig verwende - Zahnpasta zum Beispiel - und welche eher selten. Dann kann ich meine Einkäufe entsprechend gestalten.

Lagerung von Kosmetika

Die meiste Kosmetik mag weder Licht noch Wärme und Feuchtigkeit. Bewahren Sie ihre Schminke sowie Gesichtscreme am besten in einer Schublade oder einem Schränkchen auf. Fensterbänke sind absolute No-Gos in Sachen Beauty-Aufbewahrung. Kleiner Tipp: Schreiben Sie sich auf die Produkte, wann Sie sie zum ersten Mal verwendet haben. So kommen Sie nicht durcheinander und wissen immer, was Sie noch ohne Probleme verwenden können.

Ganz generell sind natürlich auch die Lagerungsbedingungen bei uns zu Hause von Bedeutung. Bewahre ich die Produkte geschützt vor Sonnenlicht und bei Zimmertemperatur auf oder setzte ich sie großer Hitze (Handschuhfach, Fensterbank) oder intensiver Sonneneinstrahlung (Fensterbank, Strand) aus? Achte ich bei der Benutzung auf Hygiene und saubere Entnahme des Produktes? Verschließe ich die Verpackung nach Gebrauch?

Wenn also das Shampoo in der Dusche nach einiger Zeit nicht mehr gut aussieht, die Dose der Allzweckcreme wochenlang offen stand, das Produkt irgendwie komisch aussieht oder riecht - weg damit! Bei allen anderen lohnt sich ein genaueres Hinsehen.

In der Bewertung, ob ein Kosmetikum noch gut ist, sollte zuerst geschaut werden, in welcher Art Verpackung es gelagert wurde. Wenn es Kunststoff ist, prüft, ob die Tube noch elastisch ist oder die Flasche nicht versprödet. Häufig sieht man so etwas auch am Verschluss. Produkte in Glastiegeln oder Alu-Dosen sind besser lagerfähig. Ist das Produkt gar nicht verpackt wie eine Seife oder Papierstrips zur Entfettung der Haut, kein Problem.

Enthält das Produkt Wirkstoffe, schaut als erstes, ob das Produkt von Aussehen, Geruch und Konsistenz noch ok ist. Wasser freie Produkte sind in der Regel unkritischer als Wasser haltige. Aber, im Zweifelsfall in die Tonne.

Wichtig finde ich zudem, nach Anwendungsbereichen zu unterscheiden. Einen Nagellack halte ich für unkritischer als eine Augencreme, ein Produkt für Erwachsene unkritischer als ein Baby-Produkt. Ein Produkt für gesunde Haut unkritischer als eines, das auf erkrankte Haut aufgetragen wird.

Haltbarkeit verschiedener Produktkategorien

Die Haltbarkeit von Kosmetika variiert je nach Produktkategorie. Hier ein Überblick:

  • Foundation: Sollten Sie in der Regel innerhalb eines Jahres aufbrauchen. Wenn es sich nicht mehr gleichmäßig verteilen lässt oder eine ölige Flüssigkeit aus der Tube kommt, dann kann das Make-up in den Müll.
  • Lippenstifte: Sind die mindestens zwei Jahre haltbar. Wegwerfen sollten Sie sie Produkte, wenn sie ranzig riechen. Denn dadurch kann es rissige Lippen und Entzündungen geben.
  • Wimperntusche: Gewährleisten die Hersteller maximal sechs Monate nach dem Öffnen, dass die Bürste und die Tusche am Auge hygienisch und einwandfrei sind. Sobald das Produkt in der Tube anfängt zu klumpen, sollten Sie sich schon mal eine neue Mascara kaufen. Vermeiden Sie Pumpbewegungen, denn dadurch trocknet die Wimperntusche erst recht aus.
  • Lidschatten und Puder: Sind ebenfalls mindestens zwei Jahre haltbar. Meistens sogar länger, da die trockenen Kosmetikprodukte kaum Nährboden für Keime bieten. Speckige Oberflächen können Sie einfach mit einem Kosmetiktuch abreiben. Wenn Sie Lidschatten öfter anfeuchten, damit die Farben besser herauskommen, dann lassen Sie das Produkt gut trocknen. Ansonsten gibt es Schimmelgefahr!
  • Hautpflege: Können Sie bis zu sechs Monaten nutzen. Generell gilt: Je wasserhaltiger das Produkt, desto kürzer die Haltbarkeit.
  • Seifen, Syndets, Badesalz: Hier handelt es sich um feste Produkte, die in wasserfrei sind. Seifen, auch solche mit Duft, sind bei sachgemäßer Lagerung echt lange haltbar. Bei Badesalz sowieso, besonders, wenn es ohne Duft ist, wie zB aus dem Toten Meer. Achtung: Diese Produkte müssen trocken gelagert werden, in Kontakt mit Feuchtigkeit quellen sie und könnten - allenfalls Syndets - auch von Mikroorganismen angegriffen werden. Insgesamt gelten sie aber als mikrobiologisch unempfindlich. Eine sachgemäße Lagerung vorausgesetzt, können sie auch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums verwendet werden.
  • Haarspray, Deo, Stylingprodukte: In der Regel handelt es sich hier um Produkte in Alu-Flaschen, die unter Druck stehen und mit Treibmittel befüllt sind. Da hier von außen nichts ran kommen kann, sind auch sie mikrobiologisch unempfindlich. Allerdings kann der Sprühkopf verstopfen und dann kein Produkt mehr entnommen werden. Häufig läßt sich dieser aber abmachen und reinigen, zB mit warmen Wasser.
  • Pflegeprodukte: Lotions, Cremes und Salben: Irgendein Pflegeprodukt benutzt sicherlich jede von uns. Da sind die Klassiker wie Allzweckcremes oder Körperlotionen, die meist deutlich länger haltbar sind. Gesichtspflegeprodukte enthalten häufig Wirkstoffe und Lichtschutzfilter, hier würde ich also sehr genau hinschauen, ob das Produkt noch ok ist.
  • Reinigungsprodukte: Duschgel, Shampoo, Gesichtsreinigung: Das sind sogenannte Job-Produkte, die täglich oder aber zumindest wöchentlich angewendet werden und dann auch innerhalb eines halben Jahres aufgebraucht sein sollten. Manchmal aber, gerade wenn man sie geschenkt bekommen hat, kommen sie doch erst nach einiger Zeit zum Einsatz. Auch hier, schauen, wie Geruch, Aussehen und Konsistenz sind. Gerade, wenn das Produkt ungeöffnet ist, sind die Chancen gut, dass es noch in Ordnung ist.
  • Feuchttücher und Sachets: Produktproben werden häufig in Sachets angeboten. Das sind kleine komplett versiegelte Folientütchen, die nach dem Öffnen auch sofort verbraucht werden sollen. Anders ist es bei Feuchttüchern. Sie werden in wiederverschließbaren Plastikverpackungen angeboten. Da es mit Produkt getränkte Vliese sind, ist die Konservierung besonders wichtig. Doch meistens trocknen sie entweder über die Gebrauchsdauer oder die Lagerung aus, manchmal schon vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums. Besser also gar nicht erst kaufen ;-).

Haarspray im Detail

Haarspray sorgt bei Frisuren für Halt. Diese Eigenschaft kann man sich auch im Haushalt zunutze machen, denn das Spray aus der Dose ist vielseitig einsetzbar. Haarspray besitzt mehrere entscheidende Eigenschaften, die es zum perfekten Haushaltshelfer machen. Es sorgt zum einen für guten Halt und Festigkeit, zum anderen ist es auch etwas wasserabweisend und sorgt für Glanz. Der dem Spray oft zugefügte Alkohol lässt es besonders schnell trocknen.

Bei der Auswahl des besten Haarsprays ist es wichtig, den eigenen Haartyp zu berücksichtigen. Menschen mit feinem Haar sollten ein leichtes Haarspray wählen, das das Haar nicht beschwert. Für dickes oder lockiges Haar eignet sich ein starkes Haarspray, das die Frisur lange in Form hält.

Die richtige Anwendung von Haarspray ist entscheidend, um das Haar nicht zu schädigen. Halten Sie das Spray etwa 20-30 Zentimeter vom Kopf entfernt und sprühen Sie es gleichmäßig auf. Es ist ratsam, Haarspray nur sparsam zu verwenden, um Schäden zu vermeiden.

Die Haltbarkeit der Wirkung von Haarspray variiert je nach Produkt und Haartyp. In der Regel hält ein gutes Haarspray den ganzen Tag, wobei einige Produkte speziell für eine besonders lange Haltbarkeit entwickelt wurden.

Haarspray besteht aus einer Mischung von Polymeren, die auf das Haar gesprüht werden, um es zu fixieren und zu stylen. Deshalb ist es wichtig, hochwertige Produkte zu wählen und das Haar regelmäßig zu pflegen. Natürliche Alternativen wie Haarwachs oder Gel sind eine gute Wahl für Ihr Haarstyling.

Haarspray-Tricks für den Haushalt

  • Saugnäpfe: Sprühen Sie die Klebefläche der Saugnäpfe vorher mit etwas Haarspray ein, das sorgt für Halt. Haarsprayreste lassen sich mit Wasser gut lösen.
  • Adventskranz: Beeren und anderen kleinteiligen Verzierungen auf dem Adventskranz gibt dünn aufgesprühtes Haarspray Glanz. Außerdem schützt es vor allzu raschem Verfall. Pflanzenteile, die auseinanderfallen könnten, bekommen so auch Halt. Tipp: Die grünen Zweige sollten Sie allerdings nicht besprühen. Sonst verkleben Sie die Spaltöffnungen, und das Grün duftet nicht mehr.
  • Augenbrauen: Sprühen Sie das Haarspray auf eine kleine Bürste und gehen Sie damit dann an die Brauen. Allerdings müssen Sie sich dabei ein bisschen beeilen, weil das Spray schnell verfliegt.
  • Gummigriffe für den Fahrradlenker: Sprühen Sie damit die Gummigriffe von innen ein, bevor Sie sie auf den Lenker schieben. Trocknet es kurz darauf an, kleben die Griffe fest.
  • Angorawolle: Sie kann mit Haarspray fixiert werden.

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Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Bei Haarsprays wird die Fixierung durch unterschiedliche Polymere erzielt. Die Zusammensetzung ist zwar je nach Hersteller individuell, dennoch findet man in den Inhaltsstofflisten der meisten Testprodukte vor allem »Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer«. Bei zertifizierter Naturkosmetik wird mangels Alternativen auf Schellack (Shellac) gesetzt, das aus den Ausscheidungen bestimmter Läuse gewonnen wird. Es ist unbedenklich und biologisch abbaubar, jedoch begrenzt erhältlich und nicht vegan. Haarsprays auf dieser Basis haben den Nachteil, nicht wasserresistent zu sein und Rückstände zu hinterlassen.

Essenziell für eine optimale Verteilung und lange Haltbarkeit ist der Einsatz von Alkohol. Durch die sofortige Verdunstung kann sich ein weniger poröses und somit stabileres Polymernetz bilden. Auch bleiben die Haare so trocken und wie gewünscht frisiert. So praktisch es ist, so hat es leider auch den Nachteil, beim Einatmen tief in die Atemwege gelangen zu können.

Entfernung von Haarspray-Rückständen

Auch bei großzügiger Anwendung von Haarspray genügt üblicherweise die normale Haarwäsche mit Shampoo, um die Rückstände herauszuwaschen. Verwendet man beispielsweise anlassbedingt sehr viel Haarlack oder nimmt zusätzlich viele andere Stylingmittel, können Rückstände im Haar übrig bleiben oder bei sehr dichtem, dickem Haar problematisch sein. Ein Tipp ist es, die Haare mit Duschöl vorzubehandeln oder gänzlich darauf zuzusteigen. Da die Polymere nicht wasserlöslich sind und man viel Tensid aus Shampoo zum Lösen benötigt, ist eine Ölbasis mit Emulgator eine sanfte aber effiziente Methode, um sie rückstandslos zu entfernen, ohne die Kopfhaut zu irritieren.

Günstig vs. Teuer

Die Unterschiede zwischen Drogerie-Haarsprays und denen aus dem professionellen Bereich sind in den letzten Jahren immer kleiner geworden. Ein Blick in die Inhaltsstofflisten verrät, dass auch die Formulierungen sich nur durch wenige Details unterscheiden. Pflegende Zusätze finden sich genauso in günstigen wie teureren Produkten, werden jedoch sparsam eingesetzt. Man möchte den Film schließlich leicht halten. Einerseits können das Öle oder Glycerin sein, die das Haar nach dem Ausbürsten geschmeidiger machen und für Glanz sorgen. Darüber hinaus ist der Einsatz von Proteinen wie Keratin populär. Sie legen sich um die Haare und sorgen für extra Volumen und Griffigkeit.

Zusätzliche Tipps

  • Wer vor dem Styling mit Glätteisen oder Lockenstab kein Schutzprodukt zur Hand hat, kann es ja einmal mit sparsam dosierten, leicht fixierendem Spray versuchen, wie es viele Hairstylisten praktizieren.
  • Haarspray mit UV-Schutz kann das Haar sowie die Haarfarbe vor Schäden und Veränderungen durch Sonnenstrahlung schützen.
  • Wer flink arbeiten kann, kann zum Definieren einzelner Partien Spray auf die Finger sprühen und zügig einarbeiten.
  • Abzuraten ist vom Einsatz als Fixing Spray für das Make-up. Die extreme Parfümierung, die zusätzlich auf der Haut fixiert ist, könnte zu sofortigen, aber auch langfristigen Reaktionen führen. Doch auch unparfümierte Produkte sind nicht für das Gesicht konzipiert.

Produktempfehlungen

Hier eine Auswahl von Haarsprays, die in Tests gut abgeschnitten haben:

  • Wella Deluxe Haarspray Sensitiv stark: Verzichtet auf Parfüm, variable Dosierung, hinterlässt keine Rückstände.
  • Got2b Sprühkleber: Haarlack mit enormer Fixierung und wenig künstlichem Finish.
  • Balea Professional Keratin & Volumen Haarspray: Macht das Haar besonders fluffig und weich, ideal für leichten Halt bei offenem Haar.
  • Color Wow Cult Favorite Firm + Flexible Haarspray: Griffiges Haar mit flexiblem Halt und Farbschutz durch UV-Filter.
  • L’Oréal Studio Line Spurenlos FX: Angenehm fein, das Haar wird nicht nass und klebt daher auch nicht unangenehm zusammen.
  • Paul Mitchell Freeze and Shine Super Spray: Kontrollierte und effiziente Dosierung, intensiver Fixierung.
  • Osis Volume Booster Spray: Zuverlässige, mittlere Haltbarkeit und hinterlässt die Haare in einer natürlichen Optik.
  • Moroccanoil Luminous Hairspray Medium: Sehr natürlich, flexibel und unsichtbar.
  • Langhaarmädchen Haarspray mit flexiblem Halt: Ölabsorbierender Puderanteil, UV-Filter.
  • Wellaflex 2-Tages-Volumen Haarspray: Angenehm in der Anwendung, die Haare bleiben griffig.
  • EIMI Super Set für alle Haartypen: Schöner, großer Sprühnebel aus feinen Tröpfchen, die sich unauffällig auf das Haar legen und keine Rückstände hinterlassen.

Wirkung von Haarprodukten

So wie Lebensmittel, die ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben, krank machen können, sind auch Kosmetika, die ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben, im besten Fall unwirksam und im schlimmsten Fall verschimmelt, hautreizend und voll mit Bakterien (was wirklich eklig ist). Das gilt auch für Haarprodukte!

Wie kann ich das Verfallsdatum auf Haarprodukten lesen?

Wenn du ein Symbol für einen offenen Cremetopf auf der Verpackung findest, ist es total einfach. Das ist das sogenannte PAO-Zeichen, das ist die englische Abkürzung für „Period After Opening”. Drinnen steht eine Zeitangabe, entweder in Monaten oder in Jahren - so lange kannst du das Produkt nach dem ersten Öffnen verwenden.

Keine PAO-Kennzeichnung auf deinem Lieblings-Glanzserum? Kein Problem: Im Zweifelsfall gibt es auf jedem Produkt einen Chargencode, in der Regel auf der Unterseite der Verpackung, den Verbraucher anrufen können, um das Unternehmen zu fragen, wann das Produkt hergestellt wurde. Auch Apps wie Beauty Keeper können dabei helfen, die Chargennummer nachzuschlagen und den Überblick darüber zu behalten, wann die Produkte ablaufen.

Tipp für alle, denen das zu kompliziert ist: Ungeöffnete Produkte sind in der Regel drei Jahre haltbar, geöffnete Produkte ein Jahr.

Wie kann ich sonst erkennen, ob mein Haarprodukt abgelaufen ist?

Du kannst dich an viele Richtlinien halten, die auch für deine Skincare- oder Make-up Produkte gelten. Hat das Texture-Spray einen unangenehmen Geruch angenommen? Weg damit. Der Conditioner sieht zerfallen oder geronnen aus? Ab in den Papierkorb! Und alles, woran du länger als drei Jahre gehangen hast (wie das eine Shampoo, das seit der Schulzeit im Badezimmer deiner Eltern steht), gehört sowieso in den Müll - außerdem hättest du es schon längst aufgebraucht, wenn du es wirklich gerne verwenden würdest.

Natürlich sind einige Produkte widerstandsfähiger als andere. Alles, was in einer Spraydose daher kommt, insbesondere wenn es Alkohol enthält (z. B. Haarspray, Trockenshampoo, Schaumfestiger), hat eine ziemlich lange Haltbarkeit, da es nur begrenzt der Luft ausgesetzt ist. Im Allgemeinen sind Shampoos oder Pulverprodukte nach Ablauf von sechs Monaten in Ordnung, aber alles, was eine Creme oder eine Maske ist - sogenannte Emulsionsprodukte - können sich verwandeln oder absetzen und sind dann nicht mehr gut zu gebrauchen.

Kann ich die Haltbarkeit von Haarprodukten verlängern?

Nein, das wäre auch Unsinn. Die Umgebung, in der du deine Produkte aufbewahrst, hat großen Einfluss auf ihre Haltbarkeit. Warme Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit wie dein Badezimmer beschleunigen den Verfall, ebenso wie Orte mit viel Lichteinfall. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass du deine Pflegespülung zwischen den Duschen in den Flurschrank verbannen musst: widerstehe einfach dem Drang, das teure Shampoo bis zum nächsten Weihnachtsfest zu rationieren.

ProduktHaltbarkeit nach ÖffnungBesonderheiten
Foundation1 JahrKann sich nicht mehr gleichmäßig verteilen oder ölige Flüssigkeit absondern
Lippenstifte2 JahreWegwerfen, wenn sie ranzig riechen
Wimperntusche6 MonateErsetzen, wenn sie klumpt
Lidschatten und Puder2 JahreRegelmäßig reinigen, vor Feuchtigkeit schützen
Hautpflegeprodukte6 MonateJe wasserhaltiger, desto kürzer die Haltbarkeit

tags: #Haarspray #haltbarkeit

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