Wer von uns hatte nicht schon einmal einen furchtbaren Bad-Hair-Day? Doch wenn der Präsident der Vereinigten Staaten einen hat, ist bestimmt eine Kamera in der Nähe. Das weiß nun auch Donald Trump.
Donald Trump hat viele Feinde: Politische Gegner, ausländische Widersacher oder auch Feministinnen. Aber sein größter Feind ist wohl einer, den er niemals besiegen kann: der Wind.
Es weht eine steife Brise, als der US-Präsident am 2. Februar über den "Joint Base Andrews"-Fluglatz in Maryland marschiert. Wild fegen ihm die sonst so sorgsam drapierten Haare um den Kopf. Trump lässt sich davon nicht stören, grüßt staatsmännisch Mitarbeiter und Presse.
Als er auf einer Treppe zum Eingang der Air Force One hinaufsteigt, passiert es: Eine kräftige Böe erfasst seinen Kopf und pustet die präsidiale Haarpracht nach vorne. Dadurch offenbart sich ein skurriler Anblick: Eine große kahle Stelle am Hinterkopf Trumps; ganz so, als sei ihm gerade das Toupet vom Haupt geflogen. Auch hier bleibt der Präsident professionell, hektisches Haare zurechtrücken Fehlanzeige.
Eine Pressekamera filmt die Szene - und die verbreitet sich jetzt wie ein Lauffeuer im Social-Web. Die Meinungen im Netz über Trumps Malheur sind unterschiedlich.
Auf der einen Seite: die Spotter. "Trumps Haare sehen aus wie die von Gollum", lacht ein User und postet zum Vergleich ein Foto von Trump und dem Bösewicht aus "Der Herr der Ringe". Andere unken: "Der Moment, in dem Trumps Haare hochklappen und seine blasse Kopfhaut enthüllen, ist ein besserer Schreck, als jeder Horrorfilm in diesem Jahr liefern kann" und "Ich denke, wir sehen hier das beliebteste Halloween-Kostüm für 2018." Sogar mit Prinz William, dessen Haupt ebenfalls von einer kahlen Stelle gekrönt ist, wird Trump verglichen.
Tatsächlich bestieg Trump gerade in Maryland die Air Force One, um nach Palm Beach zu fliegen, als ein heftiger Windstoß ihm in den Rücken fuhr. Wie meistens waren auch in diesem Augenblick Kameras auf den Präsidenten gerichtet - und einem Reporter gelangen ausgesprochen sonderliche Aufnahmen. Sie zeigen, wie eine Böe Donald Trumps nach hinten gekämmte Haarpracht anhebt und seine rosige Kopfhaut lüftet. Seine rotblonden Strähnen schweben einige Augenblicke durch die Luft und legen sich erst wieder, als Trump sich nochmal umdreht, um den Kameras zum Abschied zu zuwinken.
Fox News übertrug die Bilder und aufmerksamen Zuschauern entging der bizarre Anblick natürlich nicht. Auch Ashley Feinberg, Journalistin der Huffington Post, staunte: "Zunächst dachte ich, dass das nicht echt sein kann..."
Fotografen von den Nachrichtenagenturen Reuters, Getty Images und AFP waren in dem besagten Augenblick, als Trump die Treppen zur Air Force One erklomm, ebenfalls dabei. Sie fotografierten ihn von der Seite. Ihre Fotos scheinen die Echtheit der Videoaufnahmen zu belegen. Für die weniger Skeptischen ist das Video der Beweis, dass Trumps Haar nicht echt ist.
In der Vergangenheit wurde viel über die Tolle des Präsidenten spekuliert. Die einen behaupteten, er trage eine Perücke. Die anderen, es handele sich um ein Toupet. Donald Trump selbst war stets bemüht, den Spekulationen ein Ende zu setzten. Ließ Journalisten und Moderatoren durch sein Haar wuscheln.
Viele Mythen ranken sich um die Haarpracht von Donald Trump. US-Präsident Donald Trump, 71, ist in allerlei Hinsicht ein Mysterium. Auch eines seiner Markenzeichen gehört dazu: Sein Haar. Ob Farbe (je nach Lichteinfall weiß bis orangefarbenen), Styling (Haarspray, sehr viel Haarspray), Echtheit (Perücke? Haartransplantation?) - jedes Detail wird diskutiert.
Die Diskussion um Trumps Haare erreichte mit dem Erscheinen des Skandalbuchs "Fire and Fury: Inside the Trump White House" im Januar einen vorläufigen Höhepunkt. Darin behauptet Autor Michael Wolff, 64, dass selbst Ivanka Trump, 36, gerne über die Frisur ihres Vaters lästert: So sei die Mitte seines Schädels vollkommen kahl, drumherum würden die Haare jedoch noch wachsen.
Wie es zu dem sonderbaren orangen Farbton des Präsidenten-Haares kommt, wird in dem Buch ebenfalls beschrieben. Wolff schreibt "Die Farbe, wie sie für einen komödiantischen Effekt hinzufügt, stammt von einem Produkt namens 'Just For Men' - je länger es aufgetragen wird, desto dunkler wird es.
Was haben Sie da eigentlich auf dem Kopf? Vor fünf Jahren trauten sich Journalisten des „Rolling Stone“, diese Frage zu stellen. Und Donald Trump antwortete.
„Ich wasche mein Haar mit Head and Shoulders. Ich föne es nicht, sondern lasse es von selbst trocknen. Das dauert etwa eine Stunde, in der ich Zeitung lese. Dann kämme ich mein Haar. Ja, ich benutze einen Kamm. Kämme ich es nach vorn? Nein, ich kämme es nicht nach vorn. Ich habe kein Problem mit dem Haaransatz.“
Die Freakwelle auf dem Kopf des Immobilien-Milliardärs und designierten amerikanischen Präsidentschaftskandidaten - sie besteht aus luftgetrocknetem, handgekämmtem Haar.
Wenn Trump geglaubt hatte, das Thema mit der detailreichen Schilderung seiner Morgenroutine ein für alle mal zu beenden, dann hat er sich getäuscht. Haarteil? Perücke? Extensions? Die Theorien über die Ursachen der trumpschen Haar-Anomalie schießen in den USA wild ins Kraut.
Seit klar ist, dass dieser Mann das nächste Staatsoberhaupt der USA werden könnte, durchkämmen Journalisten jeden Winkel seines Lebens nach dunklen Flecken, verdächtigen Dingen, die darauf hindeuten könnten, dass der 69-Jährige möglicherweise etwas zu verbergen hat. Da findet sich bei Donald Trump einiges. Doch die Diskussion um seine Person dreht sich immer wieder nicht nur um das, was der Immobilien-Mogul möglicherweise im Kopf hat, sondern um das darauf: sein Haar. Wenn es denn seines ist.
Trumps Frisur wirft ein schräges Licht auf eine Branche, die sonst eher im Verborgenen wirkt. Weltweit knapp 1,1 Millionen Menschen unterziehen sich pro Jahr nach einer Berechnung der International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) einer medizinischen Behandlung, um ihr Haar wieder voller wirken zu lassen. Obwohl Betroffene nicht unbedingt damit prahlen, scheint die Schönheits-OP am Haar im Trend zu liegen. Binnen acht Jahren sei die Patientenzahl um 64 Prozent gestiegen, berichtet die ISHRS.
In den USA und mehr noch in Asien lassen Hunderttausende von Männern oben herum etwas machen. Sogar in Deutschland, wo Haarteile und Eigenhaarverpflanzungen bislang wenig verbreitet waren, füllen sich neuerdings die Wartezimmer der Schönheitschirurgen mit Männern, die ihr lichtes Haar tunen lassen wollen. Ermutigt durch das Vorbild prominenter Haarersatzträger, bei denen die Resultate besser sind als bei „The Donald“.
80 Prozent der Haar-Patienten sind Männer„Erst Wayne Rooney, dann Klopp und Höwedes. Das hat uns schon geholfen“, sagt Frank Neidel, der in Düsseldorf eine Spezialpraxis für Eigenhaartransplantation betreibt und dem Vorstand des Verbands Deutscher Haarchirurgen angehört. Nachdem sich Promis zu ihren operierten Haaren bekennen, stellten er und seine Kollegen steigenden Zulauf fest, so Neidel. 80 Prozent der Haar-Patienten sind Männer.
Eine belastbare Statistik gibt es nicht, zumal die Behandlungen nicht von den Kassen gezahlt werden und auch von Heilpraktikern durchgeführt werden können. Doch nach Neidels Schätzung stieg die Zahl der Haarverpflanzungen in den letzten beiden Jahren von 4000 auf 6000 Eingriffe pro Jahr.
Das ist immer noch wenig, zumal im Vergleich zum Ausland. „Der deutsche Mann hat Angst vor der OP. Und er fürchtet sich noch mehr davor, ausgelacht zu werden, wenn etwas dabei schiefläuft“, lautet Neidels Befund. Als Laie erkenne man nur die schlecht operierten Menschen, weshalb viele fürchteten, selbst ein solches Schicksal zu erleiden. Dabei seien die Behandlungsmethoden viel feiner geworden, es gebe sogar OP-Roboter, die Haar für Haar einzeln verpflanzten. „Nach einer guten Behandlung sind Männer optisch fast vollständig rehabilitiert“, beteuert der Mediziner.
Aber was ist dann bei Donald Trump so schrecklich schiefgelaufen? Der Promi-Blog „Gawker“ präsentierte jetzt einen Kronzeugen, der wissen will, dass der Politiker sein Haar mit einer 60.000 Dollar teuren Spezialbehandlung künstlich verlängern lassen haben soll.
Öffentliche Beteuerungen, an ihm sei alles echt, heizen die Diskussion nur an. Denn nun hängt Trumps Glaubwürdigkeit an seinem Haar. Experten analysieren historische Aufnahmen und Fotovergrößerungen des gelbblonden Haaransatzes, diskutieren die dubiose Konsistenz der Betontolle, ziehen Videos in Superzeitlupe zurate, auf denen Trumps Haar von Windböen erfasst wird. Kann das echtes menschliches Haar sein?
Erste Medien spekulieren sogar darüber, dass die Haar-Geschichte Donald Trump den Kopf kosten könnte, wenn sich herausstellen sollte, dass er gelogen hat, was seinen Schopf betrifft. Der Kandidat der Republikaner, er könnte über eine Haaranalyse stolpern.
Hat die Behandlung Donald Trump in finanzielle Not gebracht?
Nach „Gawker“-Recherchen spricht viel dafür, dass sich der Milliardär in die Hände eines leicht dubiosen Mediziners begeben hat, dessen Spezialität eine unbekannte Behandlungsmethode namens „microcylinder intervention“ sei.
Bei der nicht operativen Methode werden offenbar in einem äußerst aufwendigen Prozess kleine Strähnchen aus natürlichem Spenderhaar dicht über der Kopfhaut mit den bestehenden Fusseln verbunden und dann wie ein Spinnennetz kreuz und quer über dem Kopf des Patenten verwoben.
Mit dieser Prozedur, so warb der Anbieter in einer früheren Version auf seiner Webseite, werde dünnes Haar wieder dick, kurzes lang und kahle Stellen würden wieder bedeckt. Eine Art Highend-Extension also, bei der allein die Grundbehandlung einen anderen Patienten 60.000 Dollar gekostet haben soll. Hinzu kommen mehrere Tausend Euro an Folgekosten im Jahr, weil die Mikrozylinder regelmäßig angepasst werde müssen, wenn die echten Haare ein Stück nachgewachsen sind.
Hatten Trumps zwischenzeitliche Finanzprobleme etwa ihre Ursache in exorbitanten Behandlungskosten? Noch ist vollkommen unklar, ob er den fraglichen Haarspezialisten überhaupt aufgesucht hat. Eine offizielle Bestätigung gibt es von keinem Beteiligten. Stattdessen beruft sich „Gawker“ auf einen anonymen Tippgeber, der sich vor Jahren selbst für die Behandlungsmethode interessiert hatte.
Der einzige Anbieter - eine Firma namens Ivari International - residierte damals im Trump Tower in New York. Und zwar just auf der Etage, die sonst für Trumps eigene Büroräume reserviert ist.
Der vermeintliche Wunder-Doc, dem Trump seine gelbe Matte zu verdanken haben soll, ist offenbar selbst kein unbeschriebenes Blatt. Es finden sich keine Nachweise dafür, dass der Mann, der unter verschiedenen Vornamen auftrat, überhaupt eine medizinische Ausbildung vorzuweisen hat. Vor 15 Jahren klagte eine mit der Mikrozylinder-Methode behandelte Patientin auf Schadenersatz.
ist die Anfertigung exorbitant gepreister Haarteile für die Köpfe von Menschen mit dünnem Haar. Sie sind das funktionelle Äquivalent zu einer Perücke, und man muss damit rechnen, dass sie auch so aussehen wie eine Perücke.“
„Nicht mehr viel Substanz auf dem Oberkopf“Eine Formulierung, bei der man gleich an Donald Trumps Kopfbedeckung denken muss, die sich in einigen Situationen so verhält, als sei sie ein eigenständiges Objekt und kaum oder gar nicht mit der Kopfhaut verbunden.
„Es spricht schon einiges dafür, dass an seinen Haaren etwas gemacht wurde“, sagt Andreas M. Finner, Haarchirurg an der Berliner Klinik am Wittenbergplatz, nach sorgfältiger Betrachtung verschiedener Bilder von Trumps Haar. „Es sieht so aus, als ob auf dem Oberkopf nicht mehr viel Substanz ist und Haar darübergelegt wurde.“
Um, wie bei Trump offensichtlich der Fall, Haare über den ganzen Kopf bis in die Stirn und über die Seiten zu legen, brauche es Haarlängen von 30 bis 40 Zentimetern. „Trumps Haar wirkt eher fein und nicht sehr dicht. Das passt nicht zu der Haarlänge“, analysiert der Mediziner. Er hält es für plausibel, dass hier mit Einzel-Echthaar-Extensions gearbeitet wurde. Dazu passe auch die strohige Haarstruktur, die durch Verwitterung entstehen könne, wenn nicht nachwachsendes Fremdhaar über längere Zeit verwendet wird.
„Ich hätte Herrn Trump zumindest am Vorderkopf zu einer Haartransplantation geraten. Das sieht viel natürlicher aus“, sagt Finner. Bei dieser Standardmethode werden Tausende eigene Haarwurzeln am Hinterkopf entnommen und einzeln vorn eingesetzt. So entsteht ein neuer Haaransatz, der nach einigen Wochen wächst und gedeiht wie ganz normales Haar. Das Verfahren dauert etwa einen Tag und kostet zwischen 5000 und 10.000 Euro.
Für Promis gilt: Urlaub nehmen oder Mütze aufsetzen wie Jürgen KloppAber warum macht das dann der Trump nicht? „Es ist schwierig, von einer einmal gewählten Lösung auf eine andere zu wechseln“, erklärt der Haarmediziner. Wenn sich das Äußere ändere, falle das bei Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, sofort auf.
Nach einer Transplantation seien zwei Wochen lang Krusten zu sehen, weshalb viele Patienten den Eingriff zu Beginn eines Urlaubs vornehmen ließen oder, wie seinerzeit Jürgen Klopp, zeitweilig nur noch mit Mütze an die Öffentlichkeit gehen.
Für Menschen von Finners Profession sind groteske Haarkreationen von trumpschen Ausmaßen kein allzu ungewohnter Anblick. Obwohl viele Männer eigentlich von einer Schwäche ablenken wollen, machen sie damit erst auf ihr Haarproblem aufmerksam. Allerdings, ohne es zu ahnen. „Das Selbstbild meiner Patienten ist oft ein ganz anderes als die Wahrnehmung anderer.
Donald Trump hat wie kaum ein anderer leidenschaftliche Bewunderer, Kritiker - und Spötter. Zu den Ersten, die über Trumps Haare witzelten, gehörte US-Moderator Jimmy Fallon - und den lässt das Thema bis heute nicht los, ebenso wie Trump.
Der US-Präsident hat nun nach einem neuerlichen Schlagabtausch mit Fallon selbst das Wort zu seiner Frisur ergriffen - und sein Haar gelobt:"Das ist eines der großartigen Dinge, die ich habe", sagte Trump vor Anhängern in South Carolina. "Das haben sie dann nie wieder gesagt", sagte Trump und verwies auf den Halt seiner Frisur bei ungünstigen Witterungsverhältnissen: "Ich war Regengüssen ausgesetzt, Wind mit 100 Kilometern pro Stunde", sagte er - und hatte schließlich noch einen gutgemeinten Ratschlag für alle Toupet-Träger: Sie sollten lieber nicht in die Politik gehen.
Hintergrund von Trumps Äußerungen: ein an den Haaren herbeigezogener Schlagabtausch mit Jimmy Fallon. Der US-Moderator hatte im Jahr 2016 Trump, damals noch Präsidentschaftskandidat für die Republikaner, bei einem Auftritt in der "Tonight Show" durch die Frisur gewuschelt. Es sollte einfach ein Witz sein, wie Fallon immer wieder beteuerte.
Aber der im liberalen Amerika populäre Moderator stand danach stark in der Kritik, weil er Trump mit dieser Geste "normalisiert" habe, wie Fallon dem Hollywood Reporter am Wochenende sagte. In dem Interview zeigte er Reue. Er würde heute nicht wieder so handeln, sagte er. Das wiederum rief den US-Präsidenten auf den Plan. Er schickte wütende Tweets ab, in denen er gegen Fallon stänkerte: Fallon jammere nun, weil er diese berühmte Haar-Show mit ihm gemacht habe, schrieb Trump.
Donald Trumps orangefarbener Teint und seine honigblonden Haare fallen jedem sicherlich besonders schnell ein, wenn er oder sie an das Erscheinungsbild des US-Präsidenten denkt. Donald Trump ohne Solarium-Look? Kaum vorstellbar. Bis jetzt.
Der Photoshop-Künstler Jordan Rivers hat es nun gewagt, Donald Trumps Kopf in seiner vollen Natürlichkeit darzustellen. Inspiration für die vermeintlich echte Hautfarbe Trumps hat Rivers im Umfeld der Augen des US-Politikers gefunden. Dort ist die Haut nämlich deutlich heller als im restlichen Gesicht des für seine Wutanfälle bekannten Republikaners.
"So würde Trump aussehen, wenn er arm wäre":Mit ein paar Klicks verpasste Rivers dann auch dem ganzen Trump einen natürlicheren Hautton. Und auch die Haare packte sich Rivers. Über die Frisur des US-Präsidenten wird in den USA nämlich schon lange spekuliert: So mancher vermutet, dass Trump bereits seit Jahren ein Toupet trägt. Stattdessen also: Halbglatze mit schimmerndem grauem Haar auf dem Haupt des 72-jährigen Politikers.
So entstand ein Look, den wir im echten Leben wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen werden. In diesem Sinne: Danke an Jordan Rivers für diesen Anblick.
Für Donald Trump ist es bald so weit: am 20. Januar ist der Inauguration Day, die Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten. An dem Tag will sich der künftige Präsident natürlich von seiner besten Seite zeigen. 2017 war dafür eine Frau zuständig: Visagistin Audrey Lefevre.
Wenige Tage bevor es für Trump wieder so weit ist, den Schwur abzulegen, gibt Lefevre einige Einblicke, wie es bei der Amtseinführung 2017 ablief - und plaudert dabei auch über Trumps ikonische Frisur, sowie seinen eigentümlichen Teint.
Für die gebürtige Französin war die Arbeit als Trumps persönliche Visagistin fast schon abenteuerlich. Um überhaupt in die Nähe des designierten Präsidenten zu gelangen, wurde Lefevre zuvor vom Secret Service überprüft. Im Interview mit der Bild-Zeitung sagte sie weiter: „Ich habe dann erfahren, dass Ivanka mit meiner Firma schon länger arbeitete und die vielen Make-Up-Tests, die ich vorher gemacht hatte, für die Trumps waren. Und dass ich als stressresistent eingestuft worden war.“
Bei Trumps speziellen Teint will die Visagistin aber eins klarstellen und betont vor allem ein Detail: „Es liegt mir am Herzen, auch im Namen aller Kolleginnen zu sagen, dass keine professionelle Visagistin verantwortlich ist für seinen orangenen Teint.“ Weiter sagt sie: „Das ist Selbstbräuner.“ Denn eigentlich sei sein Hautton sehr hell, erklärt die Französin der Bild. Um das zu kaschieren, benutze der designierte US-Präsident Selbstbräuner.
Zweites äußerliches Erkennungsmerkmal von Donald Trump sind natürlich seine Haare. Schon oft gab es Gerüchte, seine Haarpracht wäre in Wahrheit eine Perücke. Doch Lefevre bestätigt der Bild, die Haare seien echt gewesen. Weiter sagt die Visagistin, Trump habe sich ihr gegenüber immer korrekt verhalten. Ob sie Donald Trump bei der kommenden Amtseinführung wieder schminken darf, wollte Lefevre jedoch nicht verraten.
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