AQUARIUM-DIETZENBACH GmbH präsentiert exklusiv im deutschen Sprachraum Heiko Bleher, eine Ikone in der Welt der Aquaristik. In den nächsten Wochen und Monaten werden hier die "letzten" Neuentdeckungen und einige seiner abenteuerlichen Reisen vorgestellt. Verpassen Sie diese einmalige Gelegenheit nicht, denn diese Informationen sind sonst nirgends im deutschen Raum zu finden. Heiko Bleher hat Aquarium Dietzenbach Exklusivität zugesagt.
Heiko Bleher ist kein Unbekannter in der Welt der Großhändler, Händler, Aquarienliebhaber und der internationalen Medien. Er wird regelmäßig von seinen bis zu 16 jährlichen Fang- und Sammelexpeditionen berichten. Bleher hat inzwischen 756 Expeditionen absolviert - die ersten als Vierjähriger mit seiner Mutter, Amanda Bleher, nach dem 2. Weltkrieg durch Europa und Afrika und im Alter von sieben zu den Indianern Südamerikas, wo er jahrelang lebte.
Nicht nur seine Mutter lehrte ihm Botanik und Ichthyologie und führte ihn in die Wunder der aquatischen Welt ein, sondern auch die brasilianischen Indianer im Mato Grosso und sein Großvater Adolf Kiel, der allgemein als Vater der Wasserpflanzen in die Geschichte eingegangen ist.
In Frankfurt am Main wurde Heiko Bleher am 18. Oktober 1944 beim schwersten Bombenangriff geboren. Seine Mutter, Amanda Bleher, verkaufte vor und während dem Krieg Zierfische und Wasserpflanzen, ein Gewerbe, das sie von ihrem Vater gelernt hatte. Nach dem 2. Weltkrieg musste dieser seine riesige Wasserpflanzen- und Zierfischkultur im Hainer-Weg zum zweiten Mal neu aufbauen.
Schon nach dem 1. Weltkrieg war Amanda Bleher eine aktive Sammlerin von Wasserpflanzen und Aquarienfischen, zuerst für ihren Vater und später für ihre eigene Firma. Sie bereiste Europa mit dem Motorrad, später mit dem Auto, Flugzeugen und der Bahn. Kein Ziel war ihr zu weit. Zwischen 1939 und 1944 gebar sie vier Kinder und verkaufte Fische aus ihren Aquarien in der Kranichsteiner-Straße. Direkt nach dem Krieg baute sie das Aquarium im Frankfurter Zoo sowie ihre Firma GOKI-Zooversandhaus (das erste seiner Art weltweit) neu auf. Sie erweiterte ihre Fang- und Sammelreisen nach Südeuropa und Afrika, wobei ihr kleinster, Heiko, immer dabei war. 1953 folgte die erste, zwei Jahre andauernde Expedition nach Südamerika.
Aus dieser Expedition resultierten unzählige Neuentdeckungen. Viele Wasserpflanzen wurden später nach ihr benannt, wobei die Amazonas Schwertpflanze (Echinodorus bleheri) die bekannteste ist. 1958 siedelte sie mit ihren vier Kindern nach Brasilien um und baute zusammen mit Heiko und seinem Bruder Michael die Exportfirma Lotus Osiris auf, die Wasserpflanzen und Zierfische exportierte. Heiko sammelte, versorgte und züchtete überwiegend die Fische, Michael die Wasserpflanzen.
1967 verlegte er den Hauptsitz seiner Firma AQUARIUM RIO nach Frankfurt am Main und war über 30 Jahre aktiv im Fischgeschäft tätig, mit monatlichen Expeditionen durch fünf Kontinente. Heute kann er mit Stolz sagen, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Aquarienfische, die in den Becken der Liebhaber weltweit schwimmen, indirekt durch seine Hand dorthin gelangt sind. Über 4.000 der bekanntesten Zierfischarten hat er als Erster lebend gesammelt, neu entdeckt oder wiederentdeckt. Einige seiner Entdeckungen tragen seinen Namen, der unter Aquarianern wohl bekannteste ist der Rotkopfsalmler (Hemigrammus bleheri).
Nach der Schließung seiner Firma 1997 verlegte er seinen Wohnsitz ins wärmere Italien und widmet sich seitdem fast ausschließlich der Entdeckung von neuen Fischen und Pflanzen. Er ist fast jeden Monat in einem anderen Kontinent im tiefsten Urwald oder der entlegensten Wüste unterwegs. Außerdem publiziert er vierteljährlich seine Zeitschrift aqua geographia sowie das wissenschaftliche Journal of Ichthyology and Aquatic Biology, aqua. Bis zu 50 Vorträge hält er seit Jahrzehnten in allen fünf Kontinenten. Er produziert eine Videoserie nach der anderen, die bekannteste ist "Die Welt der Diskus", wovon es vier Folgen gibt und bald die fünfte erscheint.
Im Folgenden werden einige von Heiko Blehers Expeditionen und Entdeckungen näher beleuchtet.
Die Fahrt von Manado, Nordsulawesi, führte durch den gesamten nördlichen Teil der indonesischen Insel, die früher Celebes hieß. Die Suche nach einem Dolmetscher führte zu Sarifudin, den Bleher aufgrund eines Bildes von Osama bin Laden in seinem Rikscha "Osama" nannte. Sarifudin half Bleher und seiner Begleiterin Natascha beim Dolmetschen auf der überbevölkerten Insel, wo etwa 50% Muslime und 50% Christen leben.
Einer der ersten Fangorte war der Moatsee, ein kaum 4 m tiefer See im Norden, der voller ausgesetzter Fische ist. Die Fischer fangen mit riesigen Netzen hauptsächlich unter den vielen schwimmenden Eichhornia crassipes-Inseln. Die meisten Fische im See sind Oreochromis mossambicus und Ophieleotris aporus, sowie afrikanische Buntbarsche (auch O. niloticus ist in Massen vertreten) und die möglicherweise weitverbreiteste Grundel der Erde, die bis zu 40 cm lang wird.
Im riesigen Tondano-See im Norden werden nicht nur drei afrikanische Buntbarscharten gezüchtet, sondern auch große Gouramis (Osphronemus gorami), Schlangenhautfadenfische (Trichogaster pectoralis) und Ikan Mas (Nishigikoi oder Koi). Von einheimischen Arten konnte Bleher nur eine Aplocheilus panchax Variante nachweisen. Es gab noch Guppies, Goldfische und Kletterfische (Anabas testuoides).
Auch der karpfenähnliche Osteochilus hasseltii wurde in den meisten Seen Nordsulawesis ausgesetzt. Die Tiere wachsen hier kaum mehr als 12 cm und stammen aus dem Sundaland. Sie kommen aber auch in Myanmar bis Indochina vor und werden gegessen.
Bleher entdeckte auch einige schwer einzuordnende Fische:
Weitere gefundene Arten:
Der Gipfel war ein mittelamerikanischer grüner Schwertträger (Xiphophorus helleri) in einem winzigen Sungai fern jeder Behausung, und etwas weiter ebenfalls in einem kleinen Bachlauf, ein indischer Zebrakärpfling in tausenden von Stückzahlen. Bleher fragt sich, wie der Brachydanio rerio nach Nordsulawesi kam.
Am Ende der Reise, wo Nordsulawesi an Sulteng (Zentralsulawesi) grenzt, gibt es noch ein kleines Stück Primärwald.
Nach mehr als 10 Jahren Suche gelang es Heiko Bleher in den ersten Januar Tagen im neuen Millennium (2001), einen abgelegenen Kratersee in den Bergen von Irian Jaya zu finden. Der See war mit kaum 250 Meter Durchmesser klein und schwer zugänglich. Bleher tauchte durch den ganzen See und entdeckte nur einen einzigen, ganz kleinen weißen Regenbogenfisch. Mit Hilfe seiner usbekischen Reisebegleiterin Natasha gelang es ihm, insgesamt 20 kleine Tiere ans sumpfige Ufer zu bringen.
Nach einem Nachtmarsch kehrten alle zum Seeufer zurück, wo das Boot zwei Tage gewartet hatte. Von den Regenbogenfischen waren 15 Stück eingegangen, nur fünf überlebten. Bleher konnte im Kratersee nur noch zwei andere Fischarten nachweisen: eine Grundel der Spezies Oxyeleotris fimbriata und eine Channa-Art.
Nach Bleher's Rückkehr nach Europa zeigten sich nach zwei Monaten eine schöne rote Färbung. Die nur etwa 3,5 cm langen Glossolepis species hatten feuerrote Flossen und auch im Körper rötliche Färbung. Mit einem Alter von vier Monaten zeigte sich dann die volle Färbung der Tiere: Wirklich knallrot über den ganzen Körper, bei einer Größe von kaum mehr als 4 cm Länge. Ein schwimmender Traum.
Der neue Glossolepis ist prädestiniert als fantastischer Gruppenfisch für das Gesellschaftsaquarium: Mit seiner Gesamtlänge von kaum mehr als 6 cm, harmlos und ganz leicht zu halten und mit solch einer herausstechenden Farbe. Wer hätte das gedacht, als Bleher den ursprünglich "farblosen Fisch" aus dem Kratersee zum ersten Mal fing!
Ein adultes Tier zeigt deutlich die Rotfärbung in den Flossen. Etwas Ähnlichkeit mit Glossolepis incisus ist deutlich.
Die Stendker-Diskusfische gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Zierfischen in der Aquaristik. Ihr majestätisches Aussehen, die prächtigen Farben und die beeindruckende Größe machen sie zu einem Highlight in jedem Aquarium.
Die Diskusfische der Züchterei Stendker stammen aus Deutschland und genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Dies liegt nicht nur an ihrer Farbenpracht, sondern auch an der außergewöhnlichen Gesundheit und Robustheit der Fische. Stendker ist bekannt für seine jahrzehntelange Erfahrung in der Zucht von Diskusfischen, was sich in der Qualität der Tiere widerspiegelt. Die Fische werden unter optimalen Bedingungen aufgezogen und sind bestens an das Leben in Aquarien angepasst. Außerdem sind sie weniger krankheitsanfällig und vertragen in der Regel auch Leitungswasser, was für viele Aquarianer ein entscheidender Vorteil ist.
Wichtig zu beachten ist, dass die Diskuszucht Stendker selbst die Zucht eingestellt hat. Bereits seit dem Jahr 2022 sind die angebotenen Tiere also entweder Restbestände bei den Händlern, Wiederverkäufe oder Nachzuchten, die in anderen Zierfischzuchten gemacht wurden. Angeboten werden diese Tiere auch oft unter der Bezeichnung Stendker-Line.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Stendker-Diskus zu erwerben, je nach Präferenz und Wohnort.
Die erste Anlaufstelle für den Kauf von Stendker-Diskusfischen sind Fachgeschäfte und Aquaristikläden. Viele dieser Geschäfte arbeiten direkt mit der Züchterei Stendker zusammen und erhalten regelmäßig Lieferungen. Der große Vorteil eines lokalen Geschäfts ist, dass man die Fische vor dem Kauf persönlich begutachten kann. Man sieht sofort, ob die Tiere gesund wirken, und kann sich von einem Experten beraten lassen.
Es gibt zahlreiche spezialisierte Online-Shops, die Stendker-Diskusfische anbieten. Einige dieser Shops sind sogar offizielle Partner von Stendker und bieten eine große Auswahl an Farben und Größen. Beim Kauf über das Internet sollte man jedoch einige Punkte beachten. Wichtig ist, dass der Shop einen guten Ruf hat und die Fische sicher und artgerecht verpackt versendet werden. Viele seriöse Online-Shops bieten eine Live-Ankunftsgarantie an, was bedeutet, dass die Fische im Falle von Problemen beim Transport ersetzt werden.
Einige bekannte Online-Shops, die Stendker-Diskusfische anbieten, sind:
Eine weitere interessante Möglichkeit, Stendker-Diskusfische zu erwerben, sind Aquaristikbörsen und Messen. Auf diesen Veranstaltungen treffen sich Züchter, Händler und Hobby-Aquarianer, um Fische, Zubehör und Informationen auszutauschen. Oftmals kann man hier besondere Schnäppchen machen oder außergewöhnliche Farbschläge finden, die im regulären Handel schwer zu bekommen sind.
Beim Kauf von Stendker-Diskusfischen gibt es einige wichtige Punkte, die man beachten sollte, um sicherzustellen, dass die Fische gesund und in guter Verfassung sind:
Jede der oben genannten Kaufmöglichkeiten hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt:
| Kaufoption | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Fachgeschäfte | Persönliche Beratung, direkte Sicht auf die Fische, keine Versandkosten | Oftmals kleinere Auswahl, möglicherweise höhere Preise |
| Online-Shops | Große Auswahl, bequemer Einkauf von zu Hause, oft günstigere Preise | Kein direkter Blick auf die Fische vor dem Kauf, mögliche Transportprobleme |
| Aquaristikbörsen und Messen | Große Auswahl, oft besondere Schnäppchen, direkter Kontakt zu Züchtern | Nicht regelmäßig verfügbar, Transport muss selbst organisiert werden |
Die Anschaffung von Stendker-Diskusfischen sollte gut durchdacht sein. Ob man sich für den Kauf im Fachgeschäft, online oder auf einer Börse entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben und Gegebenheiten ab. Wichtig ist, dass man auf die Gesundheit und Herkunft der Fische achtet und sicherstellt, dass sie unter optimalen Bedingungen in ihr neues Zuhause einziehen können.
tags: #Heikos #Diskus #Schuppen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.