Eine juckende Kopfhaut kann sehr belastend sein. Oft steckt nur ein ungeeignetes Shampoo dahinter, aber es können auch ernstere Ursachen verantwortlich sein. Hier erfahren Sie mehr über die Ursachen und wie Sie dagegen vorgehen können.
Zusätzlich geben die Talgdrüsen Talg (Sebum) ab, welcher die Kopfhaut geschmeidig hält und gleichzeitig als Wärmeisolierung dient. Wenn Fett- und Feuchtigkeitshaushalt im Gleichgewicht sind, ist die Kopfhaut weder zu trocken noch zu fettig. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für schönes, glänzendes Haar und eine gesunde, nicht juckende Kopfhaut.
Die meisten Ursachen für eine juckende Kopfhaut sind harmlos und können mit Hausmitteln und angemessener Pflege behandelt werden. Hier sind einige typische Ursachen:
Der Kopfhauttyp wird einerseits durch erbliche Faktoren bestimmt. Das heißt, wenn Sie genetisch bedingt beispielsweise zu trockener Haut neigen, zeigt sich das auch an der Kopfhaut. Andererseits können äußere Einflüsse wie eine falsche Pflege das Gleichgewicht der Kopfhaut stören. Auch verschiedene Erkrankungen äußern sich mitunter über Probleme mit der Kopfhaut. Dazu zählen die Schuppenflechte oder das Seborrhoische Kopfhautekzem. Stress oder hormonelle Veränderungen können ebenfalls Beschwerden auslösen. Die Kopfhaut spannt in solchen Fällen meistens, oft brennt oder juckt sie auch. Eventuell bilden sich Schuppen oder rote Flecken.
Gereizte, trockene und juckende Kopfhaut benötigt Schutz und die richtige Pflege. Vermeiden Sie alles, was die Haut zusätzlich belasten könnte. Bei akutem Juckreiz gilt: Nicht kratzen! Klopfen Sie stattdessen leicht mit den Fingern auf die Kopfhaut. Kälte kann ebenfalls helfen, den Juckreiz zu lindern. Legen Sie ein feuchtes Handtuch oder ein Kühlpad auf den Kopf.
Spezielle medizinische Shampoos können ebenfalls helfen, die Beschwerden zu lindern. Diese enthalten Inhaltsstoffe, die antimykotisch, juckreizlindernd oder entzündungshemmend wirken. Lassen Sie sich idealerweise vor der Anwendung eines solchen Shampoos ärztlich beraten.
Einige Hausmittel können bei der Linderung von Juckreiz auf der Kopfhaut helfen:
Wichtig: Sowohl Teebaumöl als auch Apfelessig und Pfefferminzöl können die Haut reizen. Seien Sie also vorsichtig bei der Anwendung.
Diese Tipps tragen zu einer gesunden Kopfhaut bei und helfen langfristig gegen Juckreiz:
Ärztliche Hilfe bei juckender Kopfhaut ist notwendig, wenn der Juckreiz Ihr tägliches Leben beeinträchtigt, länger anhält oder immer wieder auftritt und Sie die Beschwerden nicht selbstständig beherrschen können. Abhängig von der jeweiligen Ursache wird Ihr Arzt Sie beraten oder eine Behandlung mit Ihnen besprechen.
Auch Parasiten und viele andere Krankheiten können hinter den Symptomen stecken, zum Beispiel:
Je nachdem, in welcher Form sich der Haarausfall zeigt, liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Erblich bedingter Haarausfall beispielsweise folgt einem ganz spezifischen Muster. Demnach bilden sich erst Geheimratsecken aus, bis letztlich nur noch der typische Haarkranz steht. Kommt es jedoch zu einem plötzlichen und meist diffusen Haarverlust auf dem gesamten Kopf, sind Hormone oder Stress ganz typische Ursachen.
Vor allem Frauen durchlaufen in ihrem Leben mit einer Schwangerschaft, Geburt, den Wechseljahren und mit der Einnahme der Pille ganz verschiedene hormonelle Phasen, in denen es immer wieder zu Haarausfall kommen kann. Glücklicherweise sind diese Phasen oft zeitlich begrenzt und das Haar erholt sich meist von allein. Als eine weitere Ursache für eine bestimmte Form von Haarausfall wird eine Autoimmunerkrankung vermutet. In diesem Fall greift der eigene Körper die Haarfollikel so stark an, dass nur an einigen Stellen auf dem Kopf das Haar kreisrund ausfällt.
Haarausfall kann jedoch zu Juckreiz führen. Denn dem Haarausfall geht in den meisten Fällen eine Reaktion der Haarwurzel voraus, z.B. eine Entzündung. Dadurch wird die Umgebung der Haarwurzel gereizt: Gewebe, Gefäße, Nerven usw., was zu Juckreiz führen kann.
Oft ist es gar nicht so einfach, die Ursache für Haarausfall zu identifizieren. Bei sehr auffälligem Haarverlust ist ein Arztbesuch empfehlenswert. So kann beispielsweise dein Hormonstatus überprüft werden, denn hormoneller Haarausfall ist keine Seltenheit. Auch chronische Hauterkrankungen oder akute, starke Entzündungen der Kopfhaut sollten stets ärztlich abgeklärt werden.
Oberstes Ziel ist es in jedem Fall, die Kopfhaut zu beruhigen und die Schuppenbildung zu mildern. Die gute Nachricht ist, dass sich Schuppen oft gut behandeln lassen und damit das Risiko für Haarausfall verringert werden kann. Hier ist vor allem eine milde, auf deine individuelle Kopfhaut abgestimmte Pflege essenziell.
Bei gereizter Kopfhaut sind die meisten Shampoos eher ungeeignet. Sie enthalten oft Inhaltsstoffe, die die beanspruchte Kopfhaut zusätzlich irritieren und Schuppen noch intensivieren können. Besonders bei speziellen Anliegen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis sollte dein Shampoo sehr mild formuliert sein und die Kopfhaut beruhigen.
Anti-Schuppen-Shampoos sind speziell dafür entwickelt worden, Schuppen auf sanfte Weise zu mildern und einer Neuentstehung entgegenzuwirken. Sie unterstützen die natürliche Abschuppung und versorgen die Kopfhaut mit wichtiger Feuchtigkeit sowie beruhigenden, regenerierenden Wirkstoffen.
Sind deine Haarfollikel geschwächt, können sie die Haare nicht mehr fest in der Kopfhaut halten. Mit dem passenden Shampoo kannst du dieses Problem wortwörtlich an der Wurzel angehen.
Neben der passenden Kopfhautpflege spielen auch der Lebensstil und die Ernährung eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene Ernährungsweise mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen kann deine Haarwurzeln stärken und das Haarwachstum fördern.
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