Dauerhafte Haarentfernung bedeutet, unerwünschten Haarwuchs gezielt zu reduzieren, sodass die Haut langfristig glatt bleibt. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren, die alle mit Licht- oder Laserenergie arbeiten. Die professionelle Haarentfernung kann mithilfe vieler Technologien erfolgen. Es ist jedoch nicht immer einfach als Kunde genau zu wissen, welche Technik nun die passende ist. Dabei spielt jede Technik ihre Vorteile beim entsprechenden Haar- und Hauttyp aus.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Techniken näher vor. Sofern Sie sich besonders für eine bestimmte Technologie interessieren, bieten wir Ihnen auch weitere detaillierte Informationen hierzu an. So vielfältig wie die Technologien sind auch die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. Deshalb ist eine professionelle Haut- und Haaranalyse im Rahmen unseres kostenlosen Beratungsgesprächs der Schlüssel zu einer optimalen Behandlung. Nur so finden wir genau die Technologie, die wirklich zu Ihrer Haut und Ihrem Haar passt - abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse, mit fachlicher Präzision und in vertrauensvoller Atmosphäre.
Sie haben vielleicht schon von Technologien wie der XENOgel Technology, IPL, SHR oder dem Alexandritlaser gehört und fragen sich, welche Methode für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist? Die Antwort darauf ist individuell und hängt von Ihrem Haut- und Haartyp ab, denn jede Technologie hat besondere Stärken für spezifische Gegebenheiten. Um sicherzustellen, dass Sie die optimale Behandlung erhalten, bieten wir an allen unseren Standorten eine kostenlose Beratung an. Unser geschultes Fachpersonal analysiert dabei Ihren Haut- und Haartyp genau und empfiehlt Ihnen die passende Technologie, die sowohl effektiv als auch hautschonend ist. Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie noch heute einen Termin an Ihrem bevorzugten Standort.
Wir stellen euch die gängigsten Verfahren zur Haarentfernung vor - inklusive Erfolgsaussichten und Risiken. Die gängigsten Haarentfernungsmethoden, die unerwünschtes Körperhaar sprichwörtlich an der ‚Wurzel‘ bekämpfen, sind Laser, IPL (‚Intense Pulsed Light‘) und Elektro-Epilation. Das Wirkprinzip ist bei allen Verfahren gleich: Ein Reiz von außen soll die Wachstumszellen in der Haarwurzel zerstören.
Die dauerhafte* Haarentfernung mit Licht und Laser gehört zu den beliebtesten Anwendungen im Bereich der Ästhetik.
Ein grundlegendes Problem der Haarentfernung per Licht - egal, ob Laser oder IPL: Die Energieimpulse wirken nur auf aktive Haarwurzeln; die ruhenden (das sind immerhin 60 bis 70 Prozent) werden dadurch nicht zerstört. Um alle Haare in ihrem aktiven Zustand zu erfassen, sind mehrere Behandlungen in einem Abstand von sechs bis zehn Wochen notwendig. Bis eine komplette dauerhafte Haarentfernung erreicht ist, dauert es also eine Weile.
Faktoren wie Ihre Haarfarbe, Haardichte und Hautempfindlichkeit spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der passenden Technologie. So ist die IPL-Methode ideal für großflächige und feinere Haare, während der Alexandritlaser besonders auf helleren Hauttypen mit dunklen Haaren beeindruckende Ergebnisse erzielt. Die SHR-Technologie hingegen kann bei verschiedenen Hauttönen eine schonende und effektive Lösung sein.
Bei der Haarentfernung mit Laser handelt es sich um eine moderne Methode der Entfernung von Haaren, bei der gebündelte Lichtimpulse gezielt eingesetzt werden, um die Haarwurzeln zu veröden. Der Laser dringt dabei in die Haut ein und beeinträchtigt die Haarfollikel, wodurch ein Nachwachsen der Haare verhindert wird. Wir sind in diesem Bereich bestens aufgestellt und bieten die neuesten Technologien an, um eine sichere und professionelle Haar Laser Entfernung durchzuführen.
Mit Laser-Strahlen wird unerwünschter Haarwuchs schon lange erfolgreich bekämpft. Die Methode beruht auf einem physikalischen Trick: Der auf die Haut gesendete Lichtimpuls des Lasers gelangt über das Haar an die Haarwurzel. Dort wird seine Energie in Wärme umgewandelt. Was dann passiert, ist noch nicht genau erforscht. Man geht jedoch davon aus, dass die Hitze die Haar-produzierenden Zellen zerstört. Das Entscheidende dabei: Die Laserenergie wird vom Haarfarbstoff, dem Melanin, aufgenommen.
Je dunkler das Haar und seine Wurzel, desto besser. Und: Die Lasergeräte brauchen Kontraste. Ideal für eine Laserbehandlung ist darum dunkles Haar auf heller Haut.
Durch das gebündelte Licht wird jedes einzelne Haar gezielt behandelt und sorgt somit für ein dauerhaftes* und effektives Ergebnis. Eine gründliche Rasur am Vortag Ihrer Behandlung schafft optimale Voraussetzungen. Die Haut hat ausreichend Zeit, sich zu beruhigen, was nicht nur die Effektivität, sondern auch die Hautverträglichkeit der Behandlung verbessert.
Der Alexandritlaser ist vielfältig einsetzbar. Neben seinem Anwendungsbereich in der dauerhaften* Haarentfernung können außerdem Tattoos entfernt und Pigmentstörungen behandelt werden. Der Alexandritlaser verfügt über eine innovative Kühltechnik wodurch die Behandlung nicht nur dauerhaft sondern auch vollkommen schmerzfrei ist. Helle Haut und dunkle Haare sind optimale Vorraussetzungen für die Behandlung mittels Alexandritlaser. Die Laser Energie wirkt dabei über den Farbstoff Melanin, der sowohl in der Haut, als auch in den Haaren enthalten ist.
Die Laser-Haarentfernung ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Methoden zur Haarentfernung. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist die Behandlung bei Dermatolog:innen ratsam. Das hat allerdings seinen Preis: Je nach Körperregion und Angebot liegen die Kosten zwischen 20 und 200 Euro pro Sitzung. Wie oft Sie für ein zufriedenstellendes Ergebnis zum Lasern gehen sollten, hängt von Ihrem Hauttyp und der Haarfarbe ab. Daher können vier Sitzungen bereits ausreichen, bei anderen sind bis zu zwölf Sitzungen nötig.
Zentimeter für Zentimeter wird der Laser über die rasierte Haut geführt und gibt dabei genau dosierte Lichtimpulse ab. Energiestärke und Impulsdauer wurden vorher an den Haar- und Hauttyp des Patienten bzw. der Patientin von der Dermatologin oder dem Dermatologen angepasst. Während der Behandlung „verglüht“ das Haar an der Wurzel (das sollte man auch riechen) und ein leichtes Zwicken wird spürbar. Nach der Behandlung können dort, wo die Haarwurzeln sitzen, kleine ‚Hubbelchen‘ zu erkennen sein. Klingt alles sehr unangenehm, ist aber gut aushaltbar und ein Indiz dafür, dass die Sitzung erfolgreich durchgeführt wurde.
IPL bezeichnet eine Form der dauerhaften* Haarentfernung mit reinem Licht. Die Abkürzung steht dabei für „Intense Pulsed Light“. Das Licht wird dabei mittels variierender Wellenlänge in die Tiefe der Haarwurzel geleitet, wo es diese versengt. Verglichen mit einer herkömmlichen Laserbehandlung können mit der IPL Methode größere Hautareale schneller behandelt werden, da mehrere Lichtspektren zum Einsatz kommen.
Das IPL-Verfahren wurde in den vergangenen Jahren als Weiterentwicklung der Laser-Epilation gefeiert. Weniger Risiken, höhere Effektivität - so wird die Haarentfernungsmethode gern beworben. Der Eindruck einer harmloseren Variante entsteht auch dadurch, dass es seit einiger Zeit Heimgeräte mit IPL-Technologie gibt. Im Vergleich zur Behandlung bei dem*der Kosmetiker*in oder Dermatolog*in sind die IPL-Geräte günstiger.
Doch einen Haken haben die IPL-Geräte für zuhause: Wird die Behandlung mit den Heimgeräten abgesetzt, kehren die lästigen Stoppeln nach einigen Monaten bei vielen Anwender*innen zurück. Der Grund liegt in einer eingebauten Leistungsbegrenzung der Geräte: Um Verbrennungen zu verhindern, geben sie nicht so viel Energie ab wie Profi-Lasergeräte. Das hat zur Folge, dass die Wärme bei manchen Haartypen nicht ausreicht, um die Haarwurzel zu veröden. Das Haar wird oberhalb der Wachstumszellen zerstört, fällt aus und wächst später wieder nach. Wer am Ball bleibt, kann mit den DIY-Geräten seinen Haarwuchs jedoch immerhin reduzieren. Am effektivsten funktionieren IPL-Geräte zur dauerhaften Haarentfernung übrigens, wenn ihr helle Haut und sehr dunkle Haare habt.
IPL ermöglicht eine effektive Haarentfernung durch gezielte Lichtimpulse, kann aber zu Hautreaktionen führen - besonders bei empfindlicher Haut.
Bei herkömmlichen Lasern oder IPL (Blitzlampengeräte) werden andauernde aber sehr kurze, ca. 2-300 Millisekunden, Impulse verwendet, welche mit 12-120 Joule pro cm² eine enorme Energie aufweisen. Diese leiten, über das Melanin im Haar, die Energie direkt an die Haarwurzel weiter und erhitzen sich, dass somit eine Wärme von ca. 65-72° Celsius entsteht. Dabei wird die Energie ausschließlich über das Melanin zur Haarwurzel, bzw. Der Nachteil daran ist, dass die Haut und ebenso rote Blutgefäße Melanin enthalten und ebenso einen gleichartigen Absorptionskoeffizienten haben wie das im Haar enthaltene Melanin. Dadurch können die hohen Energiespitzen des IPL oder Lasers aufgenommen werden. Folglich können mehrere Tage lang Schwellungen auftreten und im schlimmsten Fall kann dies zu Verbrennungen 3. Grades führen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die optimale Behandlungsintesität auszuwählen.
Grundsätzlich wirken IPL und Laser zunächst ganz ähnlich: Lichtimpulse werden zu den Haarwurzeln gesendet und dort in Wärme umgewandelt. Der Unterschied: IPL-Geräte senden ein großes Spektrum von Wellenlängen aus. Das entspricht einer Xenon-Lampe, wie man sie von Autos kennt. Das Problem: Das große Strahlenspektrum der IPL-Geräte hat zur Folge, dass nicht nur Haarwurzeln, sondern auch Hautgefäße, Muttermale oder Tattoos der hohen Lichtquelle ausgesetzt sein können. Grundsätzlich sollte aber nichts belichtet werden, was nicht Ziel der Behandlung ist. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittles IPL sollten Leberflecke deshalb immer ausgespart bzw. abgedeckt werden, um Verbrennungen oder Hautveränderungen zu vermeiden.
Auf Amazon besonders beliebt: das Gerät „Lumea Prestige“ von Philips. Mit durchschnittlich 4,0 Sternen bei über 300 Kommentaren gehört es zudem zu den am besten bewerteten IPL-Geräten für zuhause. Wir haben es selbst getestet und können bestätigen, dass das Gerät die meisten Haare an den Beinen, unter den Achseln und im Intimbereich nach 8-10 Anwendungen im Abstand von 1 bis 2 Wochen dauerhaft entfernen kann.
Doch nicht bei allen, scheint die Haarentfernung zuhause mittels IPL zu funktionieren. Unter den Kommentaren sind auch einige Nutzerinnen, die beklagen, dass die Haare trotz regelmäßiger Anwendung nicht verschwunden sind. Zudem ist die dauerhafte Haarentfernung mit IPL-Geräten nicht 100 % schmerzfrei, auch das können wir nach unserem Test bestätigen. Je stärker der Lichtimpuls und je dunkler die Haare, desto schmerzhafter kann der Lichtblitz sein.
Achtet vor der dauerhaften Haarentfernung mittles IPL-Gerät unbedingt darauf, dass eure Haut komplett sauber und frisch rasiert ist, so reduziert ihr die Schmerzen.
IPL-Heimgeräte versprechen eine dauerhafte Haarentfernung zuhause. Credit: Philips
| Merkmal | Laser | IPL ||---|---|---|| Licht | Gebündelter Lichtstrahl | Breites Spektrum von Wellenlängen || Behandlungsfläche | Kleine Bereiche | Größere Bereiche || Haartyp | Dunkles Haar auf heller Haut ideal | Geeignet für verschiedene Haar- und Hauttypen (je nach Gerät) || Schmerz | Kann schmerzhaft sein | Weniger schmerzhaft || Kosten | Höher | Niedriger (besonders bei Heimgeräten) ||Anwendung| Nur durch Ärzt:innen| Auch für den Heimgebrauch||Risiko| Verbrennungen bei falscher Anwendung| Verbrennungen und Pigmentstörungen möglich|
Hautschonendes Kristallgel, kombiniert mit neuester Photoepilationstechnik - Das ist die, exklusiv erhältliche, XENOgel® Technology. Der Farbstoff Melanin, welcher sich im Haar befindet, leitet den Lichtimpuls an die Haarwurzel weiter. Diese wird durch die Energie des Lichts erhitzt und dauerhaft* zerstört. Störende Körperbehaarung kann mit dieser Methode dauerhaft* und schonend entfernt werden, da die behandelten Haarwurzel keine neuen Haare mehr bilden können. Bei sehr hellen und roten Haaren stoßen viele Haarentfernungs-Methoden an ihre Grenzen. Die XENOgel® Technology ermöglicht auch die Entfernung dieser Haare ohne Probleme.
SHR ist eine der modernsten Methoden zur dauerhaften* Haarentfernung und arbeitet wie die IPL Methode auch mit nicht gebündeltem Licht. Sie ist damit keine klassische Laserentfernung. Die Besonderheit liegt in dem mit entspiegeltem Saphirglas ausgestatteten Applikator. Durch diese Technik wird ca. 50% weniger Energie benötigt als bei vergleichbaren Enthaarungsmethoden. Die Energie wirkt nichtmehr nur über das im Haar enthaltene Melanin, sondern auch über die Stammzellen, welche die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgen.
Bei der SHR Technik wird der Weg zum Haarfollikel nur zu 50 % über das Melanin genutzt. Die restlichen 50 % nehmen Einfluss über die Haut direkt in die Stammzellen. Diese sind verantwortlich für die Reproduktion von Haaren. Somit unterscheidet sich die SHR Technologie von anderen herkömmlichen Lasern, denn diese wirken nur an dem Melanin entlang in die Stammzelle. Dadurch kann ein weitaus hautschonenderes und effektiveres Verfahren für eine dauerhafte* Haarentfernung geboten werden. Denn dank der hohen Effizienz kann mit weniger Intensität gearbeitet werden, was dazu führt, dass das Verbrennungsrisiko deutlich verringert ist. Außerdem führt dies zu einer völlig schmerzfreien Behandlung, anders als bei IPL und Laser.
Durch die länger anhaltende Erwärmung, wie es bei der SHR Technologie der Fall ist, kann eine effizientere Behandlung stattfinden. Dabei wird die Haarwurzel nur noch zu 50% über das Melanin bis zu einer hautschonenden und moderaten Temperatur von ungefähr 45° Celsius erwärmt. Dies erfolgt dabei langsam, für längere Zeit (d.h. bis 90 Sekunden) und mit viel niedrigerer Energie. Somit können mit der Technologie auch sehr helle Haare behandelt werden, denn hierbei ist das Melanin im Haar nur noch an zweiter Stelle ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die SHR Technik auch für Menschen mit einem dunklen Hauttyp geeignet ist. Dies ist bei der IPL oder Laser Technik nicht immer der Fall.
Laser und IPL haben die Elektro-Epilation zwar etwas in den Hintergrund gedrängt, dennoch ist sie eine bewährte Methode der dauerhaften Haarentfernung. So geht das Verfahren: Entlang des Haars wird eine feine Sonde in die Haarwurzel eingeführt. Ein genau dosierter Stromstoß zerstört sie dann. Das Haar lässt sich anschließend mit einer Pinzette entfernen. Da jedes Haar einzeln behandelt wird, ist dieses Verfahren enorm zeitaufwändig und nur für sehr kleine Hautbereiche und Körperstellen geeignet.
Bei der aufwendigen Nadelepilation wird eine hauchdünne, sterile Einweg-Sonde in jeden Haarkanal einzeln eingeführt und mit einem Stromimpuls versehen. Abhängig von der verwendeten Strom-Art wird die Haarwurzel durch Hitze oder durch eine chemische Reaktion dauerhaft zerstört.
Im Vergleich zu ihren Konkurrenten hat man bei dieser Form der elektrischen Haarentfernung die Garantie auf permanente Haar-Freiheit - und das selbst nach vielen Jahren. Die Behandlung kann jedoch viel Zeit in Anspruch nehmen und sollte nur von geübten Elektrolist:innen vorgenommen werden. Anfänger:innen benötigen zu viel Zeit, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten. „Für immer“ trifft bei dieser permanenten Enthaarung also tatsächlich zu. Außerdem ermöglicht die Methode eine dauerhafte Haarentfernung für jegliche Haut- und Haartypen, da nicht mit Licht-Energie gearbeitet wird und der Melanin-Gehalt in Haut und Haar keine Rolle spielt. Wer ausdauernd ist, kann sich mit der Nadelepilation selbst große Hautareale enthaaren lassen.
Die Erfolgsaussichten sind gut - vorausgesetzt, die Haarwurzel wird völlig zerstört. Dies kann jedoch auch bei größter Sorgfalt nicht garantiert werden. Das Problem: War der Stromimpuls auch nicht ausreichend, um sie zu zerstören, kann er die Haarwurzel dennoch reizen. Die Folge: Das Haar wächst stärker nach als zuvor.
Der größte Nachteil der Elektro-Epilation ist: Sie ist sehr schmerzhaft - wie sehr, hängt von der Art des Stroms ab, die eingesetzt wird. Außerdem können Narben zurückbleiben, was bei einer Behandlung im Gesicht natürlich besonders unerwünscht ist. Es gibt nahezu schmerzlose Varianten, bei denen das Haar nur mit einer stromführenden Spezial-Pinzette erfasst wird. Narben sind hier ausgeschlossen, dafür können die Haare durch eine Reizung der Haarwurzel borstig nachwachsen. Der größte Nachteil dieser Enthaarungsmethode: Sie ist extrem zeitaufwändig, da jede Haarwurzel einzeln behandelt werden muss.
Hellblondes, graues oder weißes Haar ist für eine Epilation per Licht nicht geeignet. Für IPL gilt im Speziellen: Das breite Strahlenspektrum der Geräte verhindert, dass das Licht zwischen dem Melanin der Haut und des Haares genau unterscheiden kann und die Pigmente der Haut angreift. Für Menschen mit gebräunter oder dunklerer Haut ist dieses Verfahren also ungeeignet.
Bei einer Laserbehandlung wie bei IPL sind Verbrennungen grundsätzlich nicht auszuschließen. Sie treten auf, wenn die Energie der Strahlen zu hoch dosiert wurde, hinterlassen jedoch normalerweise keine Narben. Durch eine Kühlung der Haut während der Behandlung und eine gute Nachsorge können die Nebenwirkungen gering gehalten werden.
Wer für eine IPL- oder Laserbehandlung viel Geld ausgibt, will dauerhafte Haarfreiheit. Leider gibt es dafür, dass nach zig Sitzungen wirklich kein Härchen mehr sprießt, keine Garantie. Häufig hat man viele Jahre Ruhe, aber nach sechs bis acht Jahren können wieder ein paar Haare nachwachsen. Bei diesen Nachzüglern handelt es sich um ehemals ruhende, jetzt wieder aktive Haarwurzeln. Korrekterweise spricht man darum auch nicht von der dauerhaften Haarentfernung, sondern von einer Haarreduktion. Es geht nicht darum, den Patienten für immer glatte Haut zu versprechen, sondern das Haarwachstum im Rahmen des Möglichen dauerhaft zu verringern.
Grundsätzlich gilt: Mit IPL lassen sich die gleichen Ergebnisse erzielen, wie mit dem Laser - bei richtiger Anwendung. Das Problem ist aber: IPL-Geräte lassen sich wesentlich schwerer dem Haut- und Haartyp des Patienten anpassen - was die Erfolgsaussichten der Behandlung verringert und gleichzeitig das Risiko von Pigmentstörungen erhöht.
Das größte Risiko einer Haarentfernung per IPL liegt allerdings in einer rechtlichen Grauzone: Der Betreiber von medizinischen Lasern, dazu zählen Haarentfernungslaser, muss ein Arzt sein (z.B. ein Dermatologe oder eine Dermatologin). Bei IPL-Geräten ist das anders: Theoretisch könnte jeder ein Gerät kaufen, sich als Haarentfernungsspezialist ausgeben und ein Studio eröffnen - ohne jede Qualifikation. Entsprechend hoch ist das Risiko von Fehlbehandlungen.
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