Viele Menschen bemerken im Sommer einen vermehrten Haarausfall. Doch warum ist das so? Und was kann man dagegen tun? Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen und bietet umfassende Informationen, wie Sie Ihr Haar schützen und pflegen können.
Verschiedene Faktoren können dazu beitragen, dass im Sommer mehr Haare als üblich ausfallen:
Dr. med. erklärt: „Eine Erklärung, warum Menschen im Sommer mehr Haare verlieren, sind die längeren Tage und somit auch die höhere Sonneneinwirkung auf Haare und Kopfhaut. Dies sorgt dafür, dass mehr Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase wechseln. Dabei kann die Dauer der Sonneneinstrahlung den Haarausfall verstärken.“
Achten Sie auf folgende Anzeichen:
Dr. med. rät: "Zählen Sie mindestens eine Woche lang ihre ausgefallenen Haare, die Sie in der Bürste, im Waschbecken oder auf dem Fußboden finden können. Gerade bei längeren Haaren scheint es oft nur so, als würden viele Haare ausfallen. Wenn man über einige Tage nachzählt, bekommt man Gewissheit."
Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie Haarausfall im Sommer vorbeugen oder ihn zumindest reduzieren:
UV-Strahlung kann die Haarstruktur schädigen, die Kopfhaut austrocknen und somit Haarausfall fördern. Verwenden Sie spezielle UV-Schutzsprays für Haare, um sich vor UV-Strahlung zu schützen.
Eine trockene Kopfhaut kann zu Reizungen und Haarausfall führen. Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Shampoos oder Conditioner mit Aloe Vera, um dem Austrocknen entgegenzuwirken.
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren oder Eisen, Zink oder Vitamin D kann Haarausfall auslösen. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an diesen Nährstoffen ist.
Wenn der Haarausfall stark ist oder länger anhält, sollten Sie einen Facharzt konsultieren. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können:
Die Haarwurzelbehandlung kann erblich bedingten Haarausfall durch Mikro-Injektionen mit Nährstofflösungen lindern, die aus Eigenblut gewonnen werden.
Diese Methode beinhaltet die Mikroinjektion von Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren direkt in die Kopfhaut. Dadurch werden die Haarwurzeln gestärkt und das Haarwachstum stimuliert.
Hairfiller sind spezielle Gele, die mit wachstumsfördernden Substanzen angereichert sind. Sie werden in die Kopfhaut injiziert und verbessern die Haarstruktur sowie die Dichte des Haares.
Bei der Platelet-Rich-Plasma (PRP)-Therapie wird Eigenblut entnommen, aufbereitet und die konzentrierten Wachstumsfaktoren in die Kopfhaut injiziert. Diese Behandlung fördert die Regeneration der Haarfollikel und kann den Haarausfall deutlich reduzieren.
Die erfahrenen Ärzte von S-thetic Hair zeigen Ihnen Behandlungsmöglichkeiten auf, mit denen Sie Ihren Haarausfall stoppen oder abmildern können. Lassen Sie sich beraten, um die beste Lösung für Ihr individuelles Problem zu finden.
Eine gesunde Kopfhaut bildet die Grundlage für kräftiges, glänzendes und widerstandsfähiges Haar. Sie sorgt dafür, dass die Haarfollikel optimal mit Nährstoffen versorgt werden.
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Wer hätte gedacht, dass unsere Ernährung einen so großen Einfluss auf die Gesundheit unserer Haare hat? Tatsächlich kann ein Mangel an bestimmten Nährstoffen zu Haarausfall führen. Einige der wichtigsten Nährstoffe für gesundes Haar sind Zink, Eisen und Selen. Diese Mineralien sind entscheidend für das Haarwachstum und die Stärke der Haarfollikel. Ein Mangel kann dazu führen, dass das Haar dünner wird und leichter ausfällt.
Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu gesundem Haar, besonders im Sommer, wenn unser Körper durch Hitze und Aktivität zusätzlich gefordert wird. Unsere Haare benötigen eine Vielzahl von Nährstoffen, um stark und glänzend zu bleiben. Proteine sind essenziell, da sie die Bausteine des Haares bilden. Ohne genügend Proteine kann das Haar schwach und brüchig werden.
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb ein Nährstoffmangel vorliegen kann. Dazu gehören eine fehlende Aufnahme von ausreichend Nährstoffen, zum Beispiel bei Essstörungen oder bestimmten Diäten. Auch Menschen mit speziellen Ernährungsgewohnheiten wie Vegetarier und Veganer sind gefährdet.
Ob ein Nährstoffmangel vorliegt, kann vom Arzt durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden. Dieser kann Sie auch beraten, ob eine Ernährungsumstellung notwendig ist oder ob die (vorübergehende) Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll ist.
Wer den Sommer ohne Schmerz und Sorge genießen will, muss an den richtigen Sonnenschutz denken. Vor allem die Kopfhaut ist empfindlich, wenn die Sonne brennt. Bei feinem, schütterem Haar oder beginnender Glatze ist die Gefahr groß, sich einen Sonnenbrand einzufangen. Die Folge: Das Hautkrebsrisiko steigt ungemein.
Der Kopf ist besonders stark der Sonne ausgesetzt und gehört zu den sonnenexponierten Hautpartien, da die UV-Strahlung senkrecht von oben auf die Kopfhaut fällt. So wie auch unser Gesicht, ist unsere Kopfhaut somit höchst gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen. Doch die Kopfhaut wird beim Eincremen häufig vergessen.
Auch Menschen mit vollem Haar haben Wirbel, die in der Sonne durch etwas Creme geschützt werden sollten. Versetzen Sie ab und zu den Scheitel, um nicht dauerhaft die gleiche Stelle der Sonne auszusetzen, oder verzichten Sie auf einen Scheitel - bei langem Haar bietet sich etwa ein gerader Zopf und nach hinten gekämmtes Haar an, das die gesamte Kopfhaut bedeckt. Auch für Menschen mit dichtem Haar gilt: Bewegen Sie sich immer wieder auch im Schatten und tragen Sie einen Sonnenhut oder eine Cap.
In manchen Fällen ist der Verlust unserer Haare auch auf Krankheiten oder Allergien zurückzuführen. Auch eine hormonelle Umstellung - wie zum Beispiel nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren - kann die Ursache sein. Manchmal haben Betroffene es dann mit kreisrundem Haarausfall zu tun.
Um den Grund für die Glatzenbildung und lichterwerdendes Haar genau zu prognostizieren, sollten sich Patienten an Fachärzte wenden und eine professionelle Haaranalyse durchführen lassen - so wie es im Haarzentrum an der Oper möglich ist. Außerdem kann eine solche Analyse aufzeigen, wie sich der Haarausfall weiter entwickeln wird.
Immer wieder wird diskutiert, ob Stress Einfluss auf den Haarausfall haben kann. Wissenschaftliche Belege hierzu gibt es nicht. Stress kann jedoch die Psyche negativ beeinflussen und dies wiederum zu körperlichen Erscheinungen führen. So kann Stress zu verstärktem Schwitzen, Verschlechterung einer Neurodermitis, erhöhtem Blutdruck und anderen körperlichen Erscheinungen führen. Warum sollte Stress also keinen Einfluss auf den Haarstatus haben?
Oft gibt es Behauptungen, besonders die männliche Kopfhaut sei eine Mülldeponie. Ablagerungen im Bindegewebe oder Kapillarendothel würden das Gewebe überlasten, und somit den Haarwuchs stören. Für diese These gibt es derzeit keine wissenschaftlichen Belege. Gifte und Drogen wachsen nicht mit den Haaren heraus. Drogen werden über das Blut durch den ganzen Organismus transportiert. Spuren davon werden kurzzeitig in allen Organen gelagert. Zu einem dauerhaften Einbau kommt es jedoch nur in das leblose Haar. Die vornehmliche Ausscheidung von Drogen erfolgt über die Nieren oder den Darm.
Es gibt auch die These, dass verschiedene Moleküle (Gase) einfach aufgrund der Schwerkraft sich in der Kopfhaut (als höchster Punkt) ansammeln. Sie finden nur teilweise den Weg über Darm und Lungen. In der Kopfhaut stören sie das chemische Milieu. Auch für diese ungewöhnliche These gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Insgesamt sehr unwahrscheinlich.
Quecksilber aus Amalgamfüllungen bedingt keinen Haarverlust. Lediglich Quecksilbervergiftungen, wie beim Abbau von Gold möglich, kann Haarverlust bewirken, wobei dies dann nicht das vornehmliche Problem ist. Wenn aufgrund einer Amalgamvergiftung Haarverlust auftritt sind auch andere klinische Zeichen einer Amalgamvergiftung zu erwarten.
Eine gute Haarpflege kann sehr viel zur Haargesundheit beitragen. Dazu gehört ein mildes Shampoo und eine milde Haarspülung. Die Haare sollten nicht zu oft gewaschen werden, da ihnen sonst viel Feuchtigkeit und Fette entzogen werden. In der Regel genügt Haarewaschen alle zwei bis drei Tage.
Es gibt eine Möglichkeit, dem Haar durch Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte zur Stärkung und Regeneration zu verhelfen, ohne dabei auf teure und oft unwirksame "Wundermittel" aus Apotheke und Drogerie zurückgreifen zu müssen. Durch verschiedene Methoden werden körpereigene Nährstoffe, Zytokine und Wachstumsfaktoren gewonnen, die der Kopfhaut zugutekommen und die Haarfollikel widerstandsfähiger machen. Dort können sie dem Gewebe wertvolle Bestandteile liefern, um die Haarwurzeln zu regenerieren, den Haarzyklus zu regulieren und die Haarwurzeln generell zu stärken.
Die regenerativen Therapien liefern der Kopfhaut und dem darunter liegenden Gewebe wertvolle Nährstoffe und Wachstumsfaktoren, machen sie wiederstandsfähiger und können zudem Entzündungsreaktionen verringern. Die PRP-Therapie (PRP steht für Platelet Rich Plasma) ist eine Eigenbluttherapie. Nachdem das Blut des Patienten gewonnen wurde, wird dieses durch ein spezielles Verfahren aufbereitet und das entstandene Serum in die Kopfhaut gespritzt.
Die Low-Level-Laser-Therapie (LLLT) wird die Kopfhaut mit einem speziellen medizinischen Laser behandelt. Bei der Stammzellen-Therapie werden aus Unterhautfettgewebe körpereigene Stammzellen gewonnen.
Eine Methode aus der Alternativmedizin ist die Meso-Therapie.
Es gibt Shampoos mit Sägepalmextrakt, die ebenfalls eine natürliche Wirkung gegen DHT versprechen. Auch andere Nahrungsmittel enthalten natürliche DHT-Blocker.
Der vermehrte Haarausfall in den Herbstmonaten lässt sich einfach erklären: Telogenhaare. Der Haarzyklus beim Menschen besteht aus 3 Phasen. Die erste Phase ist das Wachstum, in dieser Phase werden die Haare in der Wurzel gebildet und gewinnen zunehmend an Länge und Volumen. Dieser Prozess der Entwicklung dauert zwischen 2 und 6 Jahren. Anschließend beginnt die zweiwöchige Übergangsphase. Das Haar wird nun nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und die Wurzel fängt an zu schrumpfen. In der dritten Phase, der Ruhephase, wird das Haar von einem nachwachsenden Haar verdrängt, sodass es schließlich ausfällt. Die Haare, die sich in der Ruhephase befinden, werden Telogenhaare genannt.
Diese Ruhephase beginnt oft im Juli, da die Haare im Hochsommer, zum Schutz vor der intensiven Sonne, in das Ruhestadium wechseln. Circa 100 Tage später, solange dauert das Ruhestadium, fällt das Haar dann schließlich aus, während wir uns saisonal bereits im Herbst befinden. Der vermehrte Haarausfall im Herbst lässt sich also als Haarwechsel beschreiben, ähnlich wie bei einem Tier.
Auch wenn durch diesen Prozess das Haar an Länge einbüßen muss, folgt jedem ausgefallenem Haar ein neues Haar. Aus diesem Grund ist der natürliche Prozess des Haarwechsels im Herbst in keiner Weise besorgniserregend.
Haarausfall im Sommer ist keine Seltenheit, jedoch ist es wichtig zu verstehen, dass es sich in den meisten Fällen um einen normalen Haarzyklus handelt. Aber kann man dem Haarausfall vorbeugen? Ja, einigen besonders häufigen Ursachen kann man vorbeugen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Hintergründe der Ursachen und Maßnahmen zur Vorbeugung vor.
Haarausfall vermeiden klingt leichter, als es tatsächlich ist. Denn es gibt zahlreiche Ursachen für Haarausfall, die sehr individuell sind und auch in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Neben dem erblichen und dem kreisrunden Haarausfall gibt es den diffusen Haarverlust, der zahlreiche Ursachen haben kann. Da eine Vorbeugung nur möglich ist, wenn man die möglichen Ursachen von Haarausfall kennt, besteht die Vorsorge aus mehreren Bereichen.
Mit der richtigen Pflege und dem richtigen Schutz der Haare im Sommer und Winter können Sie dem saisonalen Haarausfall im Herbst zusätzlich vorbeugen.
Senden Sie Bilder Ihrer Haarsituation zur Analyse an KÖ-HAIR Klinik in Düsseldorf. In einem persönlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam die Ursachen für Ihren Haarausfall und entwickeln individuelle Lösungen für Sie.
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