Viele Menschen leiden unter Haarausfall, was ihr Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen kann. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist die Haartransplantation. Die staatlich konzessionierte Privatklinik HAIRMEDIC in Dortmund bietet verschiedene Verfahren an, um Haarausfall zu behandeln. Dieser Artikel fasst Erfahrungen und Informationen rund um Haartransplantationen bei Hairmedic zusammen.
Bartbehandlung/-verdichtung
Das Erstgespräch bei Hairmedic mit Herrn Voll-Hutgens wurde als absolut top empfunden. Hairmedic bietet die Möglichkeit, in der Klinik zu übernachten, was die Anreise super angenehm macht. Nach mehreren Beratungsgesprächen mit verschiedenen Anbietern fiel die Entscheidung auf Hairmedic. Zwar fand das Beratungsgespräch nicht wie bei anderen von mir zu Beratungsgesprächen besuchten Kliniken durch einen Arzt statt, dennoch vermittelte man mir das Gefühl, sich intensiv um mein Anliegen kümmern zu wollen.
Auf Nachfrage, ob die HT von einem Arzt durchgeführt werde, wurde mitgeteilt, dass der Eingriff zwar nicht vollständig durch einen Arzt erfolge - aufgrund der vielen Arbeitsschritte -, dieser aber die Transplantation vollständig beaufsichtige und zum Teil selbst durchführe. Zusätzlich wurde mitgeteilt, dass mich das OP-Team etwa zwei Wochen vor dem Eingriff anrufen und ausführlich über den genauen Ablauf informieren würde. Eine fundierte Haaranalyse erfolgte im Vorfeld nicht - die Einschätzung des Graftbedarfs geschah rein optisch durch kurzes Durchkämmen meiner Haare.
Auf meine Nachfrage, ob 3.000 Grafts nicht zu wenig seien, wurde mit Nachdruck davon abgeraten, sich an die „maßlosen“ Empfehlungen insbesondere türkischer Kliniken zu orientieren. Dies äußerte man allerdings nicht abwertend, sondern mit der Überzeugung und Professionalität, die mich zu diesem Zeitpunkt überzeugte. Der Berater machte einen kompetenten und vertrauenswürdigen Eindruck, weshalb ich mich - auch aufgrund des insgesamt positiven Auftretens - für Hairmedic entschied.
Besonders lobenswert ist jedoch das perfekt aufeinander eingespielte Team, welches die tatsächliche Transplantation durchführt. Man merkt einfach dass das Team perfekt aufeinander eingespielt ist, viel Harmonie herrscht und man sich gegenseitig unterstützt und hilft. Man konnte jederzeit Pausen machen (was auch manchmal nötig war da ich nicht mehr liegen konnte) und um 13.00 Uhr gab es eine Mittagspause. Das Team kümmert sich sehr gut um einen. Die gesamte OP verlief schmerzfrei (naja, bis auf die Betäubungsspritzen) und unkompliziert und dauerte so ca. 1/2 Std.
Grundlage für diese hohe Erfolgsquote ist die seit elf Jahren ausschließlich angewandte FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) - ein besonders schonendes und zugleich wirkungsvolles Verfahren, das sich in der Praxis vielfach bewährt hat. Im Gegensatz zur älteren FUT-Technik (Follicular Unit Transplantation), bei der ein kompletter Hautstreifen entnommen wird, basiert die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) auf der schonenden Entnahme einzelner Haarfollikel. Der große Vorteil: Es entstehen keine sichtbaren Narben.
Das sorgt nicht nur für ein besonders natürliches Ergebnis, sondern auch für eine deutlich schnellere Heilung und eine geringere Belastung der Kopfhaut. „In der Regel ist der Heilungsprozess nach etwa sieben Tagen weitgehend abgeschlossen“, erklärt Johannes Weiand. „Nach rund 14 Tagen sind kaum noch Spuren des Eingriffs erkennbar.“
Die FUE-Technik eignet sich vor allem für Menschen, bei denen der Haarausfall klar lokalisiert ist und ausreichend kräftige, gesunde Spenderhaare zur Verfügung stehen. Besonders gute Ergebnisse werden bei beginnendem bis fortgeschrittenem erblich bedingtem Haarausfall (androgenetischer Alopezie) erzielt. Darüber hinaus findet die Methode auch Anwendung bei der Verdichtung von Bart- oder Augenbrauenbereichen.
Die FUE-Methode ist ein schonendes, minimalinvasives Verfahren, bei dem körpereigene, gesunde Haarwurzeln aus dichter bewachsenen Kopfbereichen entnommen und gezielt in lichte oder kahle Zonen transplantiert werden. Dabei nutzt der behandelnde Arzt ein feines Hohlinstrument mit einem Durchmesser von nur 0,7 Millimetern, um die sogenannten follikulären Einheiten - also einzelne Haarfollikel oder kleine Haargruppen - aus dem Spenderbereich zu entnehmen, meist vom Hinterkopf oder den Schläfen. Diese Grafts, die jeweils eine oder mehrere Haarwurzeln enthalten, werden anschließend mithilfe feinster Öffnungen (Microslits) präzise in die gewünschten Stellen eingesetzt.
Ein durchschnittlicher Kopf verfügt über etwa 6.000 bis 7.000 transplantierbare Grafts. Zur Korrektur von Geheimratsecken werden in der Regel rund 1.500 Grafts benötigt - abhängig vom individuellen Haarbild.
Die Spezialisten von HAIRMEDIC kalkulieren für eine durchschnittliche Behandlung nur etwa drei Stunden - und benötigen damit nur ein Drittel der Zeit, die bei vielen anderen Anbietern üblich ist. Wird der gesamte Kopf behandelt, sollte man etwa acht Stunden einplanen.
FUE-Haartransplantation bei HAIRMEDIC bietet viele Vorteile:
Als die Narkose nachgelassen hat, habe ich einen enormen Druck auf meinem Kopf verspürt. Das war teilweise sehr schmerzhaft und sehr unangenehm. Vor allem beim Schlafen hatte ich die ersten drei Nächte Probleme. Ich habe fast sitzend geschlafen, damit ich ja nicht irgendwo rankomme. Auf dem Hinterkopf zu schlafen, war die ersten Tage eigentlich fast unmöglich. Ich konnte auch beobachten, dass mein Vorderkopf und auch meine Stirn leicht geschwollen waren.
Nach ein paar Tagen hat sich auch schon der erste Schorf vom Kopf gelöst. Nach dem dritten Tag habe ich dann das erste Mal meinen Kopf gewaschen. Ganz vorsichtig natürlich. Für die ersten Tage wurde mir von der Klinik ein „Pflege-Starter-Paket“ mitgegeben. Darin enthalten: Lotion, Balsam und Medikamente.
Ich benutze täglich die erworbenen Pflegeprodukte die mir in der Klinik mitgegeben wurden. 1/2 Std. vor dem Duschen trage ich im Spender und Empfängerbereich den Hairmedic Care Clinical Repair Schaum auf und lasse diesen einwirken. Anschließend spüle ich den Schaum in der Dusche ab und trage vorsichtig das Shampoo im Empfängerbereich auf und massiere das Shampoo im Spenderbereich ein. Ab dem 5. Trocken lasse ich den Kopf an der Luft und trage dann vorsichtig komplett die Panthenollotion auf, wobei diese im Empfängerbereich nur aufgetupft wird. Nach einer Weile trage ich dann noch abschließend und mehrfach am Tag im Spenderbereich das Ozonisierte Öl auf. Das Öl ist genial...
Der Schorf hat sich nach vier Wochen fast vollständig gelöst. Allerdings hatte ich einen kleinen Schreckmoment: Mit dem Schorf sind auch einzelne Haare ausgefallen. Im ersten Augenblick war ich natürlich beunruhigt und hab sofort die Klinik kontaktiert. Die haben mir versichert, dass das normal ist und nicht jedes transplantierte Haar auch von der Kopfhaut angenommen wird.
Alle Krusten sind in der 2 Wochen abgefallen und gemäß der Anleitung trug ich rund 30 Minuten vor dem Duschen den Repair-Schaum auf, duschte den Kopf vorsichtig mit lauwarmen Wasser ab und verrieb das Shampoo in den Händen zu Schaum um den Empfängerberiech vorsichtig damit zu betupfen. Nun merkte man defintiv den Shock-Loss und es lösten sich etliche Haare.
Die Heilung verlief insgesamt recht gut, wobei im Spenderbereich durch das Tragen einer Mütze Pickel entstanden. Im vorderen Bereich des Empfängerareals verzeichne ich ein paar Kreisrunde stellen, an welchen die Haare komplett ausgefallen sind. Sieht recht komisch aus und ich hoffe sehr dass es nur vom Shock-Loss stammt und die Haare wieder nachwachsen.
Nach einem Jahr ist eigentlich was ganz Spannendes mit meinen Haaren passiert: Meine Haare sind vorne, also an der transplantierten Stelle wieder nachgewachsen, das sah toll aus und ich war mehr als zufrieden. Allerdings sind die Haare am Hinterkopf lichter geworden. Das liegt ganz klar an meinem erblich bedingten Haarausfall. Früher oder später sind eben auch andere Stellen am Kopf betroffen und die Haare fallen langsam aus. Das halte ich noch aus und so lange spiele ich mit den Haaren und verwende Haarverdichtungsprodukte wie das Hair Line Powder und das Hair Fiber von Leon Miguel.
Diese Produkte habe ich bereits während des gesamten Heilungsprozesses verwendet, damit die Haare schon vor dem Endergebnis toll aussehen. Rückblickend war dieses eine Jahr tatsächlich eine sehr intensive Zeit für mich. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl zu sehen, wie die Haare wieder nachwachsen. Auch beruflich hat es mich weitergebracht.
Haartransplantation mit ca. 2000 Grafts
Neben der Haartransplantation bietet Hairmedic auch alternative Behandlungen an, wie die Exosomen-Therapie, PRP-Therapie und Stammzellen-Regenera Activa.
„Zur Förderung des Haarwachstums nach einer Haartransplantation empfehlen wir die Exosomen-Therapie in Kombination mit MCT-Stimulation“, sagt Johannes Weiand. „Sie stellt eine Weiterentwicklung bewährter Verfahren wie PRP und Regenera Activa dar - mit einer noch höheren Erfolgsquote von bis zu 95 Prozent.“
Bei der Therapie kommen winzige Botenstoffe - sogenannte Exosomen - zum Einsatz, die gezielt Informationen zwischen Zellen übermitteln. Sie aktivieren die Haarfollikel, fördern die Zellregeneration und verbessern die Nährstoffversorgung. Das Ergebnis: Haarwachstum wird beschleunigt, ruhende Haarwurzeln werden reaktiviert und Haarausfall kann gestoppt werden.
Im Unterschied zur moderneren MCT-Therapie nutzt die klassische PRP-Behandlung die natürlichen Wirkstoffe der Thrombozyten (Blutplättchen), die in konzentriertem Plasma enthalten sind. Thrombozyten sind reich an Wachstumsfaktoren und Zytokinen - Proteinen, die das Zellwachstum anregen und sowohl direkt als auch indirekt die Regeneration von Gewebe und Haarwurzeln fördern.
Die Vorteile einer PRP-Therapie:
Diese minimalinvasive Methode setzt auf körpereigene Stammzellen, um Gewebe und Haarfollikel zu regenerieren. Durch gezielten Zelltransport werden geschädigte Bereiche revitalisiert und die Neubildung von Haarfollikeln angeregt.
Eine Haartransplantation kostet durchschnittlich in Dortmund 3,50 EUR pro Graft. Bei 2.000 Grafts sind das ca. 7000 EUR.
| Behandlung | Kosten pro Graft (ca.) | Beispiel: 2000 Grafts |
|---|---|---|
| Haartransplantation in Dortmund | 3,50 EUR | 7.000 EUR |
Viele Prominente haben bereits auf die Kompetenz und die Erfahrung von Hairmedic vertraut. Dazu gehören Harald Glööckler, Thomas Häßler, Willi Herren (†), Marc Barthel, Ikke Hüftgold, Julian Evangelos, Frank Fußbroich, uvm.
tags: #Haartransplantation #Hairmedic #Erfahrungen
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