Fade Cut Anleitung: Der angesagteste Herrenhaarschnitt

Der Fade-Haarschnitt, umgangssprachlich auch "Seiten auf 0" genannt, ist seit langer Zeit eine der beliebtesten Männerfrisuren. Er ist clean, modern und dabei deutlich pflegeleichter als ausgefallenere Frisuren. Prominente wie Brad Pitt, David Beckham, Idris Elba und Cillian Murphy haben diesen Look populär gemacht.

Der Fade Cut ist überall: clean, modern und dabei deutlich pflegeleichter als ausgefallenere Frisuren wie der Mullet oder der Crew Cut. Mit „Seite kurz, oben lang“-Prinzip passt zu nahezu jedem Haartyp und Stil. Doch obwohl der Fade heute wie ein zeitgemäßer Look wirkt, hat er eine fast 90-jährige Geschichte.

Seine Wurzeln reichen bis in die 1940er- und 50er-Jahre zurück. Damals trugen US-Soldaten ihn als Teil ihrer strengen militärischen Kleiderordnung, denn lange Haare waren nicht erlaubt. Der Fade mit seinen harten Kanten und klaren Linien erfüllte die Vorschriften - und sah dabei auch cool aus. In den 70ern und 80ern wurde der Fade dann ein fester Bestandteil von Afro-Hairstyles und Jheri Curls. Hip-Hop-Legenden wie Doug E Fresh und Tupac haben ihn zu einer Ikone einer ganzen Kultur gemacht.

Ein Grund für die Beliebtheit dieser Frisur ist die Vielseitigkeit, die ein solcher Fade bietet. Denn es gibt extrem viele Möglichkeiten, diesen Schnitt zu individualisieren und zu kombinieren: Angefangen von der Länge bis hin zur Art und Weise, wie du dein Haupthaar stylen möchtest.

Bei einem Fade-Haarschnitt wird das Haar an den Seiten und am Hinterkopf, angefangen von oben nach unten, immer kürzer geschnitten. Dabei wird in der Regel eine Haarschneidemaschine (engl. Clipper) verwendet.

Die Kunst eines guten Fade Cuts ist das Verblenden der Haare, bei dem der Friseur mithilfe eines Rasierers und einer Schere die Haare von oben nach unten immer kürzer schneidet.

Um sicherzustellen, damit dein Fade immer fresh aussieht, müsstest du alle 2-4 Wochen einen Besuch bei deinem Barber des Vertrauens einplanen.

Was ist ein Fade Cut?

Der Fade Cut ist ein Kurzhaarschnitt, bei dem das Haar von unten nach oben fließend übergeht - von fast ganz kurz (oder gar rasiert) zu einer längeren Partie am Oberkopf. Dieser Übergang ist das Markenzeichen des Schnitts. Ob dezent oder auffällig, matt oder glänzend gestylt: Der Fade passt sich an Ihre Haarstruktur, Gesichtsform und persönlichen Stil an.

Seine Ursprünge hat der Fade im Militär und in der afroamerikanischen Barber-Kultur der 80er. Heute ist der Schnitt global - von Hip-Hop-Stars über Fußballer bis zu Fashion-Insidern.

Die Fade Cut Varianten im Überblick

Ein „Fade“ ist kein universeller Schnitt. Es gibt zahlreiche Varianten - Low Fade, Mid Fade, High Fade, Taper Fade. Und welcher zu Ihnen passt, hängt von Gesichtsform, Haarstruktur und Style ab. Grundsätzlich funktioniert der Fade mit fast allen Haartypen - aber auf dunklem, dickem Haar kommt der Effekt besser zur Geltung. Bei feinem oder sehr hellem Haar verschwimmt die typische Übergangszone schnell. Auch zu mittellangen Haaren passt der Face Cut, wenn das Deckhaar länger bleibt und die Seiten sanft auslaufen.

Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt.

Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.

Da sich die Barber-Branche ständig verändert und an neue Stiltrends anpasst, kann es schwierig sein, mit all den verschiedenen Fade-Typen, die man sieht, Schritt zu halten. Aber es gibt nur sieben Grundtypen von Fades, die all diesen modernen, trendigen Styles zugrunde liegen. Sie können bei verschiednen Haardicken getragen werden, z.

Schauen wir uns jetzt doch einfach einige Beispiele für die verschiedenen Arten von Fades an.

Low Fade

Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Low Fade eine Variante des Fade Cuts. Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus.

Der Low Fade ist die subtilste Variante des Fade Cut. Der Übergang beginnt direkt oberhalb der Ohren und verläuft sanft bis zum Nacken. Ideal für Einsteiger oder Männer, die einen klassischen Business-Look bevorzugen.

Ein Low Fade lässt sich perfekt mit einem Seite kurz, oben lang-Stil kombinieren und wirkt bei glattem oder leicht gewelltem Haar besonders elegant.

Während hohe Fades um die Schläfen herum beginnen und mittlere Fades in der Mitte über den Ohren beginnen, haben niedrige Fades eine niedrigere Fade-Linie, ungefähr auf der Höhe der Ohren.Low Fades können bei jedem Haartyp und jeder Haarstruktur getragen werden.

Low Fades lassen den Kopf oben und in der Mitte optisch breiter erscheinen und sind daher für runde Gesichtsformen nicht geeignet. Viereckige, kantige Gesichtsformen sehen mit einem niedrigen Fade noch kantiger aus. Diese Art von Haarschnitt passt gut zu ovalen und herzförmigen Gesichtsformen.

Medium (Mid) Fade

Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig.

Der Mid Fade sitzt etwas höher - etwa auf Höhe der Schläfen. Er sorgt für einen stärkeren Kontrast zwischen dem kurzen Seitenbereich und dem längeren Deckhaar. Dieser Look ist modern, frisch und ideal für den Alltag.

Besonders Männer mit ovalem oder kantigem Gesicht profitieren vom Mid Fade, weil er das Gesicht definiert und gleichzeitig Volumen oben lässt.

Medium (oder Mid) Fades beginnen tiefer als hohen Fades, in der Regel auf halber Höhe über den Ohren. Bei diesem Klassiker werden die kürzeren Haarpartien weiter nach unten verlegt, was für einen perfekt ausgewogenen Look sorgt.

Medium/Mid Fades eignen sich perfekt für alle Gesichtsformen, da sie für Ausgewogenheit sorgen. Wenn du ein rundes, quadratisches, herzförmiges oder ovales Gesicht hast, solltest du mal den Mid Fade ausprobieren. - es wird großartig aussehen! Bleibt dann nur noch herauszufinden, was du mit dem Haupthaar anstellen möchtest!

High Fade

Beim High Fade ist der Schnitt ebenfalls vom Namen abzuleiten. Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist.

Der Kontrast ist hier besonders stark: Fast rasierte Seiten treffen auf längeres Haar am Oberkopf. Der Effekt ist kantig, dynamisch und auffällig.

Der High Fade passt perfekt zu extrovertierten Typen und wird gerne mit Pompadour, Undercut oder Buzz Cut kombiniert.

Ein High Fade ist ein moderner Fade, der weiter oben auf dem Kopf an den Schläfen beginnt und nicht in der Mitte über den Ohren. Die Haare an den Seiten und am Hinterkopf sind in der Regel sehr kurz, manchmal sogar bis auf die Haut rasiert (ein sogenannter Skin Fade, den wir ebenfalls weiter unten ansprechen).

High Fades eignen sich am besten für Männer mit runden oder eckigen Gesichtsformen, vor allem, wenn du den Fade mit längerem Haar on top kombinierst. Den High Fade solltest du eher meiden, wenn du ein längliches, ovales oder herzförmiges Gesicht hast.

Taper Fade vs. Skin Fade

Beim Taper Fade verläuft der Übergang sehr dezent - oft nur im Bereich von Nacken und Koteletten. Ideal für klassische Looks oder erste Fade-Erfahrungen. Der Skin Fade dagegen ist radikal: Der Übergang geht bis auf die blanke Haut.

Ob Sie sich für einen Taper oder einen Skin entscheiden, hängt davon ab, wie stark der Kontrast sein soll. Der Skin Fade ist härter - der Taper Fade ist subtiler.

Ein Taper hat das gleiche Ziel wie ein Fade: Einen nahtlosen Übergang von kurzem hin zu langem Haar zu erzielen.

Taper Cuts sehen am besten bei Männern mit ovaler Gesichtsform aus

Skin Fade

„Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint.

Skin Fades werden oft auch als "Zero Fades", "Bald Fades" oder hierzulande als "Seiten auf 0" bezeichnet. Skin Fades können jede Art von Fade sein, aber sie haben alle eines gemeinsam: Das Haar wird an der kürzesten Stelle des Fades auf der Haut abrasiert = Länge 0mm.Wenn du einen kontrastreichen Look ausprobieren möchtest, solltest du dich für einen Skin Fade entscheiden. Die oben aufgezeigten Beispiele zeigen alle einen Skinfade, da hier bis auf die Haut herunter rasiert wird.

Skin Fades können mit jeder Art von Fade kombiniert werden, so dass sie für jede Gesichtsform und jeden Haartyp geeignet sind. Allerdings sehen Skin Fades bei Männern mit gleichmäßigem Hautton am besten aus, da sie große Teile der Kopfhaut zeigen.

Scissor Fade

Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar. Diese Art ist perfekt, wenn ihr einen unauffälligen Schnitt sucht, der sehr sauber wirkt.

Wer es nicht so extrem möchte und seine Haare nicht bis auf die Kopfhaut runter rasieren möchte, kann zum Scissor Fade greifen.

Hier werden die seitlichen Haare mit einer Schere geschnitten und es kommt kein Messer oder Rasierer zum Einsatz. Diese Frisur verlangt dem Friseur einiges mehr an Erfahrung und Handwerkskunst ab, als eine rasierte Frisur. Der Look ist ähnlich, kann jedoch deutlich länger getragen werden und sieht etwas weniger nach Barber-Shop Style aus. Etwas gefälliger für die breite Masse, die trotzdem gerne leicht verblassende Seiten hätte. Wenn dir dieser Haarschnitt gefällt, dann schau dir auch mal den Taper Fade näher an!

EINFACHE FADE-TECHNIK in 5 MINUTEN - 2020 DEUTSCH

Weitere Fade-Varianten

  • Shadow Fade: Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.
  • Drop Fade: Drop Fades können weit oben, in der Mitte oder weiter unten am Kopf beginnen, aber sie haben alle eines gemeinsam: Die Fade-Linie am Hinterkopf wird niedriger angesetzt als an den Seiten. Das Ergebnis ist eine "Senkung" in der Fade-Linie, daher der Name "Drop Fade". Es gibt viele verschiedene Looks, die man mit Drop Fades erzielen kann.
  • Burst Fade: Burst Fades nehmen die Form eines Halbkreises an, der das Ohr umgibt. Die Überblendlinie nutzt das Ohr als Mittelpunkt und bewegt sich kreisförmig darum herum. Sie ähneln den Drop Fades, weil die Fade-Linie am Hinterkopf abzufallen scheint.

Drop Fades können für jede Gesichtsform und jeden Haartyp verwendet werden. Kombiniere einen Drop Fade mit der Art von Fade, der am besten zu deiner Gesichtsform passt - hoch, mittel oder tief!

Welcher Fade-Cut ist der richtige für dich?

Jetzt, wo du die grundlegenden Fade-Typen kennengelernt hast, stellt sich die Frage, welcher der beste Look für dich ist.

Wenn du eher ein lässiger Typ bist und dein Look unkompliziert und natürlich wirken soll, könnte ein Low-Fade die richtige Wahl sein. Hier bleibt der Übergang zwischen den Haarlängen etwas sanfter und unauffälliger.

Für einen ausdrucksstarken, selbstbewussten Look, der Aufmerksamkeit erregt, eignet sich eher der High-Fade, der mit seinem starken Kontrast zwischen den Haarlängen eine klare Linie setzt.

Der Mid-Fade ist eine gute Mischung aus beiden und bietet ein modernes, zeitgemäßes Erscheinungsbild, das vielseitig und anpassungsfähig ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ein sauberer Fade sieht klasse aus - aber er wächst auch schnell raus. Deshalb müssen Sie öfter zum Barber. Mit etwas Übung gelingt der perfekte Übergang Männer Frisur kurz aber auch zu Hause.

Ihr möchtet einen Fade selber schneiden? Wir raten euch davon ab. Einen wirklich sauberen Übergang als Leihe hinzubekommen, ist überaus schwierig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, viel Übung und vor allem Genauigkeit. Besonders dann, wenn das Deckhaar deutlich länger als die Seiten ist, fällt ein schlecht geschnittener Fade Cut auf.

Sie möchten wissen, wie man einen Fade-Haarschnitt Schritt für Schritt kreiert? Dann bleiben Sie dran - dies ist der richtige Artikel für Sie.

Der Fade ist eine Technik, die in den letzten Jahren in der Welt der Barbiere sehr beliebt geworden ist. Sie besteht darin, einen Übergang im Haar zu schaffen und mit verschiedenen Längen zu spielen: von sehr kurz bis zu länger.

Barbiere verwenden diesen Haarschnitt häufig, um die Frisur ihrer Kund*innen modern und millimetergenau zu gestalten.

Sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie man einen Fade-Haarschnitt schneidet.

Wie Sie einen Fade-Haarschnitt in 5 Schritten kreieren

  1. Schritt 1: Bereiten Sie das Haar gut vor

    Bevor Sie mit dem Schneiden beginnen, waschen Sie das Haar Ihres/Ihrer Kund*in gründlich und trocknen Sie es mit einem Handtuch. Wenn es nass ist, kann es schwieriger sein, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Verwenden Sie einen Kamm oder eine Bürste, um das Haar in die gewünschte Richtung zu kämmen. Achten Sie darauf, dass das Haar frei von Knoten oder Verfilzungen ist. Unterteilen Sie es dann in Abschnitte, damit Sie jeden Abschnitt einzeln bearbeiten können.

    Außerdem raten wir Ihnen, bereits jetzt die Linie zu definieren, die die obere (längere) Partie von der unteren (kürzeren) Partie trennt. Wenn Ihr*e Kund*in sehr langes Haar hat, verwenden Sie Clips, um die obere Partie zu fixieren, während Sie mit dem Fade-Haarschnitt beginnen.

  2. Schritt 2: Ziehen Sie die Linie und wählen Sie die richtige Länge

    Wie bereits im vorherigen Schritt erwähnt, müssen Sie die Linie ziehen, die den Fade bestimmt. Wenn Ihr*e Kund*in einen Taper Fade wünscht, ist die Linie, bei der der Fade beginnt, höher und der Fade fällt viel subtiler aus (etwa vom Scheitel bis zu den Ohren und dem Nacken). Ist die Linie niedrig, handelt es sich um einen klassischen Fade, der an den Seiten und nach unten hin stärker „verblasst“, bis er schließlich (fast) mit der Haut im Nacken „verschmilzt“.

    Markieren Sie dazu mit der Maschine, wo der Fade beginnt: Wählen Sie die passende Klingenlänge, die von der Haarlänge Ihrer/Ihres Kund*in und natürlich von dem Übergang abhängt, den Sie schaffen wollen.

    Hier sind einige gängige Aufsatzlängen, die für den Fade-Haarschnitt verwendet werden:

    • 1,5 mm für einen sehr kurzen oder kahlrasierten Fade
    • 3 mm für einen kürzeren, leichten Fade
    • 6 mm für einen mittleren Fade
    • 9 mm für einen längeren, schwereren Fade

    Beachten Sie, dass dies, wie gesagt, nur Richtwerte sind und dass der tatsächliche Haarschnitt variieren kann. Es ist auch üblich, mehrere Aufsatzlängen zu verwenden, um verschiedene Bereiche des Haarschnitts zu schaffen und die Übergänge zwischen ihnen zu mischen. Die Entscheidung liegt bei Ihnen (und natürlich bei Ihrem/Ihrer Kund*in).

  3. Schritt 3: Es ist an der Zeit, den Fade-Haarschnitt zu schneiden

    Beginnen Sie mit dem Deckhaar und schneiden Sie es auf die gewünschte Länge. Verwenden Sie eine Schere oder einen Rasierer, um das Haar gleichmäßig zu schneiden. Stellen Sie sicher, dass das Deckhaar die längste Länge hat und dass die Übergänge zu den Seiten und dem Nacken allmählich kürzer werden. Verwenden Sie einen Rasierer oder eine Schere, um die Haarlänge an den Seiten und im Nacken zu reduzieren.

  4. Schritt 4: Beim Fade-Haarschnitt geht es vor allem um Übergänge

    Verwenden Sie einen Kamm und einen Rasierer, um die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Haarlängen zu mischen. Beginnen Sie mit einem längeren Aufsatz und arbeiten Sie sich allmählich auf kürzere Aufsätze vor, um einen weichen und nahtlosen Übergang zu schaffen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Mischen der Übergänge vorsichtig vorgehen, um eine gleichmäßige Textur und einen sauberen Look zu erzielen.

  5. Schritt 5: Perfektionieren Sie Ihren Fade-Haarschnitt

    Wenn Sie den Haarschnitt fertiggestellt haben, müssen Sie ihn nur noch perfektionieren. Verwenden Sie eine Schere, um alle verirrten „Härchen“ zu korrigieren, und stellen Sie sicher, dass die Übergänge glatt und gleichmäßig sind.

Mit diesen fünf Schritten werden Sie nun in der Lage sein, den Fade-Haarschnitt für Ihre Kund*innen zu perfektionieren. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht auf Anhieb klappt - wie alles im Leben erfordert auch das Erlernen einer neuen Friseurtechnik Geduld und viel Übung.

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Wählen Sie die Längen für die Fade-Zonen: z. B. 0,5 mm für den unteren Bereich, 3 mm für die Mitte, 6 mm für den oberen Übergang. Je größer die Differenz, desto härter wirkt der Look. Für einen sanften Low Fade reichen nahe Längen (z. B. 3-6-9 mm).

Basislinie setzen: Mit dem kürzesten Aufsatz die unterste Fade-Zone schneiden - ca. 1-2 cm hoch. Von unten nach oben arbeiten. Ein klassischer Fade ist nicht automatisch ein Skin Fade. Der Unterschied? Beim Skin Fade wird bis auf die Haut rasiert. Beim klassischen Fade bleibt am tiefsten Punkt noch etwas Haar stehen - ein subtiler, aber entscheidender Unterschied.

Zweite Linie: Mit dem mittleren Aufsatz ca. 2 cm oberhalb der ersten Zone ansetzen, Übergang in leichten, runden Bewegungen schneiden.

Dritte Zone: Der längste Aufsatz kommt nun zum Einsatz - noch höher ansetzen und verblenden.

Wichtig: Kein harter Cut zwischen den Linien. Gehen Sie mit einem leicht geneigten Clipper über die Übergänge und blenden Sie sanft aus. Je sauberer der Übergang, desto professioneller der Look.

Korrigieren Sie mit der Schere oder einem Trimmer kleinere Unregelmäßigkeiten, vor allem an den Koteletten, rund um die Ohren und am Nacken. Für eine klare Kontur: Verwenden Sie einen Rasierer oder Liner entlang der Haarlinie. Wenn Sie den klassischen Short-Back-and-Sides-Style wollen, sollte das Deckhaar relativ kurz bleiben. Aber natürlich kann man es auch länger lassen. Zum Schluss: Deckhaar stylen - mit einem Kamm prüfen, ob alles gleichmäßig fällt. Kleine Makel fallen oft erst beim Styling auf.

Styling & Pflege

Ein guter Fade Cut lebt von klaren Kanten und sauberen Übergängen - aber auch vom richtigen Styling. Hier kommen Produkte ins Spiel, die Volumen, Textur oder Glanz bringen.

Beim Styling kommt es beim Fade darauf an, wie ihr euer Deckhaar tragt. Die kurzen Seiten sind sehr pflegeleicht und brauchen kaum extras. Wer seinen Fade mit einem Pompadour-ähnlichen Deckhaar trägt, sollte zunächst auf das richtige Volumen setzten. Hierbei kann ein Volumenshampoo von hochwertigen Herstellern wie GLYNT oder Kevin Murphy benutzt werden oder auch hochwertige Haartrockner, die für extra Volumen sorgen, wie der z.B. der ghd Aura.

Für besonders viel Volumen können die Haare überkopf geföhnt werden und zusätzlich mit Volumenpuder bearbeitet werden. Wer grundsätzlich kräftiges und voluminöses Haar hat, braucht jedoch auch nicht zu übertreiben.

Wenn ihr euch um das Volumen gekümmert habt, geht es nun um die richtige Auswahl des Wachs bzw. der Pomade. Je nach Länge sollte der Härtegrad erhöht werden.

Je nach Haartyp: Dickes Haar verlangt nach stärkeren Produkten, feines Haar profitiert von leichten, volumenfördernden Texturen.

Ein frischer Fade Cut wirkt nur bei sauberem Haar. Empfehlenswert: ein mildes Shampoo (z. B. Aesop Classic Shampoo) und ein leichtes Conditioner, der nicht beschwert. Auch Kopfhautpflege ist wichtig - besonders bei Skin Fades, da hier die Haut direkt sichtbar ist.

Ein- bis zweimal wöchentlich: sanftes Peeling oder Kopfhaut-Tonic verwenden, um Schuppen oder Reizungen zu vermeiden. Wichtig: Kein aggressives Trockenshampoo oder starkes Parfüm verwenden - weniger ist mehr.

Hier eine Auflistung geeigneter Styling Produkte:
  • Pomade: Für Glanz und Halt
    • Pomade von Kiehl's: Nicht so glänzend wie bei anderen Pomaden ist das Finish von dem Styling-Produkt von Kiehl's. Diese Pomade überzeugt mit ihrer Zusammensetzung aus pflegenden Inhaltsstoffen wie Zedernholz und Sandelholz sowie gut riechendem Eukalyptus.
    • Pomade von American Crew: Die Styling Pomade von American Crew ist auf Wasserbasis und sorgt für ein glänzendes Finish, wie man es sich von einer Pomade erwartet. Ein weiterer Vorteil: Wird das Produkt vor dem Styling ins handtuchtrockene Haar eingearbeitet, wird es mit dem Trocknen geschmeidiger und kämmbarer - dafür sorgen die pflegenden Inhaltsstoffe einer Pomade.
  • Matte Paste: Gibt Struktur ohne zu glänzen - perfekt für den Alltagslook (STMNTSTMNT Grooming Goods, Nomad Barber Collection Haargel)
  • Sea Salt Spray (z. B. Ouai): Für texturierte Looks mit natürlichem Finish (Murdock London Sea Salt Spray)
  • Haarspray: Fixiert den Look ohne zu beschweren (OuaiSurfer Frisur, Ouai, Wave SprayEin texturgebendes Haarspray, das für einen mühelosen Look sorgt. Angereichert mit Reisprotein, soll es dem Haar natürliche Beach-Waves verleihen.)
  • Spray-Haarwachs “Stylsign Creative Texture Strong Spray Wax” von Goldwell: Wenn Sie Haarwachs aus der Dose nicht mögen, wurden Ihre Gebete an der richtigen Stelle erhört. Mittlerweile gibt es das Styling-Produkt auch zum Sprühen. Der Vorteil: Spray-Haarwachs bietet den gleichen starken Halt wie Wachs, das in den Händen zerrieben wird inklusive vereinfachter Anwendung wie ein Haarspray. Der Nachteil: Eine punktuelle Anwendung für einzelne Strähnen wird damit schwieriger gelingen.

FAQs

Wie viel kostet ein Fade Cut im Barbershop?

Je nach Stadt und Qualität des Barbers: Zwischen 25 € und 60 €. High Fades oder Skin Fades mit Konturen kosten meist etwas mehr.

Wie oft sollte ich nachschneiden lassen?

Alle 2-3 Wochen, um die Übergänge frisch zu halten. Low und Taper Fades sind etwas langlebiger, bei Skin Fades sieht man nach wenigen Tagen Nachwuchs.

Was ist ein Fade-Schnitt?

Ein Haarschnitt mit fließendem Übergang von sehr kurz zu länger - meist an den Seiten und am Hinterkopf. Der Fade Cut ist eine der beliebtesten Kurzhaarfrisuren für Männer.

Welche Arten von Fades gibt es?

Low Fade, Mid Fade, High Fade, Skin Fade, Taper Fade - je nach Übergangshöhe und Rasurtiefe.

Welche Länge sollte ein Fade Cut haben?

Untere Zone: 0 bis 3 mm. Mittlere Zone: 3-6 mm. Oben: variabel - je nach gewünschter Länge bei Frisur oben lang Seiten kurz.

tags: #Haarschnitt #Fade #Cut #Anleitung

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