Grau zählt zu den am meisten unterschätzten Farben. Mittlerweile hat sich Grau durchgesetzt und wurde von den großen Designerinnen und Designern auf den Laufstegen längst geadelt. Es gibt viele einseitige Zuschreibungen an eine Farbe, die wie keine andere unzählige Kombinationen und Stile möglich macht.
Wenn es nach den Mode-Designern geht, kommen Sie um die Farbe Rosa nicht mehr herum. Denn wenn die Firma Pantone die Trend-Farben der Saisons analysiert und rosige Zeiten voraussagt, wird Rosa schnell zur Trendfarbe.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie graue Haarfarbe stilvoll mit verschiedenen Rosa-Nuancen kombinieren können, um einen frischen und modernen Look zu erzielen.
Grau ist neutral - besonders gefühlsneutral. Mit Grau setzen Sie keine Akzente oder machen ein Statement. Versucht man Grau zu analysieren, fällt eines auf: Grau passt sich an. Mit seiner konventionellen und zuverlässigen Attitüde verströmt es einen classy Charme.
Wichtig zu wissen: Grau ist - im klassischen Sinne - keine Farbe, sondern wird als achromatische, sog. Nichtfarbe klassifiziert. Der Ton wird nämlich aus Schwarz und Weiß gemischt - zwei Nichtfarben! Kein Wunder also, dass Grau soviel Raum für andere Kombi-Farben lässt und bei allen Outfits seine unnachahmlich stabilisierende Wirkung entfaltet: stärkere Farben werden optisch abgemildert, Pastelliges wirkt im Zusammenspiel heller.
Kurz gesagt: Grau ist ein absolutes Allround-Talent und der Inbegriff der Neutralität.
Grau ist nicht gleich Grau: Das jeweilige Grau definiert sich aus dem Mischverhältnis von Schwarz und Weiß. Und das wiederum kann unterschiedlich ausfallen. Die hellen und silbern angehauchten Grau-Nuancen machen es uns leicht, sie zu kombinieren.
Grau mit hohem Weißanteil harmoniert gut mit allen sanften Pastell-Nuancen und bringt diese wie ein Reflektor zum Strahlen. Zu den Pastell-Favoriten zählen ganz klar Rosa und Hellblau. So kannst du entspannt-feminine Outfits kreieren, die sehr sympathisch rüberkommen.
Besonders apart wirken intensive Beerentöne wie Bordeaux, Lila oder Aubergine - durch den erhöhten Kontrast. Achte beim Styling darauf: Je heller das Grau ist, desto satter darf der Beerenton sein.
Anthrazitgrau als kühle Nuance hat einen hohen Schwarzanteil - und damit ist es auch schon fast gesagt: Möglich ist jede erdenkliche Kombination. Vorsicht geboten ist allerdings bei dunklen Kombi-Partnern, hier entsteht automatisch ein düsterer, dramatischer aber auch eleganter Look. Besonders raffiniert: Die Kombination mit dunklem, aber farbintensivem Partner wie Lila.
Der blaustichige Grauton zählt zu den aufregendsten auf der grauen Palette. Hier empfiehlt es sich, auf Kontraste zu setzen. Gelb oder Rot beispielsweise sorgen für ein frisches Erscheinungsbild. Gold- und Silber - egal, ob als Accessoires oder als Top - setzen eine zusätzliche spektakuläre Note. Wer den Kontrastlevel noch etwas steigern möchte, wählt Neon. Grau ist der perfekte Begleiter, denn kein anderer Ton lässt die leuchtenden Nuancen stärker zur Geltung kommen.
Entscheidend für dich bei der Auswahl deines idealen Grau-Tones ist dein Hautton. Welcher Typ bist du? Hier gilt: warme Grau-Nuancen für warme Hauttypen, kühle Grau-Nuancen für kühle Hauttypen. Zum Beispiel: Mushroom, Taupe oder Graubeige - warm wirkende Graunuancen - stehen warmen Farbtypen mit braunen Haaren und sanft gebräuntem Teint gut zu Gesichte.
Graue Pieces brauchen nicht immer farbige Gesellschaft. Beim Styling eines monochromen Outfits gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ein komplett in Grautönen gehaltener Style verleitet nämlich unser Auge dazu, stärker auf den Schnitt und auf die Materialien zu achten.
Auch wichtig: Mixe niemals mehr als drei verschiedenen Grautöne, sonst wirkt dein Outfit schnell zu unruhig. Wähle Nuancen, welche denselben Unterton besitzen. Also mische niemals warme und kühle Grautöne. Denn im Team mit einem kühlem Ton wirkt der warme sehr schnell »matschig«.
Der Farbe Rosa wird nachgesagt, sie sei die femininste und romantischste Farbe des Spektrums. Sie soll beruhigend wirken, für mehr Gelassenheit sorgen und auch diverse gesundheitsfördernde Aspekte haben. Sie wird mit Passivität assoziiert und vor allem von sensiblen Charakteren geliebt.
Darüber hinaus steht Rosa auch für edle Zurückhaltung. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass Rosa auch dem Teint gut tut und diesen frischer erscheinen lässt - vorausgesetzt Sie greifen zum richtigen Farbton.
Wenn Rosa eine Farbe ist, die Sie in Ihrer Basisgarderobe aufgreifen möchten, können Sie - je nachdem welcher Farbtyp Sie sind - kühlere und wärmere Farbtöne einsetzen. Pantone zumindest hat 2016 gleich zwei pastellige Rosa-Nuancen zur Trendfarbe gekürt: das kühlere „Cashmere Rose“ (Pantone 16-2215) und das wärmere, pudrige „Rosenquarz“ (Pantone 13-1520).
Rosa ist eine Mischung aus Weiß und Rot. Farbpsychologisch gesehen ist das an sich schon eine spannende und widersprüchliche Kombination: Während Weiß Reinheit und Unschuld symbolisiert, steht Rot für Energie und Leidenschaft. Je zarter die Rosa-Nuance ist, desto lieblicher wirkt sie. Kräftigere Varianten wie Pink können provokant wirken oder - je nach Look - auch aufreizend-feminin.
Rosa kennt viele Farbnuancen: eine Vielfalt an kühleren, wärmeren, kräftigeren oder pudrigeren Ausprägungen, Nude-Töne, die in Richtung Rosabeige tendieren - oder Pink mit dem kräftig-temperamentvoll hohen Rotanteil. Deswegen ist Rosa flexibel kombinierbar - sowohl mit neutralen Tönen als auch mit weiteren Akzentfarben. Aber auch extravagante Looks mit kräftigen Farben sind möglich.
Grau und Rosa im Team wirken modern und stilvoll. Grau im Alleingang wirkt schnell trist und sehr clean, die Zugabe von Rosa lässt es einladend erstrahlen. Für alle klassisch angehauchten Outfits kannst du helles Rosa immer mit Grau und Dunkelblau tragen.
Hier sind einige Tipps, wie Sie Grau und Rosa stilvoll kombinieren können:
Mit Grau zauberst du im Handumdrehen einen auffälligen Look, der durch Grau noch mehr strahlt. Neonfarben aus den 80ies sind schlicht nicht zu übersehen und haben oft eine sportive Konnotation. Mit grauen Kombipartnern, die locker und entspannt daherkommen, entstehen Looks, die Laufsteg-Charakter haben.
Richtig eingesetzt kann Rosa auch für erwachsene Frauen eine zeitlose Akzentfarbe sein, mit der Sie Ihre neutralen oder dunklen Looks verlässlich auffrischen und sich einen gesünderen Teint verschaffen. Am besten funktioniert das, wenn der sonstige Look so gar nichts Mädchenhaft-Romantisches aufzuweisen hat - weder beim Kleidungsschnitt, noch bei dekorativen Details.
Zum anderen kann Rosa Sie dabei unterstützen, ihre romantisch-feminine Persönlichkeit zur Geltung zu bringen. Dann entscheidet eine sehr wohl überlegte Dosis aus verspielten und schlichten Details darüber, wie Sie diese Facette Ihres Charakters auf erwachsene Art in Ihren Look einbinden.
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