Wenn es um die Babypflege geht, sollte die Haarpflege nicht zu kurz kommen. Es schadet dem Baby keineswegs, wenn man von Anfang an das Baby mit der Babybürste und dem Kamm bekannt macht. Das ist nicht nur ratsam, damit sich das Baby an die Haarpflege gewöhnt, sondern sich dadurch auch nicht eingeschränkt fühlt, wenn es einmal bei der Haarpflege still halten soll. Darüber hinaus kann das Bürsten und Kämmen auch viele gesundheitliche Vorteile aufweisen.
Babys machen in den ersten Lebensmonaten eine große Entwicklung durch, und das auch bei den Haaren. Es ist nicht nur so, dass Babys mit einer ganz unterschiedlichen Haarbedeckung zur Welt kommen, sondern in den ersten Lebensmonaten bis zum zweiten Lebensjahr verändern sich die Haare auch sehr stark.
In diesem Artikel möchten wir Ihnen näher bringen, auf welche Form der Bürsten Sie besser verzichten sollten und welche sehr gut für den feinen Schopf der Babys geeignet sind.
Auf jeden Fall sollte die Verwendung von einer Bürste, so wie ihr sie für eure Haarpflege nutzt, vermieden werden, denn diese ist für die zarte Babykopfhaut viel zu hart und zu grob. Zudem muss an die noch offene Fontanelle gedacht werden, die ganz besonders sanft behandelt werden muss.
Niemals sollte eine Bürste für Erwachsene genutzt werden, denn diese ist zum einen viel zu hart und zu grob und zudem auch unsauber. Daher gilt aus hygienischen Gründen und auf Rücksicht bzw. Jedes Baby bzw. Kind sollte also seine eigene Bürste haben.
Während Babyshampoo erst ins Gespräch kommt bei Babys Haarpflege, wenn das Haar dicht und eventuell mit Brei verklebt ist, leistet die Babybürste sowie der Kamm bereits von Anfang an eine wichtige Aufgabe in der Haarpflege des Babys. Denn das sanfte Bürsten kann als eine leichte Massage für die Kopfhaut darstellen und so für das Wohlsein des Babys sorgen.
Im besten Fall streichen Sie Ihrem Liebling ganz sanft und ohne jeden Druck gegen den Strich mit der Baby-Bürste über die feinen Haare. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Baby über viel, wenig oder gar kein Haupthaar verfügt. Das Bürsten dient in erster Linie dem Wohlbefinden Ihres Kindes.
Die Bürste wirkt dabei wie eine kleine sanfte Massage, löst abgestorbene Hautschuppen, regt die Durchblutung an und fördert damit unmittelbar das Haarwachstum. Aus diesen Gründen ist es auch völlig in Ordnung und sogar gewünscht, Babys mit sehr feinem oder keinem Haar die Kopfhaut zu bürsten.
Ein weiterer ausschlaggebender Grund zum Kämmen ist die Zuneigung und Liebe, die Sie Ihrem Baby dadurch zeigen können. Ihr Kind fühlt sich in Ihrem Armen wohl und geborgen, die Massage der Kopfhaut tut gut und stärkt ihre Bindung zueinander. Genießen Sie diese Momente; sie sind mit das Schönste am Eltern-Sein und die Zweisamkeit entspannt und entschädigt für anstrengende Nächte.
Nun haben wir viel über das richtige Bürsten geschrieben. Doch wie sollte die Bürste als solche beschaffen sein? Welche Borsten sind die richtigen? Ist Borsten für das feine Haupthaar überhaupt das richtige Wort?
Baby-Bürsten sollten natürlich wesentlich weicher sein, als Bürsten für Erwachsene. Ein gebräuchliches Material für Babybürsten ist Ziegenhaar. Eine sehr schöne Auswahl gibt es zum Beispiel von der Firma Grünspecht, die ganz auf Naturmaterialien setzt.
Generell sollte die Bürste beim Darüberstreichen sehr weich beschaffen sein, um die empfindlich Kopfhaut keinesfalls zu verletzen und dem Baby damit eine wohltuende Massage zu gönnen. Naturmaterialien wie Holz in Verbindung mit Ziegenhaar ist nicht nur gut und frei von Schadstoffen für Ihren Liebling, sondern auch für die Umwelt.
Investieren Sie in die Bürste lieber den ein oder anderen Euro mehr, als sich hinterher über schlechten Materialien, chemischem Geruch oder herausfallenden Borsten zu ärgern.
Ein weiterer Punkt, weswegen wir ausschließlich Baby-Bürsten aus Naturmaterialien empfehlen, ist das nervige Abstehen der feinen Haare, das häufig bei Bürsten aus Plastik vorkommt.
Die Firma NUK bietet Babybürsten aus Naturhaar und einen Babykamm (mit abgerundeten Spitzen) in einem attraktiven Set. Dieses ist besonders für Babys mit dichterem Haupthaar zu empfehlen, da die weiche Bürste zur Haarpflege in diesen Fällen oft nicht ausreicht.
Ein Kamm ist vor allem hilfreich, weil viele Babys einige Monate mit Gneis im Haar zu kämpfen haben, der mit etwas Öl und einem Kamm leicht gelöst werden kann. Für kleine Erdenbürger mit winzigem Flaum oder Glatze ist der Kamm noch nicht empfehlenswert, da der unangenehm auf der kahlen Kopfhaut kratzt. Bitte also erst mit wachsender Haarpracht verwenden.
Zunächst einmal ist es hilfreich zu wissen, dass Milchschorf und Gneis nicht dasselbe sind. Wenngleich wir umgangssprachlich meist von „Milchschorf“ sprechen, haben die meisten Babys Gneis auf dem Kopf: Kleine trockene Schuppenplatten, die fest an der Kopfhaut kleben und unschön aussehen. Das ist meist auch der Punkt, warum ihn Eltern entfernen möchten: Der Gneis stört unser optisches Empfinden, bereitet Ihrem Liebling jedoch keinerlei Probleme oder gar Unbehagen. Sie müssen Ihn also nicht entfernen.
Sollten Sie sich dennoch sehr von den Schuppenplättchen am Haupt Ihres Lieblings stören, können Sie versuchen, dem Gneis mit Ihrer Baby-Bürste und Olivenöl zu Leibe zu rücken. Dazu reiben Sie den kleinen Kopf vorsichtig mit Olivenöl ein und bürsten anschließend die Haare gegen den Strich. Meist lösen sich hierbei große Mengen Schuppen. Falls nicht alles abgeht, ist das nicht weiter schlimm; Sie können die Prozedur die Woche drauf wiederholen.
Hier hilft neben der leichten und vorsichtigen Kopfmassage mit einer Babybürste auch ein Tipp der Hebammen: Einfach auf die Kopfhaut ein mildes Babyöl auftragen und dann mit der Babybürste sanft einmassieren. Nachdem das Öl eingezogen ist - je nach der Intensität des Milchschorfs auch über Nacht, den Milchschorf vorsichtig mit dem Kamm auskämmen.
Bei beiden Arten der Schuppenbildung gilt: Nicht abkratzen! Die geröteten und nässenden Stellen können sich entzünden und so erst richtig unangenehm für Ihr Baby werden.
| Modell | Material Borsten | Besondere Eigenschaften |
|---|---|---|
| Babyledo Babybürsten | Ziegenhaar | 3er Set mit Kamm und Kleinkindbürste, inklusive Box |
| Grünspecht 605-00 | Rosshaar | Hochwertiges Buchenholz |
| Werner Christ Babybürste | Lammfell | Besonders sanfte Haarpflege mit echtem Lammfell |
| Lampox Babyhaarbürste | Ziegenhaar | Korpus aus Bambus, für nasses und trockenes Haar geeignet |
Wie jede Haarbürste für Erwachsene auch, bedürfen auch die Baby-Haarbürsten ab und an einer Reinigung. Die Bürsten sollten also aus hygienischen Gründen regelmäßig mit Shampoo oder Seife gewaschen werden. Im besten Fall brausen Sie die Haarbürste nach der Reinigung gut aus und legen Sie im Anschluss mit dem Bürstenkopf nach unten auf ein trockenes Tuch.
Haarbürsten aus Holz vertragen Nässe nicht besonders gut und sollten daher schonend gewaschen und an einen Ort zum Trocknen gelegt werden, wo sie möglichst zügig die enthaltene Feuchtigkeit verlieren. Plastikbürsten sind weniger empfindlich.
Natürlich sind Baby-Bürsten im Normalfall weit weniger stark beansprucht, als Bürsten für Erwachsene. Die Haare der Babys fetten nicht, auch findet sich meist wenig Staub und Dreck in den Haaren. Sie brauchen also die kleine Baby-Bürste nicht wöchentlich reinigen. Sehen Sie sich das Exemplar einfach öfter genau an - man erkennt relativ gut, wann man die Helferlein reinigen sollte.
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