Unsere Leber ist ein sehr leistungsstarkes Organ, das wie eine Biene für ihre Königin, für unsere Gesundheit arbeitet. Sie sammelt Nährstoffe im Körper, filtert gefährliche Gifte aus dem Blut und produziert Galle für die Verdauung. Auch für unseren Hormonhaushalt ist die Leber zuständig.
Dennoch sind auch die Selbstheilungskräfte der Leber begrenzt. Doch auch dieser robusten Entgiftungszentrale sind Grenzen gesetzt.
Auch wenn die Leber still leidet, so gibt es dennoch Symptome, die einen ersten Hinweis auf eine Erkrankung der Leber geben können. Sie sind in ihrer Art sehr unterschiedlich. Wichtig ist eine ausführliche, sorgfältige Untersuchung beim Arzt.
Die Fettleber zählt zu den häufigsten Lebererkrankungen. Sie kann gefährliche Folgen haben. Eine Verfettung der Leber entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen der Zufuhr von Fetten und ihrem Abtransport gestört ist. Die Folge: Fette werden gespeichert. Auch bestimmte Zuckerarten werden in freie Fettsäuren umgewandelt und ebenfalls eingelagert.
Bei einer Leberzirrhose wird das normale Lebergewebe zerstört und durch Bindegewebe ersetzt. Dieses neue Gewebe kann die Aufgaben des ursprünglichen Lebergewebes nicht übernehmen. Das hat eine starke Einschränkung der Leberfunktion zur Folge. Eine fortgeschrittene Leberzirrhose lässt sich mit dem bloßen Auge erkennen. Die bei einer gesunden Leber sonst glatte Oberfläche ist knotig, vernarbt und mit kleinen Höckern übersät.
Viele chronische Lebererkrankungen können, wenn nicht adäquat behandelt, schließlich zu einer allmählichen Vernarbung der Leber, einer sogenannten Leberzirrhose, führen. Dadurch kann das Organ seine Entgiftungs- und Synthesefunktion nicht mehr ausreichend erfüllen.
Die lebensbedrohliche Leberschädigung entsteht als Folge übermäßigen Alkoholkonsums, durch Infektionskrankheiten, Vergiftungen, Stoffwechselkrankheiten oder Autoimmunerkrankungen des Organs. Zunächst wird, meist ohne spürbare Symptome, in einem längeren Prozess immer mehr funktionstüchtiges Lebergewebe in Bindegewebe umgewandelt. Die Leber schrumpft, das Gewebe vernarbt bis das Organ schließlich die Fähigkeit zur lebenswichtigen Entgiftung des Körpers verliert.
Die Betroffenen spüren ein allgemeines Nachlassen der Leistungsfähigkeit. Sie sind ständig müde und schläfrig. Sie nehmen häufig stark ab und neigen verstärkt zum Schwitzen. Oft kommen auch psychische Verstimmungen hinzu. Erst sehr spät können sich Schmerzen und Druckgefühl im Oberbauch zeigen, weil die krankheitsbedingt vergrößerte Leber auf das umgebende Gewebe drückt.
Neben diesen allgemeinen Symptomen sind andere Beschwerden und körperliche Veränderungen ein deutlicheres Anzeichen für eine bestehende oder fortgeschrittene Leberzirrhose:
Eine Zirrhose kann sich auch entwickeln, wenn keine Alkoholabhängigkeit besteht. Bei vielen Menschen reagiert der Organismus besonders empfindlich auf Alkoholkonsum. Dann genügen schon kleinere Mengen, um eine gesunde Leber anzugreifen.
Verursacher einer Leberentzündung sind meist Viren. Allen voran die Hepatitis-Viren A, B und C. Auch Gifte wie Alkohol und Medikamente können die Leber überlasten. Die Folge: Sie entzündet sich. Über eine Million Menschen in Deutschland leiden unter einer chronisch entzündeten Leber aber die wenigsten von ihnen wissen das. Denn das Tückische bei dieser Erkrankung ist: die Leber leidet meist ohne zu schmerzen.
Leberwerte geben die Konzentration bestimmter Enzyme im Blut an. Alle vier Enzyme unterstützen die Stoffwechselfunktion der Leber. Bei einer Leberschädigung werden diese Enzyme verstärkt freigesetzt. Erhöhte Leberwerte erlauben deshalb Rückschlüsse auf eine eventuell vorhandene Lebererkrankung. Dennoch kann ein Überschreiten der Enzymwerte durchaus auch völlig harmlos sein.
| Enzym | Normalwert (Erwachsene) |
|---|---|
| GOT (AST) | Bis 50 U/l |
| GPT (ALT) | Bis 50 U/l |
| GGT | Männer: bis 65 U/l, Frauen: bis 40 U/l |
| Alkalische Phosphatase | 35 - 130 U/l |
Die Hämochromatose ist eine Eisenspeicherkrankheit. Dabei wird zu viel Eisen im Körper eingelagert, vor allem in Leber und Herz. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Leberzirrhose und Herzmuskelerkrankung.
Die adulte Hämochromatose tritt zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr auf. Männer erkranken meist in einem jüngeren Alter als Frauen. Die typische Symptomkombination ist dabei: Diabetes mellitus, Leberschäden und Braunfärbung der Haut (Hyperpigmentierung, Bronzediabetes).
Zu den ersten Symptomen können auch Gelenkschäden gehören. In manchen Fällen sind sie sogar das einzige Symptom im Frühstadium der Erkrankung. In anderen Fällen treten Gelenkbeschwerden erst später im Verlauf auf.
In der Frühphase der Eisenspeicherkrankheit zeigen sich Symptome, die eher vage (unspezifisch) sind. Dazu gehören:
Die Leber ist einer der Hauptspeicherorte für Eisen und das erste Organ, das vom Blut erreicht wird, nachdem es durch den Darm geflossen ist (wo Eisen in den Körper aufgenommen wird). Eine Eisenüberladung über einen längeren Zeitraum führt zu einem bindegewebigen Umbau der Leber (Leberfibrose) und dann zur Zerstörung von Lebergewebe (Leberzirrhose).
Gegen Haarausfall sind viele Mittel im Umlauf. Die wenigsten kann man als „natürlich“ bezeichnen. Auch gehen die wenigsten dieser Mittel auf die tatsächlichen Ursachen der Problematik ein. Natürliche Mittel sind da anders. Doch beginnen wir zunächst mit den verschiedenen Arten des Haarausfalls.
Der erblich bedingte oder androgenetische Haarausfall kann Frauen und Männer gleichermaßen betreffen, wobei die Männer in der überwiegenden Mehrzahl sind. DHT ist die Abkürzung für 5-Alpha-Dihydrotestosteron. Es gehört zu den Androgenen, die wiederum zu den Sexualhormonen gehören.
Bei Männern ist der androgenetische Haarausfall nicht so einfach mit natürlichen Maßnahmen zu beeinflussen.
Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia ariata) zeigt sich in rundlichen vollkommen kahlen Stellen. Diese Form des Haarverlustes gilt derzeit als Autoimmunerkrankung (29), was bedeutet, dass körpereigene Abwehrzellen (die sog. zytotoxischen T-Zellen) stellenweise die Zellen der Haarfollikel angreifen, im Glauben, es handle sich um körperfremde Strukturen, die bekämpft werden müssten.
Oft sind beim kreisrunden Haarausfall noch andere Autoimmunerkrankungen (27) vorhanden. Ist dies der Fall, scheint die Prognose weniger gut zu sein. Bis zu 50 Prozent der Betroffenen erholen sich von dieser Form des Haarverlustes wieder vollständig im Laufe eines Jahres.
Beim diffusen Haarausfall wird das Haar insgesamt lichter. Es zeigen sich also keine einzelnen kahlen Stellen. Es handelt sich meist um einen Haarausfall vom Spät-Typ, was bedeutet, dass der schädigende Einfluss die Wachstumsphase der Haare unterbricht (siehe nächster Abschnitt „Die drei Phasen des Lebenszyklus der Haare“) und die Haare in die Ruhephase übergehen.
Als mögliche schädigende Faktoren gelten z. B. die Geburt eines Kindes, Infektionen, hohes Fieber, Hämorrhagie (starke Blutverluste), Erkrankungen innerer Organe (z. B. der Leber, der Schilddrüse (meist eine Schilddrüsenunterfunktion) und anderer endokriner Organe), Erkrankungen, die den Körper auszehren (Krebs, Tuberkulose o. ä.), strenge Diäten oder Hungerzeiten oder generell chronische Nährstoff- oder Vitalstoffmängel (z. B. Eisenmangel infolge starker Menstruation, Zinkmangel, Vitamin-D-Mangel etc.), ein Unfall oder ein Operationstrauma, starker emotionaler Stress und manche Medikamente (z. B. Falsche Haarpflege oder auch Färben mit chemischen Haarfarben sowie eine, Schadstoffbelastung (z. B.
Der vernarbende Haarausfall zeigt sich in kahlen Stellen, die schließlich vernarben. Die Haare wachsen also an den entsprechenden Stellen nicht mehr nach. Allerdings entstehen die Entzündungen nicht einfach so. Sie gehen hingegen mit bestimmten Erkrankungen einher, wie z. B.
Dahinter steckt eine Autoimmunerkrankung, die zu Haarausfall führt. Der medizinische Fachbegriff für diese Form des Haarausfalls heißt "Alopecia areata".
Die drei folgenden Naturstoffe können laut erster Untersuchungen den DHT-Spiegel senken, also die Umwandlung von Testosteron in DHT verhindern:
Zusätzlich können aber natürlich auch gezielt Mittel eingesetzt werden, die sich konkret auf die Harmonisierung und Stärkung der Kopfhautgesundheit auswirken und so auch direkt an Ort und Stelle dem Haarverlust entgegenwirken und für Haarneuwuchs sorgen, z. B.
Generell gilt für eine leberschonende Ernährung das gleiche wie für eine allgemein ausgewogene Ernährung: alles in Maßen. Nur eine gesunde Leber ermöglicht langfristig ein beschwerdefreies Leben.
Zusätzlich können folgende natürliche Mittel zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt werden:
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