Einst dienten Haare besonders zum Schutz vor Kälte. Heute sind sie eher ein wichtiges Zeichen für Attraktivität. Bei Frauen und Männern werden sie gleichermaßen mit Schönheit verbunden. Doch unser Körper hört nie auf, sich zu verändern und zu altern. Genauso verhält es sich mit unseren Haaren, die plötzlich grau werden.
Graue Haare gehören zu den natürlichen Zeichen des Alterns. Ab Mitte 40 beginnen die Haare langsam grau zu werden. Während einige Menschen ihre grauen Haare als Zeichen von Weisheit und Erfahrung tragen, sind andere mit ihrem Aussehen unzufrieden und suchen nach Möglichkeiten, sie zu verbergen oder zu färben. Eins vorneweg: Graue Haare mit 40 sind völlig normal. Manche bekommen ihre ersten grauen Haare sogar noch früher, andere gar nicht. Nicht jede*r bekommt graue Haare, aber viele!
In zahlreichen Studien wurde untersucht, wieso Haare mit zunehmendem Alter ergrauen. Die Hauptursache liegt in der genetischen Veranlagung. Bei Menschen mit einer genetischen Veranlagung für graues Haar beginnt der Haarfollikel, der das Haar bildet, mit zunehmendem Alter weniger Melanin zu produzieren. Melanin ist der Farbstoff, der dem Haar seine Farbe verleiht. Ohne Melanin wird das Haar grau oder weiß.
Die Ursache dafür ist einfach zu erklären: Die Haarzellen, die unsere Haarfarbe produzieren, werden älter und schwächer, bis sie schließlich absterben. Das wäre zunächst auch kein Problem, denn unser Körper ist in der Lage, neue, gesunde Zellen zu bilden. Doch leider lässt auch diese Fähigkeit im Alter nach und es werden keine neuen Zellen mehr gebildet.
Es gibt zwei Arten von Melanin. Das Eumelanin ist für braunes, dunkles Haar verantwortlich, das Phäomelanin für gelbliches, helles Haar. Bei jedem Menschen sind beide Arten vorhanden, aber das Verhältnis ist entscheidend und bestimmt unsere tatsächliche Haarfarbe. Die Produktion unserer Haarfarbe läuft immer gleich ab: Das Melanin wird in der Haarwurzel gebildet, in die Hornschicht überführt und in den Haarschaft eingelagert.
Jüngere Menschen haben einen schnelleren Stoffwechsel, der abgestorbene Zellen sofort ersetzt. Das bedeutet, dass wir mit zunehmendem Alter mit immer mehr funktionstüchtigen Zellen leben müssen. Die Folge sind graue Haare, denn je weniger Zellen, desto weniger Melanin. Kann kein Melanin mehr gebildet werden, lässt die Farbproduktion nach. Das Haar wird grau und schließlich weiß und fast durchsichtig.
Manche bekommen ihre ersten grauen Haare sogar noch früher, andere gar nicht. Vor allem die Gene spielen eine wichtige Rolle. Wann und ob man die ersten grauen Haare bekommt, hängt vor allem von der genetischen Veranlagung ab. Auch dem Ergrauen selbst kann man nicht direkt vorbeugen, denn graue Haare gehören zum natürlichen Alterungsprozess.
Mit dem Alter verändert sich die Haarfarbe: Die ersten grauen Haare zeigen sich oft zwischen dem 30 und 40. Lebensjahr. Dafür zuständig ist das Farbpigment Melanin, mit seinen zwei Haupttypen: Eumelanin und Pheomelanin.
Eumelanin ist das Pigment, das dunkle Haartöne hervorruft. Hohe Mengen führen zu schwarzem Haar und mittlere Mengen zu braunem Haar. Menschen mit blonden Haaren haben grundsätzlich wenig Eumelanin. Bei sehr niedrigem Eumelanin-Anteil dominiert Pheomelanin, wodurch rote oder rötlich-blonde Haarfarben entstehen. Beide Pigmente werden in den Haarfollikeln von Melanozyten produziert. Wenn Menschen altern, nimmt die Zahl der Melanozyten und damit die Menge an Melatonin im Körper ab.
Doch der Schein trügt. Das Haar ist nicht weiß, der silbrige Eindruck entsteht durch die Lichtbrechung an den Haarfasern. Wie schnell sich graue Strähnen bemerkbar machen, ist sehr unterschiedlich. Untersuchungen zufolge nimmt die körpereigene Melaninproduktion nach dem 30. Lebensjahr stetig ab - bis zum 50. Lebensjahr ergrauen 50 Prozent der Menschen mindestens zur Hälfte mit ihrem Haar.
Silbrige Haare stehen fürs Altern. Doch das Lebensalter ist nicht das Einzige, was über die Anzahl der grauen Haare bestimmt. Entscheidend sind auch die Gene. Forschende fanden bereits vor vielen Jahren heraus, dass ein Gen mit der Bezeichnung „IRF4“ wesentlich am Ergrauen beteiligt ist. In einer Studie machten sie es für 30 Prozent des „Grauwerdens“ verantwortlich.
Die restlichen 70 Prozent verteilten sich auf andere Faktoren wie das Alter, Stress und Umwelteinflüsse. Forschende gehen also davon aus, dass nicht ein einzelner Faktor wie Stress oder ein alleiniges Gen für das Ergrauen zuständig ist. Vielmehr spielen mehrere Ereignisse zusammen. Die eigentliche Ursache für graue Haare bleibt aber stets gleich: Die pigmentbildenden Melanozyten sind entweder in ihrer Funktion gestört oder abgestorben.
Neben der Genetik könnten bestimmte Medikamente dafür verantwortlich sein, etwa Mittel, die vor Malaria schützen. Außerdem Infektionen wie HIV (Humanes Immunschwächevirus) sowie einige seltene, genetische und immunologische Erkrankungen. Sie behindern die Melaninproduktion, sodass dem Körper die Farbpigmente fehlen.
Nicht jeder möchte sich mit grauen Haaren abfinden. Umfragen zeigen: Graue Haare sind für die meisten Männer kein Problem. Mann steht dazu. Frauen dagegen möchten ihre grauen Haare am liebsten verstecken oder so schnell wie möglich loswerden. Sie fragen sich viel öfter: Was kann man gegen graue Haare tun?
Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen:
Wir stellen Ihnen die verschiedenen Methoden vor und verraten, was wirklich gegen graue Haare hilft.
Graue Haare renaturieren - zurück zur alten Farbe: Durch das sogenannte Renaturieren können graue Haare wieder verschwinden. Mehr noch: Sie bekommen ihre alte Farbe zurück. Anders als beim Färben werden dabei keine körperfremden Farbstoffe genutzt, um die Haarfarbe zu überdecken. Stattdessen werden die Substanzen dort ins Haar eingelagert, wo die natürlichen Pigmente fehlen.
Graue Haare färben und tönen: Alternativ zu den Methoden der sogenannten „Renaturierung“ können Sie graues Haar auch färben. Vor allem Frauen versuchen auf diese Weise, graue Haare zu überdecken.
Eine Tönung eignet sich nicht immer für graue Haare. Ob das Ergebnis zufriedenstellend ausfällt, hängt stark von dem Weißanteil der Haare ab: Bis zu einem Weißanteil von 30 Prozent deckt eine Tönung das pigmentlose Haar noch vollständig ab. Liegt der Anteil jedoch darüber, greifen Sie besser zur Haarfarbe.
Mit Hausmitteln gegen graue Haare: Manche Menschen schwören darauf, dass bestimmte Lebensmittel gegen graue Haare helfen - ganz ohne färben zu müssen. Ein Beispiel ist die Annahme, Apfelessig wirke gegen graue Haare. Wissenschaftliche Beweise gibt es dafür nicht. Fest steht nur: Apfelessig enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Davon profitiert möglicherweise auch die Kopfhaut. Anwender verdünnen vier Esslöffel Apfelessig mit kaltem Wasser und nutzen die Mischung als Spülung nach dem Haarewaschen.
Melanin-Tabletten gegen graue Haare: Die Pharmaindustrie wirbt mit Melanin-Tabletten als Alternative. Dabei handelt es sich um eine Art Nahrungsergänzungsmittel, das die Pigmentproduktion in den Haaren wieder ankurbeln soll. Anders als die Bezeichnung vermuten lässt, ist nicht Melanin, sondern Tyrosin in den Tabletten enthalten. Diese Aminosäure benötigt der Körper in ausreichender Menge, um Melanin zu produzieren.
Vitamine gegen graue Haare: Manche Menschen versuchen mit Vitaminen, grauen Haaren entgegenzusteuern. Der Hintergrund: Wissenschaftlerinnen fanden in Studien heraus, dass in vielen Fällen ein Vitamin B12-Mangel Ursache für graues Haar ist. Wichtig sind auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen und Kupfer. Während Eisen für eine gute Durchblutung sorgt, ist Kupfer an der Bildung von Melanin beteiligt.
Im Handel sind mittlerweile zahlreiche Haarpflegeprodukte speziell für graue Haare erhältlich. Sie enthalten Pflegesubstanzen, die dem Haar Feuchtigkeit und Elastizität zurückgeben sollen. Graue Haare an sich benötigen keine besondere Pflege. Jedoch wirkt sich das fortschreitende Alter auf die Struktur der Haare aus: Es wird mit den Jahren trockener und brüchiger.
Stellen Sie eine Veränderung fest, greifen Sie zu Produkten für strapaziertes Haar. Glanzsprays oder -cremes verleihen mattem Haar wieder einen schönen Schimmer. Dann gibt es vielleicht sogar gar keinen Grund mehr, die grau melierten Haare zu kaschieren. Wer aber trotz Alter weiterhin robuste Haare hat, muss die Pflege für graue Haare nicht verändern.
Gut zu wissen: Das Haarfarbpigment Melanin wirkt wie ein UV-Filter. Es schützt vor Schäden der Sonneneinstrahlung. Experten raten bei ergrautem Haar deshalb zu Pflegeprodukten mit UV-Filtern. Wenn Sie sich längere Zeit in der Sonne aufhalten, tragen Sie ein Tuch oder einen Hut.
Beim Ergrauen in jüngeren Jahren spricht man vom frühzeitigen Ergrauen (canities praecox). Der Zeitpunkt unterscheidet sich: Bei hellhäutigen Menschen spricht man von vorzeitigem Ergrauen, wenn sie unter 20 Jahre alt sind, bei Asiaten vor dem 25. und bei Afrikanern vor dem 30. Lebensjahr.
Der genaue Mechanismus, der dahintersteckt, ist noch immer nicht gut verstanden. Neben der Genetik könnten bestimmte Medikamente dafür verantwortlich sein, etwa Mittel, die vor Malaria schützen. Außerdem Infektionen wie HIV (Humanes Immunschwächevirus) sowie einige seltene, genetische und immunologische Erkrankungen. Sie behindern die Melaninproduktion, sodass dem Körper die Farbpigmente fehlen.
Vorrangiges Therapieziel beim vorzeitigen Ergrauen: mögliche Auslöser erkennen und behandeln. Die grauen Haare selbst haben keinen Krankheitswert, sie gelten für manche eher als ästhetischer Makel.
Dass Stress und graue Haare zusammenhängen, vermutet man schon eine Weile. Lange Zeit fehlte jedoch der wissenschaftliche Nachweis, obwohl Forschende die biochemischen und molekularen Veränderungen im Haarfollikel immer besser verstehen. Mittlerweile gibt es einige Studien, die die Zusammenhänge bestätigen und erklären, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen könnten.
Um zu verstehen, welche Prozesse ganz konkret dabei wirksam sind, haben die US-amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Tausende Eiweiße in den Haaren der Probanden bestimmt. Änderte sich die Haarfarbe, veränderten sich auch rund 300 Proteine, die teilweise den Energiestoffwechsel in den Mitochondrien beeinflussen.
Die Mitochondrien gelten als die Kraftwerke der Zellen, die die Energie für jegliche Prozesse im menschlichen Körper bereitstellen. Offenbar reagieren sie auch auf eine Reihe von Signalen, etwa auf psychischen Stress. Möglicherweise vermitteln sie über Veränderung bestimmter Proteine die entsprechenden Informationen an die Melanozyten in den Haarwurzeln.
Wenn Stress Haare grau werden lässt, kehrt dann durch Erholung und Entspannung die natürliche Haarfarbe zurück? Zumindest einem Teilnehmer der US-Studie wuchsen ein paar Haare in seiner ursprünglichen Farbe nach, während er im Urlaub war.
Allerdings dämpfte der Experte allzu große Hoffnungen: „Auf der Grundlage unserer mathematischen Modellierung gehen wir davon aus, dass das Haar einen Schwellenwert erreichen muss, bevor es grau wird“, so Picard. „In der Lebensmitte, wenn das Haar durch das biologische Alter und andere Faktoren sich dem Schwellenwert nähert, kann Stress es über diese Schwelle hinausschieben, sodass es grau wird.“
Es sei daher nicht davon auszugehen, dass ein 70-Jähriger, der seit Jahren grau ist, durch Entspannung wieder dunkle Haare bekommt, oder dass Megastress bei einem 10-Jährigen ausreicht, um sein Haar ergrauen zu lassen.
Es gibt aktuelle Studien, die sich mit den Mechanismen des Ergrauens befassen, insbesondere mit der Rolle von Stress, Mitochondrien und Melanozyten. Die laufende Forschung lässt auf neue Entdeckungen hoffen, die zu wirksameren Behandlungen gegen das Ergrauen führen könnten.
Was die Beschaffenheit der Haarkapillaren betrifft, die sich über die Jahre verändert, herrscht bei Männern und Frauen einmal Gleichberechtigung. Denn auch Männer sind von der Haaralterung betroffen! Aber wie macht sie sich wirklich bemerkbar? Wir verraten Ihnen alles, was Sie über die Kapillaralterung bei Männern wissen müssen.
Wie bei Frauen ist das Auftreten von grauen und weißen Haaren das erste Zeichen der Haaralterung bei Männern. Wo kommt sie her und wie ist sie bedingt?
Wie bei Frauen ist die Haaralterung bei Männern häufig mit einer genetischen Veranlagung verbunden. Dies bedeutet, dass es kein festes Alter gibt, in dem man langsam weiße Haare bekommt, und dass nicht alle gleichermaßen von diesem Phänomen betroffen sind. Entscheidend: die Produktion von Melanin durch Melanozyten. Melanin ist ein Pigment, das Haut und Haare färbt. Die Farbnuancen, die bei Menschen vorkommen, hängen mit Unterschieden in der Melaninmenge zusammen. Mit zunehmendem Alter produzieren Melanozyten immer weniger Pigmente und die ersten grauen Haare blitzen allmählich durch.
Machen sich bei Ihnen allmählich eine Glatze oder eine hohe Stirn bemerkbar? Die gute Nachricht (oder auch nicht): dieser Prozess hängt nicht mit der Haaralterung zusammen. Er handelt sich hier vielmehr um Haarausfall, auch Alopezie genannt.
Im Gegensatz zur Haaralterung sind nicht alle Männer vom Haarausfall betroffen. Hormonelle und genetische Faktoren spielen hier eine Rolle. Schätzungen zufolge sind 50 % der Männer im Alter von 50 Jahren betroffen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass auch junge Männer im Alter von 25 oder 30 Jahren bereits eine Glatze haben...
Alopezie oder Haarausfall, ist nicht zu verwechseln mit alterndem Haar, das an Textur verliert und schließlich feiner nachwächst.
Die Zeichen des Alters machen sich nicht nur auf der Haut, sondern auch im Haar der Frau bemerkbar. Finden Sie heraus, ob es an der Zeit ist, spezielle Pflegeprodukte in Ihre Haarroutine aufzunehmen.
Die Modejournalistin Sophie Fontanel hat den Weg geebnet, indem sie in ihrem Buch Une apparation von ihren Erfahrungen berichtet.
Bei Frauen bringt die Kapillaralterung Tag für Tag einige Herausforderungen mit sich. Sie verursacht viele Unannehmlichkeiten, die wesentlich unschöner sind als eine hübsche Haarpracht mit silbernen Strähnen. Seit einiger Zeit haben Sie das Gefühl, dass Ihr Haar feiner wird und an Dichte verliert? Ihr Haar ist trockener und weniger strahlend, schwieriger zu kämmen? Ihre Spitzen spalten sich und haben Spliss? Zwar können Sie Ihr Haar vorsichtig bürsten und Conditioner verwenden, aber nichts hilft, und jeden Morgen stellen Sie einen weiteren kleinen Verlust fest. Die Haaralterung ist im Anmarsch.
In der Tat wirkt sich der physiologische Alterungsprozess, der mit einer Abnahme des weiblichen Hormonspiegels einhergeht, zunehmend auf die Wachstumsgeschwindigkeitund die Qualität der Haare aus. Die Mikrozirkulation des Blutes in der Kopfhaut ist weniger gut, die Haarwurzel wird weniger mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Hinzu kommt der Einfluss äußerer Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Umweltverschmutzung, Tabak, Trockenheit der Haare, Tönungen und Färbungen, die mit den Jahren zur Beschleunigung der Kapillaralterung beitragen. Jetzt richtig vorsorgen! Sorgen Sie Tag für Tag für dichteres Haar und befolgen Sie eine Anti-Aging-Routine, wie Sie es auch für Ihre Gesichtshaut tun.
Ein Phänomen, das von der Umwelt und unserem Lebensstil nicht wirklich begünstigt wird: Umweltverschmutzung, Tabak, übermäßiger Gebrauch von Glätteisen und Föhn, Aerobic-Kurse im Chlorwasser (daher Badekappe nicht vergessen), ständiges Färben, Strähnchen oder Balayage, nicht immer passende Haarprodukte und hormonelle Schwankungen - all diese Faktoren schwächen das Haar.
Bei älterem oder reifem Haar gestaltet sich die tägliche Pflege schwieriger. Es wird dünn, aber auch trockener und die Längen sind von Spliss gekennzeichnet.
Die Zeichen:
Um graue Haare zu repigmentieren, werden Haarpflegeprodukte verwendet, die aufgrund von Sauerstoff naturähnliche Farbstoffe ausbilden können, die sich im Haar einlagern. Nach mehrmaliger Anwendung kommt wieder die Naturhaarfarbe zum Vorschein.
Intensivtönungen sind sehr gut für die Grauhaarabdeckung geeignet. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass der Grauhaaranteil in Ihrem Haar weniger als die Hälfte ausmacht. Diese Tönungscremes enthalten chemische Stoffe und Wasserstoffperoxid, die die Schuppenschicht der Haarfasern öffnen, um ein Eindringen der Farbpigmente zu ermöglichen. Dabei können die Haare nur maximal zwei Farbnuancen dunkler als die Naturhaarfarbe getönt werden. Die Farbe hält nur vier bis sechs Wochen und muss danach mit einer neuen Intensivtönung aufgefrischt werden.
Bei Colorationsprodukten ist der Wasserstoffperoxidgehalt etwas höher als in Intensivtönungen. Somit kann auch ein größerer Grauanteil abgedeckt werden. Je nach Auswahl der Farbe kann das Produkt die Haare in beliebig vielen Farbnuancen aufhellen oder dunkler färben. Da Colorationen dauerhaft haltbar sind, waschen sie sich nicht heraus, sondern die grauen Haare werden wieder am Ansatz sichtbar, sobald die Haare ein Stück herausgewachsen sind.
Grauen Haaren vorzubeugen, gelingt nur begrenzt - zum Beispiel mit einer ausgewogenen, mineralstoffreichen Ernährung und dem Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Auch bei Menschen, die Stress gut bewältigen, wird im Durchschnitt das Haar später grau. Dass graue Haare durch Stress entstehen, ist wissenschaftlich bewiesen.
Übrigens: Das sogenannte Granny Hair liegt im Trend. Die englische Bezeichnung steht dafür, dass man die Haare grau trägt, wie es oftmals Grannys tun - also Omas. Immer mehr Menschen lassen inzwischen bewusst ihre grauen Haare nicht mehr färben oder sogar ihre Naturfarbe in grau-silberne Haare umfärben.
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