GLATZ ALU-TWIST EASY 330 TEST: Der ultimative Sonnenschirm-Ratgeber

Sommer, Sonne und Sonnenschein bedeuten oft auch Hitze. Ein guter Sonnenschirm ist daher unerlässlich, um punktuellen Schatten zu spenden und sich flexibel dem Sonnenstand anzupassen. Damit Sie den perfekten Sonnenschirm finden, ist es wichtig, die Eigenschaften Ihres neuen Schirms sorgfältig auszuwählen. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl des besten Sonnenschirms für Ihre Bedürfnisse achten sollten!

Warum ein Sonnenschirm?

Schatten genau dort, wo Sie ihn haben möchten: Das ist das Versprechen von Sonnenschirmen. Anders als Markisen und Sonnensegel sind Sonnenschirme bei Bedarf schnell ausgetauscht oder weggeräumt. Gerade in Mietwohnungen mit Terrassen oder Balkonen sind fest montierte Markisen und Sonnensegel oft nicht umsetzbar.

Bei einem richtig ausgerichteten Sonnenschirm gilt: Je größer der Schirm, desto mehr Schatten entsteht. Gleichzeitig filtern hochwertige Bespannungen schädliches UV-Licht. Das Angebot an Modellen ist riesig und kann die Auswahl des am besten geeigneten Sonnenschirms erschweren.

Die richtige Befestigung

Nur ein korrekt befestigter Schirm garantiert unbeschwerte Stunden im Freien. Daher sollte jeder Sonnenschirm nach Vorgaben des Herstellers durch passendes Zubehör ergänzt werden.

  • Bodenanker: Müssen ausreichend tief in die Erde getrieben werden.
  • Bodenhülse: Wird entweder eingegraben oder in Beton gegossen.
  • Schirmständer: Ein separater Sockel aus Granit oder Beton sorgt dafür, dass der Schirm auf dem Boden bleibt.
  • Balkonhalterungen: Für kleinere Sonnenschirme am Balkongeländer.

Bleibt Ihr Schirm an einem Platz, sind Schirmständer aus Granit oder Beton ideal geeignet. Eine fest installierte Sonnenschirm-Bodenhülse ist empfehlenswert, wenn Sie Ihren Sonnenschirm nicht bewegen müssen und ihn direkt im Boden verankern möchten.

Egal für welchen Sonnenschirmständer oder für welche Art der Befestigung Sie sich entscheiden: Achten Sie immer auf die Angaben der Hersteller zu maximalen Windgeschwindigkeiten und schließen Sie den Schirm lieber zu früh als zu spät. Bedenken Sie, dass diese Angaben unter idealisierten Laborbedingungen zustandekommen. In der Natur weht der Wind aber nicht so stetig und kontrolliert: Eine besonders starke Windböe kann Ihren Schirm beschädigen.

Wichtige Hinweise zur Stabilität und Kompatibilität

Schauen Sie bei der Auswahl genau hin: Leider gibt es in diesem Bereich keine genormten Größen. Stellen Sie also sicher, dass Standfuß und Schirm tatsächlich miteinander kompatibel sind. Beim Sockelgewicht richten Sie sich nach der Herstellervorgabe: Gehen Sie z. B. bei einem 3 x 3 m großen Ampelschirm von einem erforderlichen Sockelgewicht von 90 - 140 kg aus. Schwerer geht immer.

Die Stabilität des Schirms hängt entscheidend vom Material des Masts bzw. Gestänges ab. Metallgestänge können meist im Winter draußen ausharren, Holz- und Kunststoffmasten verzeihen solche Temperaturschwankungen und die damit einhergehende Feuchtigkeit hingegen nur bedingt. Generell gilt: Können Sie Ihren Schirm außerhalb der Saison geschützt im Innenbereich aufbewahren, ist das in jedem Fall die beste Idee.

Materialien und Stoffe

Für die Membrane oder Schirmbespannung kommen sehr unterschiedliche Stoffe mit entsprechend verschiedenen Eigenschaften zum Einsatz. Ein Hersteller wie Glatz teilt sie in Stoffklassen ein.

Stoffklassen bei Glatz

Was spricht nun für oder gegen einen Stoff? Hochwertige Stoffe sind fadengefärbt, günstigere Modelle werden dagegen bedruckt. Die Stoffqualität und die verwendete Art des Farbauftrags haben Einfluss darauf, wie schnell oder langsam ein Sonnenschirm in der Sonne ausbleicht. Hinzu kommt je nach Modell eine zusätzliche Beschichtung (Imprägnierung) gegen Feuchtigkeit.

Manche Sonnenschirme sind ausdrücklich auch für den einen oder anderen Regenschauer ausgelegt. Wie stark die Beschichtung schützt, wird in Millimeter Wassersäule (mm/Ws) angegeben. Allerdings sind nur sehr hochwertige Sonnenschirme dauerhaft wasserdicht. Das liegt vor allem an den Nähten, durch die das Wasser früher oder später tropfenweise hereinkommen wird. Und ist es auch nur ein bisschen windig, nützt Ihnen der hohe Schirm sowieso nicht viel, da der Regen dann von der Seite kommt.

Bei einer besseren Imprägnierung müssen Sie aber immerhin erstens nicht sofort das Weite suchen und sich zweitens weniger Sorgen um den Schirm machen. Wobei ein nasser Schirm zusammengeklappt oder gar in einer Sonnenschirm-Schutzhülle natürlich trotzdem Schimmel und Flecken entwickeln kann.

Kaufentscheidend ist bei der Schirmbespannung oft die Frage: Wie lange soll der Sonnenschirm denn halten?

UV-Schutz

Ein weiterer Punkt ist der oben bereits genannte UV-Schutz, der je nach Material unterschiedlich ausfällt. Denn Sie sitzen nicht nur im Schatten, weil das kühler und angenehmer ist. Dieser Lichtschutzfaktor wird meist als Ultraviolet Protection Factor (UPF) ausgedrückt. Die Zahl soll dabei ausdrücken, wie viel länger Sie im Freien bleiben können, ohne zum Beispiel einen Sonnenbrand oder Schlimmeres zu riskieren. Der Schutzfaktor verringert sich mit der Zeit.

Zudem sollten Sie beachten, dass nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung zählt. Übrigens: Dunkle Schirmstoffe erhöhen zwar den UV-Schutz.

☼ Sonnenschirm UV Schutz - Garten-und-Freizeit

Form und Bedienung

Rechteckige Sonnenschirme sehen schick aus und sind je nach Einsatzfeld platzsparend. Wollen Sie den besten Sonnenschirm finden, sollten Sie sich in Sachen Sonnenschirmform fragen: Welche Fläche sollte möglichst gut beschattet werden? Viereckige Schirme sind die bessere Wahl, wenn es um eine möglichst effiziente Flächenbeschattung geht. Die rechteckige Form eignet sich besser für Balkone, quadratische Schirme sind ideal für weitläufigere Terrassen. Ist der Sonnenschirm halbrund, ist er für schmale Balkone ideal, wenn die Sonne hauptsächlich von oben und nicht von der Seite kommt.

Dank Tritthebel, Schiebegriff und Kurbel lässt sich auch ein großer Sonnenschirm komfortabel bedienen. Die Erfahrung beweist es: Der Schirm wird nur dann gern benutzt, wenn er sich leicht öffnen, schließen und verstellen lässt.

  • Seilzug: Öffnen Sie den Schirm, indem Sie an dem Zugseil ziehen und es anschließend mit einem Stift im Mast fixieren. Der Kraftaufwand kann vor allem bei Schirmen mit großem Durchmesser hoch sein.
  • Schieber: Öffnen sich, wenn der Griff am Mast entlang nach oben geschoben wird. Auch hier erfolgt die Sicherung durch einen Stift, der den aufgespannten Schirm fixiert.
  • Kurbel: Öffnen sich Schirme deutlich leichter, der Mechanismus im Inneren des Masts spannt den Schirm und es wird weniger Kraft benötigt.

Dank Tritthebel bzw. Drehfuß lassen sich sogar ausladende Ampelschirme um 360° drehen. Ein zusätzlicher Verstellmechanismus erlaubt außerdem, das Schirmdach vertikal zu neigen - ideal bei tiefstehender Sonne.

Verschiedene Schirmtypen

Ganz grundsätzlich unterscheiden sich Sonnenschirme darin, wie sie aufgebaut sind. Die Hauptbestandteile Schirm, Mast und Fuß ähneln sich natürlich.

Mittelmast-Schirm

Hierbei handelt es sich um die Schirmform, die die meisten von uns als den normalen Sonnenschirm kennen. Bei einem Mittelmast-Schirm ist der Schirm folgerichtig mittig über dem Mast platziert, der Standfuß entsprechend in einer gerade Linie direkt darunter. Das ist auch als Stockschirm bekannt. Klarer Nachteil: Direkt unterhalb des Schirms ist nicht viel Raum - schließlich muss der Standfuß eingeplant sein.

Ampelschirme

Ampelschirme werden auch Pendelschirme oder Freiarmschirm genannt und verfügen über einen Ausleger, der den Sonnenschirm trägt. Das macht Ampelschirme perfekt, um Essplätze im Außenbereich zu beschatten oder die Lounge-Ecke vor der Sonne zu schützen, ohne dass der Schirm regelmäßig umgestellt werden muss. Sie sind durch ein Kugelgelenk zudem besonders flexibel anpassbar. Vorteil: Der schattige Bereich wird voll ausgenutzt. Nachteil: Ampelschirme sind deutlich anfälliger dafür, durch aufkommenden Wind ins Schwanken zu geraten.

Gastroschirme

Gastroschirme sind wie Marktschirme ausgestaltet. Mit einem entscheidenden Unterschied: Sie wandern beim Schließen dank einer Teleskopmechanik nach oben. Der große Vorteil ist hier: Alles, was unter dem Schirm steht, kann dort stehen bleiben. Tische und Stühle müssen nicht beiseite geräumt werden.

Balkonschirme

Bei Balkonschirmen handelt es sich tendenziell um kleinere Sonnenschirme. Sie verfügen meist über ein zusätzliches Gelenk im Gestänge, sind also knickbar. Halbschirme werden direkt an die Hauswand gestellt und beschatten den Bereich davor. Unser Tipp: Viele Balkone sind groß genug für einen kleinen Marktschirm.

Großschirme

Alles jenseits von 3 Meter Schirmspannweite darf sich als Großschirm bezeichnen. Gemeint sind damit in aller Regel aber Sonnenschirme mit 5 bis 10 Metern Spannweite. Sie sind normalerweise nur in gewerblicher Nutzung zu finden. Der entscheidende Vorteil der Großschirme: Es braucht nur einen, um eine komplette Terrasse abzudecken. Gleichzeitig sind sie deutlich kostspieliger und aufwendiger zu schützen, wenn sich schlechtes Wetter ankündigt.

GLATZ Sonnenschirme

Glatz ist ein renommierter Sonnenschirmhersteller aus der Schweiz, der hochwertige und langlebige Sonnenschirme für den privaten und gewerblichen Einsatz herstellt.

Produktlinien

  • Ampelschirme: Die Glatz Ampelschirme sind besonders flexibel und platzsparend, da sie ohne Mittelmast auskommen.
  • Mittelmast-Schirme: Die Glatz Mittelmast-Schirme sind in runder oder quadratischer Form erhältlich und bieten eine klassische Optik.
  • Marktschirme: Marktschirme sind eine spezielle Art von Sonnenschirmen, die hauptsächlich in den Bereichen Event und Verkaufsstände eingesetzt werden.
  • Kurbelschirme: Die Kurbel ermöglicht eine schnelle und mühelose Öffnung und Schließung des Schirms.
  • Großschirme / Gastroschirme: Glatz Grosschirme zeichnen sich durch die enorme Größenvielfalt aus.

Stoffe und UV-Schutz

Die von Glatz verwendeten Stoffe filtern gefährliche UV-Strahlen und bieten einen maximal möglichen UV-Schutz von mehr als 98 Prozent.

Windstabilität

Glatz Holzschirme halten Ihr Versprechen auch bei stärkerem Wind. Holz ist nicht nur ein besonders schönes Material, sondern auch extrem stabil.

Die richtige Stoffklasse wählen

Einen Großteil des Preises eines Sonnenschirms bestimmt der Stoffbezug des Schirmdachs. Dabei unterscheiden sich die Stoffe primär durch ihre Qualität. Die meisten unserer Markenschirme beginnen beim einfachen, aber schon sehr guten Polysterbezug (ca. 180 g/m2) bis hin zum schweren Markisenstoff (ca. 300 g/m2). Dabei werden Schirmbezüge beim Hersteller Glatz unterschiedlichen Stoffklassen zugeordnet.

Achten Sie darüber hinaus darauf, einen Sonnenschirm mit dem Siegel „UPF 50 +“ zu wählen. Auch bei Sonnenallergie müssen Sie daher nicht auf das Draußensein verzichten. Einige Modelle haben einen noch höheren Schutzfaktor. Bedenken Sie hier jedoch, dass dieser nach mehreren intensiven Sonnentagen nach und nach geringer wird. Schirme mit dunkler Bespannung bieten automatisch einen besseren und längeren UV-Schutz als helle Sonnenschirme.

Außerdem sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf die Lichtechtheit des Stoffs legen. Je nach Stoffklasse beträgt die Zeit bis zum Beginn des Ausbleichens nur wenige volle Sonnentage bis hin zu einer Farbechtheit von vielen Jahren. Dunkle Farbtöne wie Rot, Blau oder Anthrazit bleichen schneller aus, wohingegen helle Farben wie Beige oder Natur als recht farbbeständig gelten.

Geeignete Stoffklassen für Ihre Sonnenschirmbespannung

Im Folgenden erklären wir Ihnen die Unterschiede der einzelnen Stoffklassen beim Hersteller Glatz und wie Sie -unabhängig davon auch bei anderen Herstellern - das perfekte Material für Ihren Schirm finden.

Stoffklasse 1

Die Stoffklasse 1 ist die preisgünstigste Möglichkeit für einen Sonnenschirmbezug. Dieser besteht aus Polyesterstoff und hat eine Lichtechtheit von 3-4. Das heißt, die Farbe hält bis zu 40 Sonnentagen stand, ohne sich zu verändern. Diese Stoffklasse finden Sie vorwiegend bei der Zweitmarke Suncomfort by Glatz.

Stoffklasse 2

Auch Stoffklasse 2 besteht zu 100 % aus Polyester, hat allerdings eine Wandstärke von 220 g/m2. Der Stoff ist witterungsbeständig, hält ultraviolette Strahlen ab und besitzt eine Lichtechtheit von 4-5. Das Modell Glatz Easy fällt in diese Stoffklasse.

Stoffklasse 4

Eine Stärke von etwa 250 g/m2 sowie schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften sprechen für die Stoffklasse 4. Stoffe aus diesem Polyester werden spinndüsengefärbt und haben daher eine Lichtechtheit von 7. Das entspricht 350 Sonnentage (also durchaus mehrere Jahre, da nur Tage bei strahlendem Sonnenschein in dieses Bewertungsraster zählen), an denen Sie sich an den strahlenden Farben erfreuen können. Darüber hinaus hemmen Sonnenschirmbezüge aus dieser Stoffklasse Fäulnisbildung und Stockflecken und gelten daher als sehr langlebig.

Stoffklasse 5

Die höchste Stoffklasse besteht, anders als die anderen Klassen, aus 100% Acryl. Dieses Material bietet keinen Nährboden für Schimmelbildung und ist wasserabstoßend und schmutzabweisend. Es ist 300 g/m2 stark, spinndüsengefärbt und mit einigen eingearbeiteten Zusätzen verstärkt. So schützt der klassische Markisenstoff optimal vor UV-Strahlen und hat eine Lichtechtheit von 7-8. Dieses Material liegt im Preis höher, diese Bezüge sind aber mitunter die langlebigsten auf dem Markt.

Pflegehinweise

Damit Sie sich lange Zeit an den strahlenden Farben Ihrer Bespannung erfreuen können, möchten wir Ihnen einige Pflegehinweise mit auf den Weg geben.

  • Entfernen Sie nach Möglichkeit zeitnah Blätter oder Vogelkot vom Bezug, damit sich keine Flecken in das Material brennen können.
  • Leichtere Verschmutzungen lassen sich meist durch eine weiche Bürste entfernen.
  • Sie sollten den Schirmbezug anschließend ausreichend mit klarem Wasser spülen und gut trocknen lassen, um ihn mit einem Imprägniermittel nachzubehandeln. So beugen Sie ungleichmäßigen Verfärbungen vor.
  • Wenn Sie den Sonnenschirm nicht benötigen, empfehlen wir, ihn zu schließen und gut zu befestigen, sodass der Schirm nicht im Wind flattern kann. Benutzen Sie eine passende Abdeckhaube, damit Ihr Sonnenschirm lange gut aussieht.

Fazit

Welcher Sonnenschirm darf es nun werden für Ihren Balkon, die Terrasse oder den spontanen Ausflug zum See? Wir empfehlen, sich die eigenen Bedürfnisse und den späteren Standort des neuen Sonnenschirms genau anzuschauen und im Auswahlprozess vor Augen zu halten. So finden Sie spielend leicht den besten Sonnenschirm für sich.

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